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#17 |
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Veteran
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Hi!
Sorry, aber hier wird viel Mist erzählt den ich auf Lauda Air nicht sitzen lassen möchte. 1. Beide Piloten hatten eine gültige Lizenz, diese Simulatorprobleme waren etwas ganz was anderes. Bei Lauda Air wurde es damals so gehandhabt, dass es einen "internen" Checkbericht gab und einen offiziellen externen. Der Lauda Air interne Bericht enthält wesentlich mehr Details, dass sich die Medien bei kleinsten Beanstandungen gleich auf so etwas stürzen. Trotzdem war der Sim-Check völlig OK und rechtmässig. 2. Boeing hatte damals für eine bestimmte (niedrige Höhe) berechnet was ein "In Flight Thrust Reverser Deployment" für Auswirkungen hat. Die Ingenieure haben damals falsch hochgerechnet und behauptet ein solcher Fehler hat weitaus weniger fatale Folgen. 3. Die Piloten haben richtig reagiert, es wurde ihnen auch keine "Schuld" zugesprochen. Im Boeing 767 QRH (welches der Pilot auch als Referenz verwendet hat) stand "Additional System Failures may cause in-flight deployment. Expect normal reverse operation after landing.". Es war zu diesem Zeitpunkt aber absolut kein Hinweis auf einen "additional Fehler" vorhanden. Es dürfte ein defektes Ventil im Engine gewesen sein, genau weiss man das aber bis heute nicht. Jedenfalls hat die Crew hier richtig reagiert. Die Wartung von Lauda Air übrigens ist absolut beanstandungsfrei, das haben mir Piloten von der AUA, Lauda und Tyrolean unabhängig voneinander bestätigt. Alle anderen Infos habe ich von Bekannten des verantwortlichten PIC dieses Lauda Air Fluges bzw. anderen Piloten. Fakt ist, dass wenn ich in einen Lauda Air Flieger steige ich guten Service geniesse, super Essen habe, eine nette Crew vorne sitzt (hatte bis jetzt keine einzige Ausnahme und war praktisch immer am Jumpseat) und Flugzeug und Crew absolut rechtmässig unterwegs sind. Grüsse Bernd |
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