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Zitat von garfield36
Wenn das mit 10000 Schreibzyklen bei SSDs mit MLC-Chips stimmt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich so ein Speichermedium für den Server-Betrieb eignet.
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hmm, dann ist es komisch, dass HP, Dell, Fujitsu, Lenovo, usw. SSD als Serverlaufwerke verkaufen, sogar für Datenbanken, welche besonders viele Schreibzugriffe durchführen sollen
vielleicht hilft ja dieses „Wear-Levelling“-Verfahren
Zitat:
Verschleiß und Ausfallvorhersage
Konventionelle und Flashfestplatten verschleißen mit der Zeit. Während sich das bei ersteren aus der Abnutzung der Mechanik ergibt, wirkt bei der Flashtechnik ein elektrischer Effekt begrenzend. Lesevorgänge sind hier zwar unbegrenzt möglich, je nach Qualität kann eine Flashzelle aber nur zwischen 10.000 (MLC) und 100.000 (SLC) Schreibvorgänge absolvieren. Danach „vergisst“ sie, was neu geschrieben wird und kann nur noch gelesen werden.[29] Flashspeicher wären so mitunter schon nach wenigen Tagen defekt. Dem wirken seit einigen Jahren „Wear-Levelling“-Verfahren entgegen. Der Controller im Flashlaufwerk verteilt Schreibvorgänge auf alle Speicherzellen so, dass jede möglichst gleich häufig beschrieben wird. Die hierfür verwendeten Algorithmen sind herstellerspezifisch, in jedem Fall aber vom Rest des Computers aus weder sichtbar noch beeinflussbar. Dieses Verteilungs-Verfahren gibt es in verschiedenen Ausbaustufen. So verwendet eine Flashfestplatte häufig komplexere Controller als ein USB-Stick und sehr wenige Wechseldatenträger auch gar keinen.[30] Hier können dann Software-Lösungen wie in Windows Vista oder das Dateisystem JFFS2 unter Linux aushelfen.
Je nach Ausbaustufe führt das Verfahren zu einer Haltbarkeit, die konventionellen Festplatten nahe kommt oder sie übertrifft.[31]
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http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_S...fallvorhersage