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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 21.12.2009, 16:32   #1
LouCypher
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naja gegen die freigabe aktuell illegaler drogen spricht für mich nur eines: wird damit die allgemeine lebensqualität verbessert - ich denke nicht. Für die freigabe spricht: es geht dem staat einen dreck an was ich mit meinem körper anstell.

Die beeinflüssung andere ist für mich das schlagende argument gegen raucher. Wenn ich mich mit einer trillerpfeife in ein lokal setzt und anfang zu pfeifen flieg ich raus, und jeder hätte verständnis dafür. Niemand würde sagen, wens stört soll das lokal verlassen.

Natürlich kann man auch argumentieren dass jemand der ein lokal eröffnet sich sein publikum aussuchen kann, wenn er pfeiffende gäste will ist das seine entscheidung, aber nur solange die angestellten auch pfeiffen sind.

Wie du siehst steh ich noch ein bisserl auf beiden seiten .
____________________________________
Greetings
LouCypher
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Alt 21.12.2009, 17:53   #2
The_Lord_of_Midnight
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Zitat:
Zitat von LouCypher Beitrag anzeigen
Für die freigabe spricht: es geht dem staat einen dreck an was ich mit meinem körper anstell.
Da stellt sich halt die Frage, inwiefern ein Raucher den Staat billiger oder teurer kommt als ein Nichtraucher.
Denn genauso könnte man sagen, es interessiert den Staat einen Dreck, wie der Raucher dann wieder gesund wird.
Du verstehst, worauf ich hinaus will:
Solangs um die eigene persönliche Freiheit geht, will sich keiner einschränken.
Wenns um da Geld der Versicherten geht, soll plötzlich nichts gut und teuer genug sein.
Ich will nicht wissen, wie viel die Krebsbehandlungen für die vielen Raucher kosten.
Ist ja fast jeder zweite abhängig, das muss doch Unsummen verschlingen.
The_Lord_of_Midnight ist offline  
Alt 21.12.2009, 18:02   #3
ANOther
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Zitat:
Bei den Zigaretten reicht eine einzige Packung, und du kommst dein Leben lang nicht mehr davon weg.
Bzw. nur extrem schwer.
das, lieber lotm, is einfach nur quatsch
ich möcht wetten, dass 99% der raucher sich die ersten ein, zwei, n stangen runtergequält haben...
____________________________________
Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
fressen wir die Vegetarier...
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Alt 21.12.2009, 18:08   #4
The_Lord_of_Midnight
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Zitat:
Zitat von ANOther Beitrag anzeigen
das, lieber lotm, is einfach nur quatsch
ich möcht wetten, dass 99% der raucher sich die ersten ein, zwei, n stangen runtergequält haben...
Und wie kommst du zu dem Schluß, daß das Quatsch ist und du genau bescheid weißt über das Suchtpotential ?
Ich kann mir das nicht vorstellen, daß irgendein normaler Mensch sich erst mal ein paar Hundert Zigaretten lang rumqäult, bis er endlich süchtig ist und keine Qual mehr dabei empfindet.

Nochmals, fast jeder zweite erwachsene Mensch in Österreich ist süchtiger Raucher.
Sie laufen überall in riesengroßer Zahl herum.
The_Lord_of_Midnight ist offline  
Alt 21.12.2009, 18:11   #5
ANOther
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selbstversuch und beobachtungsgabe, hingabe des gruppenzwangs und bekämpfung desselben...
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Alt 21.12.2009, 18:22   #6
The_Lord_of_Midnight
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Wieder einer, der die extreme Suchtgefahr des Rauchens betont:

http://derstandard.at/2899800?sap=2&_seite=2
Das Potenzial abhängig zu machen ist bei Zigaretten gleichzusetzen mit Heroin oder Kokain - ist in der Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannt.
Ich habe sicher mehr als 1000 Raucher begleitet beim Aufhören und kenne keine 50, die es beim ersten Versuch geschafft haben.

Mich wundert nur, warum es immer wieder so schlaue Menschen gibt, die alles wissen.
Aber das was Fachleute mit Jahrzehnten an Erfahrung in der Behandlung suchtkranker Menschen sagen, ist alles Blödsinn.
The_Lord_of_Midnight ist offline  
Alt 21.12.2009, 19:57   #7
Karl
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Eines kann man vom Rauchen behaupten. Existenzvernichtend wirkt es nicht.

Und allen die welche Drogen verniedlichen tun, wünsche ich das sie mal direkt involviert werden. Z.B. einen nahen Anverwandten davon abzubringen.

Die Härtlinge werden natürlich sagen: Soll er halt krepieren. Ich denke dabei an einen lieben Menschen, den man da rausholen will.

Ich bin aufgewachsen mit einem die Familie tyranisierenden Alkoholiker. Und das ist in Österreich kein Zufall. 200 000 Alkoholiker soll es geben. Ich behaupte das ist nur die Spitze vom Eisberg. Von oft mordenden Väter die ihre Familie ausrotten wollen. Das alles im Suff. Da ist ja Alkohol im Verkehr harmlos dagegen. Wenn man die körperlich und psychisch Verletzten rechnet. Was ist da eigentlich das bisserl Rauch dagegen.
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M.f.G. Karl

Geändert von Karl (21.12.2009 um 20:10 Uhr).
Karl ist offline  
Alt 22.12.2009, 00:02   #8
The_Lord_of_Midnight
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Also wenn ZEHNTAUSENDE Tote aufgrund des Rauchens jedes Jahr alleine in Österreich nicht existenzvernichtend sind, dann weiß ich nicht, was es noch braucht ?

Wenn du das mit Alkohol vergleichst, dann fehlen dir ehrlich gesagt die Dimensionen.
Bei allem Verständnis für deine sicher sehr belastenden Erfahrungen.
Aber man muss schon sehen, daß es ca. 100 mal so viele süchtige Raucher wie Alkoholiker gibt.
Was du meinst, sind die Leute die regelmäßig Alkohol trinken.

Wie gesagt, es ist für alle tragisch wenn jemand süchtig ist.
Und bei psychedelisch wirksamen Abhängigkeiten wie beim Alkohol ist es vielleicht noch schlimmer als wenn jemand "einfach" nur an Lungenkrebs oder Arteriosklerose stirbt.
Aber tot sind sie dann beide, und schlimm ist beides.
Nur ist es ein Unterschied, ob einige Tausend Leute von Alkhol abhängig sind, oder einige Millionen vom Nikotin.
Wie gesagt, ganz grob sprechen wir vom Faktor HUNDERT, wenns um den Aspekt der Abhängigkeit geht.

Geändert von The_Lord_of_Midnight (22.12.2009 um 00:06 Uhr).
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Alt 22.12.2009, 00:37   #9
hape1
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Mit Rauchen kann man sich nicht nur ein Carcinom, man kann sich auch eine wunderbare COPD einhandeln.
Vernichtet beim Krebs ein Tumor die Lunge, zerbröselt sie bei COPD Stückchen für Stückchen. Und COPD wird immer mehr schlagend. Millionenfach.
Die Kosten der Behandlungen tragen letztendlich wir alle; also sollte es mir eigentlich nicht ganz wurscht sein wenn jemand seine Gesundheit absichtlich ruiniert.
____________________________________
De nihilo nihil!
MfG
hape1
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Alt 22.12.2009, 12:10   #10
Karl
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Zitat:
Zitat von The_Lord_of_Midnight Beitrag anzeigen
Also wenn ZEHNTAUSENDE Tote aufgrund des Rauchens jedes Jahr alleine in Österreich nicht existenzvernichtend sind, dann weiß ich nicht, was es noch braucht ?

Wenn du das mit Alkohol vergleichst, dann fehlen dir ehrlich gesagt die Dimensionen.
Bei allem Verständnis für deine sicher sehr belastenden Erfahrungen.
Aber man muss schon sehen, daß es ca. 100 mal so viele süchtige Raucher wie Alkoholiker gibt.
Was du meinst, sind die Leute die regelmäßig Alkohol trinken.

Wie gesagt, es ist für alle tragisch wenn jemand süchtig ist.
Und bei psychedelisch wirksamen Abhängigkeiten wie beim Alkohol ist es vielleicht noch schlimmer als wenn jemand "einfach" nur an Lungenkrebs oder Arteriosklerose stirbt.
Aber tot sind sie dann beide, und schlimm ist beides.
Nur ist es ein Unterschied, ob einige Tausend Leute von Alkhol abhängig sind, oder einige Millionen vom Nikotin.
Wie gesagt, ganz grob sprechen wir vom Faktor HUNDERT, wenns um den Aspekt der Abhängigkeit geht.
Es gibt statistisch 18000 Rauchertote 8000, und nach anderen Quellen, 16000 Alkoleichen. Und mit dem hundert mal mehr Raucher bist weit daneben. Etwa sechsmal so viele Raucher als Alkoholiker gibt es. Wenn jemand täglich Alkohol zu sich nimmt ist er ja schon gefährdet bezw. abhängig.
____________________________________
M.f.G. Karl

Geändert von Karl (22.12.2009 um 12:38 Uhr).
Karl ist offline  
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