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Alt 29.03.2001, 23:59   #11
The_Lord_of_Midnight
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Beiträge: 19.154

Mein Computer

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> Mein Windows 2000 musste ich bisher noch nicht wegen fehlerhafter Treiber neu installieren.

Das heißt aber nicht, daß es nicht eine Unzahl an anderen Leuten gibt, die schon das gleiche Problem hatten. Ich kann mich immerhin an 3 verschiedene schwerwiegende Fehler von Win2k, Ms oder Windows-Treibern erinnern, die haben mir insgesamt mindestens 5 Neuinstallationen gekostet.

> Probleme gab es dagegen gestern mit SuSE Linux 7.0 das ich neu installieren wollte da Mandrake ja nicht von meiner Harddisk booten will.

Hab erst unlängst auf meinen beiden Rechnern Suse Linux 7.1 installiert. Da ist das ganz einfach: Beim Installieren gibt es eine Option, um das Linux in den Bootsektor zu schreiben. Wenn du das nicht willst: Es gibt im Linux-Bereich noch einen anderweitigen Tip. Zum Mandrake kann ich nichts sagen, kenn ich nicht. Ich seh aber zumindest keinen Zusammenhang mit Mandrake, was die Installation in den Bootsektor verhindern würde.

> was macht Linux? Nimmt ca. 140MB (von 256MB Ram) als Festplatten schreibcache

Da gibts einen Kernelparameter, heißt so ähnlich wie maxfilecache. Ist aber sich nicht dasselbe wie bei Windows in jeglicher Ausprägung, weils effizienzmässig einfach dramatisch besser ist. Windows ist diesbezüglich das schlechteste aller mir bekannten Os, Linux das beste.

Wär aber ein sehr interessanter Vergleich: Denkst du, daß du es mit Win2k schaffst, weniger Resourcen als Linux zu verbrauchen, mehr User zu bedienen und eine niedrigere Ausfallsrate zu haben ? Also keine Reboots einfach so, wenn jemand im Forum ist.

> Ich bin schon gespannt was passiert wenn der Server in den nächsten Tage auf 512MB Ram geupgradet wird.

Was soll schon passieren ? Ram kann durch nichts ersetzt werden, das hat noch nie geschadet. Was denkst du aber, wäre unter Win2k mit 256 Mb Ram und einer Rekordzahl an eingeloggten Benutzern passiert ? Da sind die 256 Mb Ram schon weg, noch bevor sich jemand richtig eingeloggt hat.

> Sowas rauszufinden macht vieleicht
einem Hardcore-Linuxuser Spaß, aber mir und vielen anderen nicht.

Tip: ps -efl
Wenn du mehr Details willst: "man ps".
Ich denke nicht, daß das irgendwas mit Hardcore zu tun hat. Da kommt eine Liste aller Prozesse mit dem verbrauchten virtual Memory (in der "size" column). Oder denkst du, daß du sofort als du den ersten Windows-Pc gesehen hast, alle Tasks aufgelistet hättest und mir erklärt hättest, wieviel Memory jeder dieser Tasks benötigt ?

> und bei Linux Distributionen solls selbstverständlich sein daß der User Applikationen auf Memory Leaks überprüfen kann?

Das war doch nur eine Frage, ein Tip von mir, was die Ursache sein könnte. Im Prinzip ist es doch egal. Ich hab nie behauptet, daß alle Linux oder Unix-Anwendungen prinzipiell besser als alle Windows-Anwendungen wären. Darin hab ich bis heute keinen Unterschied bemerkt. Aber die Auswirkungen eines Fehlers bei einer einzigen falschen Dll können bis zum vollständigen Systemstillstand reichen. Damit ist es ein unprofessionelles Betriebssystem. Selbstverständlich kann auch ein Linux-Rechner einen Ausfall haben. Nur ist die Wahrscheinlichkeit um Faktoren niedriger. Gar nicht zu reden vom wesentlich geringeren Resourcen-Bedarf.
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