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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 03.07.2013, 21:11   #61
Christoph
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Zitat:
Smart Meter-Zwang in Österreich fällt

In Österreich sollen 5,5 Millionen mechanische Stromzähler bis Ende 2019 gegen digitale Stromzähler, sogenannte Smart Meter, ersetzt werden. Das sah bisher ein Gesetzesentwurf vor. Doch nun fällt diese verpflichtende Zwangsumstellung dank eines Abänderungsantrags weg. Es wird eine Opt-Out-Möglichkeit im Gesetz verankert. Doch nicht alle datenschutzrechtlichen Verbesserungen konnten durchgesetzt werden.

Am späten Mittwochabend wird im österreichischen Nationalrat als Tagesordnungspunkt 27 ein Abänderungsantrag beschlossen, in dem eine Opt-Out Möglichkeit bei intelligenten Stromzählern (Smart Meter) verankert wird. Wer keinen Smart Meter will, muss künftig also auch keinen verpflichtend bekommen. "Das ist eine wesentliche Verbesserung der Rechtslage und ein erster Schritt in die richtige Richtung", erklärt Albert Steinhauser, Justiz- und Datenschutzsprecher der Grünen, der für die Grünen mit Kollegin Christiane Brunner am Abänderungsantrag mitverhandelt hat.

Der Abänderungsantrag liegt futurezone.at vor. Konkret heißt es darin: "Im Rahmen der durch die Verordnung bestimmten Vorgaben für die Installation intelligenter Messgeräte hat der Netzbetreiber den Wunsch eines Endverbrauchers, kein intelligentes Messgerät zu erhalten, zu berücksichtigen."

Keine Verpflichtung mehr
Bisher waren die Energieversorger gesetzlich dazu verpflichtet, dass zumindest 95 Prozent der alten Stromzähler bis Ende 2019 ausgetauscht werden müssen. Die Regierungsvertreter gehen dabei offenbar nicht davon aus, dass nicht mehr als maximal diese fünf Prozent ein Opt-Out auch tatsächlich in Anspruch nehmen werden, denn eine entsprechende Kontingentierung wurde nicht im Abänderungsantrag festgehalten.

Allerdings soll dies in Folge noch in einer Verordnung festgeschrieben werden. Laut dem Grünen Justizsprecher Steinhauser gäbe es hier allerdings "verfassungsrechtliche Bedenken". Denn: Wie will man jemandem erklären, dass gerade er auf einen neuen Zähler umsteigen muss, weil bereits zu viele vor ihm den Zähler abgelehnt haben? Das wäre eine Gleichheitswidrigkeit.

"Wenige haben Austausch kritisch hinterfragt"
Aus bisherigen Erfahrungen von Energieversorgern lässt sich jedoch abschätzen, dass der Großteil der Bevölkerung bislang nicht viel gegen einen Zählertausch einzuwenden hat. Bei der Linz AG, die bereits rund 86.000 alte Zähler durch Smart Meter ersetzt hat, haben lediglich zwei Kunden die neuen Zähler abgelehnt. "Nur sehr wenige Kunden haben den Zählertausch kritisch hinterfragt und sich besorgt über die technischen Gegebenheiten geäußert", erklärte Andreas Reinhardt von der Linz AG.

Mit der Opt-Out-Option ist eine wesentliche Forderung der Mietervereinigung (MVÖ) sowie der Arbeiterkammer (AK) erfüllt. Nadja Shah, Bundesgeschäftsführerin von der Mietervereinigung, sprach sich mehrfach für ein Recht auf Widerspruch für Kunden aus.

.....
Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/netzpolitik/168...ich-faellt.php
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Christoph

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Alt 11.09.2013, 11:08   #62
Christoph
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Österreich schafft "Smart-Meter"-Zwang ab

Zitat:
Österreichische Strom- und Gaskunden haben künftig die Wahl, ob sie einen herkömmlichen Zähler oder einen elektronischen "Smart Meter" haben wollen. Die seit 2010 geltende Zwangsbeglückung mit "intelligenten" Zählern wurde abgeschafft. Darauf weist die Datenschutzorganisation ARGE Daten hin. Die Gesetzesnovellen bringen auch andere Verbesserungen für Energiekunden.

Demnach müssen intelligente Zähler den Stromverbrauch viertelstündlich und den Gasverbrauch stündlich erheben könne. Tatsächlich ausgelesen werden darf allerdings nur dann, wenn es für die Erfüllung eines Vertrages unbedingt notwendig ist oder der Verbraucher es ausdrücklich möchte. Ansonsten darf nur ein Tagesmesswert an den Netzbetreiber übermittelt werden. In brenzligen Situationen darf auch häufiger ausgelesen werden, um den Netzbetrieb aufrechtzuerhalten, aber danach müssen die Kunden und die Regulierungsbehörde informiert werden.

Von Smart Metern erzeugte Daten dürfen ausschließlich für Verrechnungs- und Informationszwecke herangezogen werden. Sie dürfen nicht für verwaltungs- oder zivilrechtliche Verfahren verwendet werden, zum Beispiel in einem Mietrechtsstreit. Bei Missbrauch der Daten drohen strafrechtlich Haft und bis zu 100.000 Euro Verwaltungsstrafe.

Energiekunden mit intelligentem Zähler können ihren Anbieter dazu ermächtigen, genauere Daten zu erheben und online zur Verfügung zu stellen. Dann muss der Kunde die Möglichkeit haben, seine Daten herunterzuladen und online zu löschen. Auch die Smart Meter selbst müssen mehr als den Zählerstand anzeigen.

....
Quelle und ganzer Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldu...b-1954221.html

Na bitte, es geht doch.
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Alt 11.09.2013, 23:05   #63
TMG_deleted
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Das ist schön, der Kunde hat die Qual der Wahl. Entweder man legt den alten Zähler, nach dem lösen einer Schraube, zur Seite oder man flasht dem Neuen ein custom Bios. Man kann es sich also in Zukunft aussuchen, wie man seine Stromrechnung frisiert.
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Alt 12.09.2013, 08:46   #64
Sloter
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pff..bios flashen....in italien hat ein magnet gereicht dem man daneben hinlegt.
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Alt 12.09.2013, 10:41   #65
Quintus14
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Mir hat ein E-Werk-Mitarbeiter verraten, dass es bei den neuen, elektronischen Zählern ERHEBLICH mehr Ausfälle gibt als bei den alten Zählern und sie die z.T. wieder zurück tauschen. Die alte Technik ist die deutlich sicherere.

Geändert von Quintus14 (12.09.2013 um 10:50 Uhr).
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Alt 12.09.2013, 19:23   #66
xyladecor
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Hat vielleiicht jemand die praktikabelste Lösung einen solchen Widerspruch ordentlich formuliert (Musterschreiben) und formal korrekt durchzuführen? Oder genügt ein formloses Schreiben an den Energieversorger, daß man bei etwaigen Plänen der Umrüstung auf smartmeter hiemit mitteilt, daß man einen solchen Tausch unter keinen Umständen möchte. Punkte aus.
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Alt 12.09.2013, 19:38   #67
Lowrider20
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Hast du schon einen? Wenn nein, was willst denn dann widersprechen? Du mußt ja jetzt keinen mehr nehmen.
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Alt 12.09.2013, 19:55   #68
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Achso, ich dachte man müsste JETZT widersprechen und dann nicht bei jenen dabei zu sein, wenn die Dinger dann installiert werden. Umgekehrt, widersprechen sollte man ja irgendwie VORHER, oder? P.S. Nein, bislang ist hier diesbezüglich nichts passiert.
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Alt 12.09.2013, 20:16   #69
Lowrider20
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Dann war deine Aufregung umsonst. Aber Abschaffung Smart-Meter-Zwang sagt es doch aus, daß man die nicht mehr aufgezwungen bekommen kann (außer man unterschreibt nen dementsprechenden Vertrag).
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Alt 13.01.2014, 21:14   #70
Christoph
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Smart Meter alleine sparen kaum Strom

Zitat:
Laut einem schweizer Pilotprojekt kommt es hauptsächlich auf den Willen des Verbrauchers an, ob Strom gespart wird. Ein intelligenter Stromzähler alleine reicht nicht.

Smart Metering,
Schweiz,
Smart Meter

Die als Stromsparwunder gepriesenen Smart Meter sind weniger wirkungsvoll als gedacht, wie die Erfahrungen der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) zeigen. Das Fazit des Versorgers ist: Den Kunden müssen vor allem finanzielle Aspekte klar werden, damit sie von sich aus Energie sparen. Dennoch schreibt die Branche die intelligenten Stromzähler nicht ab.

Nur jene Kunden, die sich aktiv mit ihrem Verbrauch befassten und sich Gedanken über Energieeffizienz machten, sparten in einem dreijährigen Versuch nennenswert Strom: Die Einsparung betrug dabei maximal 3 Prozent, wie die Axpo-Tochter CKW am Montag mitteilte. Das seien für einen Durchschnittshaushalt nicht einmal 30 Franken (24 Euro) im Jahr.
Versuch mit 1.000 Geräten

Die CKW hatten das Projekt mit 1.000 Smart Meter 2010 im Schweizer Kanton Luzern lanciert. Etwa 400 Geräte wurden in Haushalten installiert, die dies selbst wünschten. 600 Zähler brachte der Energieversorger von sich aus an. Wenige Haushalte hatten mehrere Zähler; es nahmen etwas weniger als 1.000 Haushalte am Versuch teil.

Beim Smart Meter können sich Kunden in ihrer Wohnung mithilfe eines Displays über den Stromverbrauch informieren und beispielsweise die Waschmaschine dann laufen lassen, wenn der Strom günstiger ist. Viele der CKW-Kunden mit Smart Meter verloren im Laufe der Zeit aber das Interesse an einer genauen Beobachtung ihres Verbrauchs.

Auch die Bereitschaft, für den Einbau der Geräte zu zahlen, war laut den CKW gering. Die Kosten für die Installation, rund 400 Franken pro Zähler, trug der Versorger selbst. Die CKW ziehen nun den Schluss, dass der Nutzen der neuen Zähler gekoppelt mit dem Willen des Kunden sei, das eigene Verbrauchsverhalten nachhaltig zu verändern. Nur Unter dieser Voraussetzung könnten die Messgeräte sinnvoll sein.

Datenschützer und Stromanbieter kritisch
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Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/digital-life/sm...rom/45.766.689
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