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| Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme. |
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#1 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Irgendwie scheitere ich daran, mich im Dickicht der Möglichkeiten durchzubeißen und mir ein Bild zu machen, was die Funktionalitäten eines NAS betrifft. Deswegen möchte ich Euch bitten, mir dabei behilflich zu sein.
Also: Nachdem ja mein Ansinnen, einen DNLA-Server aus einem kleinen Raspberry Pi zu bauen, letztendlich doch kläglich gescheitert ist, habe ich mir überlegt, mir ein echtes NAS zuzulegen. Aber vorher mal die Gründe, warum das mit dem Raspberry Pi nicht geklappt hat: Der erste Versuch war gar nicht mal so schlecht, bis auf die Tatsache, dass ich miniDLNA (= DLNA-Service) und Samba (FTP-Server) nie zur Zusammenarbeit überreden konnte. Entweder es klappte problemfrei mit miniDLNA, dann konnte ich keine Daten in das Verzeichnis übertragen, auf das miniDLNA zugriff - oder ich konnte auf das Verzeichnis via Samba zugreifen, dann fand miniDLNA die neuen Medien nicht (dafür hätte ich jedes Mal händisch die Dateirechte ändern und manuell das Aufbauen der DNLA-Datenbank anstoßen müssen. Mit dem 'Abrauchen' des Netzteils vom USB-Hub habe ich das Projekt auf andere Beine gestellt - indem ich einfach OpenMediaVault am Raspberry Pi aufgespielt hatte. Damit war es dann problemfrei möglich, über den internen Samba-Dienst Daten von Windows auf den Raspberry Pi zu übertragen und innerhalb von etwa 1 Stunde hat der DLNA-Dienst die Daten auch schon gefunden. An sich also perfekt. Bis ... ja, bis der Rechner irgendwann nicht mehr reagiert hat. Eine kurze Analyse hat gezeigt, dass der Rechner von der SD-Karte nicht mehr booten konnte. Also auf einer anderen Speicherkarte dieses OpenMediaVault aufspielen ... und nach wenigen Tagen genau das selbe Problem in grün. Offenbar taugen die Raspberry Pi's nicht für einen Dauerbetrieb. Und als Mediaplayer ist mir die Sache dann doch etwas zu umständlich mit dem ständigen Anschließen der Platten und dem damit einhergehenden Kabelsalat im Wohnzimmer. Was ich also brauche, ist eine Lösung zum Streamen von Bildern, Musik und Videos über das Netz. Ein NAS mit einer DNLA- und FTP-Funktion genügt. Weiters sollte das Gerät möglichst wenig Strom verbrauchen und bei Nichtverwendung in einen "Schlaf-Modus" verfallen. Und sobald ein Gerät darauf zugreifen möchte, sollte es von selbst wieder hochfahren. Das NAS wird nie als Netzwerk-Festplatte für die Desktop-Rechner verwendet werden, es braucht auch keine besonderen Raid-Funktionalitäten bieten, da ich meine Daten anderweitig sichere. Geschwindigkeit ist auch sekundär, da ich sowieso nur ein 100 MBit LAN habe und das (aus Erfahrung - siehe oben) absolut ausreichend ist; jedenfalls gab es zu den Zeiten, wo ich den Raspberry Pi genutzt habe, nie irgendwelche Probleme, die darauf hindeuteten, dass die Daten zu wenig schnell angeliefert würden. Wie gesagt: Wichtig sind die beiden Funktionen DLNA und FTP und dass das Gerät 'abschaltet' (oder in einen Sleep-Modus geht), wenn es nach einiger Zeit nicht angesprochen wird. Vorschläge?
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Für ein friedliches Zusammenleben im Forum werde ich ab sofort keine Trolle mehr füttern, und zwar unabhängig von der Sinnhaftigkeit ihrer Wortmeldungen. |
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#2 |
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Hero
![]() Registriert seit: 01.08.2000
Beiträge: 906
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schaue Dir mal eine gebrauchte Zyxel NSA 310 an nicht das "s" Modell-das hat weniger Speicher! Die Dinger sollten in Gebrauchtbörsen um € 30,- wohlfeilsein.
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#3 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Danke, @ LZ, für Deinen Vorschlag; die Geräte von Zyxel sind mir eh aufgefallen. Nur Eines: Laut Geizhals.at ist der Unterschied zwischen den Geräten mit und ohne "S" nicht die Größe des Hauptspeichers (scheint bei allen Geräten bei 256 MB zu sein), sondern die der Geschwindigkeit der CPU (1.2 GHz bei den Geräten ohne und 1.0 GHz bei denen mit "S").
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#4 |
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Hero
![]() Registriert seit: 01.08.2000
Beiträge: 906
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Oh sorry, irgendwas durcheinandergebracht;-) einen eSata port hat das 310Model auch noch.
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#5 |
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11110110001
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unRAID - das beste NAS, das es zur Zeit gibt - für Dich aber eher ungeeigent, da sehr komplex und nur was für Leute, die sich mit der Software und ihren Funktionen auch beschäftigen möchten.
https://lime-technology.com/ ...und Englisch ist Pflicht bei dem System!
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(\___/) (='.'=) (")_(") ...errare humanum est... |
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#6 | |
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Inventar
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Was darfs kosten?
Für die ausreichend wäre ein 200€ Modell Qnap oder Synology Wenns ein bisschen mehr sein darf und der entsprechende Bastelwill vorhanden ist, wäre ein HP Proliant gen8 die Wahl. Zitat:
pong
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\"Ein Gewitter reinigt die Luft\", sagte der Mann, nachdem ein Blitz seine Frau erschlug Nicht klicken! Erstposteralarm/Beschwerde/Kummerkasten Verplattet |
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#7 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Ich möchte mal so sagen: So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Für mich kommt es ausschließlich darauf an, dass die beiden genannten Funktionen auch tatsächlich mit zufriedenstellender Stabilität ihre Arbeit verrichten - nämlich FTP der Mediendaten auf das NAS und das Streamen zum TV, AV-Receiver etc. Und dass es bei Nichtgebrauch in den Standby-Betrieb geht, um Strom zu sparen.
==> http://geizhals.at/zyxel-nas326-6tb-...6.html?hloc=at Wenn ich also ein mit 6 TB bestücktes NAS schon für 264 Euro neu bekomme und keine relevanten Argumente dagegen sprechen, dann wäre ich fast geneigt, mir dieses Teil zu holen. Außer, ihr ratet mir von dem Teil ab ... Naja - nachdem der Raspberry Pi ja nicht funktioniert ohne SD-Karte, sehe ich das als 'ein Ding' an, welches eben nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist. Hilft mir ja nichts, wenn zwar die Platine kein Problem hat, sondern 'nur' die SD-Karte.
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#8 |
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Inventar
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Also ich hab sowas
https://geizhals.eu/?cat=WL-672169 ist durch die 16gb Ram und die SSD natürlich vollends über dimensioniert. Eine kleine SSD und die 4gb aus der Standard ausstattung tuns auch. Dafür kodiert er bei Bedarf alles flott um. Was ich mir aber durch die Anschaffung eines Fire TV mit Kodi auch erspare. Denn DLNA ist für mich leider eine Krücke. Die Platten gibts zeitweise bei MM/Saturn um 99€ je Stück versandkostenfrei. Wie gesagt, die Ansprüche sind verschieden und mit diesen Billigst NAS will ich mich gar nicht mehr herumschlagen, da allein schon das indizieren für DLNA eine halbe Ewigkeit dauert. pong
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#9 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 17.05.2014
Ort: Mechiko
Alter: 11
Beiträge: 2.036
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Ist ein Standbybetrieb mittlerweile möglich? Festplatten abschalten ist schon klar, aber NAS komplett wäre mir unbekannt. Kenne es nur mit WOL was aber sehr unkomfortabel ist.
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Zitat:
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#10 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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@ pong
Ich hab mir eh auch schon überlegt, ob ich mir nicht irgendeinen HTPC zulegen soll anstelle eines NAS, bin dann aber aus mehreren Gründen wieder abgekommen davon. In erster Linie deswegen, weil ich das als 'mit Kanonen auf Spatzen schießen' bezeichne, denn dann könnte ich ja gleich meinen Rasperry Pi samt installiertem Kodi mitsamt angeschlossener externer Fesplatte als Mediaplayer verwenden. Ein HTPC hätte - für mich - da absolut keinen Mehrwert, würde aber deutlich mehr Strom verbrauchen und würde mehr Platz verschwenden. Und wegen dem Indizieren: Ist ja nicht so, dass ich da ständig irgendwelche neuen Medien aufspiele. Und wenn, dann ist das Aufspielen der Dateien komplett losgelöst vom späteren Anschauen/Anhören. Da können Tage bis Monate dazwischen liegen, bis die Daen abgerufen werden. Und bis dahin hat er den Index schon neu gebaut. Da ich die Daten in der Regel abends aufspiele, hat das System dann zumindest die komplette Nacht zur Verfügung, um neu zu indizieren. Wie schon geschrieben: war alles aber sowas von kein Problem, als ich den Raspberry Pi noch mit OpenMediaVault betrieben habe und damit würde es wohl auch kein Problem sein, wenn ich ein NAS verwende. @ lowrider Du hast selbstverständlich recht - "Standby" ist mit Sicherheit der falsche Ausdruck. Aber mir fällt bzw fiel kein 'besserer' Ausdruck dafür ein, um mitzuteilen, worum es geht (ich hoffe, Du verzeihst mir, dass ich in diesem Punkt nicht gnügend technik-affin bin). Aber worum es geht, sollte für jeden, der auch nur ein klein wenig nach- bzw mitdenkt, ersichtlich sein: Mir geht es einerseits ums Sparen von Strom und andererseits auch darum, dass die angeschlossenen Platten nicht ständig laufen. WOL mag für Dich unkomfortabel sein, weil Du (vermutlich) ungeduldig bist und nicht warten möchtest, bis die paar Sekunden vergehen, die eine Festplatte braucht, um hochzufahren. Für mich ist das allerdings sowas von zweitrangig. Im Schnitt benötige ich dieses DLNA vielleicht 1x in der Woche - manchesmal deutlich seltener. In Summe halte ich das alles immer noch für deutlich bequemer als beispielsweise irgendeine Silberscheibe in einen Scheibenplayer zu drücken - und dann zu warten, bis der überhaupt mal erkennt ob es sich um eine BluRay handelt oder doch um eine DVD. Aber das wird hoffentlich kein Argument sein, um uns zu streiten? ![]()
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