WCM - Das österreichische Computer Magazin Forenübersicht
 

Zurück   WCM Forum > Rat & Tat > Linux, UNIX, Open Source

Linux, UNIX, Open Source Rat & Tat bei Problemen und Fragen rund um GNU/Linux, BSD und sonstige UNIXe

Microsoft KARRIERECAMPUS

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 30.07.2008, 11:12   #1
schichtleiter
Gast
 
Beiträge: n/a


Standard

je nachdem wie tief man sich ins system begeben will debian (weniger tief, mehr automatisch)> gentoo (fast alles manuell)
wobei es bei gentoo natürlich auch darauf ankommt was für eine stage man bei der install wählt
ich bevorzuge debian, allein schon weil mir das ewige kompilieren bei gentoo auf den sack geht, und ich apt-get wegen seines minimalismus liebe
außerdem hat nur apt special cow powers

aber auch gentoo ist sicher keine schlechte wahl, wohl eher geschmackssache

gibt noch ein paar andere distris für nischen die sicher auch empfehlenswert sind, aber generell ist meine meinung: finger weg überall da, wo eine firma ihre finger im spiel hat...

bei debian finde ich auch stark dass sie sich nicht von der firefox/thunderbird mafia einschüchtern haben lassen (eigene securityupdates/iceweasel/icedove 4ever )
  Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 11:25   #2
Don Manuel
Inventar
 
Benutzerbild von Don Manuel
 
Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977


Standard

Zitat:
Zitat von schichtleiter Beitrag anzeigen
... finger weg überall da, wo eine firma ihre finger im spiel hat......
Damit meinst Du wahrscheinlich z.B. Novell. Aber da ist schon zu ergänzen, dass die kostenpflichtige Version eine Selektion aus dem freien openSUSE ist. Meine Idee ist da eher, dass eine distri, die von Firmen auch ordentlich Geld verdient, fleißiger an der Weiterentwicklung arbeitet. Was imho bei openSUSE auch der Fall ist.
Don Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 11:07   #3
Don Manuel
Inventar
 
Benutzerbild von Don Manuel
 
Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977


Standard

Du musst ja kein KDE installieren. Auch openSUSE kennt einen Betrieb ausschließlich am prompt.
Zitat:
Ob es überladen wird, hängt eigentlich primär schon vom Installateur ab.
Wenn Du das mit Yast heute nicht schaffst, dann anders auch kaum.

Dazu möchte ich nur ergänzen, dass ich mir vor nicht allzu langem eine live-DVD gebastelt habe, auf der nicht nur XP und Vista sondern auch openSUSE, ubuntu, KNOPPIX, puppy, gentoo, DSL, ubcd und noch viele andere untergebracht sind. Ich weiß die Vorteile von minidistros schon zu schätzen.

Aber im Fall des Wunsches aus einem der umfangreichsten SW-repositories auswählen zu können, hat schon was.
Don Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 11:19   #4
colossus
Master
 
Registriert seit: 24.02.2002
Ort: Wien
Alter: 40
Beiträge: 611


Standard

Gentoo ist halt nur fuer User, die genau wissen, was sie wollen - und auch wissen, warum sie das genau so wollen. Dass es noch auch von vielen anderen genutzt wird... tjo, man kann's halt keinem verbieten


Rolling Release ist auf dem Desktop ein Feature, kein Defect.
____________________________________
Free Software. Free Society. Better Lives.
colossus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 11:27   #5
schichtleiter
Gast
 
Beiträge: n/a


Standard

mir ist stabilität eben das wichtigste da ich linux nur als server betreibe (daher auch: debian stable - we only release it when its ready )
mir wurscht ob die versionen alt sind, und vllt etwas mehr services als nötig rennen, dafür ist die kiste rockstable und ich muss auch keine angst haben dass mir ein update was zerschießt, weil bei debian eben peinlich genau darauf geachtet wird dass eben dies nicht passiert
und da auch alle sicherheitslücken im regelfall vom debian team selbst gepatcht werden und nicht einfach auf die nächste version upgedatet wird, die vielleicht auch noch zig andere änderungen hat, womit ich mir eventuell neue probleme schaffe weil ein anderes paket dann auch noch upgedatet werden muss usw.

das liebe ich an debian stable
  Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 12:04   #6
Philipp
verXENt
 
Benutzerbild von Philipp
 
Registriert seit: 01.08.1999
Beiträge: 7.084

Mein Computer

Standard

Zitat:
Zitat von schichtleiter Beitrag anzeigen
mir ist stabilität eben das wichtigste da ich linux nur als server betreibe (daher auch: debian stable - we only release it when its ready )
So Stable ist das ganze aber auch nicht. Würde ich nicht http://www.tildeslash.com/monit/ einsetzten, hätte ich schon öfter längerer Downtimes auf meinen Debian Servern gehabt.

Vor allem die Kombination Apache 2 MPM-Worker mit FastCGI und PHP5 tendiert recht gerne zu Memory Leaks.
Philipp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 11:33   #7
Don Manuel
Inventar
 
Benutzerbild von Don Manuel
 
Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977


Standard

Auch wenn ich hier dagegenhalten kann, dass openSUSE genauso stable ist, sofern man was von vernünftiger Server-Konfig versteht, so ist dieser Thread doch primär vom Desktopclient ausgegangen, wenn ich mich nicht irre.
Don Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 14:22   #8
colossus
Master
 
Registriert seit: 24.02.2002
Ort: Wien
Alter: 40
Beiträge: 611


Standard

Naja, dass die armen Debian-Devs diesen ganzen zum himmel stinkenden Dunghaufen, der PHP ist, alleine fixen, ist aber auch wirklich ziemlich viel erwartet
____________________________________
Free Software. Free Society. Better Lives.
colossus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 14:54   #9
buntstift
Veteran
 
Registriert seit: 10.06.2008
Ort: Niederösterreich
Alter: 38
Beiträge: 257

Mein Computer

Standard

also ich wollte definitiv keinen streit unter den linuxern ausrufen

ja es geht mir hauptsächlich um den desktop ... hab einige server laufen, da rennt üebrall debian drauf. auf einigen rhel, das aber von meinem vorgänger sonst würd ich mich dagegen wehren.

@manuel
zu yast ... ja das mit dem updates da geb ich dir recht, aber das is bei ubuntu, fedora, debian auch nicht anders. lediglich bei gentoo musst du kompilieren. das ist ja auch was mich abschreckt. und weil ich nciht einfach "nur" sicherheitsupdates installieren kann. einfach die zeit die ein update dauert (aufgrund der kompiliervorgänge)
ich sag ja nicht dass yast per se schlecht ist. für mich ist es nichts, ich führe viele befehle lieber auf der shell aus weil es einfach schneller geht (wenn man sie mal weiß). aber ein update ist unter ubuntu/debian ein "apt-get update && apt-get upgrade". bis ich die befehle eingegeben hat yast noch nichtmal gestartet. und wenn ich dann mal eine einstellung die ich nicht oft brauche wirklich suchen muss ...
ich bin ja nicht generell dagegen, lediglich für mich hab ichs ausgeschlossen

@mario
meine maschine wäre ja ein e8500, also doch etwas power. aber ich denke dass ein deep emerge trotzdem dauern würde.
naja ich möcht mich nicht wenn ich mein system schnell mal brauche und ein update einspiele hinsetzen müssen und nach einer lösung suchen. also ist gentoo wohl wirklich nix für mich. mir ist wichtig dass es stabil läuft (und in meinen augen ist das instabil wenn nach einem update probleme auftauchen).

@schichtleiter
jaja, diese superkuhkräfte

naja danke für an alle für eure eingebrachten erfahrungen/meinungen. ich werd jetzt mal eine zeit lang fedora & debian am desktop testen, dann seh ich weiter und entscheid mich für eine dieder 3 großen. obwohl debian da irgendwie die außenseiterrolle einnimmt. vielleicht bleib ich uach bei kubuntu. der mensch ist nunmal ein gewohnheitstier mal sehen
buntstift ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2008, 15:02   #10
Don Manuel
Inventar
 
Benutzerbild von Don Manuel
 
Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977


Standard

Yast hat sich stark weiterentwickelt und apt-get gibt es auch unter openSUSE, so man darauf besteht. Yast unterbindet keine Möglichkeit, an der shell händisch zu konfigurieren. Du kannst allerdings als Mittelweg bei vielen Einstellungen auch Experteneinstellungen vornehmen, wo Du mittels Yast direkt config-files editierst, wobei Du allerdings (daher Mittelweg) Vorschläge für die Werte und Variablennamen bekommst.
Und für mich ist etwas erst ein Streit, wenn Leute aufeinander persönlich losgehen. Eine Flut an Argumenten ist für mich eine reichhaltige Diskussion, bei der für die meisten irgendwas abfällt
Don Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:00 Uhr.


Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
Forum SEO by Zoints
© 2009 FSL Verlag