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Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme.

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Alt 07.11.2007, 10:00   #11
Acer663
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Danke an alle für eure Tipps

was haltet ihr grundsätzlich von dieser karte ??

http://www.leadtek.com/de/tv_tuner/o...&pronameid=322

http://geizhals.at/a254630.html

Glaub die Karte kann beides , Software als auch Hardware encoding

Zitat:
Real-time Hardware MPEG-I/MPEG-II encoding & Software MPEG-I/MPEG-II/MPEG-IV*/WMV encoding. Supports MPEG-I/MPEG-II /MPEG-IV*/WMV/VCD/DVD video format and MP3/WMA audio format
@Herwig

Das heißt du würdest nur zu einem Software Decoder raten ..hab ich das richtig verstanden?
Acer663 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2007, 13:14   #12
lalaker
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Die Leadtek ist der Nachfolger von meiner PVR 2000.

Natürlich kann meine (und wahrscheinlich jede andere) Karte mit HW-Chip auch software-encoden.

Ich kann die Aussagen von Herwig überhaupt nicht nachvollziehen.

Er schreibt u.a. dass man mit Abstürzen leben muss und dass die Bildqualität halt nicht so toll ist.
"Das kann ich sogar bestätigen, und trotzdem setze ich das Ding ein, weil es trotzdem seinen Zweck erfüllt. Mit den sehr oft stattfindendenen Abstürzen findet man sich mit der Zeit ab bzw lernt man die """Stabilität""" des Programmes zwangsläufig einzuschätzen und richtet sich danach."


und


"In meinem Falle mit dem BT848(=einer der allerersten Digitizer-Chips für den Massenmarkt) liege ich da verdammt gut und könnte viele Alternativen einsetzen. Doch das bringt hier nix, da an der teilweise extrem miesen Bild- und Farbqualität nichts verbessert werden kann, denn die liegt am Chip!"



Soviel kosten Karten mit Chip auch nicht, als dass ich darauf verzichten würde.
Aber das ist allein meine Meinung.
lalaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2007, 13:24   #13
Acer663
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Zitat:
Original geschrieben von lalaker
Er schreibt u.a. dass man mit Abstürzen leben muss und dass die Bildqualität halt nicht so toll ist.
Glaub eher nicht das ich damit leben kann

Zitat:
Original geschrieben von lalaker
Die Leadtek ist der Nachfolger von meiner PVR 2000.
War bei deiner karte die passende software dabei ??

Hab da bissi ein ungutes gefühl , wenn ich mir die karte kauf ..die schachtel aufreiß ..und siehe da , mehr als die karte und ein handbuch is ned drinn

bzw. ist die software die da meistens dabei ist die beste für diese karte ?? ...oder gibts da bessere progis , die man sich aus dem netz ziehen kann ??
Acer663 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2007, 13:39   #14
lalaker
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Hallo!


Auf der HP siehst eh welche Software dabei ist.

Bei meiner war PVR1 dabei, inzwischen aber durch PVR2 (dowload) ersetzt. Das ist die Software zum Anschauen und Aufnehmen.

Daneben gibt´s noch Ulead Software, die ich aber nicht verwende.
Videostudio und DVD-Director oder so, kann mich nicht mehr recht erinnern.

Ich nehme meistens in MPEG2 auf, aber man natürlich auch SW-Codecs wie xvid oder divx verwenden. Die CPU kann da gar nicht schnell genug sein, wenn man keine Artefakte haben will.
Zum Umwandlen in Xvid oder divx nehme ich AUTO GK.
lalaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2007, 03:45   #15
Herwig
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Zitat:
Das heißt du würdest nur zu einem Software Decoder raten ..hab ich das richtig verstanden?
ENcoder, nicht DEcoder. Encoder zum Aufnehmen, Decoder zum Anschauen von Videos.
Antwort auf die Frage: JA, bei der Leistungsfähigkeit aktueller CPUs absolut.


Zitat:
Soviel kosten Karten mit Chip auch nicht, als dass ich darauf verzichten würde.
Da hast du etwas missverstanden. Bei Hauppauge ist die mitgelieferte Software kein Ruhmesblatt der Softwareindustrie, und jene für die Steinzeit-Karten (wie meine) stürzt des öfteren ab.
Aber nicht ständig, also kann man durchaus damit arbeiten. Besonders wenn man wie ich, die Aufnahmen nur einmal angucken und nicht dauerhaft archivieren will.

Das mit dem Chip hast du auch gruendlich in den falschen Hals bekommen. Ich meinte nicht den MPEG2-Encoder-Chip sondern den Digitizer-Chip, also jenes Bauteil dass die analogen Signale des Tuners in digitale Signale umwandelt, jene verlassen den Chip UNKOMPROMIERT!!!!
Ein etwaig verhandener MPEG2-Encoder-Chip greift diese Daten als Input ab und sendet den in umgewandelten MPEG2-Output per PCI-Bus an die entsprechende Software, gesteuert vom Treiber.
Mein Dinosaurier sendet gleich den unkomprimierten Stream auf den PCI-Bus sodass die Software nun alle Freiheiten mit dem Stream hat, sie kann in ihrerseits per Software-MPEG2-Encoder in MPEG2 wandeln, oder wie bei meinem Setting, in DIVX mit MP3-Ton, das Endprodukt wird als AVI gespeichert (AVI ist hierbei ja nur der Container).

_WENN_ eine Karte mit MPEG2-Chip die Möglichkeit bietet, denselben zu umgehen und ebenso den unkompromierten Stream zu versenden, so liesse ich mir so eine Karte ja noch einreden. Aber wozu hätte ich dann um zig Euro mehr ausgegeben für ein Bauteil welches ich eh nie nutzen würde???

Zum Thema Bild- und Farbqualität: Kein MPEG2-Encoder-Chip dieses Planeten kann einen bereits verhunzten Stream mit schirchen Bildern wieder auf schön trimmen, zaubern spielts nur im Kino.
Soll heissen, wenn schon der Anfang der Prozesskette aufgrund Billigproduktion eingeschränkte Qualitäten liefert, dann kann NICHTS was danach folgt (egal ob soft oder hard), diesen Fehler wieder korrigieren.

DAMALS war es so: die Tuner waren diskret aufgebaut, unter der Metallhaube wuselte ein ganzer Haufen analoger Bauteile, der Digitizer jedoch konnte nur das leisten was der damalige Stand der Technik zuliess - und das Ergebnis ist beim BT848 halt sehr bescheiden.
HEUTE hast du 1A-Digitizer die aber mit einem furchtbaren Tuner-Signal gefüttert werden. Unter den heutigen Metallabdeckungen findest einen bladen EinChip-Tuner, das ist schon lange kein vollgekapseltes Produkt mehr. Beispielsweise hatte Terratec am Schluss die Cinergy250 im Sortiment, dort war die Metallhülle gleich ganz weggelassen.
Ergebnis: Schon ein CD-Laufwerk erzeugte bei manchen Leuten Bildstörungen, eh klar wenn keine oder nur eine unzureichende Schirmung vorhanden war und keine rocksolid-Analogschaltgruppen als halbwegs fehlertoleranter Filter gewirkt hat.
Und da hat man das Dilemma, schlechter Tuner, guter Digitizer, Ergebnis miess - egal ob auf der Karte ein HardwareMPEG-Encoder sitzt oder nicht.

Leider kann man KEINESFALLS davon ausgehen, dass eine Karte mit MPEG2-Encoder auch einen besseren Tuner&Digitizer besitzt. Der Preiszuschlag ergibt sich meist nur wegen Marketing-BlaBla und eben dem zusaetzlichen Bestückungsaufwand durch den Encoderchip.

------
Thema Archivieren: Soll die Karte nur zum temporaer anschauen von Aufnahmen genutzt werden (wie in meinem Falle), macht ein HardwareMPEG2Encoder nur bedingt Sinn.
MPEG2 verbraucht mir dafür einfach zuviel Speicherplatz weil seiner fehlenden Effizienz.

Soll aber die Karte zur Archivierung, und dabei besonders auf DVD, eingesetzt werden, fährt man mit einem HardwareEncoder durchaus nicht schlecht, da der Zeitaufwand fürs Umrechnen ins DVD-Format (ist ja MPEG2) und auch die hohe Rechnerauslastung beim Aufnehmen nicht auftreten.
Dies allerdings nur, wenn man beim Aufnehmen auf DVD-Kompatibilität achtet (da gibts ja zig Profile)!
Herwig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2007, 03:46   #16
Herwig
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Zur Sofware: Egal ob die Karte einen HardwareEncoder besitzt oder nicht, JEDE nachgeordnete Software kann instabil sein, gilt natürlich detto für den zu grunde liegenden Treiber.
Ein HardwareEncoder erhöht die Stabilität der Software also nicht automatisch.

Bei der beigelegten Software kann man sich sicher sein, dass der Hersteller dies nicht ohne Grund in die Schachtel gepackt hat und die Karte eigentlich auf Anhieb laufen sollte.
Besonders zutreffend bei direkter Herstellersoftware, zB dem PVR-Programm von Leadtek. Anders kann es bei den Beilagen von Drittherstellern sein, zB den erwähnten Ulead-Produkten.

Vor einiger Zeit las ich mal ein Review einer Karte (weiss nicht mehr welche), bei der war die Herstellersoftware mit Null Fähigkeiten und von Intervideo das WinVCR (oder so ähnlich) beigepackt, mit einer guten Nominalausstattung. Doch es kam heraus, dass die einfache Herstellersoftware um ein Hauseck stabiler als das überfrachtete Produkt des Drittherstellers war.

Zitat:
oder gibts da bessere progis , die man sich aus dem netz ziehen kann ??
Je nach Digitizer, JA. Diese Alternativen MUESSEN aber keineswegs besser, d.h. stabiler sein, da die meisten genauso wie die beigelegten Programme, mit dem TREIBER und nicht der Karte kommunizieren.
Bei der BT8x8-Reihe gab/gibt es allerdings Programme die direkt auf die Register des BT zugreifen und dort auch einige Tweaks einstellen die der Herstellertreiber gar nicht kennt. Fuer die BT-Reihe existiert auch ein alternativer Treiber, nur funktioniert mit dem die Herstellersoftware nicht mehr.
Bei den heutigen Digitizern schauts schlecht aus mit der Alternativsoftware, möglicherweise unterstützt DScaler manche der neuen Chips.

Warum ist das so?
Weil die Hardwarehersteller etwa ab 2003 geistig zu 100% auf die Seite von DVB-S-Karten umgeschwenkt sind.
Und hätten wir nicht Kabel-TV wäre ich es auch schon, dann aber eine DVB-S2-Karte denn wenn schon, denn schon.
Mit den DVB-Varianten hast du den grossen Vorteil, gleich direkt MPEG2 zu empfangen, ohne analogen Zwischenweg. Der Tuner liefert naemlich dort gleich einen Pre-MPEG-Stream, einen Digitizer im eigentlich Sinne, der ja Bild- und Farb-Qualitätsbestimmend ist, gibt es dort nicht mehr.

Die heute erhältlichen analogen TV-Karten basieren in ihrer Technik also auf Designs von vor der Jahrtausendwende die nur immer wieder ein bissi aufpoliert wurde, naja, die gute alte PAL-Technik ist halt nunmal nicht die Zukunft.
Herwig ist offline   Mit Zitat antworten
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