Zitat:
Original geschrieben von randalica
der quotenpiefke muss zu dem thema auch mal was sagen:
wahlen in .de
ich könnte ja, so ich wollte, von meinem wahlRECHT entweder per briefwahl oder persönlich in der botschaft wählen, aber:
die cdu hat mir zu viele tendenzen in richtung weit rechts ("leitkultur" ist bei denen nicht bloss gerede...)
die spd entwickelt sich immer mehr hin zur partei der besserverdienenden.
die grünen sind meines erachtens nicht mehr wirklich glaubwürdig.
die fdp hat kein profil (spassparteien gibt es bessere, z.b. die erste deutsche biertrinkerpartei).
die pds hat mit ihrer verga´ngenheitsbewältigung noch nicht begonnen und sind somit nicht wählbar.
andere parteien sind eher unwichtig.
wen also soll ich wählen? das kleinere übel? sicherlich nicht. wenne s keine partei gibt die mir zusagt, wähle ich lieber nicht.
wenn ich "weiss" wähle, werde ich als wähler gewertet und es kommt geld in den wahltopf, aus dem sich dann die parteien bedienen können und das will ich verhindern.
politik sollte für´s volk gemacht werden. das passiert aber immer weniger, und der einfache bürger hat nicht den hauch einer chance sich mit demokratischen mitteln gegen diesen missstand zur wehr zu setzen, da es direkte demokratie nicht gibt. würde die möglichkeit bestehen sich gegen gesetze, verordnungen oder diverse andere geistige darmauswürfe von politikern zur wehr zu setzen, würde das wählen m.e. wieder einen sinn ergeben. doch wenn volksbegehren maximal eine kurze besprechung im plenarsaal ohne weitere konsequenzen nach sich ziehen ist es keine demokratie mehr, die ich mit meiner stimme unterstützen möchte.
mfg,
randalica
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das problem mit dem wehren gegen die politiker ist nur, wer darf sich wehren und wer nicht ? haben die recht, die sich wehren oder die, die sagen es ist gut so ? nur weil sich 1000 leute zusammenfinden und mit den trillerpfeifen den anderen die wohlverdiente ruhe rauben, heisst das nicht daß sie wichtiger sind als millionen anderer.
ich habe sicher auch nichts gegen mehr direkte demokratie. aber nur weil irgendjemand sich direkt an die politiker wendet, darf er nicht erwarten daß diese sofort in die knie gehen. das wären dann politiker ohne rückgrat. und dazu zähle ich die überwiegende mehrheit. heutzutage gibts es nur ganz wenige, die vernünftig sind und die auch nach der wahl machen was sie vorher versprochen haben. die meisten gehen einfach den weg des geringsten widerstandes. dazu reicht auch ein hampelmann, aber kein hochbezahlter staatsdiener.
wie gesagt, beteiligung und mitreden ist prinzipiell immer gut. aber man muss auch akzeptieren, daß man nicht immer recht hat bzw. bekommen kann. das wäre nur dann möglich wenn man allein auf der welt ist. zumindest wäre das dann keine demokratie mehr.