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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#271 |
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Gesperrt
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Danke, ich werde mich persönlich beim GVT erkenntlich zeigen
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#272 |
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Inventar
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#273 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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@LoM
Wenn ich geschrieben habe, dass der Staat weiterhin die Kontrolle über die Wasserversorgung haben soll, dann hat das doch nichts damit zu tun, dass Milliarden in den Sand gesetzt werden, sondern dass gerade solche Spekulationen verhindert werden!!! Gerade dann läuft der Steuerzahler ja Gefahr, dass eine private Firma (Konzern) spekuliert (BAWAG) oder ans Ausland verkauft wird und dann ist es aus mit "unseren" Wasserreserven. Zu deinem Beispiel mit der Bank Burgenland: war da die öffentliche Hand schuld oder unfähige Manager? Wie war es bei der BAWAG? Waren das Beamte oder vielleicht doch größenwahnsinnige Möchtegernspekulanten? Gegenbeispiel: Stromversorgung! So lange die EVUs mehr oder weniger verstaatlicht waren, lief alles ruhig und technisch hat man lange voraus geplant und das Netz sehr gut in Schuss gehalten, weil - zugegebenermaßen - eh alles der Steuerzahler bzw. der Stromkunde zahlt. Aber es hat funktioniert! Jetzt, nach der sog. "Liberalisierung" müssen alle Gewinn machen, die Preise steigen und die Qualität sinkt. Unser Stromnetz ist fast schon so schlecht wie jenes in Kalifornien - was dort passiert ist, ist vielleicht bekannt. Es ist mir klar, dass unter den staatlichen Führungen viele Dinge im Argen lagen (Vetternwirtschaft, Begünstigungen usw. usw.). Diese hätten auch massiv bekämpft gehört. Durch die "Liberalisierung" oder "Privatisierung" wurde aber das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Vetternwirtschaft und die Korruption gibt es genau so noch, Gewinne müssen um jeden Preis gemacht werden, damit man die Shareholder befriedigt, aber der Kunde zahlt mehr für eine schlechtere Qualität. |
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#274 | ||
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Gesperrt
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Zitat:
Nicht mehr und nicht weniger. Zitat:
Nur bin ich nicht bereit, mit meinem Steuergeld für kriminelle Machenschaften gerade zu stehen. Solange wir derartige Sachen nicht privatisieren, wir das Problem nicht gelöst sein. |
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#275 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Zitat:
Wenn die E-Wirtschaft "zu Tode" privatisiert wird, werden alle (Stromkunden und Steuerzahler) viel mehr zahlen als vorher - bei wesentlich schlechterer Versorgungssicherheit! |
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#276 |
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Gesperrt
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Ich glaube du solltest das lockerer sehen.
Der Staat ist nicht "böse", der Staat sind wir selbst. Was "böse" ist, ist das System. Z.b. ein System, wo Leute unkündbar sind und daher für schlechte Leistungen nicht mehr gekündigt werden können. Das sollten mittlerweile auch die allerletzten Sozialromantiker begriffen haben. Bezüglich "Auffangprogramme": Es gibt immer wieder Unternehmen die zugrunde gehen. Das ist nicht das Problem, solange es andere Unternehmen gibt, die Arbeitskräfte suchen. Mit "staatlichen Beschäftigungsmaßnahmen auf Kredit" kommen wir sicher nicht weiter. Weil das einzige was dabei passiert ist, daß langfristig noch weniger Geld für sozial Schwache übrig bleibt. Und schlecht wirtschaftende Unterehmen können weiter bestehen, obwohl viele andere, die besser gearbeitet haben, dieses Geschäft gerne übernehmen würden. Stell dir nur vor, wie viele Milliarden wir heute jedes Jahr in Sozialprogramme investieren könnten, wenn wir diese unvorstellbar hohen Schulden nicht angehäuft hätten ? Woher kommt nur diese Sehnsucht, für den Rest seines Lebens risikofrei abgesichert zu sein ? Und warum muss immer der Steuerzahler dafür gerade stehen ? Weil sonst niemand so dumm ist, sich sowas bieten zu lasesn ? Andere würden sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren. Nur wir Steuerzahler werden nicht gefragt was wir wollen, da wird immer schamlos und mit vollen Händen in das "nie versiegende Füllhorn" gegriffen. |
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#277 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Es ist recht nett, wenn du wieder einmal die Unkündbarkeit ins Spiel bringst - da hab ich schon begriffen, dass das für dich ein rotes Tuch ist!
Hat aber mit meinem posting vorher absolut nichts zu tun! Da geht es darum, dass durch die Liberalisierung des E-Marktes der Strompreis gestiegen ist und noch weiter steigen wird, bei gleichzeitig schlechter werdender Versorgungssicherheit! Durch das Geschrei um immer weniger Staat bekommst du für mehr Geld weniger Leistung! Bitte, wenn es dir so gefällt. Du forderst immer ein, dass sich die mündigen Bürger wehren sollen. Du glaubst auch, dass du da den Durchblick hast - aber gerade bei der E-Wirtschaft hat man dich und viele, viele andere geblendet. Ich als Stromkunde fühle mich massiv verarscht durch die Liberalisierung! |
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#278 |
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Gesperrt
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Ich als "normaler Angestellter" fühle mich massiv verarscht durch die Tatsache, daß für die "Gleicheren" sofort Auffangprogramme bereitgestellt werden, wenn ihre Firma aufgrund welcher Ereignisse auch immer zugrunde geht.
Bei mir heissts, ich soll zufrieden sein, wenn ich meine Ansprüche aus dem Insolvenzentgeltfonds irgendwann dann doch bekomme und das wars. Wohl gemerkt, der Insolvenzentgeltfonds wird von meinem eigenen Gehalt sowieso laufend finanziert ! Dasselbe ist es mit den Banken. Da gibt es irgendwelche Banken, wo sich halb Österreich bemüssigt fühlt, helfen zu müssen. Andere Banken, die leider "die Falschen" sind, werden "sterben" geschickt. Die Kunden werden auf die Einlagensicherung verwiesen und das wars ? Zumindest hat man als Außenstehender diesen Eindruck, wenn man die verschiedenen "Ereignisse" vergleicht. Ps: Bezüglich des "recht netten" ins Spiel bringens: Du hast mich ja wieder mal persönlich angesprochen. Daraus schließe ich, daß dir eventuell doch sehr viel am Dialog mit mir liegt. Ich selbst fühle mich etwas ermüdet und möchte eigentlich gar nicht mit sowas anfangen, weil hauptsächlich kriegt man sowieso nur "Watschen" dafür, wenn man kritische Fragen stellt. Fragen, die meiner Meinung mehr als berechtigt sind und auf die man als steuerzahlender Bürger sogar ein Recht hat. |
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#279 | |
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Gesperrt
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Zitat:
Wodurch sind diese unterschiedlichen Ausbidlungsniveaus begründet ? Und warum macht niemand was dagegen, wenn das sowieso allgemein bekannt ist ? Denn genau diese Fragen stelle ich mir ja auch die ganze Zeit. Den einzigen Ansatz den ich bis jetzt gehört habe, war die Idee der sogenannten Gesamtschule. Also doch eine Schließung bestehender Schulen ? Oder wie soll das gehen, wenn man nix schließt ? Kommts da nicht wiederum zu genau den genannten Problemen mit niedrigen Leistungsniveaus und dem Zustand, daß die Lehrer in der Stadt der letzte Dreck sind ? |
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#280 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Viele Meinungen und Fragen von dir auf einmal! Daher nur einige Gedanken dazu.
Leider hast du vieles von mir falsch interpretiert oder bist ganz einfach nicht darauf eingegangen! Denn Thema war jetzt eigentlich wieder das ursprüngliche bez. Klimawandel... 1. Ich hab keine Auffangprogramme für "Gleichere" gemeint, sondern jene Programme, wo man Arbeitnehmern (zu Recht) hilft, wenn unfähige Manager in der Privatwirtschaft was in den Sand setzen. Oder gibt es das nicht? Sind alle Manager in der Privatwirtschaft perfekt? 2. Auf mein Argument, dass wir alle viel mehr für den Strom zahlen müssen, weil unbedingt privatisiert werden mußte, bist du nicht eingegangen! 3. Wodurch unterschiedliche Ausbildungsniveaus begründet sind, kann man sicher nicht generell beurteilen. Da muss man sich jeden Schulstandort genau anschauen! Ich kann dir nur einige Gründe aufzählen. Bei manchen trifft einer zu, bei einer anderen Schule mehrere usw. a) Hoher Ausländeranteil (bin kein "Rechter"! muss aber objektiv festgestellt werden) b) Unterschiedliche Schülerzahlen (kleine Klassen!) c) Einzugsgebiet (Land - Stadt) d) Bildungsniveau im Umfeld (Eltern usw.) e) Nicht zuletzt die Qualität des Lehrkörpers und der Führung (gar keine Frage, dass das mitentscheidend ist - wie in jedem Betrieb!) Warum nichts dagegen getan wird? Erstens wird was getan - auch wenn zu langsam und zu wenig "straff". Es wird evaluiert! Es gibt Ansätze von QM usw. Für einen Aussenstehenden natürlich nicht sichtbar, aber es gibt was. Zweitens ist die Schulpolitik seit Jahrzehnten eine politische Spielwiese, um Ideologien zu transportieren. Drittens kosten Verbesserungen immmer Geld und das ist kein Politiker bereit zu geben und der Steuerzahler ist nicht bereit dafür zu zahlen. |
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