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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#1 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 25.02.2004
Alter: 54
Beiträge: 114
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Hallo Zusammen,
Frage 1: Mir ist nicht ganz klar wann die Treibstoffpumpe eingeschaltet werden soll Ich war immer der Meinung das diese nur beim Start und bei der Landung eingeschaltet sein soll..... Ist dies korrekt? Bei der Pilatus PC6, steht in der Checklist das die Treibstoffpumpe nur zum Motoerenstart eingeschaltet ist. (ok ist ein Turboprob da ists eventuell anders) Frage 2: Turboprob maschinen verfügen auch über einen Mixture Control, Ich habe bis jetzt aber festgestellt das sich die Motorenleistung mit zunehmender Höhe nicht verändert. Ich war bereits auf 12'000 fuss und musste nichts am Gemisch verändern. Ist die so bei Turboprobs? Gruss und Danke Thomas |
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#2 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
Alter: 83
Beiträge: 1.904
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Zur Frage 1 weiss ich auch nur vom Hörensagen, dass (bei Kolbenschüttlern) die Treibstoffpunpe nur für den Start angeschaltet wird.
Zu 2: Der "Gemischhebel" bei den Turboprops ist kein "Gemischhebel", sondern heisst oft "Condition Lever" und hat eine ganz andere Funktion. Beim Turbinentriebwerk wird ja in den Brennkammern einfach Kerosin in den Luftstrom eingespritzt. Solange das noch ein zündbares Gemisch ist und die Strömungsverhältnisse passend sind (da gibts Flammhalter-Bleche und ähnliches) bliebt die Verbrennung erhalten. Der Druck der in die Brennkammer einströmenden Luft ist ja immer sehr hoch (durch die Verdichterstufen), da gibt's also kaum Probleme wie beim Kolbenmotor.Der Condition Lever schaltet die Treibstoffzufuhr an/aus, regelt manchmal die Leerlaufdrehzahl (High/Low Idle), arbeitet bei wieder anderen Flugzeugtypen mit der Propellerverstellung zusammen. Bei der FS-Kingair schaltet der Condition-Lever die Treibstoffzufuhr und die Leerlaufdrehzahl. Erstmal, bis die Spezialisten noch Genaueres antworten. Viele Grüsse Peter P.S. Auch bei Kolbenmotoren hoher Leistung fehlt zum Teil der Mix-Hebel. Die haben Turbolader, die entweder von der Welle angetrieben werden, bei grossen Motoren auch durch eine Abgasturbine. Die Motoren der letzten Propliner (Turbo-Compound-Triebwerke) haben dann die Zusatzleistung der Abgasturbine über eine Ölkupplung sogar noch auf die Hauptantriebswelle gegeben - das ergab eine sehr kräftige Leistungssteigerung. Der Turbolader pumpt die Luft dann unter hohem Druck in die Zylinder. Vergaser gibt's bei solchen Hochleistungstriebwerken auch nicht mehr, es sind Einspritzermotoren - kurz, man muss sich mit dem Problem der in der Höhe immer dünneren Luft nicht mehr (bzw weniger) herumschlagen. Es gibt natürlich eine Grenze, wo die Luft so dünn ist, dass das alles nichts mehr bringt, aber das gilt auch für Turbinentriebwerke, die haben auch eine Grenzhöhe, wo die Verbrennung dann nicht mehr funktioniert (Flame-Out-Altitude). |
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#3 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 25.02.2004
Alter: 54
Beiträge: 114
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ehhh....
Danke vielmal... wart ja extrem ausführlich. Hast natürlich recht, bei Turboprobs heisst es conditioner lever.... Nun ist mir das klar.... Danke Tom |
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#4 |
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Hero
Registriert seit: 08.11.1999
Beiträge: 840
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Herzlich willkommen, Tom!
HP |
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#5 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
Alter: 83
Beiträge: 1.904
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Gut, dass HP dran gedacht hat - ich Dodel hab das Wichtigste glatt vergessen:
Herzlich Willkommen! ![]() Ist mir peinlich ![]() Viele Grüsse Peter |
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#6 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 25.02.2004
Alter: 54
Beiträge: 114
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Danke,
Für das Willkomens grüsslein Gruss Thomas |
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#7 |
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Veteran
![]() Registriert seit: 03.02.2001
Beiträge: 212
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Hi Tom,
erstmal auch von mir herzlich Willkommen! Was die Treibstoffpumpe angeht, so kann ich nur von der Piper PA28 sprechen, die ich selber kenne und bei der ist es so, daß die Treibstoffpumpe zuerst vor dem Triebwerkstart angeschaltet, danach wieder abgeschaltet und zum Start und bei der Landung wieder eingeschaltet wird. ![]() Dann wird sie im Fluge jedesmal vor dem Wechsel des Tanks eingeschaltet, eine Zeitlang laufengelassen und dann wieder abgeschaltet (jeweils begleitet von der Prüfung des Treibstoffdruckes). Wie bei anderen Flugzeugen damit verfahren wird, ist aber abhängig vom Flugzeugtyp und Hersteller. Da helfen dann nur die Angaben aus dem Flughandbuch. Bei der Da40 ist es glaube ich, so, daß die Pumpe vor dem Start engeschaltet wird, dann wieder zum Triebwerkstart ausgeschaltet ist..... Die andere Frage hat Peter ja schon beantwortet. Viele Grüße, weiter viel Spaß hier und auf Wiederfliegen Marcus |
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#8 |
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Veteran
![]() Registriert seit: 19.08.2003
Beiträge: 349
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Der Grund für das hinzuschalten der Treibstoffpumpe vor dem Start und der Landung wurde noch nicht erwähnt.
Der laufende (Kolben-)Motor lebt nach dem Sogprinzip, d.h., der Motor zieht sich den Sprit aus den Leitungen. Bei einem Tiefdecker kann hier der Sog mal abreißen, so dass während Start und ... na das hatten wir ja schon. Hochdecker haben logischerweise nicht das Problem. Gruss Bernt ![]() |
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#9 | |
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Inventar
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Zitat:
*Scherzmodus an* Ach deswegen sollte man mit ner Cessna 172 keinen Rückenflug machen ![]() *Scherzmodus aus*
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Al: \"Wir machen uns ein gemeinsames Weihnachtsgeschenk, Peg! Ich kauf mir eine Knarre und Du bekommst die Kugel!!!\"
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#10 | |
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Veteran
![]() Registriert seit: 03.02.2001
Beiträge: 212
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Zitat:
Die PA28 aber hat eine mechanische Treibstoffpumpe, die den Sprit aus den Tanks befördert und vom Motor direkt angetrieben wird, hier geschieht der Treibstofftransport also nicht nach dem Sogprinzip, sondern wird immer gepumpt. Natürlich nutzt einem die mechanische Pumpe nichts, wenn der Motor noch steht, daher muß die Elektrische bereits vor dem Anlassen eingeschaltet sein, um bereits zum Anlassen Durck in die Leitungen zu bekommen. Bei Start, Landung und Tankwechsel dient sie lediglich als Sicherheit, denn in diesen Phasen, speziell bei Start und Landung, hat man 'ne Mords A....karte , wenn einem da die mech. Pumpe stehenbleibt. Ist sozusagen nur als Backup zu sehen.Aber wie gesagt, meine Kenntnisse beschränken sich auf dieses Flugzeugmuster. Viele Grüße, Marcus |
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