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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 20.09.2000, 20:36   #31
Kosh
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@Sloter:
Deinem letzten Posting stimme ich fast 100%ig zu. Fast, weil ich nie gesagt habe, daß Lehrlinge keine Freifahrt haben dürfen, noch habe ich gesagt, daß sie dumm sind.

Das Lehrlinge um 3 nach Hause gehen, hab ich mir ja nicht aus den Fingern gesaugt. Ich schreibe meine Diplomarbeit bei Böhler Edelstahl in Kapfenberg und die haben einen Haufen Lehrlinge. Und die gehen eben alle um drei heim (fangen aber auch um 6 an). Ich weiß auch von anderen Leuten, die in fertigenden Betrieben arbeiten, daß eine 8 stündige Arbeitszeit für einen Lehrling üblich ist (ausser er hat Schule).

Zur Freifahr muß ich allerdings etwas sagen, in Wien finde ich, daß Schüler extrem günstig fahren. Vor allem die Monatsmarke, die man sich um ein paar Schillinge kaufen kann (ich glaub es sind 65) ist sehr billig.
Warum bei den Studenten die ganze Geschichte komplett anders ausschaut (und auch bei den Lehrlingen) verstehe ich nicht.

Übrigens, in London kostet einen Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel ca. 20.000 ATS. Die Firmen geben ihren Mitarbeitern, vor allem wenn sie neu sind, einen Vorschuss, weil sich sonst niemand eine Jahreskarte kaufen könnte.
In Wien sind wir sowieso mit den Preisen gesegnet. Natürlich ist es noch immer zuviel, wenn man nicht das Geld dafür hat, weil man gerade studiert oder in der Lehre ist..

[Dieser Beitrag wurde von Kosh am 20. September 2000 editiert.]
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Alt 20.09.2000, 20:47   #32
Deep_Thought
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@kosh: Also ich kenn auch keinen Lehrling der um 3 heimgeht. (Bäcker vieleicht )

Ich will auch nicht Lehrlinge und Studenten als besser oder schlechter bewerten - kenne auch nicht die echten Daten - aber was man so in letzter Zeit in den Nachrichten gehört hat liegen wir in Österreich bei der Studienzeit ziemlich weit oben im EU Schnitt. Und wenn ein Lehrling nicht schnell genug lernt wird er halt gegangen.
Es müßte halt wirklich eine Soziale Treffsicherheit geben und das Geld dann für die Uni´s verwendet werden.

@wol Bezüglich Beamten (Lehrer ausgenommen - die leisten wirklich viel!)
Ich bin eigentlich schon dafür dass da eingespart bzw. rationalisiert wird. Ich kenne da ein konkretes Beispiel. Eine Abteilung eines Magistrats
braucht für eine bestimmte Arbeit das 2 bis 4 fache der Zeit wie ein privates Unternehmen. Die Abteilung des Magistrats ist laut einer Überprüfung positiv das private Unternehmen laut Bilanz negativ!


Im übrigen hat mir eine Aussage die ich neulich gehört habe sehr gefallen - "der Staat ist einfach zu teuer"

D_T

PS. Mein Chef + jr.Chef haben auch Studiert. Nach Abschluß haben die aber nur theoretisches Wissen und null Praxis = irgendwie vorbeistudiert.
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Alt 20.09.2000, 22:05   #33
Kosh
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Beiträge: 1.910


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Ich habe ja gepostet, daß ich Lehrlinge meine, die um 6 anfangen und um 3 gehen. Sorry, daß ich nicht gleich die Beginnzeit geschrieben habe!
Für Lehrlinge (oder besser für den der die Lehrlinge ausbildet) gelten ja auch strenge Regeln bzw Gesetzte. Ich weiß nicht, wielange ein Lehrling pro Woche arbeiten darf, ich schätze, es sind die obligaten 38,5 bzw. 40 Stunden.
Is schon klar, daß das nicht immer und überall eingehalten wird, aber in den meisten Firmen wird es sicher korrekt gehandhabt.
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Alt 21.09.2000, 01:37   #34
Laid
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Es stört mich nicht das fürs Studieren gezahlt werden soll. Was mich stört ist die Höhe und noch viel mehr die Art und Weise.

Was glaubts was das wieder für einen Verwaltungsaufwand bedeutet? Wieviel Geld wird verblasen um dies alles zu regeln?

Nur weil die Familienbeihilfe für Studierende anscheinend eine heilige Kuh eines gewissen Mascherlträgers ist, werden gleich 5 Blatt eingehoben weil die Hälfte für die Arbeitsbeschaffung der Beamten draufgeht. Eine sozialere Regelung der Stips, bzw. der Familienbeihilfe wäre meiner Meinung nach deutlich effektiver und vor allem für die Studenten billiger!

Gruß, Laid
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Alt 21.09.2000, 01:56   #35
reemrev
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Registriert seit: 31.01.2000
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Mein Computer

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Die Vergleiche von Lehringen mit Studierenden bringt doch wirklich nichts, das geht doch am Thema vorbei. Studiengebühren zu verlangen ist ok, nur muß man dafür auch etwas bieten, z.B:sichere Plätze in diversen Kursen ohne (Zwangs)Wartezeit. Keine überfüllten Hörsäale mit 2stündigem Gedränge vor Vorlesungsbeginn. Von den Interna diverser Studienrichtungen ganz zu schweigen. Zudem sollte man die Möglichkeit bieten, so wie in Deutschland, daß man die Studiengebühren erst in seinem Berufsleben zurückzahlen kann, das verhindert die oben erwähnte zusätzliche Arbeit neben dem Studium.
Bildung kostet Geld, egal ob Lehre oder Studium, einen kleinen Kostenbetrag von 833 ATS pro Monat zu verlangen finde ich unter bestimmten Grundvoraussetzungen nicht so schlimm.
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Alt 21.09.2000, 11:16   #36
TheSeeker
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Also, aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen, daß Studiengebühren bei den Bedingungen, die an den Universitäten - v.a. in Wien - zu einem Großteil herrschen, eine absolute Frechheit sind!
Ich hatte während meines Studiums für den 1. Abschnitt z.B. eine Pflichtübung zu absolvieren, die jedoch nur alle 5 (!!!!) Semester angeboten wird. Frage: wie kann ich da den 1. Abschnitt in der Mindeststudiendauer absolvieren? Geht sich einfach nicht aus.

Meine Schwester studiert jetzt in den USA, auf einem der besten Colleges in Maine. Dort kostet das Studienjahr ca. 45.000,- USD (ca. ATS 725.626,-), die teilweise (30.000,- USD) von einem Stipendium abgedeckt werden. Nur: auf diesem College bekommt fast JEDE/R, die/der aufgenommen wird, ein Stipendium, weil sich nur die wenigsten diese Studiengebühren (4 Jahre) leisten können. Die andere Seite ist, daß man dort quasi in Vollpension lebt - man kriegt ein Karterl und kann essen gehen wann man will, was man will etc. etc. und die 2Bett-Zimmer sind auch nicht zu verachten.

Und die Vorlesungen sind nicht wie bei uns überfüllt, Übungen gibt es jedes Semester und es gibt genügend Profs und Assis und Tutors.

Ich will das jetzt nich bewerten, aber ich hätte lieber mehr gezahlt (von mir aus über ein Darlehen) aber dann auch dieses Service genossen!
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Alt 22.09.2000, 13:22   #37
Neutron
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Also jetzt muss ich auch mal was loswerden.
Ich finds an und für sich nicht soooo schlecht Studiengebühren zu verlangen, ABER ...
man könnte das doch so wie in Australien (die haben sowas zumindest teilweise) machen. Dort "zahlt" man zwar auch Studiengebühren, aber die muss man erst später, wenn man mal Geld verdient zahlen. Das heisst je länger man studiert desto mehr kostet es, aber zahlen muss man erst später wenn man wirklich was verdient. und dann halt gestaffelt je nach Einkommen.
Ich muss dazu sagen, dass die 5.000,-/Sem. mir nicht irgendwie das Genickbrechen werden oder so (ich hab' gott sei dank eltern für die das kein problem ist), aber ich find's schon unfair für Leute die sich's einfach nicht leisten können (Studienbeihilfe = haha). Ausserdem will ich eigentlich nicht meinen Eltern auf der Tasche liegen. Ich würd' einfach gerne mal nur für mich selbst leben und nicht immer von anderen abhängig.

mfg
Neutron

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"Wo ein Wille ist, ist auch ein oder..."
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Alt 22.09.2000, 14:17   #38
Rundumadumleuchtn
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@neutron, gute ansage wie's in australien ist. ist sicher in anderen ländern unterschiedlich, das prob bei uns ist ja daß die regierung ein sanierungskonzept auf kosten des sozialbudget erstellt hat (mit fristsetzung) und daher es unter allen umständen durchziehen wollen
ein punkt ist nun die studienbeihilfe, würde man sie aussetzen (oder gar unter druck nicht durchsetzen) fehlts wieder und ein anderes projekt würde angekündigt. das ganze theater geht wieder von vorne an die nächste gruppe steigt auf die barrikaden.
der fisch fängt beim kopf zum stinken an (nicht von mir, aber WIE WAHR), frage mich wie politiker reagieren wenn man ihnen ihre pfründe streichen würde!

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mfg karl s'glühlamperl
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Alt 22.09.2000, 15:03   #39
wohac
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Beiträge: 542

Mein Computer

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Ich versteh die Aufregung, ich versteh aber auch die Regierung, dass sie irgendetwas unternehmen wollen, um die Studenten zu intensiverem Studieren anregen wollen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zahl stimmt, aber im Radio (weiß leider den Sender nicht mehr) wurde verkündet, dass 40% der Studenten keine Prüfung pro Semester machen!

Ich bin mir aber auch im Klaren, dass die Gebühren allein nichts bewirken, sondern dass auch die gesamte Infrastruktur verbessert werden muss.
Wenn Studiengebühren, dann zum Verbessern der Angebote, Inhalte und Kurse und nicht zum Stopfen des Budgetlochs.
Ein zweites Autobahnpickerl, dessen Geld kaum für die Autobahnen verwendet wird brauchen wir sicher nicht.
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Alt 22.09.2000, 15:06   #40
Neutron
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Alter: 47
Beiträge: 847


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Sparen: Das ist eigentlich ein Punkt den ich nicht versteh', soweit ich das seh (muss aber zugeben ich kenn mich nicht wirklich gut aus also bitte ich bei Fehlern um auklärung und richtigstellung) sind die Steuern in Österr. so ziemlich die höchsten EU weit. Ich denke da im speziellen an die MWSt. (Ö:20%, D:15%, USA:0-ca10%) auch die Einkommensteuer (bzw. alles was halt so zw.Brutto und Netto so verschwinet) ist in Österr. (hab ich mir sagen lassen) verglichen mit anderen Ländern eher hoch.
Da sieh ich eigentlich garnicht ein, wieso wir bereitwillig Steuern zahlen, wenn der Erfolg dann Sozialabbau ist.
Ich find höhere Steuern ja nicht so schlecht, WENN die Sozialleistungen stimmen. Ansonst würd der Staat sich ja dumm und dämlich verdienen, während sich unser Sozialsystem sich immer mehr dem Amerikanischen System nähert.

Neutron

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