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Alt 09.01.2014, 21:01   #1
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Nehmen wir an, es gäbe einen Frisör, der Dir zu einen Pauschalpreis 1x monatlich die Haare wäscht und schneidet - denkst Du im Ernst, der würde eine Verbilligung freiwillig weitergeben, nur weil er jetzt einen Mitbewerber mehr hat?

Träum nur weiter ...

Selbst die Banken haben nachweislich Zinsvorteile nicht an die Kunden weitergegeben, obwohl sie gemäß den abgeschlossenen Verträgen dazu verpflichtet gewesen wären. Mein Bruder ist ein typisches Beispiel, der nach Abzahlung des Kredits von der Bank einen Betrag von mehreren tausend Euro rückerstattet bekommen hat, nachdem er sich an die Arbeiterkammer gewandt hat.

Nicht böse sein - aber überall dort, wo man einen pauschalierten Vertrag abschließt, ist es eher üblich, dass Verbilligungen nicht automatisch an die Kunden weitergegeben werden. Versucht mal, Euren Stromanbieter zu wechseln - und mit ein wenig Geschick werdet Ihr feststellen, was preislich noch möglich ist.

Diesbezüglich nehmen sich die Firmen aller Sparten nix.
Ja, der Friseur würde einen günstigeren Pauschalpreis hergeben (müssen), wenn es nebenan die selbe Leistung zum geringeren Preis gibt oder mehr Leistung zum gleichen Preis.

Ja und warum darfs denn dann Mode sein, daß es teurer wird? Lohnkosten und Co. vergiss mal. Es gibt auch Effizienzsteigerungen bei der Herstellung, abbezahlte Standorte, Maschinen,...
Lowrider20 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2014, 07:32   #2
Satan_666
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Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Ja, der Friseur würde einen günstigeren Pauschalpreis hergeben (müssen), wenn es nebenan die selbe Leistung zum geringeren Preis gibt oder mehr Leistung zum gleichen Preis.

Ja und warum darfs denn dann Mode sein, daß es teurer wird? Lohnkosten und Co. vergiss mal. Es gibt auch Effizienzsteigerungen bei der Herstellung, abbezahlte Standorte, Maschinen,...
Welchen Konkurrenten hat denn BOB, sodass es Deiner Meinung nach eigentlich nicht teurer werden dürfte? Ich sehe keinen außer Yesss!.

Zufällig hat es gestern einen Bericht im deutschen Fernsehen gegeben, wo die deutsche Bankenaufsicht angeprangert wurde, weil sie ihre Aufgaben nicht wahr nimmt, nachdem es vermehrt zu falschen Abrechnungen der Kreditzinsen kommt - selbstverständlich immer zu Lasten der Kunden. Und das, obowhl im Vertrag steht, wie etwaige Zinsanpassungen an den Kunden weitergegeben werden müssen. Ein angeführtes Beispiel (ein Unternehmer) hat gegen die Bank geklagt und vom Gericht in erster Instanz knapp 180.000 Euro an Rückforderungen bestätigt bekommen.

Oder schau Dir doch mal die Treibstoffhändler an - geben die etwaige Verbilligungen sofort an ihre Kunden weiter? Beispiele finden sich hier garantiert massig wieder.

Aber nur die Telekommunikationsfirmen sind die Bösen in unserer Wirtschaft. Eh kloa!

@ Christoph:

Würde ja jetzt im Moment wirklich ziemlich blöde ausschauen, wenn die für Yesss! jetzt auch die Preise erhöhen würden, nachdem sie diesen Verein ja erst vor Kurzem übernommen haben. Ich denke, da werden wir zumindest bis zum Sommer warten dürfen, bis es dort auch so weit ist.
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Alt 10.01.2014, 08:53   #3
grizzly
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@satan666
Scheint, Du bist in der Telekomunikationsbranche tätig - aber egal.
Hab weiter oben schon geschrieben, dass Handytarife in Ö eh vergleichsweise günstig sind.
Wollte nur anmerken, dass in meiner Branche die Löhne real seit zig Jahren nicht mehr gestiegen sind, ich habe 1992 dasselbe verdient wie heute (auf Schilling umgerechnet) mit dem Unterschied dass ich 1992 eine Schichtzulage hatte, heute keine Schicht mehr arbeite. Das waren so um die 2000 "good old ATS".
Einige Beispiele der Teuerungen. Kurz vor Einführung des Euros hat ein Schnitzel (mit gemischtem Salat) bei einem bestimmten Gastwirt 55,-- ATS gekostet, nach Einführung des Euros gleich 6 Teuro.
Zufällig war ich vor etwa 2 Wochen im selben Gasthaus, das Schnitzel kostet jetzt etwas über 9 Euro.
Oder beim Netbanking die ganzen Vorlagen (Müllgebühren, Versicherungen, etc.). Da schaut man nicht schlecht in welchem Ausmass die Gebühren von Jahr zu Jahr steigen, man sieht ja an der Vorlage wie es früher war ...
1 kg Tomaten wird jetzt im Supermarkt als Sonderangebot mit 2 Euro Plus beworben. Oder sieh Dir nur den Preisunterschied der Jahresvignette für die Autobahn an, die hat bei Einführung weniger als die Hälfte gekostet und alleine vom Vorjahr auf heuer 5 Euro mehr!
Ok, ein PC konnte hier am Land 1995 samt Drucker und Monitor schon mal 30000 ATS+ kosten, das gleichwertige kriegst heute wohl günstiger aber Brot braucht jeder Mensch, PC nicht ...
Klar ärgert man sich jedes Mal, wenn wieder was teurer wird.
Unbestritten ist die Kaufkraft für den "Otto Normalbürger" stark zurückgegangen, wie's in den "höheren Etagen" aussieht kann ich nicht sagen, ich bin "nur Facharbeiter"
____________________________________
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Alt 10.01.2014, 11:19   #4
Satan_666
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Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
@satan666
Scheint, Du bist in der Telekomunikationsbranche tätig - aber egal.
Nö - ich bin in der IT tätig, in einer Firma, die Banken-Standardsoftware herstellt und weltweit vertreibt.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Wollte nur anmerken, dass in meiner Branche die Löhne real seit zig Jahren nicht mehr gestiegen sind, ich habe 1992 dasselbe verdient wie heute (auf Schilling umgerechnet) mit dem Unterschied dass ich 1992 eine Schichtzulage hatte, heute keine Schicht mehr arbeite. Das waren so um die 2000 "good old ATS".
So Du kein Gewerkschaftsmitglied sein solltest: Stärke Deine Branche für die alljährliche Kollektivvertragsverhandlungen, indem Du selbst der Gewerkschaft beitrittst und möglichst viele Deiner Kolleginnen und Kollegen überzeugst, es Dir nachzumachen. All jene Branchen, wo der Organisationsgrad hoch ist, haben weniger Probleme beim Durchsetzen ihrer Anliegen gegenüber jenen, wo "nur ein paar Maxln" dabei sind.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Einige Beispiele der Teuerungen. Kurz vor Einführung des Euros hat ein Schnitzel (mit gemischtem Salat) bei einem bestimmten Gastwirt 55,-- ATS gekostet, nach Einführung des Euros gleich 6 Teuro.
Zufällig war ich vor etwa 2 Wochen im selben Gasthaus, das Schnitzel kostet jetzt etwas über 9 Euro.
Meine Worte: Nicht nur bei der Telekommunikation wird alles ständig teurer. Das ist überall so - mit vielleicht einer Ausnahme: bei industriell herstellbaren Gütern, weil dort der Kostenfaktor Mensch am Leichtesten minimiert werden kann.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Oder beim Netbanking die ganzen Vorlagen (Müllgebühren, Versicherungen, etc.). Da schaut man nicht schlecht in welchem Ausmass die Gebühren von Jahr zu Jahr steigen, man sieht ja an der Vorlage wie es früher war ...
Wie kann man nur so naiv sein, zu glauben, dass eine Dienstleistung oder eine Ware im Preis gleich bleibt, wenn die Kosten für die menschliche Arbeit jährlich steigt. Das will irgendwie in meinen Kopf nicht hinein.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
1 kg Tomaten wird jetzt im Supermarkt als Sonderangebot mit 2 Euro Plus beworben. Oder sieh Dir nur den Preisunterschied der Jahresvignette für die Autobahn an, die hat bei Einführung weniger als die Hälfte gekostet und alleine vom Vorjahr auf heuer 5 Euro mehr!
Wenn Du es hochrechnest, ergibt sich von den anfänglichen 550 Schilling bis heute eine jährliche (durchschnittliche) Steigerung von etwa 4% und liegt damit etwas über der Inflationsrate. Und Tomaten kaufe ich sowieso nicht, allenfalls Paradeiser - und die für mitunter deutlich unter 2 Euro das Kilo.


Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Ok, ein PC konnte hier am Land 1995 samt Drucker und Monitor schon mal 30000 ATS+ kosten, das gleichwertige kriegst heute wohl günstiger aber Brot braucht jeder Mensch, PC nicht ...
Klar ärgert man sich jedes Mal, wenn wieder was teurer wird.
Unbestritten ist die Kaufkraft für den "Otto Normalbürger" stark zurückgegangen, wie's in den "höheren Etagen" aussieht kann ich nicht sagen, ich bin "nur Facharbeiter"
Raunzen bringt es sicher nicht - man muss sein Verhandlungsteam für die jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen stärken.
Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2014, 16:25   #5
grizzly
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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Nö - ich bin in der IT tätig, in einer Firma, die Banken-Standardsoftware herstellt und weltweit vertreibt.
Na, hoffentlich nicht bei der B.... A....a


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
So Du kein Gewerkschaftsmitglied sein solltest: Stärke Deine Branche für die alljährliche Kollektivvertragsverhandlungen, indem Du selbst der Gewerkschaft beitrittst und möglichst viele Deiner Kolleginnen und Kollegen überzeugst, es Dir nachzumachen. All jene Branchen, wo der Organisationsgrad hoch ist, haben weniger Probleme beim Durchsetzen ihrer Anliegen gegenüber jenen, wo "nur ein paar Maxln" dabei sind.
Ich bin seit mehr als 30 Jahren Mitglied aus Prinzip. Leider hast Du recht, viele meiner Kollegen sind nach dem Bawag Skandal ausgetreten ob mit Recht oder nicht ist wieder eine andere Diskussion, bin wie oben geschrieben aus Prinzip dabei geblieben und ich vermute nach oben geschriebenem, Du weißt eben was ich damit meine ...


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Meine Worte: Nicht nur bei der Telekommunikation wird alles ständig teurer. Das ist überall so - mit vielleicht einer Ausnahme: bei industriell herstellbaren Gütern, weil dort der Kostenfaktor Mensch am Leichtesten minimiert werden kann.
Sorry, das sind jährlich Beträge die weit über der Inflation liegen. Wie ist das mit Lohnerhöhungen zu argumentieren, wenn diese wie bei uns im grafischen Gewerbe weit darunter liegen?


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Wie kann man nur so naiv sein, zu glauben, dass eine Dienstleistung oder eine Ware im Preis gleich bleibt, wenn die Kosten für die menschliche Arbeit jährlich steigt. Das will irgendwie in meinen Kopf nicht hinein.
Vielleicht Deine Dienstleistung? Wir hatten die Jahre 0,4 Prozent "Lohnerniedrigung" gehabt, die Arbeitszeitverlängerung die uns aufgebrummt wurde rückgerechnet auf die Erhöhung. Ich könnte das für andere Jahre fortführen was "gefallen" ist bei uns aber ich erspar mir das mal. "Wir" sind nicht die Metaller, siehe oben und auch bei denen weiß man nicht, was sie dafür "opfern" müssen.


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Wenn Du es hochrechnest, ergibt sich von den anfänglichen 550 Schilling bis heute eine jährliche (durchschnittliche) Steigerung von etwa 4% und liegt damit etwas über der Inflationsrate. Und Tomaten kaufe ich sowieso nicht, allenfalls Paradeiser - und die für mitunter deutlich unter 2 Euro das Kilo.
Willst du damit sagen, dass Deine Branche jährlich 4% Lohnerhöhung abgeschlossen hat, dann gratuliere! Bei "uns" ist das die letzten 15 Jahre oder mehr nicht so gelaufen, vielleicht bei den Beamten, die haben einen "Neugebauer" ;-)


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Raunzen bringt es sicher nicht - man muss sein Verhandlungsteam für die jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen stärken.
Das mach ich eh aus Prinzip, siehe oben.
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Alt 11.01.2014, 09:42   #6
Satan_666
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Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Na, hoffentlich nicht bei der B.... A....a
Seit wann entwickelt und vertreibt die Bank Austria weltweit Bankensoftware?


Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Ich bin seit mehr als 30 Jahren Mitglied aus Prinzip. Leider hast Du recht, viele meiner Kollegen sind nach dem Bawag Skandal ausgetreten ob mit Recht oder nicht ist wieder eine andere Diskussion, bin wie oben geschrieben aus Prinzip dabei geblieben und ich vermute nach oben geschriebenem, Du weißt eben was ich damit meine ...
Ich weiß, was Du meinst ... leider ist die Mehrheit der Arbeitnehmer nicht so vernünftig wie Du. Und in den meisten Fällen sind es dann genau diejenigen, die am Lautesten schreien über die Ungerechtigkeit.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Sorry, das sind jährlich Beträge die weit über der Inflation liegen. Wie ist das mit Lohnerhöhungen zu argumentieren, wenn diese wie bei uns im grafischen Gewerbe weit darunter liegen?
Wie viele Jahre konnte man mit BOB zum selben Preis telefonieren? Sowas wird dann immer wieder 'vergessen' ... aber hat sich da irgendjemand 'aufgeregt', dass man ja aufgrund der Inflation eigentlich mehr bezahlen müsste? Nee, sowas nimmt man selbstverständlich stillschweigend (und lächelnd) zur Kenntnis. Deswegen plädiere ich dafür, aus Fairness entweder das eine und das andere stillschweigend zur Kenntnis zu nehmen - oder sich eben über beides aufzuregen.

Zitat:
Zitat von grizzly Beitrag anzeigen
Willst du damit sagen, dass Deine Branche jährlich 4% Lohnerhöhung abgeschlossen hat, dann gratuliere! Bei "uns" ist das die letzten 15 Jahre oder mehr nicht so gelaufen, vielleicht bei den Beamten, die haben einen "Neugebauer" ;-)
Sorry, wenn ich das jetzt so formuliere - aber eine Statistik kann niemals das Schicksal eines Einzelnen aufzeigen. Die Inflationsrate ist nun mal eine statistische Zahl - und man hat sich geeinigt darauf, dass man diese Zahl als Referenz für die Gehaltsverhandlungen heranzieht. Mir wäre es auch lieber, der Warenkorb, aus dem sich die Inflationsrate berechnet, würde manche Dinge gar nicht beinhalten, damit die täglichen Lebenshaltungskosten stärker berücksichtigt werden. Aber dafür müsste man das gesamte System ändern. Und das halte ich für höchst illusorisch.

Andererseits: Wenn jetzt teilweise höhere Steuern eingeführt werden, erhöht sich damit auch die Inflationsrate. Gottlob bin ich Nichtraucher, sodass ich von der Erhöhung der Tabaksteuer nur profitieren kann. Genauso lebe ich abstinent, was den Konsum von Alkohol angeht. Weiters habe ich nicht vor, in den nächsten 10 Jahren ein neues Auto zu kaufen, was mir wiederum zugute kommen wird. All diese Dinge erhöhen die Inflationsrate und die nächste Gehaltsverhandlung wird sich wieder danach richten, sodass ich einer der Nutznießer sein werde. Raucher, Trinker und Neuwagenkäufer werden dann wohl insgesamt zu den Verlierern zählen.

Und auch die Erhöhung des BOB-Tarifs wird einen kleinen Anteil bei der Erhöhung der Inflationsrate haben - was mir ebenfalls egal sein kann, weil ich keine BOB-Simkarte in meinem Handy stecken habe.

Wie gesagt: Auf Einzelschicksale kann eine Statistik niemals Rücksicht nehmen.
Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2014, 10:55   #7
grizzly
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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Seit wann entwickelt und vertreibt die Bank Austria weltweit Bankensoftware?
... hat eh nix mit dem Thema zu tun ...


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Ich weiß, was Du meinst ... leider ist die Mehrheit der Arbeitnehmer nicht so vernünftig wie Du. Und in den meisten Fällen sind es dann genau diejenigen, die am Lautesten schreien über die Ungerechtigkeit.
... tja, wenn der Streikfonds für die Rettung einer Bank draufgeht. Aber es gibt eben noch "prinziptreue" ohne Lobby stehst eben schlecht da. Beispiel: meine Mutter war in der Textilbranche und ist 1999 mit 25 ATS brutto in die Rente gegangen und letztere Branche war schon immer schlecht "organisiert".


Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Wie viele Jahre konnte man mit BOB zum selben Preis telefonieren? Sowas wird dann immer wieder 'vergessen' ... aber hat sich da irgendjemand 'aufgeregt', dass man ja aufgrund der Inflation eigentlich mehr bezahlen müsste? Nee, sowas nimmt man selbstverständlich stillschweigend (und lächelnd) zur Kenntnis. Deswegen plädiere ich dafür, aus Fairness entweder das eine und das andere stillschweigend zur Kenntnis zu nehmen - oder sich eben über beides aufzuregen.
Ich bin erst Anfang 2013 zu Bob gewechselt, war vorher bei Orange was aber hier im Waldviertel schlecht abgedeckt ist. In meinem Fall ist es eine 20%ige Erhöhung. Hab jetzt oft Verbindungsabbrüche, die wohl auf Überlastung zurückzuführen sind, weil ich eigentlich an meinem hochgelegenen Wohnort ein prima Signal hätte.
Man sollte sich die Werbungen der Anbieter irgendwo abspeichern, im Falle des Festnetzes kann ich mich dunkel an die Floskel "auf Lebenszeit" erinnern und nicht lange danach kam die sogenannte "Internetpauschale", klar wird das auch im "graugedrucktem" juridisch abgesichert sein ...

Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Sorry, wenn ich das jetzt so formuliere - aber eine Statistik kann niemals das Schicksal eines Einzelnen aufzeigen. Die Inflationsrate ist nun mal eine statistische Zahl - und man hat sich geeinigt darauf, dass man diese Zahl als Referenz für die Gehaltsverhandlungen heranzieht. Mir wäre es auch lieber, der Warenkorb, aus dem sich die Inflationsrate berechnet, würde manche Dinge gar nicht beinhalten, damit die täglichen Lebenshaltungskosten stärker berücksichtigt werden. Aber dafür müsste man das gesamte System ändern. Und das halte ich für höchst illusorisch.
So ist es eben. Zu den "Dingen" im grafischen Gewerbe möchte ich hier nicht näher eingehen.

Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Andererseits: Wenn jetzt teilweise höhere Steuern eingeführt werden, erhöht sich damit auch die Inflationsrate. Gottlob bin ich Nichtraucher, sodass ich von der Erhöhung der Tabaksteuer nur profitieren kann. Genauso lebe ich abstinent, was den Konsum von Alkohol angeht. Weiters habe ich nicht vor, in den nächsten 10 Jahren ein neues Auto zu kaufen, was mir wiederum zugute kommen wird. All diese Dinge erhöhen die Inflationsrate und die nächste Gehaltsverhandlung wird sich wieder danach richten, sodass ich einer der Nutznießer sein werde. Raucher, Trinker und Neuwagenkäufer werden dann wohl insgesamt zu den Verlierern zählen.
Was Rauchen und Trinken betrifft, bin ich auch nicht betroffen. KFZ schon, hier am Land ist man eben auf das Auto angewiesen. Ich lege zwar im Sommer viele Kilometer mit dem Rad zurück aber um 5,00 früh möchte ich meine Strecke im Winter echt nicht mit dem Rad bewältigen.
Ich habe etliche Jahre in Wien gelebt und da in der Frühschicht immer U-Bahn und (in meinem Falle damals noch) Stadtbahn genommen. Spätschicht mußte ich das Auto nehmen, weil ja damals nach 0,00 Uhr kein öffentlicher Verkehr ... und in der zweiten Schicht oft Überstunden über diese Zeit hinaus zu leisten waren. Auch oft 12-Stunden Schicht geleistet (schon damals obwohl "verboten", heute ist es ja "legal").

Habe zentrumsnah gewohnt und da sind manche eine Stunde früher zur Arbeit um einen Parkplatz zu ergattern und haben im Auto Frühstück eingenommen - schon irgendwie schizophren.
Und ich komme auch jetzt noch oft in Großstädte, die meisten "SUV's" sind augenscheinlich grade dort unterwegs - schon komisch. So ein "Kübel" hat ganz sicher einen anderen Verbrauch als ein Kleinwagen oder auch eine Mittelklasselimousine. Alleine das höhere Gewicht und der Luftwiderstandswert, größere Auflagefläche der Reifen ... egal, man könnte solche Diskussionen endlos fortführen.
Der Tenor ist zur Zeit jedoch allgemein sehr negativ, was die Kaufkraft betrifft. Es scheint sich jetzt vieles zu bewahrheiten, was ich schon Ende der 90iger im Buch "Die Globalisierungsfalle" lesen konnte
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Geändert von grizzly (11.01.2014 um 11:02 Uhr).
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Alt 10.01.2014, 19:08   #8
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Welchen Konkurrenten hat denn BOB, sodass es Deiner Meinung nach eigentlich nicht teurer werden dürfte?
Wo wurde von mir erwähnt, daß es Konkurrenz zu Bob gibt und deswegen nicht gemacht werden darf/sollte? Es war ein was wäre wenn Gedankenspiel zwischen uns.

Wurde irgendwo erwähnt, das NUR die Telekom-Branche ein Sündenbock sein darf/ist? Hier gehts einfach nur um die Tariferhöhung bei Bob.

Und A1 ist ein staatsnaher Betrieb. Nanonanet werdens auf eine Frequenzversteigerung aus sein um ev. Geldmittel für Vater Staat reinzubekommen. Lobbying? Es gilt die Unschuldsvermutung.

Kaufkraft ist bei mir persönlich gestiegen. Bei vielen anderen, die gegenteiliges behaupten, sicher auch. Es stieg hauptsächlich die Anzahl der Luxusgüter bzw. fiel der Preis dafür.

Und wenn wir schon bei Sündenböcken sind: Seit Jahrzehnten wird hingenommen, daß fallende Zinsen bei Sparbüchern sofort aktualisiert werden, steigende jedoch nur auf Nachfrage angepaßt werden. Mittlerweile bei dem Tiefststand eh hinfällig.
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Alt 11.01.2014, 09:23   #9
Satan_666
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Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Wo wurde von mir erwähnt, daß es Konkurrenz zu Bob gibt und deswegen nicht gemacht werden darf/sollte? Es war ein was wäre wenn Gedankenspiel zwischen uns.
Sorry - aber auf mein Beispiel mit dem Frisör hast Du angemerkt, dass der sehr wohl seine Preise anpassen muss, weil ja der Laden vis-a-vis die selbe Dienstleistung billiger anbietet. Und damit dann der Vergleich Sinn hat, muss es auch einen Telekommunikationsanbieter mit einem ähnlichen Angebot geben, der quasi "vis-a-vis" sitzt und billiger ist. Gibts aber net - somit: Der Frisör würde wohl auch teurer werden, wenn er die Möglichkeit dazu sieht. Man nennt das Kommerz.

Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Wurde irgendwo erwähnt, das NUR die Telekom-Branche ein Sündenbock sein darf/ist? Hier gehts einfach nur um die Tariferhöhung bei Bob.
Das hast Du recht - dezidiert erwähnt wurde das nicht. Aber siehe das Beispiel mit dem Frisör: da werden, wenn man eben Gegenbeispiele aus anderen Branchen auflistet, plötzlich jede Menge an plausiblen Ausreden gefunden, nur nicht bei der Telekommunikation. Und deswegen steht das da "zwischen den Zeilen".

Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Und A1 ist ein staatsnaher Betrieb. Nanonanet werdens auf eine Frequenzversteigerung aus sein um ev. Geldmittel für Vater Staat reinzubekommen. Lobbying? Es gilt die Unschuldsvermutung.
Meines Wissens hat nicht nur A1 mitgesteigert. Hier geht es - vermutlich - nicht um Lobbying, hier geht es um das Renommee einer Firma, die von sich selbst behauptet, in Österreich Marktführer zu sein. Und da kommt es eben nicht gut an, wenn man nicht möglichst schnell die neueste Technologie anbieten kann, weil man sonst in Windeseile seine Position im Wettkampf um den Kunden verliert.
Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2014, 09:47   #10
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
Sorry - aber auf mein Beispiel mit dem Frisör hast Du angemerkt, dass der sehr wohl seine Preise anpassen muss, weil ja der Laden vis-a-vis die selbe Dienstleistung billiger anbietet. Und damit dann der Vergleich Sinn hat, muss es auch einen Telekommunikationsanbieter mit einem ähnlichen Angebot geben, der quasi "vis-a-vis" sitzt und billiger ist. Gibts aber net - somit: Der Frisör würde wohl auch teurer werden, wenn er die Möglichkeit dazu sieht. Man nennt das Kommerz.
Ich habe nie behauptet, daß A1 die Preise nicht erhöhen darf. Wenn es der Markt erlaubt, verständlich. Und nachdem Yesss von denen geschluckt werden durfte, ist der letzte Anbieter von nebenan nun auch vom Markt. Sollte jedoch z.B. telering nun drunter gehen (was ich stark bezweifle), wäre ev. Handlungsbedarf seitens A1 notwendig.
Was mir jedoch sauer aufstößt, das Bestandsverträge dahingehend verändert wurden, daß eben Preisanpassungen erlaubt sind. Und seit diese Klausel im Umlauf ist, gab es nur Erhöhungen bei Bestandskunden und keine Tarifsenkungen. Dazu zählen , seit Einführung der Klausel eigentlich auch ev. "Aktionen" für Neukunden.


Zitat:
Das hast Du recht - dezidiert erwähnt wurde das nicht. Aber siehe das Beispiel mit dem Frisör: da werden, wenn man eben Gegenbeispiele aus anderen Branchen auflistet, plötzlich jede Menge an plausiblen Ausreden gefunden, nur nicht bei der Telekommunikation. Und deswegen steht das da "zwischen den Zeilen".
Meine Ansicht dazu: Wenn man will, kann man immer was reininterpretieren. Selbst Rechtsgelehrte und -erfahrene werden in diesem Punkt immer wieder eines besseren belehrt. Und hier gehts jetzt um A1 bzw. die Mobilfunkanbieter und keine andere Branche. Das darf vielleicht Thema eines anderen dazupassenden Threads sein. Ansonst wärs lt. Schulsystem eine Themenverfehlung.


Zitat:
Meines Wissens hat nicht nur A1 mitgesteigert. Hier geht es - vermutlich - nicht um Lobbying, hier geht es um das Renommee einer Firma, die von sich selbst behauptet, in Österreich Marktführer zu sein. Und da kommt es eben nicht gut an, wenn man nicht möglichst schnell die neueste Technologie anbieten kann, weil man sonst in Windeseile seine Position im Wettkampf um den Kunden verliert.
Es wurde geschrieben, daß A1 die LTE-Versteigerung angestoßen hat. Somit haben die versucht, für Vater Staat Geld in die Kasse zu bekommen. Wieviel zu A1 retourfließt, wird unbekannt bleiben. Aber sicherheitshalber werden diese Kosten an den Kunden weitergegeben. Ich finde es Irrsinn, Frequenzen zu versteigern. Nutzungsrechte verkaufen finde ich in Ordnung. Zu gleichen Rechten. Sollte ein ev. Monopolist damit nicht auskommen, investiert er hoffentlich in die Entwicklung um Techniken mit mehr Kapazitäten zu finden.

Es gilt die Unschuldsvermutung (auch wenns schon fad wird).

Um es dir auch im Vorhinein klar zu sagen: Ich habe nichts gegen A1 oder einen Mobilfunkanbieter. Mir wurde als Bestandskunde auch die Servicegebühr aufgebrummt und da sie an meinem Standort Monopolisten sind, gab es auch keine Möglichkeit auszuweichen. Friß oder stirb. Mich ärgert eben nur der Eingriff in bestehende Verträge ohne einer Möglichkeit dem Einhalt zu gebieten. Trifft bei Mobilfunk vielleicht schwer zu, da hier die Versorgung schon relativ gut ist (aber verbesserungswürdig und hätte für mich höhere Priorität als schnellere Datenübertragungen).
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