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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 28.06.2012, 15:18   #11
c23
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Hi there!

Als Haupt Event für 2012 haben wir wieder ein besonderes Schmankerl: Wir Österreicher sind in der glücklichen Lage selbst Atom-Frei zu sein, trotzdem haben wir ein voll ausgerüstetes AKW, welches als Schule benutzt wird und für Führungen bereit steht. Diese Führungen sind auf lange Zeit (bis über November derzeit) bereits ausgebucht. Für uns steht der Termin am 27. Juli 15Uhr zur Verfügung!

Wer also sehen will WIE es IN einem AKW aussieht .... hier ist die beinah einmalige Chance dazu!

HIER kann man sich über die Tour informieren!

Zitat:
Grundsätzlich sind Führungen nur an Freitagen um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr möglich. Die Führung durch das AKW nimmt ca. 1,5 Stunden in Anspruch.
Aus sicherheitstechnischen Gründen, ist die Teilnahme an der Führung erst ab dem vollendeten 15. Lebensjahr gestattet.
Führungen durch das Kraftwerk können derzeit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen leider nicht angeboten werden.
Im Zeitraum von Jänner bis März des jeweiligen Jahres ist kein Führungsbetrieb möglich.
(c)www.zwentendorf.com

Zitat:
Das Kraftwerk das nie in Betrieb ging

30 Jahre Zwentendorf

Die nachfolgenden Texte in diesem Bereich sind auszugsweise von Ernst Brandstetter und Georg Rigele.

30 Jahre nach dem Aus für Österreichs einziges Kernkraftwerk hütet die EVN den wertvollen Kraftwerksstandort als Option für die Zukunft. Gleich hinter dem Donau-Treppelweg, wo sich Radtouristen beim Gasthaus Bärndorfer-Hütte mit Bier, Würsteln oder Schnitzel stärken können, hat Lerni ihr Revier: Die Mischlingshündin - angeblich Border-Collie/Jagdhund - hat im hohen Gras einen Hasen erspäht und setzt freudig zu einer Verfolgungsjagd an. Die Einfahrt entlang, dann rund um die Ecke zu den Garagengebäuden, wo auf der asphaltierten Fläche gegenüber einem offenen Panzertor ein Wohnmobil auf kleinere Reparaturen wartet. Doch der Feldhase macht sich rasch aus dem Staub und es herrscht wieder Ruhe auf dem Gelände, wo Cheftechniker Johann Fleischer und seine Lerni täglich von sieben bis 16 Uhr meist allein die Stellung halten.

Fleischer ist Österreichs einziger (und auch oft einsamer) Betreiber eines Atomkraftwerks, des Kernkraftwerks Zwentendorf, das als Einziges in der Welt, obwohl fertig gebaut, nie in Betrieb gehen durfte und er freut sich immer, wenn es Gelegenheit gibt, Gästen "sein" Kraftwerk zu zeigen. In den vergangenen Jahren hat er aus dem leer stehenden Reaktor, der nur noch als Ersatzteillager für baugleiche Kraftwerke in Deutschland diente, einen Schulungsreaktor gemacht, der vor allem von der deutschen Kraftwerksschule Essen genutzt wird.

Heute ist niemand hier, der ausgebildet werden müsste, aber dennoch stehen die riesigen Stahltore, die an Tresortüren erinnern, weit offen. "Das Gebäude braucht Luft", erklärt Fleischer. Weil das riesige Haus im Winter nicht geheizt wird, sinkt die Temperatur hinter den Stahlbetonwänden, die einem Flugzeugabsturz widerstehen könnten, auf rund elf Grad ab und mit Beginn der warmen Jahreszeit tropft dann Kondenswasser auf alle Anlagen und Böden. Fleischer hat daher auch im Gebäudeinneren große Gebläse aufgestellt, die Luft durch die leeren Gänge und düsteren Hallen wirbeln, um die Anlagen vor Korrosion zu schützen.

An manchen Stellen wirkt das Kraftwerk heute noch, als könnten die ursprünglich 200 ausgebildeten Kerntechniker, die es betreiben sollten, morgen zurückkehren, um den Reaktor anzuwerfen. Der Steuerstabantriebsraum unter dem Reaktorkern (6,5 m im Durchmesser, 20 m hoch), eine Sinfonie von Edelstahlteilen und elektrischen Antrieben, das Brennelemente-Trockenlager, wo 1978 bereits die Erstausstattung mit Brennelementen bereitstand, die Lagerbecken über dem jetzt bloß liegenden Reaktor, dessen 60 Tonnen schwere Kuppel in der ,Ecke anscheinend nur darauf wartet, dass sie wieder an Ort und Stelle verschraubt wird, um den 270 Grad heißen Dampf mit 80 bar Druck, der die insgesamt vier Turbinen des Kraftwerks treiben sollte, im Reaktor zu halten. Unter dem Reaktor die Kondensationskammer, eine Kathedrale in Schwarz, wo auch das Sicherheitswasser für eine etwaige Notkühlung aufbewahrt wurde. Pumpenanschlüsse, turmhohe Stahlröhren, die der Dampfkondensation dienen sollten - die gesamte Technik, die in normalen Reaktoren niemand zu sehen bekomme, liegt offen und ist bereits großteils über Gitterroste begehbar.

"Das Schulungskraftwerk ist gut gebucht" weiß auch EVN-Sprecher Stefan Zach, der die Führung begleitet. Wann immer Neuerungen bei den deutschen Schwesterkraftwerken durchgeführt werden oder Servicemaßnahmen zu erproben sind, kommen die Techniker nach Zwentendorf. Erst wenn hier alles passt, genehmigt auch der TÜV den Umbau an den in Betrieb befindlichen Kraftwerken - und die haben weithin bekannte Namen wie Würgassen, Brunsbüttel oder Philippsburg.

Diese haben ihre Arbeit schon großteils geleistet. Das Kraftwerk Brunsbüttel, beispielsweise, das 1977 an Netz ging, also nur ein Jahr älter ist als Zwentendorf, hat bisher schon rund 130.000 Gigawattstunden Strom erzeugt und soll laut dem geltenden deutschen Atomkonsens 2009 abgeschaltet werden. Diese Strommenge entspricht etwa dem Doppelten der gesamten aktuellen Stromerzeugung eines Jahres in Österreich und repräsentiert heute einen Wert von 9,1 Milliarden Euro, nimmt man den aktuellen Börsenpreis für Grundlast als Ausgangspunkt.
(c)www.Zwentendorf.com


Die Teilnehmerzahl fix limitiert und stark eingeschränkt. Wer daran Interesse hat möge sich daher RASCH dazu anmelden und sich falls notwendig für diesen Tag Urlaub eintragen. Vorreservierungen etc kann ich dazu nicht annehmen - haben sich mehr als 15 Personen angemeldet wird es eine Warteliste geben, falls jemand nicht kommt bekommen die Leute auf der Warteliste der Reihe der Anmeldungen nach das Ticket!

Infos und Anmeldeliste HIER!
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So long, Andreas Kölner
Obmann Verein "c23 Computer, Gaming & more"
http://www.c23.at
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