Zitat:
Original geschrieben von AnDee
@edler kikakater
handysubventionen bringen großteils nur mehr kunden die man nicht braucht.ist leider schon so und die strategie die sie jetzt fahren ist besser wie vorher. der handypreis richtet sich nach tarif und bindungsdauer. das passt schon.
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Ich bin nicht edel, sondern der Wahrheit verpflichtet. Und deswegen widerspreche ich Dir. Kunden, die man nicht braucht, gibt es nicht. Jeder, der seine Gebühren bezahlt, darf annehmen, daß er nicht zu wenig, sondern genau das zahlt, was Verbindungsentgelte kosten. Was Du vorschlägst, ist Profitstreben im Sinn von Maximierung, ohne daran zu denken, daß Mobiltelefonieren kein Privileg ab einem gewissen Einkommen ist.
Wenn nun die Handysubventionen abgeschafft werden, bedeutet das, daß noch mehr Arbeitsplätze bei den Mobiltelefonherstellern verlorengehen, weil eben die Grundgebühren gesenkt oder abgeschafft werden auf EIN Maß, das es nicht erlaubt, günstig ein Mobiltelefon zum Vertrag zu bekommen. Das Mobiltelefon ist aber Vertragsbestandteil und nicht als losgelöstes Gerät zu sein - übrigens auch bei Subfirmen wie Yesss oder bei reinen Simkartenverträgen, wie es von telering angeboten wird.
Die Handysubventionen sind notwendig um das Telefonieren günstig zu halten UND um die Arbeitsplätze bei den Mobiltelefonherstellern zu sichern.
Wird dies geändert, kommt es zur Verteuerung der Handytarife und zum Abbau der Arbeitsplätze bei den Mobiltelefonnetzbetreibern.
Das heisst, daß die Handysubventionen dafür verantwortlich sind, daß begütertere wie ärmere Kunden zu einem günstigen Telefon kommen, daß die Gesprächskosten sinken - im Gegensatz zu jetzt - und daß die Zahl der Angestellten der Mobiltelefonhersteller - aufgrund des gerechten Preises für ein Mobiltelefon für das Telefonieren - wie auch die Zahl der Beschäftigtenjobs in den Mobiltelefonnetzbetreiberfirmen wächst.
Alles andere bedeutet Egoismus und Wirtschaftskampf, wo jeder bedauert, daß der Kapitalismus auch nicht das Wahre ist.