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Selbstverständlich ist es aber nicht akzeptabel, daß man ein Programm nicht mehr rückstandsfrei entfernen kann. (zumindest wenn man ein stabiles System verlangt)
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Komponenten unter Linux können sich auch schon mal in die jeweiligen Konfigurationsdateien eintragen ohne das es eine Art Uninstall gibt. Da muss man dann selber Hand anlegen um sie wieder auf der jeweiligen Konfigurationsdatei zu entfernen. Alternativ kann man dann bei Windows zu RegEdit greifen und die alten Einträge entfernen.
Das ein Linux System zerschossen wird kann auch passieren
wie dieses Beispiel hier zeigt. Dort hat risul versucht auf seinen RaQ PHP4 und MySQL zu kompilieren. Das Ergebnis: Der Server musste mit der Restore CD komplett neu eingerichtet werden.
Das RPM Format ist übrigens auch keine wirklich 100% Alternative da es leicht zu konflikten kommen kann. Beispielsweise habe ich am RaQ versucht die Kernel Headers für Kernel 2.2.14C10 zu installieren da der RaQ mit Kernel 2.2.14C10 und Kernel Header 2.2.14C5 ausgeliefert wurde und es unmöglich war etwas zu kompilieren. Jedenfalls kam dann eine Fehlermeldung daß das Paket wegen eines Konflikts mit einen anderen Paket nicht installiert werden kann.
Der Workaround: Ich habe die Kernel Header auf einer anderen Machine entpackt das ganze dann mit tar komprimiert, auf den Server kopiert und wieder entpackt. Funktioniert fehlerfrei. Wäre ich beim RPM Format geblieben würde es Heute noch nicht laufen und der Server praktisch nicht in der Lage sein Programme zu kompilieren.
Zum Thema deinstallieren: Windows XP bietet (neben einigen anderen Features zum Thema Kompatibilität/Installation) die möglichkeit Snapshots der jeweilgen Konfiguration zu machen um sie jederzeit wieder in ihren Ursprünglich zurückzubringen.