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Alt 27.07.2003, 01:44   #11
franznovak
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Beiträge: 2.564


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Betreff: 2. Thermodynamischer Hauptsatz – Zunahme der Entropie („Unordnung“):
Zitat:
Original von franznovak geschrieben:

c.) Der 2. thermodynamische Hauptsatz:

„Die Entropie eines Systems nimmt immer zu.“ D.h. die „freie, nützliche“ Energie nimmt mit der Zeit ab (die Gesamtenergie ist jedoch natürlich konstant). Das heißt weiter, das geschlossene Systeme die Tendenz von Ordnung zu Unordnung besitzen.
(Wie in Gasdynamik, Biologie, Chemie oft beobachtbar.)


Original von franznovak geschrieben

„Die Entropie eines Systems nimmt immer zu.“ D.h. die „freie, nützliche“ Energie nimmt mit der Zeit ab (Gesamtenergie jedoch natürlich konstant). Das heißt weiter, das geschlossene Systeme die Tendenz von Ordnung zu Unordnung (Chaos) besitzen.
(Wie in Gasdynamik, Biologie, Chemie oft beobachtbar.)


Original von Phantomias geschrieben:

zuerstmal ein Wort zur Entropie:
dies gilt für abgeschlossene Systeme, Unsere Erde ist aber auf jeden Fall ein offenes System, da ohne Sonnenenergie ja überhaupt kein Leben möglich wäre...
Und was ist mit dem Universum? gibt ja bekanntlich 3 Möglichkeiten: ein geschlossenes, offenes und flaches Universum...
Ich tendiere eher daß wir in einem offenen Universum leben, dann stellt sich dieses Problem gar nicht.. dafür halt ein anderes..
oder womöglich gibts noch eine vierte Möglichkeit? was wäre wenn sich das Universum wie ein perpetuum mobile ewig weiterbewegen würde? abwechselnd expandieren/kontrahieren?


Orginal von franznovak geschrieben:

@Phantomias - RE: Entropie

Unsere Erde kann man unter der Vernachlässigung der Sonneneinstahlung und des glaktischen Staubes ruhig als geschlossenes System betrachten, wenn es um die Frage geht ob die nutzbare Energie mit der Zeit eher kleiner oder größer wird.
Besser formuliert:
Der 2. Thermodynamische Hauptsatz gilt prinzipiell nur für geschlossene Systeme.

[Meine Meinung:]
Versuchen wir doch ehrlich zu sein...

a.) Der galaktische Staub und Sonneneinstrahlung sind sicher nicht dafür verantwortlich ein komplexes System mit unzähligen (Zerfalls)Reaktionen in ein System höher Ordnung zu führen. Das würde bedeuten weil eine Randbedingung nicht ganz exakt erfüllt ist, das man nicht tendenzielle Aussagen treffen kann, was wir aber in Wissenschaft und Technik relativ gerne tun....

b.) Es könnten laut dem 2. Thermodyn. Hauptsatz (fast) unmöglich Gestirne aus gebremsten Explosionsgasen, die sich zu „höherer Ordnung“ „zwingen“ entstanden sein (hier gilt wieder tendenziell - egal ob offen oder geschlossenes Universum).
Wieso muss eigentlich ein „offenes Universum“ dafür herhalten um dieses Problem zu umgehen ?!
Was erwartet man den von „außerhalb“ unseres Universums an Evolutionsbestätigendem „Material“ (Vorgängen) ?!
[/ Meine Meinung]


Zitat von Dr. Harold Slusher, Astrophysiker an der University of Texas:
Zitat:
An erster Stelle steht die Frage, wo die zusammengeballte Materie herkam, die am Anfang explodierte. Bei dieser Explosion soll eine Gaswolke entstanden sein, die sich mit einer gewaltigen Geschwindigkeit in alle Richtungen ausbreitete.
Aber wenn das stimmt, wie konnte durch die enorme Schnelligkeit dann jemals die rotierende Bewegung der Gasmassen entstehen, die wiederum Sterne und Planeten formen mussten ? Diese Geschwindigkeit ist viel zu groß, um die Rotation in Gang zu bringen, und würde sich vor allen im All nicht verringern. Selbst wenn die Geschwindigkeit sich verringert hätte, so dass sich rotierende Massen hätten formen können, wie erklärt sich dann, dass sie sich wieder gesteigert hat und Sternensysteme sich beinahe mit Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen, worauf ja die Urknall-Theorie gegründet ist.
Zitat:
[offtopic]
Witztiger (besser: Guter) Vergleich:
Anzunehmen, dass unser heutiges, raffiniertes Gleichgewicht der Kräfte die Folge eines Urknalls ist, ist vergleichbar mit der Annahme, dass man ein Felsengebirge durch eine Atomexplosion (oder sonstige Bombe) auf solche Weise sprengen kann, dass sich die Überreste zu einer Stadt mit Häusern, Hochbauten, Straßen usw. ordnen, wie es die Planetensysteme, Galaxien und Galaxienhaufen taten/tun.
[/offtopic]
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„Wenn wir die Handschrift des Schöpfers irgendwo sehen könnten, dann wohl bei den grundlegenden Naturgesetzen ... \" Steven Weinberg Nobelpreisträger 1979 für Physik
„Der liebe Gott würfelt nicht\". Albert Einstein Nobelpreisträger für Physik 1921
„Die Evolution selbst wird akzeptiert, nicht weil man etwas Derartiges beobachtet hätte oder weil man sie durch eine logische zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen könnte, sondern weil die einzige Alternative dazu, der Schöpfungsakt Gottes, einfach unglaublich ist.\" Univ. Prof. D.M.S. Watson
\"Eine Zivilisation soll danach beurteilt werden, wie sie ihre Minderheiten behandelt.\" Mahatma Gandhi

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