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| Programmierung Rat & Tat für Programmierer |
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#6 | |
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Schon länger dabei
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Danke, schau ich mir an.
Zitat:
Ich hab da einiges Mitgemacht...... Ausgangsszenario Softwarefirma spezialisiert auf Warenwirtschaften, seit 30 Jahren am Markt, hat einige sehr große Firmen als Referenzen. Wir sitzen bei denen bei der Projektbesprechung, lauter Programmierer, welche seit Jahren dort arbeiten, verkauften uns die Firma als modulare Lösung. Basis Software als Core, Standarterweiterungen gegen Aufpreis, individiuelle Anpassungen kein Problem, werden "oben" draufgesetzt. Wir: So kann man nicht arbeiten, warum kann man nicht so und so Firma: Kein Standart Wir: Dann eben als Anpassung, kostet wieviel? Firma: Geht nicht (Aha, klang beim Verkauf ganz anders), müßte im Basisprogramm geändert werden, warum braucht Ihr das Wir: Weils so viel zu zeitintensiv ist. Firma: Bla Bla Bla Wir: Fangen an, in SQL zu sprechen Firma: Meint Ihr so: 5 min fertig. Vorgespräch: Halbe Stunde Diskussionen.... z.B. als konkretes Beispiel: Suchfunktion: Die hatten keine Worttrennung durch Leerzeichen. Heißt der Artikel Shimano Bremse XTR Mußte man die Wörter in der richtigen Reihenfolge eingeben, suche nach Shimano XTR Bremse kein Treffer....... Das war für uns so selbstverständlich, daß uns dies vorher nicht auffiel. Da sitzen 5 Programmierer mit uns im Raum und alle fragen uns: Wofür brauchen wir dies. Haben uns dann schon verarscht, warum wir nicht auch ne Suche mit Rückwärts geschriebenen Wörtern wollen.... Da wurde ich dann laut und hab den Geschäftsführer verlangt. Der hat dann seine Programmierer bißerl gestutzt und die "Bikestore Suche" wurde dann ins Basisprogramm aufgenommen. Das bei einem Programm, welches auch in den 6 stelligen Euro Bereich wachsen kann und von Großmärkten eingesetzt wird, mit tw. mehreren 1000 Rechnungen pro Tag. Keine Ahnung, mögen gute Programmierer sein, aber absolute Betriebsblindheit. Trotz mehreren Terminen, glaub um die 20-30h Stunden für Bedarfserhebung, Funktionsbeschreibungen, usw. (aber nur an die Spezialanwendungen gedacht, weniger auf die Standartanwendungen geachtet......leider ) sind wir böse eingefahren. Jetzt kommts gerade wieder hoch, eigentlich hab ichs abgehackt und verbuch es als Lehrgeld. Gelernt drauß hab ich, daß ich, nach Möglichkeit mich nichtmehr in die Abhängigkeit einer Firma geben möchte, auch Selbstverständlichkeiten teste, den Forderungskatalog nicht von der Firma schreiben lasse, sondern selbst schreibe Jedes Telefongespräch und pers. Gespräch aufzeichne. Es wird zuviel vergessen, was nicht sofort schriftlich festgehalten wird. Vom Thema abgekommen, wieder zurück, soll keine Ausheulerei werden, sondern Planung für die Zukunft und da stellt sich für mich eben die Frage, welche Varianten sich flexibel einsetzen lassen.
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