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WCM » News » Jänner 2006 » „Österreicher“ im All

Lokales
„Österreicher“ im All
Veröffentlicht am 27.01.2006 13:12:01

Die beiden Weltraumroboter "Roby Space Junior I und II" der Technischen Universität Wien (TU) haben es nun tatsächlich geschafft. Im feindlichen Weltraum gingen sie ihren Aufgaben pflichtbewusst nach und bewiesen, dass österreichische Wissenschaftler es einfach drauf haben! Nachdem alle möglichen Tests auf Erden und Schwerelosigkeitstest bei Parabolflügen bravourös gemeistert wurden, stand nur mehr der letzte Test auf der Liste: Die Roboter mit einer Rakete wirklich ins All zu befördern und dort zu testen.
Dies geschah nun Sonntag, 22. Jänner 2006 im Uchinoura Space Center (Japan). Mit einer japanischen S 310-36 Rakete wurden die beiden Netz-Krabbler auf einen Parabolflug mit einer Höhe von 180 km Höhe ins All geschossen. Das Design von Roby Space Junior kann man durchaus als genial bezeichnen. Er ist nicht einmal 10x10x5 cm groß und wiegt weniger als einen halben Kilo. Größe und Gewicht ist eben Luxus, wenn es ins All geht.

Mission
Ihre Aufgabe klingt leicht, doch die Umstände der Schwerelosigkeit, der Temperatur, der immensen Beanspruchung während des Steigfluges und nicht zuletzt der unvorhersehbaren Umstände eines Starts in den Weltraum erschweren alles und machen es zu einem Projekt für Spezialisten.



Die Aufgabe des Projekts besteht in einer der Wichtigsten für unsere Zeit – Energie zu gewinnen. Man möchte in 20-30 Jahren mit ca 40x40 Meter großen Netzen die mit Solarzellen bestückt sind im Weltraum Energie gewinnen, die per Mikrowellen auf die Erde übertragen werden. Die erste Hürde ist, nachdem man das Ganze ins All befördert hat, das Netz aufzuspannen und später eventuell auch zu warten. Dies sollen kleine Roboter erledigen, eben Roby Space Junior. Die Roboter sind autark und haben ihre eigene Energieversorgung, die ebenfalls mittels Solarzellen unterstützt ist. Die Roboter richten sich automatisch nach der Sonne aus, um die höchstmögliche Energie-Effizienz zu erreichen.

Widrige Umstände
Der Test war ein Erfolg. Vor allem wenn bedenkt, dass die Wetterbedingungen sehr schlecht waren, zunächst musste der Starttermin um vier Tage verschoben werden und auch dann drohte der starke Nordwind den Start zu verhindern. Man befürchtete, dass es die Rakete beim Start dadurch verzieht und genau dies ist auch geschehen. Allerdings störte dies Roby Space I und II nicht.
Die Umhüllung der Spitze, in der sich die Roboter befanden, wurde in 50 km Höhe abgesprengt und in 80 km Höhe begannen die beiden auf dem entfalteten Netz zu Krabbeln. Nach 280 Sekunden kam der Wiedereintritt in die Atmosphäre und somit das Ende der planmäßig abgelaufenen Mission. Roby Space II krabbelte problemlos, bei Nummer I muss man noch die Telemetriedaten auswerten.
WCM gratuliert dem IHRT Team (Institut für Mechanik und Mechatronik) der TU Wien unter der Leitung von O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Peter Kopacek.

IHRT

Robert Wanderer













Das IHRT Team (v.l.n.r.): B. Putz, Roby Space I, P. Kopacek, P. Unterkreuter, Roby Space II.

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( 1 Kommentar(e) | Artikel ausdrucken )

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Kommentar

shadow2043

Beiträge: 2255
Registriert: 2001-04-18

#1559 Veröffentlicht am: 28.01.2006 09:55:20
Na klasse, solche Energiegewinnung brauchen wir für die Zukunft. ^^

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