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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 27.08.2003, 14:37   #131
jayjay
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um ehrlich zu sein ist es mir egal ob gewisse leute in regierungskreisen gerade auf "feldzug" gegen die öbb sind - meine meinung zur öbb steht schon um einiges länger als zB. diese regierung.

es muss jedem normalen menschen einfach einleuchten, dass es absolut ungerecht ist, wenn ein öbbler mit 50 in pension geht und ein anderer - der genau das gleiche macht, nur eben bei einem anderen betrieb - bis 65 buckeln darf.

hierfür gibt es für meiner meinung nach keine rechtfertigung und kein argument, das diese tatsache als gerecht begründen könnte.

aber in österreich ist der fleissig arbeitende durchschnitts/besserverdiener sowieso der trottel, damit hab ich mich eh schon abgefunden - vielleicht kriselts gerade deswegen im wirtschaftswachstum.

den öbblern die sich über ihre überstunden beklagen sei nahegelegt, dass man auch in der privatwirtschaft nicht einfach um 18.00 schluss machen kann und dass man, wenns eben nicht anders geht auch mal am sonntag was arbeiten muss.



zu den politikerprivilegien:
ich kenne den herrn kucacka nicht persönlich und finde ihn auch nicht besonders sympathisch. und, dass ich auch in bestehende/zukünftige (hohe) pensionen eingreifen würde habe ich eh schon mehrfach geschrieben. gilt übrigens auch in gewerkschaftspensionen ...
____________________________________
"Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat." Napoleon Bonaparte.

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Alt 27.08.2003, 16:24   #132
LDIR
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Zitat:
es muss jedem normalen menschen einfach einleuchten, dass es absolut ungerecht ist, wenn ein öbbler mit 50 in pension geht und ein anderer - der genau das gleiche macht, nur eben bei einem anderen betrieb - bis 65 buckeln darf.
Also gibt es in anderen Berufsgruppen gar keine Frühpensionisten? Nicht mal wenn sie nach Arbeitsunfällen Arbeitsunfähig sind? Es gibt durchaus andere 50-Jährige in anderen Berufsgruppen, die in Frühpension gehen. Und wesentlich mehr Frühpensionisten als in der ÖBB gibt es wo? Na? In der Politik natürlich!!! Aber darüber liest man in der KZ nur wenn ein Politiker abgesägt werden soll.
Zitat:
aber in österreich ist der fleissig arbeitende durchschnitts/besserverdiener sowieso der trottel, damit hab ich mich eh schon abgefunden - vielleicht kriselts gerade deswegen im wirtschaftswachstum.
Das meine ich auch, aber das liegt nicht an der ÖBB sondern an den Politikern. Es gibt durchaus Berufsgruppen in dennen man z.B. keine Lohnsteuer zahlen muss, egal wieviel man verdient, man hat freie Arbeitszeitaufteilung und Urlaub wann man will. Diese Berufsgruppe sind die Verbrecher, und zwar die nicht-organisierten.
Zitat:
den öbblern die sich über ihre überstunden beklagen sei nahegelegt, dass man auch in der privatwirtschaft nicht einfach um 18.00 schluss machen kann und dass man, wenns eben nicht anders geht auch mal am sonntag was arbeiten muss.
Ja, da hast Du sicher recht. Ist eine frechheit dass die Punkt 18 Uhr den Zugverkehr lahmlegen und heimfahren, und das ganze Wochenende kein einziger Zug fährt. Oder wie meintest Du dieses AUCH genau? Wenn auf meinem Arbeitsvertrag nicht draufsteht dass ich auch Sonntags zur Arbeit eingesetzt werden kann, und wenn ich öfters als ein mal im Jahr am Sonntag arbeiten muss, dann kann sich mein Chef einen Idioten für die Stelle suchen. Am Sonntag habe ich was besseres vor.

Zitat:
interessant zu dem thema ist, wenn sie angeblich so einen extremen personal-engpass haben, warum schicken sie dann *alle* in frühpension ? wäre es da nicht gscheiter die leute solange arbeiten zu lassen, wie alle anderen auch ?
Schon mal was von Unfällen und Krankheiten gehört? Auch wenn die Leute arbeiten wollen, dürfen sie das nicht. Der 37-Jährige Frühpensionist, war es ein Arbeitsunfall oder glaubst Du tatsächlich dass er gesagt hat dass er den Job nicht mehr ausüben will?

Zitat:
wenn man die leute teilweise mit 37 und den rest mit 54 in pension schickt und dann auch noch doppelt so viele krankheitstage hat muss man ja die zu leistende arbeitszeit irgendwie wieder reinbringen
Teilweise mit 37? Das war ein einzelfall (Das "Teilweise" kommt daher dass Du der Propaganda glaubst) ;-).
Nach 54 jahren Stress Pur würdest Du auch froh sein endlich frei zu sein, oder 8 Wochen im Jahr stressbedingt krank sein, weil Du so viele Überstunden machen musst, und Arbeit für zwei erledigst.

Zitat:
wenn jemand mehr als 2000 euro pension bekommt
Propaganda! Zeig mir mal einen Kontoauszug eines ÖBB Pensionisten (Kein hoher Rang) auf dem mehr als 2000 Euro Pensionseingang verzeichnet sind.
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Meine guten PCs:
ZX Spectrum: 48+,128+,+2,+2a,+3,SAM Coupé. Commodore: C64 I/II, VC20, A500 mit GVP A530 40Mhz,A2000 GVP 030/33 18MB RAM, A600HD,A1200. Atari: 130XE, 800XL, Mega STE 4MB, Mega ST4. MSX: Philips, Sony.
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Alt 27.08.2003, 16:47   #133
jayjay
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klar gibt es auch in anderen berufsgruppen frühpensionen, und dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn diese GERECHTFERTIGT sind. wenn zb. jemand einen schweren bandscheibenvorfall oder sonst was hat, dann soll er von mir aus auch mit 30 in pension gehen (vorausgesetzt er kann wirklich nicht mehr - auch in einem anderen beruf!!! - arbeiten).
bei der öbb geht JEDER mit 50 (mittlerweile glaub 51,5) in pension. das ist standard/normal und hat mit frühpension rein gar nichts zu tun, sondern vielmehr, dass die öbb ein gesondertes arbeitsrecht hat.

wenn ein mensch GESUND ist soll er - wie alle anderen - bis 65 arbeiten! öbbler, beamten, selbstständige usw. - frauen und männer!


mit der kommenden eu-osterweiterung wird sichs jetzt dann sowieso zeigen wie konkurrenzfähig die öbb ist und ob dann gewisse privilegien noch möglich sind.
es lebe die freie marktwirtschaft!
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Alt 28.08.2003, 23:33   #134
The_Lord_of_Midnight
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Zitat:
Original geschrieben von Alex1
@ LOM: ist ging ja nicht (nur) um die Höhe der Pension vom Herrn Kucacka, sondern darum, dass er ab Oktober Pensionsanspruch hat. Und ob er da schon 65 ist...?
Das kann man sehr wohl vergleichen.
ok, das ist aber aus dem posting nicht hervorgegangen. nicht jeder sieht alle fernseh-beiträge. ja, da stimme ich dir teilweise zu. leider dürfte der bis heute einzige politiker, der dieses thema ernst genommen hat, der haider gewesen sein. oder kannst du dich an statements irgendeines politikers erinnern, daß z.b. alle politiker gefälligst auch so lange wie die asvg-leute arbeiten sollten ?

nicht das ich jetzt unbedingt für politiker-privilegien bin, aber da muss man auch die zahlen sehen. es gibt sicher um faktoren mehr beamte als politiker mit "sonderpension". und ich bin schon der meinung, daß ein politiker mehr anrecht auf eine frühpension hat als ein beamter. denn der beamte muss nur einfach arbeiten bis 65, dem kann nichts passieren. aber was ist mit einem politiker, der eben nicht mehr gewählt wurde ? oder pech hatte und aus dem nationalrat fliegt ? der kann sich dann eine neue existenz aufbauen. hat aber sehr oft für die politik seine vorherige existenz aufgegeben.

ps: nein, das war KEIN plädoyer für politiker-pensionen. ich hab nur gesagt, daß ich dafür mehr verständnis habe als bei den hunderttausenden anderen fällen. aber nicht volles verständnis.
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2003, 23:46   #135
The_Lord_of_Midnight
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Zitat:
Original geschrieben von LDIR
Propaganda! Zeig mir mal einen Kontoauszug eines ÖBB Pensionisten (Kein hoher Rang) auf dem mehr als 2000 Euro Pensionseingang verzeichnet sind.
ich weiß nicht. ich kenne sicher nicht die gehälter aller öbb-leute. aber ich sehe einfach nicht ein, daß in meinem fall die 2000 euro grenze ist, in anderen fällen aber nicht. mit welcher begründung steht dieses recht nicht ALLEN menschen in österreich zu ? wenn ich immer vollgas abkassiert werde, meine ich ein recht zu haben, auch vollgas pension zu kriegen. und ich meine schon, daß die privatangestellten die hauptlast der arbeit tragen, die unseren wohlstand überhaupt erst entstehen lassen.

ich kann dir aber ein anderes beispiel bringen. also ich habe einmal vor 15 jahren in einem kleinen postamt gearbeit. (ferienjob) da war ein schalterbeamter. oder was weiß ich, wie sich die berufsbezeichnung genau genannt hat. 1 briefträger vollzeit, der zweite teilzeit. das war die vollbesetzung des kleinen postamtes.

was glaubst du hat der schalter-mann vor der pension verdient ? fast 30.000 schilling NETTO. wohlgemerkt, vor 15 jahren. wenn man das in heutige zahlen umrechnet, erkennt man erst die dimensionen dieses gehaltes. ich möchte nicht wissen, was der für eine pension hat. ist natürlich so wie andere auch in frühpension gegangen. und jetzt kassiert er halt für ein paar jahrzehnte möglicherweise eine höhere netto-pension ab, als ich überhaupt brutto haben kann. selbst wenn ich mein ganzes leben lang die höchstbeiträge in die sozialversicherung einzahle. ich weiß nicht, wie viele kurse der gute mann gemacht hat. aber ich hatte nicht den eindruck, daß man da so spitzenmäßig qualifiziert sein muss. aber bitte, ich will nicht ungerecht sein. wenn ich da irgendetwas übersehen habe, lasse ich mich gerne belehren, inwiefern die qualifikation eines schalterbeamten bei der post höher ist als die eines edv-angestellten, der sein ganzes leben lang vollgas lernen muss.
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2003, 00:59   #136
utakurt
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So - Lom - des is a Bledsinn - entweder hast Du da seinen Doppelten gesehen oder was weiß ich - aber das ist Unsinn!

Vor 15 Jahren 30.000 ATS netto hat nicht mal ein A-Beamter gehabt - die Postbeamten unterliegen dem sog. PT Schema (es gibt bei Bundesbeamten 9 Klassen, für Lehrer L usw.)

Ein Postamtsleiter ist abhängig von der Größe des Postamtes in PT4 (Ämter mit min 2 Zustellern) - PT2 (Große Wr. Ämter) eingestuft.

Ein Zusteller in PT 8 - ein Schalterbediensteter in PT 5 oder PT 6!


Pt1 sind Akademiker!
So - LOm - und jetzt schaust, was diese Leute im Jahr 2000 verdienbt haben:

http://www.fsgpost.at/pdf/jahrbuch-2000.pdf

Seite 899 - ist öffentlich zugänglich!

So - da ist in der Gehaltsstufe 15 (1 Gehaltsstufe sind 2 Jahre Dienstzeit - dh bei 15 = 30 Jahre Dienstzeit) von ca. 30.000 ATS Brutto die Rede - Meister - wenn ich mir die heutige Besteuerung anschau, müßten da mindesten 40.000 ATS gelöhnt werden, um auf 30.000 ATS Netto zu kommen!


Danke für Deine Behauptung - ich glaube sogar, dass Dui das gesehen ahst - aber so wie Du es darstellst ist es total falsch!

Wie gesagt - vielleicht hast Du etwas vom Doppelten (Urlaubsgeld) gesehen!

Hatte der Amtsleiter vielleicht 10 Kinder - denn die Beihilfe wird mit dem Gehalt mitbezahlt!

Danke nochmals für diese Pauschalaussage!

Ich habe vor 17 Jahren als in PT 4 bei der Post zu arbeiten begonnen - als Amtsleiter (Springer) - Nettogeahlt 8500 ATS!


KOPFSCHÜTTEL
utakurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2003, 08:29   #137
Alex1
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LOM, da hast wahrscheinlich im August bei der Post gearbeitet und der erwähnte Schalterbedienstete hat sein Urlaubsgeld bekommen, wie Kollege utakurt das schon vermutet.
Und bezüglich Qualifikation: für etliche Tätigkeiten am Postamt braucht man Maturaniveau, und laufende Weiterbildung (natürlich v.a. in der "Freizeit") ist selbstverständlich.
Wegen Deiner Pension: Du kannst gerne jedes Monat 4 % deines Gehalts in eine private Pensionsvorsorge einzahlen. Soviel zahlen nämlich ÖBB-Bedienstete mehr Pensionsbeitrag als ASVG Versicherte.
____________________________________
Viele Grüße

Alex

(SUV-Fahrer aus Leidenschaft)
Alex1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2003, 08:39   #138
Dr. Acula
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Zitat:
Original geschrieben von LDIR



Wenn auf meinem Arbeitsvertrag nicht draufsteht dass ich auch Sonntags zur Arbeit eingesetzt werden kann, und wenn ich öfters als ein mal im Jahr am Sonntag arbeiten muss, dann kann sich mein Chef einen Idioten für die Stelle suchen. Am Sonntag habe ich was besseres vor.


.
wird er auch,indem er dich ersetzt.

in jedem kollektivvertrag steht,das du bis 45h in der woche "ohne" überstundenzuschlag beschäftigt werden kannst.
die 38h gelten nur im jahresschnitt,also wenn wenig arbeit ,du nfrüher nachhause kannst.
Dr. Acula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2003, 08:42   #139
Dr. Acula
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Zitat:
Original geschrieben von utakurt
S

So - da ist in der Gehaltsstufe 15 (1 Gehaltsstufe sind 2 Jahre Dienstzeit - dh bei 15 = 30 Jahre Dienstzeit) von ca. 30.000 ATS Brutto die Rede - Meister - wenn ich mir die heutige Besteuerung anschau, müßten da mindesten 40.000 ATS gelöhnt werden, um auf 30.000 ATS Netto zu kommen!





für 2500.- netto musst mindestens 4000.- verdienen ,nach jetzigen steuergesetzen!
Dr. Acula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2003, 08:43   #140
Dr. Acula
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Zitat:
Original geschrieben von Alex1

Wegen Deiner Pension: Du kannst gerne jedes Monat 4 % deines Gehalts in eine private Pensionsvorsorge einzahlen. Soviel zahlen nämlich ÖBB-Bedienstete mehr Pensionsbeitrag als ASVG Versicherte.
dafür zahlt ihr arbeitgeber nichts ein.
in dr privaten zahlen beide ein
Dr. Acula ist offline   Mit Zitat antworten
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