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Lokales
Veröffentlicht am 22.11.2005 17:48:20
Der österreichische Ableger der amerikanischen Website streetwars.net brachte nun auch drei Wochen Angst nach Wien. Die 1. Runde der nassen Straßenkämpfe ist eröffnet. Das Internet eröffnet vielen verrückten Ideen Vorschub. Eine davon ist StreetWars. Rund drei Wochen lang kannst Du am eigenen Leib erfahren, wie man sich als Jäger und Gejagter im Großstadt Dschungel fühlt. Es gibt keine Pause – nur ein nasses, kaltes Ende, wenn Du von Deinem Dir unbekannten Gegner mit per Spritzpistole oder Wasserbombe abgeschossen wirst!
Per Mail meldest Du Dich bei der Schattenregierung an und teilst ihr mit, dass Du an dem Spiel teilnehmen willst. Danach schickst Du Ihr Deine Daten zu: Name, Wohnadresse, Arbeits- oder Studienadresse, 2 Fotos und Deine Telefonnummer. Außerdem zahlst Du 10 Euro Unkostenbeitrag. Wenige Tage danach, spätestens 3 Tage vor Spielstart, erhältst Du genau diese Daten auch von Deiner Zielperson, die Du binnen einer Woche eliminieren musst. Aber Achtung. Auch Du bist das Ziel eines Unbekannten, der keine Möglichkeit auslassen wird, Dich zu „erschießen“. Dabei gibt es nur wenige Regeln: 1. Die Waffe muss gut als Spritzpistole erkennbar sein und darf keinesfalls einer echten Waffe ähnlich sehen. 2. Die Arbeitsstätte (oder Uni), Autos und öffentliche Verkehrsmittel sind Tabu. 3. Zur Teilnahme musst Du zumindest 18 Jahre alt sein und in Wien wohnen. Und das wichtigste: Brich für Deinen Einsatz niemals Gesetze oder schieße Unbeteiligte ab. Das könnte mit einer polizeilichen Strafanzeige enden.
Neben dem geschickten Ausforschen, Beschatten und überraschenden Angreifen, gibt es auch zusätzliche Punkte für Berichte und Dokumentationen, die Du auf der Homepage des Veranstalters online stellst. In einem Weblog kannst Du den anderen Teilnehmern all Deine Aktivitäten mitteilen. Weiters gibt es Punkte für erfolgreich gelöste Rätsel und Aufgaben, die während des Spiels gestellt werden.
Da jedes Opfer seinen Auftrag an den erfolgreichen Killer weitergibt, sollte nach spätestens drei Wochen nur mehr ein einziger Agent übrig sein und den Hauptpreis kassieren.
„Es ist echt ein Wahnsinn. Bei uns in der Firma nehmen drei Kollegen Teil. Ständig schaut man sich um, hat keine ruhige Minute und vermutet hinter jeder Ecke einen Angreifer“, erzählt einer der Teilnehmer. Und das ist auch beabsichtigt so. Denn die Homepage nennt zwei Ziele: Erstens: Spielen und Spaß haben. Und Zweitens: Zu erleben, wie man (in einer Zukunft) lebt, wenn man sich stets beobachtet fühlt, und sich nicht mehr frei bewegen kann.
Derzeit lauft gerade wieder einer der Straßenkriege und nähert sich soeben seinem Ende. Er ist als Test gedacht, um zu evaluieren, ob und wie das Spielkonzept in Wien ankommt. Zwar wurde vergangenes Jahr bereits einmal gekämpft, jedoch lief das Projekt damals noch nicht unter dem Namen StreetWars. Nach der Beendigung des nassen und atemberaubenden Abenteuers, wird sich zeigen, ob und wann der Kampf in Österreich in die nächste Runde geht.
Christoph Puhl
www.streetwars.at
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Kommentar
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Francis Beiträge: 50 Registriert: 2001-11-22 |
#1463 Veröffentlicht am: 24.11.2005 10:42:25
schönes pdf, nur leider ist es nicht geschützt und die geschwärzten textpassagen leicht lesbar. soviel zum thema datensicherheit bei diesem lustigen gesellschaftsspiel... oO |

































