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#1 | |
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Gesperrter Benutzer
Registriert seit: 11.08.2002
Beiträge: 5.485
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Zitat:
Ja und warum darfs denn dann Mode sein, daß es teurer wird? Lohnkosten und Co. vergiss mal. Es gibt auch Effizienzsteigerungen bei der Herstellung, abbezahlte Standorte, Maschinen,... |
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#2 | |
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Inventar
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Beiträge: 4.010
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Zufällig hat es gestern einen Bericht im deutschen Fernsehen gegeben, wo die deutsche Bankenaufsicht angeprangert wurde, weil sie ihre Aufgaben nicht wahr nimmt, nachdem es vermehrt zu falschen Abrechnungen der Kreditzinsen kommt - selbstverständlich immer zu Lasten der Kunden. Und das, obowhl im Vertrag steht, wie etwaige Zinsanpassungen an den Kunden weitergegeben werden müssen. Ein angeführtes Beispiel (ein Unternehmer) hat gegen die Bank geklagt und vom Gericht in erster Instanz knapp 180.000 Euro an Rückforderungen bestätigt bekommen. Oder schau Dir doch mal die Treibstoffhändler an - geben die etwaige Verbilligungen sofort an ihre Kunden weiter? Beispiele finden sich hier garantiert massig wieder. Aber nur die Telekommunikationsfirmen sind die Bösen in unserer Wirtschaft. Eh kloa! @ Christoph: Würde ja jetzt im Moment wirklich ziemlich blöde ausschauen, wenn die für Yesss! jetzt auch die Preise erhöhen würden, nachdem sie diesen Verein ja erst vor Kurzem übernommen haben. Ich denke, da werden wir zumindest bis zum Sommer warten dürfen, bis es dort auch so weit ist. |
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#3 |
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Inventar
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@satan666
Scheint, Du bist in der Telekomunikationsbranche tätig - aber egal. Hab weiter oben schon geschrieben, dass Handytarife in Ö eh vergleichsweise günstig sind. Wollte nur anmerken, dass in meiner Branche die Löhne real seit zig Jahren nicht mehr gestiegen sind, ich habe 1992 dasselbe verdient wie heute (auf Schilling umgerechnet) mit dem Unterschied dass ich 1992 eine Schichtzulage hatte, heute keine Schicht mehr arbeite. Das waren so um die 2000 "good old ATS". Einige Beispiele der Teuerungen. Kurz vor Einführung des Euros hat ein Schnitzel (mit gemischtem Salat) bei einem bestimmten Gastwirt 55,-- ATS gekostet, nach Einführung des Euros gleich 6 Teuro. Zufällig war ich vor etwa 2 Wochen im selben Gasthaus, das Schnitzel kostet jetzt etwas über 9 Euro. Oder beim Netbanking die ganzen Vorlagen (Müllgebühren, Versicherungen, etc.). Da schaut man nicht schlecht in welchem Ausmass die Gebühren von Jahr zu Jahr steigen, man sieht ja an der Vorlage wie es früher war ... 1 kg Tomaten wird jetzt im Supermarkt als Sonderangebot mit 2 Euro Plus beworben. Oder sieh Dir nur den Preisunterschied der Jahresvignette für die Autobahn an, die hat bei Einführung weniger als die Hälfte gekostet und alleine vom Vorjahr auf heuer 5 Euro mehr! Ok, ein PC konnte hier am Land 1995 samt Drucker und Monitor schon mal 30000 ATS+ kosten, das gleichwertige kriegst heute wohl günstiger aber Brot braucht jeder Mensch, PC nicht ... Klar ärgert man sich jedes Mal, wenn wieder was teurer wird. Unbestritten ist die Kaufkraft für den "Otto Normalbürger" stark zurückgegangen, wie's in den "höheren Etagen" aussieht kann ich nicht sagen, ich bin "nur Facharbeiter" ![]()
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#4 | ||||||
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Inventar
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Beiträge: 4.010
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#5 | |||||
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Inventar
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Das mach ich eh aus Prinzip, siehe oben.
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#6 | |||
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Seit wann entwickelt und vertreibt die Bank Austria weltweit Bankensoftware?
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Andererseits: Wenn jetzt teilweise höhere Steuern eingeführt werden, erhöht sich damit auch die Inflationsrate. Gottlob bin ich Nichtraucher, sodass ich von der Erhöhung der Tabaksteuer nur profitieren kann. Genauso lebe ich abstinent, was den Konsum von Alkohol angeht. Weiters habe ich nicht vor, in den nächsten 10 Jahren ein neues Auto zu kaufen, was mir wiederum zugute kommen wird. All diese Dinge erhöhen die Inflationsrate und die nächste Gehaltsverhandlung wird sich wieder danach richten, sodass ich einer der Nutznießer sein werde. Raucher, Trinker und Neuwagenkäufer werden dann wohl insgesamt zu den Verlierern zählen. Und auch die Erhöhung des BOB-Tarifs wird einen kleinen Anteil bei der Erhöhung der Inflationsrate haben - was mir ebenfalls egal sein kann, weil ich keine BOB-Simkarte in meinem Handy stecken habe. Wie gesagt: Auf Einzelschicksale kann eine Statistik niemals Rücksicht nehmen. |
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#7 | |||||
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Inventar
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Man sollte sich die Werbungen der Anbieter irgendwo abspeichern, im Falle des Festnetzes kann ich mich dunkel an die Floskel "auf Lebenszeit" erinnern und nicht lange danach kam die sogenannte "Internetpauschale", klar wird das auch im "graugedrucktem" juridisch abgesichert sein ... Zitat:
Zitat:
Ich habe etliche Jahre in Wien gelebt und da in der Frühschicht immer U-Bahn und (in meinem Falle damals noch) Stadtbahn genommen. Spätschicht mußte ich das Auto nehmen, weil ja damals nach 0,00 Uhr kein öffentlicher Verkehr ... und in der zweiten Schicht oft Überstunden über diese Zeit hinaus zu leisten waren. Auch oft 12-Stunden Schicht geleistet (schon damals obwohl "verboten", heute ist es ja "legal"). Habe zentrumsnah gewohnt und da sind manche eine Stunde früher zur Arbeit um einen Parkplatz zu ergattern und haben im Auto Frühstück eingenommen - schon irgendwie schizophren. Und ich komme auch jetzt noch oft in Großstädte, die meisten "SUV's" sind augenscheinlich grade dort unterwegs - schon komisch. So ein "Kübel" hat ganz sicher einen anderen Verbrauch als ein Kleinwagen oder auch eine Mittelklasselimousine. Alleine das höhere Gewicht und der Luftwiderstandswert, größere Auflagefläche der Reifen ... egal, man könnte solche Diskussionen endlos fortführen. Der Tenor ist zur Zeit jedoch allgemein sehr negativ, was die Kaufkraft betrifft. Es scheint sich jetzt vieles zu bewahrheiten, was ich schon Ende der 90iger im Buch "Die Globalisierungsfalle" lesen konnte
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http://geh.heim.at/lampe.jpg Geändert von grizzly (11.01.2014 um 11:02 Uhr). |
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#8 | |
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Gesperrter Benutzer
Registriert seit: 11.08.2002
Beiträge: 5.485
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Wurde irgendwo erwähnt, das NUR die Telekom-Branche ein Sündenbock sein darf/ist? Hier gehts einfach nur um die Tariferhöhung bei Bob. Und A1 ist ein staatsnaher Betrieb. Nanonanet werdens auf eine Frequenzversteigerung aus sein um ev. Geldmittel für Vater Staat reinzubekommen. Lobbying? Es gilt die Unschuldsvermutung. Kaufkraft ist bei mir persönlich gestiegen. Bei vielen anderen, die gegenteiliges behaupten, sicher auch. Es stieg hauptsächlich die Anzahl der Luxusgüter bzw. fiel der Preis dafür. Und wenn wir schon bei Sündenböcken sind: Seit Jahrzehnten wird hingenommen, daß fallende Zinsen bei Sparbüchern sofort aktualisiert werden, steigende jedoch nur auf Nachfrage angepaßt werden. Mittlerweile bei dem Tiefststand eh hinfällig. |
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#9 | ||
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Meines Wissens hat nicht nur A1 mitgesteigert. Hier geht es - vermutlich - nicht um Lobbying, hier geht es um das Renommee einer Firma, die von sich selbst behauptet, in Österreich Marktführer zu sein. Und da kommt es eben nicht gut an, wenn man nicht möglichst schnell die neueste Technologie anbieten kann, weil man sonst in Windeseile seine Position im Wettkampf um den Kunden verliert. |
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#10 | |||
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Gesperrter Benutzer
Registriert seit: 11.08.2002
Beiträge: 5.485
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Was mir jedoch sauer aufstößt, das Bestandsverträge dahingehend verändert wurden, daß eben Preisanpassungen erlaubt sind. Und seit diese Klausel im Umlauf ist, gab es nur Erhöhungen bei Bestandskunden und keine Tarifsenkungen. Dazu zählen , seit Einführung der Klausel eigentlich auch ev. "Aktionen" für Neukunden. Zitat:
Zitat:
Es gilt die Unschuldsvermutung (auch wenns schon fad wird). Um es dir auch im Vorhinein klar zu sagen: Ich habe nichts gegen A1 oder einen Mobilfunkanbieter. Mir wurde als Bestandskunde auch die Servicegebühr aufgebrummt und da sie an meinem Standort Monopolisten sind, gab es auch keine Möglichkeit auszuweichen. Friß oder stirb. Mich ärgert eben nur der Eingriff in bestehende Verträge ohne einer Möglichkeit dem Einhalt zu gebieten. Trifft bei Mobilfunk vielleicht schwer zu, da hier die Versorgung schon relativ gut ist (aber verbesserungswürdig und hätte für mich höhere Priorität als schnellere Datenübertragungen). |
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