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Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme.

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Alt 04.01.2009, 23:49   #11
Wildfoot
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Interessant, meine nun 10 Jahre alte IBM Platte läuft immernoch absolut perfekt, langsam zwar, aber perfekt. Jedoch ging mir schonmal eine wesentlich modernere und jüngere Platte (1.5 Jahre alt) an den Ranzen.
Ich denke ehner, dass gerade die alten Platten da sehr robust und nicht zu töten sind.

Gruss Wildfoot
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Alt 05.01.2009, 09:20   #12
LouCypher
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Eigentlich ist es so das consumerplatten eher für viele starts ausgelegt sind wogegen serverplatten auf dauerlauf ausgelegt sind. Ob das allerdings immer noch stimmt kann ich nicht sagen, allerdings ist davon auszugehen das eine platte die dauernd auf 15000rpm beschleunigen muss das nicht so leicht wegsteckt wie eine die auch 7200rpm beschleunigen muss.

Was niedrige temperaturen angeht, ich hab mir eine linksys PTZ Kamera (WVC200) draussen unter einem dachvorsprung montiert. Das teil ist nicht für draussen geeignet, trotzdem funzt sie immer noch perfekt trotz den andauernden tiefen temperaturen.
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Greetings
LouCypher
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Alt 05.01.2009, 13:47   #13
FranzK
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Zitat:
Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
...
Frage an die Historiker:
Gab´s nicht HDs die speziell für oftmaligen Start aufgelegt waren?
Daran kann ich mich nicht erinnern. Tatsächlich war es bei den 5,25"-Platten und bei den ersten Jahrgängen der 3,5"-Platten so, dass sie im Vergleich zu heute eine verhältnismäßig niedrige spezifizierte Zahl von Starts hatten. Da gab es explizite Hersteller-Empfehlungen, einen Rechner tagsüber eher durchlaufen zu lassen, als in mehrmals aus- und wieder einzuschalten.
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Ciao
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Alt 05.01.2009, 19:13   #14
Wildfoot
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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Daran kann ich mich nicht erinnern. Tatsächlich war es bei den 5,25"-Platten und bei den ersten Jahrgängen der 3,5"-Platten so, dass sie im Vergleich zu heute eine verhältnismäßig niedrige spezifizierte Zahl von Starts hatten. Da gab es explizite Hersteller-Empfehlungen, einen Rechner tagsüber eher durchlaufen zu lassen, als in mehrmals aus- und wieder einzuschalten.
Und genau das mache ich mit all meinen PC's auch heute noch so.

Gruss Wildfoot
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Alt 05.01.2009, 21:12   #15
FranzK
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Zitat:
Zitat von Wildfoot Beitrag anzeigen
Und genau das mache ich mit all meinen PC's auch heute noch so.
Aber von Seite der Festplatten spricht heute nichts dagegen, dass ein unbenutzter Rechner sie einfach zwischendurch abschaltet und auch er später in den Stand-By geht...

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Ciao
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Alt 05.01.2009, 21:32   #16
Wildfoot
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Naja, hab aber trotzdem etwas Mühe, zu glauben, dass das ewige Ein- und Ausschalten so spurlos an den Platten vorbei geht.

Auch ein anderer Punkt kann bei gewissen Platten sehr wichtig sein, immer auf ausreichende Kühlung achten!! Da gibt es ja richtige "Spiegel-Ei-Koch-Modelle" unter den Festplatten, ich sag nur Maxtor DiamondMax Plus Series!! Verwendet nie eine Platte dieser Familie (egal ob 10, 9, 8, etc...) ohne viel Kühlung, sonst geht sie ganz sicher hops. Ich bin in dieser Sache leidgeprüft, ich weiss also, wovon ich da spreche.

Gruss Wildfoot
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Alt 05.01.2009, 21:53   #17
FranzK
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Das Einschalten hinterlässt überhaupt keine Spuren. Entweder schafft es der Motor oder er brennt ab. Allerdings würde ich nur bei Platten bis 7200 U/min das automatische Abschalten empfehlen, bei Platten mit 10000 U/min und mehr würde ich den Antrieb sicherheitshalber auch schonen.

Richtig ist aber der Hinweis auf Kühlung von Festplatten. Dabei habe ich schon geglaubt, dass dieses Thema vom Tisch sei. Aber es gibt moderne Modelle, die erstaunlich warm werden, während andere immer völlig cool bleiben. Da die Wärme nur vom Lager kommen kann, vermute ich dahinter Sparmaßnahmen der Hersteller, die damit wieder einmal die Pflicht der Obsorge für die Hardware dem Kunden aufhalsen...

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Alt 05.01.2009, 22:06   #18
Wildfoot
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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Das Einschalten hinterlässt überhaupt keine Spuren. Entweder schafft es der Motor oder er brennt ab. Allerdings würde ich nur bei Platten bis 7200 U/min das automatische Abschalten empfehlen, bei Platten mit 10000 U/min und mehr würde ich den Antrieb sicherheitshalber auch schonen.

Richtig ist aber der Hinweis auf Kühlung von Festplatten. Dabei habe ich schon geglaubt, dass dieses Thema vom Tisch sei. Aber es gibt moderne Modelle, die erstaunlich warm werden, während andere immer völlig cool bleiben. Da die Wärme nur vom Lager kommen kann, vermute ich dahinter Sparmaßnahmen der Hersteller, die damit wieder einmal die Pflicht der Obsorge für die Hardware dem Kunden aufhalsen...

Meistens ist doch garnicht der Motor das Problem, das ist ein vielteiliger Step-Motor, der brennt nicht so schnell ab. Was aber oft das Problem ist, ist die Ansteuerung. Ein Step-Motor braucht eine schon nichtmehr so triviale Ansteuerung mit elektronischer Drehfelderzeugung und Leistungshalbleitern. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass auch ein Step-Motor aus Spulen (also Induktivitäten) besteht, welche Spannungsspitzen induzieren können. Diese Spannungsspitzen müssen ebenfalls wieder mit Leistungshalbleitern abgefangen werden.
Kurz, leider brennt nur all zu oft in Folge minderer Qualität der Leistungshalbleitern oder des Schaltungsdesige die Ansteuerungselektronik des Step-Motors durch.
Dann steht die Platte bockstill und macht keinen Wank mehr.

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Alt 06.01.2009, 00:01   #19
ZombyKillah
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Jetzt muss ich auch wieder meinen nicht qualifizierten Senf dazu tun:

Tau/Kondenzwasser:
Ist ein Problem wenn kalte Geräte in Räume gebracht werden die warm sind.
Aber solange die Umgebungsluft kälter als das Gerät ist solte kein Kondenzwasser/Tau entstehen können.
Wobei man bei Kondenzwasser aufpassen muss, da man es nicht sofort bemerkt (entgegen der Erwartung wird kein sofortiger Kurzschluss ausgelößt sondern eine stark erhöhte korrosion auf der Platine).
Das Gerät rennt also nicht mehr wenn es viel zu spät wäre etwas zu unternehmen.

HDD:
Auch ich lasse meine Geräte lieber durchrennen.
Wenn ich mich erinnere hab ich irgendwann einmal eine Erklärung gehört, dass das Problem mit dem Haltbarkeitsverlust bei Ab und Anschalten die Ausdehnung durch die Temperaturänderung verursacht wird.
Sprich wenn die Plate kalt ist, sind alle Teile ein wenig kleiner, wenn Sie warm wird werden diese größter ... ist in einen fast nicht messbaren Bereich ... aber hinterläßt seine Spuren.

Das Problem mit der Kälte ist dass manche Halbleiter stark davon beieiflusst werden.
Beispiel: Z-Dioden.
Würde daher bei einer Temp. von -20" auf jeden Fall bei jeder Komponente im Datenblatt nachschauen, oder mal in einem sehr starken Kühlfach austesten.
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Alt 06.01.2009, 01:04   #20
lalaker
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Also wenn das viele ein und ausschalten den heutigen Festplatten dermaßen schaden würde, müssten Notebook-HDDs eine durchschnittliche Lebensdauer von ein paar Monaten haben.

Das "Gerücht" mag für Server-Platten vlt. zutreffen, die entsprechend für den Dauerlauf konzipiert wurden.

Ich für meinen Teil, kann nicht verstehen, wieso Privatleute, wenn es sich nicht gerade um den Heimserver handelt, ihre PCs durchlaufen lassen. Schon aus Stromspar- und damit Umweltschutzgründen ist das doch nicht zu empfehlen.
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