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Linux, UNIX, Open Source Rat & Tat bei Problemen und Fragen rund um GNU/Linux, BSD und sonstige UNIXe

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Alt 26.06.2007, 08:51   #9
kikakater
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Die Begründung für soviel Speicher:

Auf FB-DIMMS für Büro- oder Spielesysteme überzuwechseln ist keine Alternative, da sie mehr Strom benötigen.

Daher DDR2 und DDR3 ab 1066 Mhz (mit jeglicher Latenz und in jeglicher Entwicklungsstufe ~ Revision) und deswegen DDR2 und DDR3 ohne FB-DIMMs (bis 16 GB, siehe oben).

Für Server NUR >>> FB-DIMMS <<< - da es dort um Stromsparen UND mehr Performance durch niedrigere Taktung des Speichers geht, sodaß mehr Speicher verwendet werden kann ohne Leistung einzubüßen UND zugleich nicht überproportional mehr Strom zu verbrauchen.

Im Speicher laufen hauptsächlich RAM Disk ähnliche Verwaltungsprozesse, welche zu einer Beschleunigung der Anwendungen führen.

Anwendungen mit grossem - auch variierendem - Datenaufkommen, die per Parametersteuerung maximal erlaubte Speicherzuteilungsgrössen erhalten, werden die Regel sein.

Es steht ausdrücklich "4 bis ..." und "8 bis ...", jedoch sind Größen von "... bis 8", "... bis 16" und "... bis 64 GB" erstmals - durch 64bit - sinnvoll.

D.h. es hat keinen Sinn ausschließlich bei 4 oder 8 GB zu bleiben, sondern sich aufgrund des Ablaufs der Anwendungen komplett im Speicher auf 16 - 64 GB einzustellen - von z.B. 20 parallel laufenden virtuellen Maschinen gar nicht zu sprechen.

Mehr als 64GB RAM zu verwenden ist nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. Da die Leistung dann wieder absinkt und der Stromverbrauch trotzdem höher ist und somit nur ein memory storage array am gleichen Bus angebunden - aufgrund technischer Gegebenheiten - hinzukäme. Das (mehr als 64 GB) ist hauptsächlich Sache von massiven Multikernprozessoren und FB XDR Speicher.

Rambus präsentiert XDR-Speicher

Zitat:
Rambus erwartet, dass die herkömmliche DDR-SDRAM-Technik in etwa zwei Jahren mit DDR2-667 an eine Leistungsgrenze stößt: Daraus aufgebaute PC2-5300-DIMMs kämen im 128-Bit-Tandembetrieb auf etwa 10,6 GByte/s. Zwei Kanäle mit x32-organisierten 6,4-GHz-XDR-DRAMs könnten es dann aber auf mehr als 50 GByte/s bringen, mit vier Kanälen (insgesamt 128 Datenleitungen) wären dann mehr als 100 GByte/s möglich. Damit wäre XDR-Speicher auch für Grafikkarten interessant, auf denen schon heute die 256-Bit-Speicheranbindung üblich ist. Allerdings tüfteln auch die DDR-Experten unter dem Dach der JEDEC an höheren Transferraten, DDR3 ist schon auf dem Weg.

Bei der XDR-Architektur hat Rambus auch auf möglichst kostengünstige Umsetzung geachtet: Durch spezielle Kompensations- und Signalisierungstechniken wie FlexPhase sollen hochpräzise Leiterbahnführungen unnötig sein und Speichermodule mit vierlagigem Platinenmaterial auskommen. Außerdem muss der Taktgenerator nicht mehr am physischen Ende des Channels sitzen. Diese fassen jetzt jeweils bis zu 36 (bei RDRAM: 32) Chips und besitzen zwölf (vorher acht) Adressleitungen; beides zusammen soll bis zu 8 GByte Speicherausbau ermöglichen (offenbar mit 512-MBit-Chips in Vierkanal-Konfiguration).
Übrigens auch ein Grund, warum die Grafikkarten so viel Strom ziehen: Die Verwendung von GDDR Speicher.

XDR DRAMs ab der zweiten Generation wären sinnvoller gewesen, nur verlangt RAMBUS einerseits Apothekerpreise für seine Chips sowie beansprucht Patente, die die DDR Liga gut gebrauchen hätte können, und andrerseits ist das DDR Lager erpicht darauf, DDR dem Kunden anzubieten, eben ohne die Patente von RAMBUS. Somit ist klar, daß die Speicherpreise hochgehalten wurden.

GDDR - Graphics Double Data Rate
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