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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#41 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 27.06.2001
Beiträge: 2.200
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Zitat:
Also in der B737-800 ist es drinnen, habe ich gerade heute morgen gelesene im Kapitel "Flightmanagment" im OM. Siegfried -- http://members.chello.at/flighstim |
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#42 |
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Veteran
![]() Registriert seit: 25.06.2002
Beiträge: 269
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@Siegfried
vielen Dank für die Info. @all Im A320 ist offenbar auch eins drin. Zumindest wenn ich die linke hintere Ecke des Overheadpanel beim PSS A320 richtig deute. Knöbsche drücke is leider nich, nur die geographischen Koordinaten werden angezeigt. Gruss, Peter P.S. Habe soeben in einem Thread gelesen, dass Pseudonym-Unterschriften hier im Forum nicht so gern gesehen werden. Finde ich absolut ok. Rocher Volant unterschreibt ab heute mit Peter. |
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#43 | |
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Veteran
![]() Registriert seit: 03.02.2001
Beiträge: 212
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Moin Moin,
Zitat:
:Der Propeller erzeugt durch seine Drehbewegung ein Gegendrehmoment, egal ob in der Athmosphäre oder im Vakuum,... es liegt an dessen Masse, nicht an der Luft. Es handelt sich also nicht um einen aerodynamischen Effekt. Genau wie beim Helicopter, der ja zum Ausgleich dieses Gegendrehmomentes den Heckrotor braucht. Beim Flächenflugzeug sind die Kräfte natürlich entsprechend kleiner und werden darüberhinaus von den Tragflächen kompensiert, aber eben nur im Reiseflug. Im Steigflug bei Vollgas z.B. ist die Kraft des Gegendrehmomentes der Propellermasse nicht zu verachten. Ich habe vor einiger Zeit mal einem Passagier diesen Effekt vorgeführt und die Maschine in sicherer Höhe in den Steiglfug gebracht und die Füße vom Pedal genommen. Die Folge ist bei einer Cessna 172 sofortiges abkippen nach links. Die spiralförmig um die Mühle verlaufende Luft führt zu einer Linksdrehung, also einem Gieren um die Hochachse (das wurde auch schon richtig so erklärt), die Drehmomente des Motors/Prop's dagegen führt zu einem Rollen um die Längsachse, (und das nicht zu knapp )Den Effekt kann jeder leicht nachvollziehen, indem er einen Motor mit einer Schwungscheibe (richtig, keine Luftschraube, sondern eine Scheibe, also keine oder kaum Luftbewegung) nimmt und einschaltet. Man muß den Motor festhalten, sonst rutscht er einem entgegen der Laufrichtung durch die Hand. Viele Grüße, Marcus |
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#44 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 25.03.2001
Beiträge: 1.968
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Die Massenmomente sind nicht von übermäßiger Bedeutung, da Kurbelwelle, Getriebe, ... und Propeller im Verhältnis zum restlichen Flugzeug einen geringen Gewichtsanteil haben, wenngleich vorhanden.
Das Verdrehen des Flugzeuges entsteht in erster Linie tatsächlich durch den rotierenden Anteil des Probellerwindes, aber auch durch unterschiedliche Anstellwinkel der beiden Tragflächenhälften zur Kompensation (bei manchen Herstellern), wobei die Kompensation via Flächenanstellwinkel genau genommen nur für einen definierten Flugzustand gilt (Höhe, Geschwindigkeit, Pro-Drehzahl, Luftwerte). Ich werde mich mal in einer der nächsten Ausgaben von FXP dazu auslassen und die phys. Effekte ausführlich beschreiben. Beim Hubschrauber wird - richtig von Dir beschrieben - ein Moment erzeugt, welches mit dem Heckrotor kompensiert wird, aber auch hier ist der Massenanteil gering, der Hauptrotor hat nämlich quasi als Momenten-Verstärker den Luftwiderstand zu überwinden, welcher ein zusätzliches Gegenmoment zum Antrieb aufbaut, dieses aerodynamische Gegenmoment ist weit größer als das Massenmoment. Daher würd es nicht ausreichen, den Heckrotor nur auf Basis der Massenmomente zu dimensionieren. Das abkippen nach links ist bei rechtsdrehenden Luftschrauben logische Folge wegen der resultierenden Kräfte (NICHT wegen des Motormomentes!). Generell haben einmotorige Flugzeuge Rolltendenzen gegen die Drehrichtung der Luftschraube, der Anstellwinkel ist zumeist links aus diesem Grunde größer, ebenso der Widerstand (Folge des größeren Auftriebs), weiters folgt daraus ein gieren nach link. Manche Hersteller gleichen auch dies für den Reiseflug durch versetzen der Seitenflosse aus. Weiters neigen Flugzeuge mit rechtsdrehender Luftschreibe zum gieren nach links, da der Propellerstrom die Seitenflosse von links anströmt. Beim Steigflug mit einer C172 (und nicht nur dort klarerweise) trit noch ein weiterer Effekt auf, nämlich unsymetrische Probellerbelastung mit asymetrischer Schubverteilung. Der Anströmwinkel des linken, aufsteigenden Propellerblattes ist kleiner als der des rechten, abwärtsdrehenden, somit wird die Gierneigung nach links nochmals verstärkt, da rechts mehr Schub geliefert wird. Giert der Flieger nach links, ist die Fluggeschwindigkeit links geringer als rechts, der Auftrieb ist ebenfalls geringer, das Flugzeug kippt nach links ab. Alles zusammen führt zum starken gieren und rollen nach links bzw. über die linke Fläche. An all den Effekten sind die reinen Massenmomente vernachlässigbar beteiligt! |
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#45 |
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Veteran
![]() Registriert seit: 03.02.2001
Beiträge: 212
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Na klar, da war doch mal was, stimmt natürlich.
KLassischer Fall von AHA-Effekt ![]() Natürlich, wenn die Luft, die ich nach hinten drücke, das FLugzeug nach vorne Bewegt (Kraft und Gegenkraft) wird es bei spiralförmig sich bewegender Luft natürlich genau so sein müssen... Ergo, rechtsdrehende Luft, links rollendes Flugzeug.. Eigentlich müßte ich mich jetzt ein wenig schämen,... Ich spendiere ein virtuelles ![]() Viele Grüße, Marcus |
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#46 | ||
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Inventar
![]() Registriert seit: 26.06.2001
Alter: 55
Beiträge: 2.021
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Hallo,
noch eine Anmerkung zum Thema: Zitat:
Wenn der Propeller schon läuft (konstante Drehzahl), dann würde er im Vakuum kein Drehmoment haben oder erzeugen. Zitat:
Nichtsdestotrotz gibt es einen Effekt bei sich ändernder Drehzahl - eben das Drehmoment, das sich auch im Vakuum ergeben würde, wenn man die Drehzahl plötzlich ändert. Dieser Effekt ist sehr unangenehm, weil beim Ausgleich mit "mehr Pedalen" der Hubschrauber meistens stampft und schlingert (je nach Pilot ), weil die Achse des Heckrotors nicht in der Ebene des Hauptrotors liegt. (Noch'n Drehmoment, diesmal aber um eine andere Achse. ) Daher wird die Drehzahl von Propellern in wichtigen Fällen (wie beim Hauptrotor des Hubschraubers) aufwendig nachgeregelt, daß sie konstant bleibt. Abgesehen davon wird bei sich verändernder kollektiver Pitch (und gleichzeitig konstanter Drehzahl) die Luft stärker oder schwächer als vorher "im Kreis bewegt" - was ebenfalls per Pedal korrigiert werden muß. Das alles führt dazu, daß man Hubschrauber wirklich sanft fliegen muß, möglichst wenig mit der kollektiven Pitch herumhampeln (Drehzahl ist i. A. sowieso tabu), weil man sich sonst beim "Ausgleichen" schnell vertut. Schöne Grüße (vor allem den "Rotorheads" )Betto Nachtrag (Glossar): "kollektive Pitch" meint den gemeinsamen (durchschnittlichen) Anstellwinkel aller Rotorblätter, mit dem der Auftrieb geregelt wird. ("Handbremse") "zyklische Pitch" ist der sich während eines Umlaufs verändernde Anstellwinkel, mit dem die Neigung und damit die Richtung des Hubschraubers gesteuert wird. (Knüppel) |
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#47 | |||
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Inventar
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Sodelle.... was sagt mein schlaues Buch:
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#48 | ||
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Inventar
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#49 | ||
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Inventar
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#50 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 24.08.2002
Alter: 65
Beiträge: 2.582
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Wie wär's denn, wenn man die Position des Motors mit FDE oder der 2002Pro eigenen Fsedit.exe(besser direkt in der aircraft.cfg rumwurschteln,der deutsche Editor spinnt ja bei
Props rum)vertikal und horizontal versetzt. Wenn der Effekt denen der Schieberegeler gleich ist(???),liesse sich doch jede Prop_Maschine individuel einstellen und diverse Regeler bleiben auf Null bzw. man bräuchte sie nicht bei jedem Flugzeugwechsel zB.von ein- auf mehrmotorige oder andersrum hinundherschieben. |
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