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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#21 |
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Inventar
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Beiträge: 2.488
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@Mamxam: Norwegen ist nicht typisch, die schwimmen im Erdölgeld, die tun sich natürlich viel leichter mit der Budgetsanierung. Wir haben leider kein (oder fast kein) Erdöl, also wird die Sache bei uns härter durchzuziehen sein.
------------------ MfG. wol ------------------------- |
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#22 |
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Inventar
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@Lord:
Es ist so, daß ein Lehrling NICHT die Arbeit eines Akademikers machen kann! Oder sagen wir eines Studenten, der seine Diplomarbeit schreibt, oder sein Praktikum in einem Spital absolviert. Ich arbeite gerade an meiner Diplomarbeit, die einen neuen Schnellarbeitsstahl hervorbringt. Kein Lehrling in ganz Österreich könnte diese Arbeit manche, dafür fehlt ihm einfach das Wissen. Sorry aber so ist es. Ich sage nicht, daß er es nie schaffen wird, aber die Weiterbildung war hier nicht der Punkt! Auch kann kein Lehrling in Österrecih die Arbeit eines Artzes, Lehrers, Volkswirten, ect. übernehmen. Also, was ist an meiner Aussage falsch? Mit nicht gleichstellen meine ich sozial, nicht menschlich, das ist doch klar. Ich habe ja auch geschrieben, daß ich nicht die Arbeit eines Lehrlings machen kann. Ich sagen mit keiner Silbe, daß ein Akademiker "besser" als ein Lehrling oder Arbeiter ist. Beide erfüllen auf unterschiedlichen Gebieten ihre Funktion. @Sloter: Was mich von einem Lehring unterscheidet?? Ich bin erstmal ein bisserl älter, zweitens kann ich nicht um 3 Uhr nach Hause gehen abschalten. Ich habe in den ersten 5 Semestern bis zu 10 Stunden Vorlesungen und Übungen pro Tag gehabt. Für die ich mich natürlich auch vorbereiten mußte. Daneben mußte ich auch noch Prüfungen machen. Daß Studenten daheim auch lernen müssen, sieht man leider nicht, es ist aber so. Weiterbildung? Glaubst du nur Lehrlinge bilde sich weiter? Gerade Absolventen technischer Fachrichtung sind gezwungen sich ständig auf den neuesten Stand zu bringen, um die Produkte konkurrenzfähig zu halten. In den Forschungsabteilungen wird ständig an den Grenzen des verfügbaren Wissens gearbeitet. Eine ständige Weiterbildung ist hier unerlässlich! |
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#23 |
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Jr. Member
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Beiträge: 34
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Nach den vielen Wortmeldungen spüre ich den Drang mich (als fertiger Akademiker)auch zu melden.
@Sloter: Warum hast Du nicht studiert? Bis jetzt blieb es ja niemanden verwehrt zu studieren. Sich also auf den Standpunkt zu stellen: ich bin Lehrling und die Studenten schmarotzen macht es vielleicht zu einfach. Da könnte ich genauso sagen: Wer eine Lehre macht ist geistig ungeeignet für ein Studium. Dem ist aber nicht so! Vielmehr entscheidet sich jeder selbst zu einem gewissen Zeitpunkt für seinen Lebensweg und hat dann auch die Konsequenzen zu tragen. Ich mußte mir mein Studium auch ganz allein finanzieren und habe immer Teilzeit nebenher und in den Ferien Vollzeit gearbeitet. Urlaub war in all den Jahren ein Fremdwort. Die Studenten kämpfen nun eben um Ihre 'Rechte' und ein Grundprinzip auf kostenlosen Studienzugang. Wann haben die Lehrlinge gekämpft? Der Doktor |
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#24 |
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Classic Car Driver
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Sloter:
Glaubst du, das nur Ihr Steuern bezahlt ? Ich würde sagen, du mußt einmal 10-15 Jahre aufholen, zum gleichziehen. Sloter<HR></BLOCKQUOTE> Tschuldigung Slotter aber das trifft wirklich nicht so zu. Weil ein fertiger Student in einer ganz anderen Gehaltsstufe steht als ein Lehrling. Ich arbeite jetzt in den Ferien und bekam heuer knapp über 10.000.- pro Monat von meinem Gehalt an Steuern und dergleichen abgezogen. Ok mit dem Steuerausgleich krieg ich einiges wieder zurück (oder habes den auch schon gekürzt????) andererseit kann ich damit rechnen als fertiger Informatiker noch mehr zu verdienen, sprich also noch mehr an Steuern zu zahlen. Sag mir jetzt nicht ein Lehrling zahlt auch so viel. Ich brauch sicher keine 15 Jahre um da gleichzuziehen..... |
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#25 |
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Meiner Meinung nach spart man wieder mal am falschen Ende.
Es ist richtig, dass ein radikales Sparen nötig ist, richtig ist auch, dass auch Studenten ihren Teil leisten (und auch schon geleistet haben) sollen. Nur dies führt meiner Meinung nach in eine 2 Klassengesellschaft, eine Schicht reicher Gebildeter und eine Schicht "armer" nicht so Gebildeter. Für mich immer unverständlich (war selbst mal Student, aus verschiedensten Gründen abgebrochen) wieso die Tocher/Sohn des Herren Hofrates auch die volle Studienbeihilfe bekommt, obwohl sie/er ein neues Auto, bzw. Wohnung zu Verfügung gestellt bekommt. Ein Aspekt soll auch noch in die Diskussion eingebracht werden: Es fehlen in der Wirtschaft, vorallem in der EDV, Akademiker und es werden händeringend welche gesucht, bzw. aus Indien (will damit keinen Fremdenhass in irgendeinerweise schüren) oder Amerika "importiert". Mit dieser Politik verschärft man meiner Meinung nach das Problem der fehlenden Akademiker. enJoy PS: zur Ergänzung, es gibt auch Überschüsse, meiner Meinung nach zurückzuführen auf falsche Information und Denkweisen der letzten Jahre |
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#26 |
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Super-Moderator
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@kosh: wo gibts den lehrlinge die um 3 heimgehen? bei uns gehts da ein wenig anders, um halb 7 anfangen und um 5 fühestens aufhören. wenn das dem lehrling nicht gefällt kann er ruhig gehen.
als lehrmeister hast es auch nicht gerade einfach. da wollten irgendwelche idioten bestimmungen machen das zb ein dachdeckerlehrling nicht aufs dach darf bis er ausgelernt ist. zu gefählich. oder tischlerlehrlinge nicht mit kreissägen und ähnlichen arbeiten dürfen. der arbeitsmarkt wird einfach härter. in den nächsten 3-5 jahren werden 20-30% (100.000)der landwirte ihren beruf aufgeben und in den arbeitsmarkt drängen. die sind daran gewöhnt mehr als 60 stunden die woche zu arbeiten. nicht zu vergessen das in österreich fast 700.000 leute indirekt von der lw abhängig sind. |
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#27 |
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Inventar
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@spunz:
zB Friseur, Tischler, Installateur, Voest, Böhler, Plansee, Philips,... In den meisten Betrieben gibt es für Lehrlinge eine fixe Arbeitszeit. Nach dieser Arbeitszeit brauchen sie sich nicht mehr um die Arbeit zu kümmern, bei Studenten ist das nicht so. Ich habe jahrelang tagsüber in den Vorlesungen und Übungen gesessen und habe bis in die Nacht hinein Aufgaben gemacht, Protokolle geschrieben und Zeichnungen angefertigt. Und natürlich gilt auch hier, wenns mir nicht passt, kann ich natürlich aufhören und gehen. Das ist aber überall so, oder? |
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#28 |
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Super-Moderator
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tischlerlehrling der um 3 heimgeht? wo gibts sowas? eine bekannte ist haarverunstalterin und die geht wenn zugemacht wird (18:00) fängt aber erst um 8 an.
aber wie gesagt du kannst nicht 15-18jährige lehrlinge mit 20-28jahre alten studenten vergleichen. ein lehrling bekommt am anfang so um die 3000-4000ats. spunz |
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#29 |
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Inventar
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Beiträge: 3.812
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Ich gebe euch ja recht, was das fördern von Bildung angeht, auch ein Rollentausch ist nicht so einfach.
Und überall gibt es schwarze Schafe und Faulenzer. Ich finde es auch gerecht wenn ein Akademiker mehr verdient, hat auch mehr gelernt und trägt meistens mehr Verantwortung, und ein Freund vom Komunismus bin ich auch nicht. Steuern zahlen wir leider alle , der eine mehr der andere weniger, hat auch nichts mit einer Ausbildung zu tun, und schmerzt jeden.Aber bitte sagt mir warum Ihr anderen Auszubildeten keine Freifahrtscheine zugestehen wollt, und meint das sind die Dummen die um 3 nach Hause gehen. Ich finde jeder gehört gefödert so gut wie möglich in seiner Ausbildung, und wenn es nicht für eine Uni oder sonst was reicht, sollte der Mensch nicht gleich als minderwertig abgestempelt werden. Sloter |
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#30 |
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Senatorin
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ein lehrling geht von der arbeit heim und das wars dann. der braucht sich nicht daheim noch hinsetzen und was tun.
ein lehrling kriegt von mir aus 3000 schilling im monat, dafür dass er wie der name schon sagt "in der lehre ist" also was lernt. von einem lehrling hat ein betrieb sofort was, is also ok wenn er was kriegt dafür. von studenten eben nicht aber der lernt wohl auch was und dann unter den bedingungen die an den unis herschen noch geld dafür zu verlangen is eine frechheit. ich bin prinzipiell den studiengebühren nicht abgeneigt, aber dann muss mir auch garantiert werden, dass is es in der mindeststudiendauer schaffen KANN. und das ist nicht der fall. wenn ich mir denke wir haben 127 semsterwochenstunden bis zur 1. diplomprüfung und das auf 5 semester aufgeteilt macht zwar nur eine 25 stundenwoche aus, aber dass da wesentlich mehr als diese 25 stunden dahinterstehen sieht keiner, oder will es auch nicht sehen. labor von 8 uhr früh bist 18:00 abends, anschließend protokoll schreiben. vorbereiten für den nächsten labor tag. weil da wirst gequizzt. und am nächsten tag das selbe. und für jede prüfung auf der uni lernst du mehr als für die gesamte matura oder auch von mir aus den lehrabschluss. da hast du skripten die sind 500 seiten dick. für eine prüfung. da lernt man einige zeit daran, glaubs mir. und das mit anderen ländern zu vergleichen is ja schwachsin ohne ende. wo es studiengebühren gibt gibt es campus unis, die stundenten leben dort äusserst günstig, können verbilligt einkaufen vom essen bis zur jeans. ich will NICHT sagen dass ich besser bin als ein lehrling, ich will auch nicht sagen dass die es besser haben als ich. mir geht es darum dass jeder kapiert dass studiengebühren in diesem rahmen einfach nicht akzeptabel sind. c. |
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