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| News & Branchengeflüster aktuelle News von Lesern, sowie Tratsch und Insiderinformationen aus der Computerbranche |
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#1 |
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Gesperrt
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Das Problem ist, daß die Länder dieser Welt, und vor allem große Blöcke wie die USA, die EU, China etc nicht in der Lage oder willens sind, sich auf Mindeststandards zu einigen.
Wir haben zwar Gesetze für unsere eigenen Bürger, aber wie die Waren hergestellt werden, die wir möglichst billig importieren, interessiert und nicht. Solange es diese Vereinbarungen auf globaler Ebene nicht gibt, wird sich nichts ändern. Wohlgemerkt, da gehts nicht um die Firmen, denn die nehmen nur ihre Interessen wahr so gut sie können. Die gemeinsamen Regeln müssen weltweit festgelegt werden. Nur wen interessiert das schon, wenn wir es nicht mal schaffen die Welt vor der Klimakatastrophe zu retten. Wir schaffens ja nicht mal eine faire Maut für unnötige Straßentransporte festzulegen. Und solange das so ist, wird jeder Mensch größtenteils auf sich selbst angewiesen sein, indem er einfach selbst an seiner Karriere arbeitet. Die anderen haben entweder einen schlecht bezahlten Job oder gar keinen. Das hört sich zwar brutal an, aber letztendlich ist es doch so. |
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#2 | |
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der da unten wohnt
![]() Registriert seit: 15.07.2000
Alter: 52
Beiträge: 11.502
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Zitat:
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Greetings LouCypher |
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#3 | |
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Gesperrt
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Zitat:
Die nicht können oder wollen oder meinen, sie habens nicht nötig, die müssen eben mit dem kollektivvertraglichen Lohn zufrieden sein. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen den Kollektivvertrag. Aber man muss sich auch bewusst sein, daß das nicht mehr als ein Mindestgehalt ist. Und daß alle anderen mit Überzahlung nur zum Teil davon profitieren. |
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#4 | |
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Inventar
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Beiträge: 4.010
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Zitat:
Und? Für mich lautet die Frage nicht, wie es im Moment ist - sondern vielmehr, wie es in Zukunft sein wird. So ganz habe ich die EDV'ler eh nie wirklich verstanden. Ich hatte schon zur Genüge Kollegen und Kolleginnen, die offenbar jede Menge Spaß daran hatten, 12 oder mehr Stunden beim Kunden zu sitzen, den Arbeitgebern aber trotzdem nur 8 oder 9 Stunden zu verrechnen. Und in keiner Branche gibt es dermaßen viele Mitarbeiter, die der Meinung wären, sie könnten nicht vom Arbeitsplatz fern bleiben, weil dann alles still stünde. Das ist halt was ganz Anderes als beispielsweise bei den Metallern: wenn die Deutsche Gewerkschaft meint, die Opel-Mitarbeiter gehen auf die Straße, dann sind dort sicher um die 90% der Beschäftigten auf der Staße zu finden. Wenn das bei uns von der IT gefordert wird, dass man mal selber die eine oder andere Stunde für seine eigenen Interessen zu opfern, dann können wir - siehe gestern - gerade mal mit einem mickrigen Prozent rechnen. Klar, damit shicen die Arbeitgeber uns allen noch fleissig auf den Schädel und wir bedanken uns auch noch dafür, nicht noch was zahlen zu müssen, dass wir arbeiten dürfen. Offenbar geht es in der IT noch immer vielen Mitarbeitern sehr gut, sodass sie es gerne in Kauf nehmen, wenn sie mal über mehrere Jahre keine Gehaltserhöhung bekommen. Tja ... ![]()
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Für ein friedliches Zusammenleben im Forum werde ich ab sofort keine Trolle mehr füttern, und zwar unabhängig von der Sinnhaftigkeit ihrer Wortmeldungen. |
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#5 | ||||
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Gesperrt
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Und ?
Na vielleicht sollte man auch betrachten, daß es auch Leute gibt, die nicht wirklich vom Kollektivvertrag profitieren. Zitat:
Davon redet aber keiner. Es wird nur immer von Prozenten geredet. Es bleibt alles beim Alten, keiner redet davon daß er sich auf mal für die Interessen der IT-Angestellten einsetzten würde. Das ist ein ewiger Negativ-Kreislauf. Ich zahle zwar seit Jahrzehnten den Grenzbeitrag an die Gewerkschaft. Aber wenn ich mal was brauche, werde ich nur schief angeschaut und kriege dann noch Kommentare wie, daß es mir eh gut geht und was ich überhaupt von der Gewerkschaft will. So auf die Art von "nur Leute die nichts haben dürfen zu uns kommen". Warum ? Weil man allen anderen neidisch ist ? Weil man automatisch ein schlechter Mensch wird, nur weil man sein Leben lang hart arbeitet und für sein Leben selbst die Verantwortung übernimmt ? Ja, da hast du leider recht. Bin mir auch nicht sicher warum. Ich könnte mir vorstellen, daß das vielleicht deswegen ist, weil das Leute sind, die eben mehr wollen als nur die kollektivvertragliche Erhöhung vom Mindestlohn, sondern vom Istlohn. Und wenn man mehr will, fühlt man sich bei der Gewerkschaft nicht aufgehoben. Man meint auch ein bissal Präpotenz zu bemerken. Das Geld für die Höchstbeiträge nehmen sie gerne. Aber wennst mal einen Wunsch "oberhalb des Kollektivvertrages" hast, dann kommen eben die Kommentare wie von dir, ich bin ja erst 30 Jahre im Geschäft und es fehlt das Verständnis für die Sorgen und Nöte der "Reichen". Zitat:
Bis heute habe ich nie verstanden, warum das nicht mit aller Härte abgestellt wurde. Zitat:
Vielleicht weil der Großteil der IT-Angestellten genau gar nichts von den Kollektivverhandlungen haben ? Was bringt mir das, wenn sich alles nur um Mindestlöhne dreht ? Ich bin natürlich für jede Erhöhung dankbar, ist immer noch besser als nichts. Nur darfst dir keine Begeisterungsstürme erwarten. Zitat:
Mit solchen Kommentaren und nicht nachdenken werden wir alle nicht weiterkommen. Genau sowas kommt präpotent rüber. Uns bringen die ganzen Verhandlungen nicht wirklich was. Was habe ich davon, wenn ich zwar mein ganzes Arbeitsleben lang die Höchstbeiträge an die Gewerkschaft zahle, aber dafür dann eine kollektivvertragliche Erhöhung von einem heissen halben Prozent oder sowas in der Art kriege. Das passt einfach nicht zusammen. Nur sehr wenige sind offensichtlich solche Idealisten wie ich, die sagen sich dann ich spare mit das Geld für die Gewerkschaftsbeiträge, dann habe ich gleich was davon. |
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#6 | |||
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Inventar
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Beiträge: 4.010
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Zitat:
Wozu tippe ich mir hier die Finger wund, wenn ich der Meinung wäre, die Gewerkschaft würde nix für uns tun? Warum war ich voriges Jahr im Austriacenter bei der Mitarbeiterversammlung - organisiert von der Gewerkschaft? Warum war ich mit den Betriebsräten aus vielen Bundesländern in Linz vor den Türen des Hauptverhandlers der Wirtschaftskammer - organisiert von der Gewerkschaft? Warum bin ich am Donnerstag bei miesem Wetter vom wiener Schwedenplatz zum Gebäude der Raiffeisen-Informatik gegangen - organisiert von der Gewerkschaft? Warum setzen sich die Gewerkschafter regelmäßig mit den Arbeitgebervertretern zusammen, um einen neuen KV zu verhandeln? Wenn Du bisher bei der Gewerkschaft das Gefühl hattest, dass Du mit Deinen Anliegen nicht gerne gesehen wirst, dann scheint mir das entweder daran zu liegen, dass Du das Unmögliche willst - oder generell an Deiner Person liegt. So lange ICH bei der Gewerkschaft bin und von denen meine Rechte durchsetzen wollte, so lange habe ich mich immer noch gut betreut gefühlt. Das war bei Kleinigkeiten so und ist auch bei der Geltendmachung meiner strittigen Ansprüche an den damaligen Konkursrichter genauso gewesen. Und war, um noch ein Beispiel zu bemühen, auch bei meinem Bruder nicht anders, wo die Pensionsversicherungsanstalt den Antrag auf vorzeitige Pensionierung wegen Krankheit abgelehnt hat. Wenn du wirklich schlecht beraten werden willst, gehe mal zur Arbeiterkammer! Zitat:
Na super! Zitat:
Es geht nicht um irgendwelche Mindestlöhne, es geht darum, dass wir Betriebsräte und die Gewerkschaft vehement fordern, dass die Ist-Gehälter endlich kollektivvertraglich geregelt werden. Und nochmals: Wenn Du MEHR als den Kollektivvertragslohn bekommst, bekommst Du im schlimmsten Fall gar nix drauf, wenn Deine Überzahlung (also der Betrag, den Du mehr verdienst als im Kollektivvertrag angegeben ist) größer ist als der Betrag, um den sich der Kollektivvertragslohn erhöht. Kriegst Du trotzdem was drauf, dann ist das eine freiwillige Leistung Deines Arbeitgebers - und gut möglich, dass Dein nächster Arbeitgeber diese freiwillige Leistung nicht erbringt. Dann hast eben Pech gehabt! Beispiel: Kollektivvertragslohn vor der KV-Erhöhung = 1600 Euro Dein Gehalt vor der KV-Erhöhung = 2000 Euro Deine Überzahlung vor der KV-Erhöhung = 400 Euro KV-Erhöhung 4% = 64 Euro Kollektivvertragslohn nach der KV-Erhöhung = 1664 Euro Dein Gehalt nach der KV-Erhöhung = 2000 Euro Deine Überzahlung nach der KV-Erhöhung = 336 Euro Deine gehaltliche Jahresanpassung 14x 0 Euro = 0 Euro Wärest Du beispielsweise im KV der Elektriker und nehmen wir an, dort gäbe es eine Ist-Lohnerhöhung von 3%, dann würde für Dich gelten: Dein Gehalt nach der KV-Erhöhung = 2060 Euro Deine Überzahlung nach der KV-Erhöhung = 396 Euro Deine gehaltliche Jahresanpassung 14x 60 Euro = 840 Euro Und dagegen kämpft die Gewerkschaft und Deine Betriebsräte - und dagegen stemmen sich vehement Deine Arbeitgeber! Unter diesem Aspekt verstehe ich nicht, warum sich so wenige meiner Leidensgenossen mobilisieren lassen.
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#7 |
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der da unten wohnt
![]() Registriert seit: 15.07.2000
Alter: 52
Beiträge: 11.502
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das kommt aber schon auf den tätigkeitsbereich an, ein it'ler der ein netzwerk mitaufgebaut hat ist sicher weniger leicht zu ersetzen als ein fliessbandarbeiter. Ein einzelner fliessbandarbeiter kann sofort ersetzt werden und kann daher allein keine lohnforderung durchsetzen, einen eingearbeiteten it ersetzen ist schon schwieriger, daher kann er auch allein mehr durchsetzen.
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Greetings LouCypher |
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#8 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Klar, LouCypher ... ich arbeite ja erst seit etwas über 30 Jahren in der IT, da kann ich das ja noch nicht überblicken.
Für mich gilt immer noch: JEDER kann durch jemand anderen ersetzt werden. Aber so lange in den Köpfen derlei unlogischen Überzeugungen herumschwirren wie die Deine, so lange werden die Unternehmer uns leidlich ausnützen. Was macht die Firma, wenn der Netzwerker kündigt? Oder wenn der durch Krankheit oder gar durch Tod ausfällt? Sei mir nicht böse, aber das ist doch wohl das lächerlichste Argument, das es gibt. Keine Firme geht zugrunde, weil plötzlich ein bestimmter IT'ler nimmer zur Verfügung steht. Ich hoffe, dass die vor kurzem initiierte Aktion der Gewerkschaft etwas nützt, wo sie jetzt reihenweise einschlägig bekannte Firmen beim Arbeitsinspektorat anzeigen und Untersuchungen fordern, ob dort alles gemäß den Arbeitszeitregelungen abläuft. Das kann jetzt für die Unternehmer nämlich ziemlich teuer werden, weil jeder einzelne Fall geahndet wird und nicht die Firma pauschal. Wenn also einzelne Mitarbeiter täglich die maximale Arbeitszeit überschreiten, dann kostet das dem Unternehmer bis zu 23x im Monat Strafe, und zwar je Fall bis zu 1800 Euro (also pro Person könnten das im Monat bis zu 41.400 Euro ausmachen (23x1800 Euro)). Und sollte es sich herausstellen, dass die Unternehmer beispielsweise (was auch branchenüblich ist) keine Überstunden zahlen, dann werden zusätzlich auch die Krankenkassen davon in Kenntnis gesetzt, weil immerhin geht es hier auch um vorenthaltene Sozialversicherungsbeiträge. Meiner Meinung nach wären die Unternehmer (bzw deren Vertreter in der Wirtschaftskammer) gut beraten, wenn Sie die Blockadeaktion gegen ein gerechtes IST-Lohnmodell endlich aufgeben würden und sich mit der Arbeitnehmerseite zusammen setzen, um darüber ernsthaft zu verhandeln.
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#9 | ||||||
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Gesperrt
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Zitat:
Die vorrangige Frage ist: WILL man jeden ersetzen ? Natürlich nicht, sondern eher nur ganz wenige, wo keine Hoffnung mehr besteht und wo man schon alles probiert hat. Zitat:
Denn dadurch spaltet sich sofort wieder alles in zwei Lager auf. Aber keiner denkt daran, wie man einen fairen Kompromiss schließen könnte. Da wird dann gleich von Streik geredet und man wundert sich, daß ein Unternehmer überlegt, ob er nicht doch eine Chance hat auszuwandern. Denn immerhin gehts da um die Existenz des Unternehmers. Ein Arbeitnehmer kündigt und sucht sich eine neue Arbeitsstelle. Aber beim Unternehmer hängt oft seine gesamte wirtschaftliche Existenz dran, der ist für den Rest seines Lebens ruiniert. Es ist nicht immer alles so rosig, wie es von deinesgleichen dargestellt wird. Es gibt auch viele, die gehen in Konkurs und bezahlen den Preis für den Wohlstand, den unser privatwirtschaftliches System bringt. Da werden auch viele Notstands-Empfänger produziert, auch wenn solche Details niemand gerne hört, denn das passt nicht ins einfache Bild von den bösen Unternehmern dort und den guten Arbeitnehmern hier. Wennst ehrlich bist ist das nicht realistisch und so eine Darstellung ist nicht in Ordnung, denn es gibt auf beiden Seiten Leute, die einfach Grenzen überschreiten, die sie besser nicht überschreiten sollten. Zitat:
Es geht darum, daß QUALIFIZIERTE und motivierte Leute sehr wertvoll sind. Das dauert im Extremfall JAHRE bis die wieder aufgebaut sind. Und jeder wirklich nachdenkende Vorgesetzte würde einen Teufel tun, bevor er solche Leute leichtfertig gehen lässt. Das Problem sind eher Leute, die vielleicht nicht so mit der Zeit gehen und bei Veränderungen nicht so willig sind, neues zu lernen. Oder vielleicht auch nicht fähig sind. Irgendwie muss ja ein Unternehmen weiterleben, irgendwer muss ja die Arbeit auch machen. Und dann kommts drauf an, ob es in diesen Fällen eine Lösung gibt oder ob gleich wieder der Unternehmer der schlechteste Mensch der Welt ist, nur weil er jemanden kündigen musste, der nicht für den Beruf geeignet ist. Wohlgemerkt, ich will jetzt nicht das schwarz-weiß denken duplizieren, wie es oft von der Arbeitnehmerseite kommt. Es ist mir sehr wohl bewusst daß es Unternehmer gibt, die rücksichtlos agieren und sowas finde ich auch das letzte. Nur damit da kein falscher Eindruck entsteht. Ich meine einfach nur, daß man mit solchen Pauschalurteilen immer falsch liegt. Es soll auch sowas wie nette Vorgesetzte geben. Das muss man von Fall zu Fall unterscheiden, man darf auf keinen Fall reflexartig "Skandal" schreien, nur weil jemand gekündigt wurde. Man muss auch zurückfragen, warum das passiert. Es gibt auch Leute die minderqualifziert sind und nicht willens sind zu lernen, obwohl die Firma alles zahlen würde. Kurse, Dienstauto etc. Und solche Leute sagen dann trotzdem eiskalt "ich brauch das nicht". Und wundern sich dann, wenn sie die ersten sind, die in Krisenezeiten gehen müssen. Es ist wirklich tragisch, wenn Leute in einem qualifizierten Beruf die absolute Notwendigkeit des lebenslangen Lernens nicht sehen. Zitat:
Ist eine wichtige Funktion einer Arbeitnehmervertretung. Leute und Firmen, die sich nicht an die Gesetze halten, und das auf Kosten der Mitarbeiter, müssen unnachgiebig bekämpft werden. Wenn jemand seine Arbeit nicht gut genug macht, kann er ja gekündigt werden. Nur die Mitarbeiter haben ein Recht auf faire und den Gesetzen entsprechende Bezahlung. Vor irgendwas muss der Mensch ja auch leben. Firmen, die sich nicht daran halten, müssen im Extremfall geschlossen werden. Es gibt genug faire Konkurrenten, die ein Recht auf ein wirtschaftliches Überleben haben, weil sie sich an die Gesetze halten. Frage mich nicht, warum derartig einfache und klare Selbstverständlichkeiten nicht schon seit Jahrzehnten so durchgeführt werden. Vor allem ist es ja auch im Interesse der fairen und gesetzestreuen Unternehmer, daß kriminelle Elemente entfernt werden. Zitat:
Also die neuen Regeln dürften wirklich sehr entschlossen sein. Und wenn man da nicht genauestens aufpasst, daß keiner jemals über 10 Stunden arbeitet, kann das heutzutage bedeuten, daß einem der Geschäftsführer die Kündigung übergibt. Denn eine kleine Unschärfe gibts in dem Gesetz. Es haftet immer der Geschäftsführer und nicht der Eigentümer des Unternehmens. Und zwar mit seinem Privatvermögen. Dem ist das dann egal, ob es eine Vereinbarung gibt zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem. Da ist kein Spielraum mehr für Kompromisse. Das führt dann z.b. dazu, daß Familienväter schon einen Abend vorher von ihrer Familie getrennt werden, weil sich beispielsweise ein Einsatz in Graz nicht mehr anders ausgeht. Oder wenn mal eine Arbeit eine halbe Stunde länger dauert, was ja in der IT nicht unüblich ist, daß man dann irgendwo auf der Autobahn in einer Raststätte übernachten muss, weil die 10 Stunden seit dem Verlassen des Eigenheims schon errreicht sind. Und wenn da nichts mehr frei ist, muss er draußen im Auto schlafen, was im Winter vielleicht auch keine so gute Idee ist. Wie gesagt, dadurch daß der Geschäftsführer immer nur die Privathaftung im Auge hat, muss man auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen. Ob da jetzt jemand Überstunden bezahlt bekommt, die er früher nicht bezahlt bekommen hat, weiß ich nicht. Aber die neue Regelung führt jetzt zu extrem strenger Auslegung der maximal am Tag zu leistenden 10 Stunden. Was eben auch leider für die Mitarbeiter Nachteile hat. Und ja, ich weiß daß es Ausnahmen gibt. Die muss man aber beizeiten schon vorher beim Arbeitsinspektorat offiziell melden. Das geht leider in der Praxis nicht immer, weil man die genaue Arbeitszeit nicht immer voraussehen kann. Ich glaube da muss man jetzt einfach abwarten, inwiefern sich das bewährt und ob es nicht doch auch Flexibilitäten geben kann, vor allem im Interesse der Mitarbeiter. Mir persönlich wäre es z.b. lieber, wenn ich bei einer Dienstreise nicht auf der A4 in irgendeinem billigen Hotel übernachten müsste. Oder ich fahre weiter, verliere dann aber 1 Stunde von meiner Arbeitszeit, denn die Zeit über 10 Stunden kann ich nicht mehr schreiben. Weil ich weiß ganz genau, daß mich der Geschäftsführer sofort zur Verantwortung zieht, wenn er wegen mir eine "Privatrechnung" bekommt. Zitat:
Was haben wir derzeit und was würde sich die Arbeitgeberseite wünschen (zu der ich mich auch zähle) ? Geändert von The_Lord_of_Midnight (28.02.2009 um 01:25 Uhr). |
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#10 | |
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Der Unvergleichliche
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Zitat:
Istlohn _bestehender Lohn (sollte ums selbe wie der sollohn erhöht werden -mindestens!) Und der wunsch der ArbeitGEBERSEITE -ist meistens -reduzierung des ist- lohns und des solllohns -als Ausbeutung auf allen ebenen! ![]() |
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