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#21 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 71
Beiträge: 3.567
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Zitat:
Seit es selbstkalibrierende Servosteuerungen für die Magnetköpfe gibt, findet eine Platte ihre Daten unter allen zulässigen Temperaturbedingungen. Bei jedem Start und in regelmäßigen Abständen kalibriert sich die Steuerelektronik anhand von Kontrollspuren selbst. Davor war das wirklich ein Thema. Nicht selten gab es in der kalten Jahreszeit am Montagmorgen erschreckte Gesichter, wenn der Rechner nicht bootete. Die Platten waren durch die Temperaturabsenkung am Wochenende noch kalt und fanden schon den MBR nicht. Nach 15 bis 20 Minuten Warmlaufen war dann wieder alles eitel Wonne. Dennoch gab es damals des öfteren Bedarf für eine Low-Level-Formatierung, da die Steuerelektronik wegdriftete und die Spuren neu angelegt werden mussten. 2. Dass Kälte für gewisse elektronische Bauteile ein Problem werden kann war mir gar nicht bewusst. Eine CPU fühlt sich auf jeden Fall umso wohler, je kälter es ist! Bei einem Rechner, der auch bei sehr tiefen Temperaturen laufen soll, würde ich darauf achten, dass sämtliche Lüfter im Gehäuse temperaturgeregelt sind. Wenn der Luftdurchsatz gering ist, reicht die im Gehäuse durch die CPU erzeugte Wärme locker aus, um im Gehäuse einige Plusgrade zu erreichen. Damit befinden sich dann auch alle Laufwerke innerhalb ihres spezifizierten Temperaturbereichs. ![]()
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Ciao |
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#22 | |
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Oberquartiermeister
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Zitat:
).Eine CPU kann also nicht bis zu belibigen Minusgraden (Core-Temperatur) betrieben werden!! Genausowenig wie ein Hochleistungs-IGBT oder DIODE. Gruss Wildfoot
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Das Leben ist lebensgefährlich. |
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#23 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 71
Beiträge: 3.567
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Zitat:
![]() Erklär mir einmal, wie du eine laufende(!) CPU auf negative Core-Temperatur bringen willst (nicht einmal in der Antarktis ist es so kalt, dass du eine Standard-CPU mit >40W Verlustleistung ohne zusätzliche aktive Kühlung betreiben kannst). Und wenn Hochleistungsrechner mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden, dann gibt es offenbar ausreichend Bauteile, die solche Kälteschocks überleben. ![]() PS: Apropos Antarktis. Ich kann mich an eine Dokumentation im Fernsehen erinnern, wo Wissenschaftler bei ca. -40 Grad Celsius im Freien mit Gericom Notebooks gearbeitet haben!
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Ciao |
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#24 |
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Trashtroll
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Der kritische Moment ist immer beim Einschalten.
Wenn der CPU mal rennt kann es draußen auch -40° haben. Alleine durch die Chip internen "isolationsschichten" ist die eigendliche Kerntemperatur im Betrieb höher als der Kühlkörper. Halbleiter, auch die Transistoren/Fets im CPU haben eine untere Temperaturgrenze. Was mir mehr sorgen macht sind Netzteile, die Ihre Vergleichsspannung mit Z-Dioden und Wiederständen erzeugen, da beide Ihre Werte in Abhängigkeit der Temp. verändern. Die Abhängigkeit der Zehner Diode ist unten in einem Diagramm und der Ohmsche ist mit einer Formel berechenbar ... an die ich mich gerade nicht erinnere ... Geändert von ZombyKillah (04.07.2011 um 00:27 Uhr). |
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#25 | |
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Oberquartiermeister
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Zitat:
Das mit der Core-Temperatur in meinem obigen Post war gemeint, um genau zu sein. Denn die ist das Problem bei der CPU, nicht aber zum Beispiel die Temp. der LGA's. ![]() Gruss Wildfoot
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