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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 25.08.2004, 09:07   #9
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Zitat:
Seltene Verlaufsformen / Unerwartete Ereignisse / Nicht vermeidbare Komplikationen
  • Es ist in der Natur und damit auch in der Medizin völlig unmöglich, einen hundertprozentigen Erfolg zu garantieren.
  • Selten kann es zu folgenden seltenen Verlaufsformen kommen bzw. können unerwartete Ereignisse und unvermeidbare Komplikationen eintreten:
  • Blutung. Es kann sowohl während der Operation eine Blutung wie auch danach eine Nachblutung auftreten, sodaß man die Blutung medikamentös oder operativ stillen muss.
  • Überempfindlichkeitsreaktion gegen das Betäubungsmittel oder gegen eines der Medikamente. Glücklicherweise sind solche Reaktionen, die vom harmlosen Juckreis bis zu Beklemmungsgefühlen, Atemstörungen, Krampfanfällen, ja sogar bis zum Kreislaufstillstand reichen können, sehr selten, aber nicht mit 100% Sicherheit vermeidbar. Wir werden in einer solchen Situation alles tun, um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden rasch wiederherzustellen. Eventuell werden wir Sie so rasch wie möglich in ein Spital oder Krankenhaus bringen bzw. einen Transport veranlassen.
  • Nachträgliche Entzündungen können unter Umständen eine längere Antibiotika-Behandlung notwendig machen, und zwar sowohl lokal wie auch als Einnahme von Dragees oder Tabletten.
  • Es kann auch das Gegenteil einer Blutung, eine Thrombose auftreten. In diesem Fall müssen „blutverdünnende“ bzw. blutgerinnungshemmende Medikamente verabreicht werden.
  • Der Weisheitszahn kann den Nachbarzahn in Mitleidenschaft gezogen haben, ohne dass dies am zweidimensionalen, also nur flächenhaften Röntgenbild zu erkennen gewesen wäre. Erst die Einschau in die anatomischen Verhältnisse, kann Klarheit verschaffen und zur Erhebung eines Befundes führen, mit dem nicht zu rechnen war.
  • Es werden alle nötigen Gegenmaßnahmen getroffen, auch wenn dies die Extraktion eines Zahnes bedeuten sollte.
  • Eine eventuell notwendig werdende Wurzelspitzenresektion wird sofort durchgeführt, wenn sich eine offene Verbindung zur Kieferhöhle ergeben sollte, wird diese sofort wieder verschlossen (vernäht).
  • Durch die anatomische Nähe der Nerven bedingt, kann es bei Entfernung des Weisheitszahnes im Unterkiefer zu Beeinträchtigungen von Nerven kommen. Diese seltene Komplikation kann allein schon durch die Verabreichnung der Injektion auftreten. Mit anderen Worten: Es können danach Geschmacksstörungen oder ein Taubheitsgefühl auftreten. Zumeist sind diese Geschmacksstörungen oder Taubheitsgefühl der Zunge nur vorübergehend, es können bis zur Normalisierung allerdings viele Monate verstreichen. Ob im Falle einer sehr seltenen, nicht mit Sicherheit vermeidbaren bleibenden Schädigung des Nerven weitere operative Maßnahmen, etwa eine Nervennaht, die Beeinträchtigung des Nerven beheben kann, muss im Einzelfall entschieden werden.
    Nochmals: Eine extrem seltene Schädigung des Gefühlsnerven für Wange, Nase und Oberlippe (im Oberkiefer) oder eine
    Schädigung des Gefühlsnerven für Zunge, Unterkieferzähne, Unterlippe und Kinn (im Unterkiefer)
    sind nicht mit 100% Sicherheit vermeidbar. Das Taubheitsgefühl der Zunge tritt nicht nur dann auf, wenn der Nerv während der Operation verletzt wurde, es genügt schon, dass das operative Geschehen in seiner Nähe stattfindet, und dass er in dem anatomischen Gebiet liegt, dass von der nachfolgenden Schwellung betroffen ist.
    Glücklicherweise treten solche Verlaufsformen sehr selten auf. Wenn dies der Fall ist, kann dies unvermeidbar sein und es muss sich nicht um einen Behandlungsfehler handeln.
  • Weiters kann es im Zuge der Operation dazu kommen, dass der Nachbarzahn durch den denkbar engen anatomischen Kontakt beschädigt wird. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen Behandlungsfehler handeln.
  • Es kann auch vorkommen, dass die Wurzelspitze in die Kieferhöhle gerät, wo sie vom Kieferchirurgen herausgeholt werden muss.
  • Es kann ebenso vorkommen, dass die Wurzelspitze in den Kanal des Unterkiefernerven gerät, wo sie vom Kieferchirurgen herausgeholt werden muss.
  • Es kann ebenso vorkommen, dass die Wurzelspitze in den Mundboden schlüpft, wo sie vom Kieferchirurgen herausgeholt werden muss.
  • Aus diesen genannten Gründen entschließt man sich manchmal, einen kleinen Rest der Wurzelspitze im Körper zu belassen, wenn er keine Beschwerden verursacht.
  • Es kann auch dazu kommen, dass solche kleinen Reste später sozusagen abgestossen werden und an die Oberfläche kommen, sie können aber auch in der Tiefe verbleiben, ohne Beschwerden zu verursachen.
  • Ein Bruch des Unterkieferknochens kann sowohl während der Entfernung des Weisheitszahnes als auch danach auftreten (und zwar durch die Schwächung des Knochens an dieser Stelle). Es muss sich dabei nicht um einen Behandlungsfehler handen.
  • Selten kann danach eine Knochenentzündung auftreten, die mit Gefühlsstörungen (Taubheit, „Ameisenlaufen“ oder ähnliche schmerzhafte Missempfindungen) einhergeht. In diesem Fall muss die Wunde nochmals geöffnet und das entzündete Knochengewebe entfernt werden.
  • Der Besitz von Haustieren muss nicht, kann aber eine erhöhte Keimbelastung mit sich bringen, die im Fall einer kleinen Operation wie der Entfernung einer Zyste zu einer erhöhten Infektionsgefahr führen kann. Dasselbe gilt auch für eine beruflich bedingte Exposition einer erhöhten Keimbelastung.
Es ist natürlich unmöglich, alle Unwägbarkeiten des Schicksals und alle exzessiv seltenen, aber doch nicht ganz auszuschliessenden ungewöhnlichen Verlaufsformen bzw. nicht mit Sicherheit zu vermeidenden Komplikationen aufzuzählen.
http://www.ziv.at/informationen/forens/rz.htm

ps: viel erfolg
____________________________________
Praktizierender Eristiker

No hace falta ser un genio para saber quién dijo eso.
Der wirklich faule Mensch ist oft extrem fleißig, denn er will möglichst schnell wieder faul sein.
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