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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 11.06.2012, 21:41   #51
Christoph
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EU-Datenschützer warnt vor Risiken intelligenter Stromzähler

Die von der EU-Kommission geplante Einführung intelligenter Stromzähler in ganz Europa werde ermöglichen, dass personenbezogene Daten massiv gesammelt werden, befürchtet der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx. Mit dem Einsatz der neuen Messsysteme könne unter anderem verfolgt werden, "was die Mitglieder eines Haushalts in ihren eigenen vier Wänden tun, ob sie im Urlaub oder auf der Arbeit sind, ob sie spezielle medizinische Geräte oder ein Babyphon benutzen und wie sie ihre Freizeit verbringen", heißt es in einer Stellungnahme (PDF-Datei).

Diese Muster könnten nützlich sein, um den Energieverbrauch von Haushalten für Energiesparzwecke zu analysieren; aber zusammen mit Daten aus anderen Quellen sei das Potenzial für "Data Mining" groß. Daraus abgeleitete Typisierungen und Profile könnten für viele Zwecke missbraucht werden, die vom Marketing bis hin zur Preisdiskriminierung durch Dritte reichten.

Die Kommission gab im März zunächst eine Empfehlung an die Mitgliedsstaaten ab, um die Einführung von "Smart Meter" frühzeitig zu begleiten. Hustinx begrüßt wegen der genannten Risiken die Bemühung der Kommission, den EU-Ländern zu helfen. Wichtig sei vor allem, eine Schablone für Datenschutzfolgenabschätzungen zu entwickeln und sie von der "Artikel-29"-Gruppe aller europäischen Datenschutzbeauftragten begutachten zu lassen.

Hustinx' Stellvertreter Giovanni Buttarelli appellierte an die Kommission, weitere Gesetze auf EU-Ebene für ein angemessenes Datenschutzniveau im "Smart Grid" zu prüfen. Unter anderem sollte die vom EU-Rat und vom Parlament derzeit behandelte Energieeffizienz-Richtlinie zumindest die Betreiber intelligenter Stromzähler verpflichten, die Auswirkungen auf die Privatsphäre der Nutzer zunächst abzuschätzen und Datenschutzverstöße zu melden.

Buttarelli empfiehlt auch, den Einsatz der Geräte optional zu machen, datenschutzfreundliche Technik zu verwenden, das Prinzip der Datensparsamkeit zu gewährleisten und Speicherfristen für Nutzungsdaten festzusetzen. Zudem sollten Kunden die über sie erhobenen Informationen, eventuell erarbeitete Profile und die dafür verwendeten Algorithmen einsehen können. Auch die hiesigen Datenschützer von Bund und Ländern haben bereits klare Regeln für die "Smart Meter"-Nutzung gefordert und der Energiewirtschaft Versäumnisse bescheinigt. (Stefan Krempl) / (anw)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...r-1615193.html
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Alt 27.06.2012, 21:14   #52
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Datenschützer stellen Anforderungen an intelligente Stromzähler

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben eine "Orientierungshilfe zum Smart Metering" veröffentlicht. Der Leitfaden (PDF-Datei), der auch vom "Düsseldorfer Kreis" der Datenschutzkontrolleure für die Wirtschaft unterstützt wird, soll Energieversorgern helfen, technische Systeme wie intelligente Stromzähler datenschutzgerecht zu konzipieren. Außerdem stellen die Datenschützer in einer Entschließung weitere Anforderungen auf, die noch in einer gesonderten Rechtsverordnung festgeschrieben werden sollen.

Informationen zum Stromverbrauch sollten laut Orientierungshilfe möglichst ohne Personenbezug – also pseudo- oder anonymisiert – an möglichst wenige Stellen übermittelt werden. Ableseintervalle sollten so groß sein, dass aus den Daten nicht auf das Nutzerverhalten rückgeschlossen werden kann. Mit Löschfristen könnte eine Vorratsdatenspeicherung vermieden werden. Die Stromkunden müssten das Recht bekommen, Daten korrigieren zu lassen und zu widerrufen. Ihnen sollten Kommunikations- und Verarbeitungsschritte intelligenter Stromzähler zu jeder Zeit sichtbar und nachweisbar sein. Auch sollten sie erkennen können, wenn auf das Gerät zugegriffen wird und den Zugriff unterbinden können.

Schon bei der Konzeption und Gestaltung der technischen Systeme müsse der Datenschutz berücksichtigt werden, heißt es weiter im Einklang mit der Einschätzung anderer Experten. Für die Konzeption der Geräte, Verfahren und Infrastrukturen sowie für deren Einsatz müsse es rechtliche verbindliche Vorgaben geben. So dürften Smart Meter etwa von außen nicht frei zugänglich sein. Es sollten eindeutige Profile für den berechtigten Zugang zu den Daten definiert werden. Dem Kunden müsse ein Tarif angeboten werden, der möglichst wenig über seinen Lebensstil offenbart – aber nicht zum Nachteil für seine Energieversorgung.

Die Einführung intelligenter Stromzähler wurde mit der Reform des Energiewirtschaftsgesetzes im vergangenen Jahr geregelt. Die Datenschützer befürchten, wenn der Stromverbrauch detailliert erfasst werde, könne das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und auf die Unverletzlichkeit der Wohnung beeinträchtigt werden. Daher müssten die Vorgaben des Gesetzes konkretisiert werden. (Stefan Krempl) / (anw)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...r-1627021.html
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Geändert von Christoph (27.06.2012 um 21:18 Uhr).
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Alt 16.07.2012, 21:04   #53
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Smart Meter: Desinteressierte Mieter und kaum Energieeinsparung

"Smart Meter überzeugen noch nicht", lautet eine Einschätzung, die jetzt die Verbraucherzentrale Sachsen veröffentlicht hat. Intelligente Stromzähler sollen die Nutzung von zeit- und lastabhängigen Tarifen ermöglichen und so die die Verbraucher zum Stromsparen erziehen – soweit die Theorie. "Doch die Umsetzung lässt auf sich warten und findet derzeit keine Bestätigung in der Praxis", befinden die Verbraucherschützer und beziehen sich dabei auf Informationen, die sie während der Berliner Energietage, die Ende Mai stattfanden, gesammelt haben.

Die Kosten für ein Smart Meter betragen demnach derzeit circa 100 bis 150 Euro, Mieter würden diese Ausgabe scheuen. Selbst wenn der Vermieter die Anschaffung übernehme, sei der Stromspareffekt gering. Verschiedene Projekte, wie beispielsweise im Märkischen Viertel in Berlin, bei dem rund zehntausend Smart Meter installiert worden seien, stießen bei den Verbrauchern auf geringe Akzeptanz. Nach der Installation der Geräte hätten die Mieter wenig Interesse an ihren Verbrauchsdaten gezeigt. Allein das Wissen über den eigenen Stromverbrauch reiche nicht, um hinreichend Akzeptanz zu erzielen. In dem Pilotprojekt wünschen demnach nur sieben Prozent der Haushalte eine Projektverlängerung.

Das Einsparpotenzial für die Mieter sei derzeit "relativ gering", resümiert die Verbraucherzentrale. In Mehrfamilienhäusern macht man sich halt keine Freunde, wenn eine Waschmaschine mitten in der Nacht mit Billigstrom im Schleudergang läuft – Eigenheimbesitzer sind da schon flexibler. Derzeit gebe es noch keine Haushaltsgeräte im Markt, die eine gesteuerte Lastverschiebung von außen über intelligente Netze erlauben. Auch offene Fragen zum Datenschutz rund um Smart Meter stünden einer größeren Akzeptanz im Wege.

Anstelle von Intelligenten Stromzählern und -netzen (Smart Grids), deren Aufbau in der Bundesrepublik erst schleppend in Gang kommt, könnte künftig vielleicht ein schlichter Dreh an der Preisschraube die Verbraucher zum Energiesparen zwingen: Erst gestern hatte Bundesumweltminister Altmaier (CDU) via Bild am Sonntag vor "sozialen Problemen, die sich aus der Energiewende ergeben könnten" gewarnt und Zweifel geäußert, ob die Regierung alle selbst gesteckten Ziele der Energiewende bis 2020 erreichen kann. (ssu)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...g-1642588.html
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Alt 19.07.2012, 21:02   #54
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Smart Meter: Energiedaten auf Vorrat

Intelligente Stromzähler können nur dann tatsächlich zum Stromsparen animieren, wenn die dazugehörigen Energiedaten nutzerfreundlich aufbereitet werden. Genau dies soll in einem neuen Entwurf der E-Control geregelt werden. Doch der Plan der E-Control wird bereits heftig kritisiert - unter anderem deshalb, weil er vorsieht, dass die Daten "auf Kundenwunsch" bis zu drei Jahre gespeichert werden sollen.

Sie ist nur knapp über zwei Seiten lang: die DAVID-Verordnung der E-Control. Sie soll die Anforderungen an die Datenübermittlung vom Netzbetreiber zum Energie-Lieferanten festlegen sowie die Verbrauchsinformationen, die Endkunden von ihren Smart Metern bekommen sollen. Denn die intelligenten Zähler sollen uns künftig dabei helfen, Energie zu sparen. Doch obwohl der erste Entwurf der Verordnung nur so kurz ausgefallen ist, ist die Liste der Kritik, die bis zum 6. Juli eingebracht werden konnte, recht lang.

Im Wesentlichen geht es der E-Control in der Verordnung darum, "zu regeln, dass die gemessenen Stromwerte transparent und nachvollziehbar dargestellt werden", erklärt Martin Graf, Geschäftsführer der E-Control, gegenüber der futurezone. "Damit Endkunden künftig nachhaltig Energie einsparen können." Dazu wurde festgelegt, dass künftig die Netzbetreiber den Endverbrauchern ihre Stromdaten im Internet mittels Website zur Verfügung zu stellen hätten. Davon betroffen sollen "alle Verbrauchsdaten (in kWh) und Lastkurven (in kW)" in der "kleinstverfügbaren Zeiteinheit" sein.

Kritik: Keine verbindlichen Regeln
Die ARGE Daten kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass der Entwurf über weite Teile allgemeine Formulierungen statt klaren, verbindlichen Regeln enhalte. Zudem wird angemerkt, dass man es nicht gut finde, den Netzbetreibern die Entwicklung von Internet-Portalen zu überlassen. Die Begründung dafür: "Einigen Pilotprojekten zur Einführung von Smart Metern zufolge ist die Art der Darstellung des Stromverbrauchs ausschlaggebend, ob Konsumenten dazu angeregt werden, Strom zu sparen oder nicht." Demnach würde der Erfolg beim Energiesparen "entscheidend davon abhängen", wie Konsumenten ihren eigenen Stromverbrauch sehen.

Zentrale oder dezentrale Speicherung?
Die ARGE Daten wünscht sich stattdessen eine "zentrale, unabhängige Smart-Meter-Webplattform". "So könnte ein zentrales Portal geplant werden, in das sämtliche Netzbetreiber und Lieferanten ihre Daten einspielen und Konsumenten der Verbrauch präsentiert wird", heißt es seitens der Datenschutzplattform. Der Vorteil: Konsumenten könnten unmittelbar feststellen, ob sich der Wechsel von Netzbetreiber oder Energielieferant auszahlen würde. Zudem würde eine zentrale Stelle weniger Kosten verursachen als die verschiedenen Eigenentwicklungen der Netzbetreiber. "Auch Probleme der IT-Sicherheit lassen sich an einer zentralen Stelle leichter beherrschen als bei vielen unterschiedlichen Lösungen", heißt es.

....
Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/future/10142-sm...auf-vorrat.php
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Alt 20.07.2012, 12:28   #55
TONI_B
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Ich habe einige Monate an einem Feldversuch teilgenommen und sehe weniger die Probleme das Datenschutzes sondern bezweifle die allgemeine Sinnhaftigkeit!

Obwohl es mich als Technikfreak total interessiert und ich seit einigen Jahren den Gas-, Wasser- und Stromverbrauch über Funk in 3min Intervallen mitlogge, hat mir dieses Smart-Metering nichts (außer Ärger) gebracht.

Es gab drei Funksteckdosen, die per Funk in 10min Intervallen den Verbrauch speicherten. Aber nicht über das vorhandene WLAN, sondern zuerst mit 868MHz zu einer Basis-Station, die dann über eine Handy-Sim-Karte die Daten per SMS zum Server geschickt hat. Über ein (hässliches) Web-Interface konnte man die Daten dann betrachten. Weiters konnten die Steckdosen über dieses Web-Interface geschaltet werden. Klingt gut, denn dann könnte man zB. den Geschirrspüler oder die Waschmaschine vom Arbeitsplatz aus einschalten wenn die Sonne scheint und die Solaranlage genug Strom liefert. Aber leider gabs immer wieder Ausfälle und die Geräte hatten keinen watchdog und mussten mühsam resetet werden. Noch dazu gingen diese Steckdosen nach einem Stromausfall immer in den ausgeschalteten Zustand (aus "Sicherheitsgründen")! Daher absolut ungeeignet für Kühlschrank, Tiefkühltruhe usw.

Mein/unser Fazit: wer sich dafür interessiert, dass er Strom spart, macht das auch ohne Smart-Metering bzw. Smart/Home-Technik. Wer sich nicht dafür interessiert, macht es erst recht nicht mit so einer unausgereiften Technik...

Die Datenschützer brauchen keine Angst haben, denn in dieser Form wird es wohl nicht kommen. Und wenn es nur ein neuer Zähler ist, mit dem die EVUs vielleicht das Verbrauchsverhalten der Kunden ausspionieren können, wird es ein Leichtes sein, das zu unterbinden bzw. falsche Werte zu liefern...
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Alt 20.07.2012, 13:01   #56
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Danke für den Praxisbericht, die Technik sollte, wie Du schriebst, sicher noch verbessert werden, damit auch Normalbürger damit umgehen können.
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Alt 19.10.2012, 19:26   #57
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Smart Meter: EVN fordert mehr Sicherheit
Bei den digitalen Stromzählern, den sogenannten Smart Metern, sollte noch mehr in Sicherheit investiert werden, regte EVN-Vorstandssprecher Peter Layr am Freitag auf der Gewinn-Messe an.

Die Geräte müssten von der Security her sicherer gemacht werden, gegen Manipulation der Zähler oder sogar Abschaltungen geschützt werden, so Layr. „Hier muss noch viel mehr in Sicherheit investiert werden, damit der Durchbruch kommt", forderte Layr. Sicherheitsexperten kritisieren seit längerem, dass die Versorgungssicherheit der Österreicher auf dem Spiel stehe, wenn bei der Implementierung der Stromzähler zu wenig Rücksicht auf Sicherheitsmaßnahmen genommen werde.

Die EVN sei darauf eingestellt, dass bei ihren ein Million Kunden bis 2020 Smart Meter installiert sein werden. Bis 2019 wird wie berichtet jeder österreichische Haushalt mit einem so genannten „intelligenten" Stromzähler ausgestattet. Die Smart Meter sollen beim Energiesparen helfen, indem sie dem Endkunden genaue Daten über Verbrauch und Kosten liefern. Das Einsparungspotenzial beträgt momentan rund 30 bis 50 Euro für einen Haushalt im Jahr - das sind etwa 3 bis 4 Prozent der Stromkosten.
Quelle: http://futurezone.at/digitallife/120...sicherheit.php
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Alt 27.10.2012, 12:12   #58
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Smart Meter: Branche wappnet sich gegen Datendiebe

Smart Meter scheinen unerlässlich, um die für Deutschland beschlossene Energiewende vollziehen zu können. Aktuell sind in Deutschland bereits über eine Million dieser intelligenten Stromzähler installiert. Über 800.000 stehen bei Großverbrauchern mit einem Verbrauch von mehr als 6000 kWh im Jahr, über 200.000 in Neubauten, über 60.000 bei Anlagenbetreibern, die Energie ins Netz einspeisen. Dies geht aus der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (PDF-Datei) hervor. Über die Sicherheit der Zähler und die Arbeit der Administratoren, die en bloc bis zu 20.000 Zähler kontrollieren, diskutierte der Smartcard-Workshop des CAST-Forums: Die Sicherheitsmodule der Smart Meter Gateways sind Smartcards.

Smart Meter überwachen detailliert den Stromverbrauch und -einspeisungen. Im Unterschied zum gewöhnlichen Stromzähler sind sie an ein Kommunikationsnetz angebunden und können von Administratoren durch einen Wake-Up-Befehl dazu gebracht werden, eine Fülle gesammelter Daten über den Stromverbrauch zu übermitteln. Ein Sicherheitsmodul in Form einer gesteckten Smartcard soll verhindern, dass Unbefugte die Daten mitlesen.

Bereits im Jahre 2008 hatte die Bundesregierung die Einführung von Smart Metern beschlossen. Zur 2011 beschlossenen Energiewende wurde das Gesetz nur dahingehend ergänzt, dass ausschließlich zertifizierte Smart Meter installiert werden dürfen. Im großen Stil sollen sie nun ab 1. Januar 2013 eingeführt werden. Allerdings ist die Verordnung noch nicht fertig, die die Zertifizierungspflichten der Anbieter von Smart Metern regelt. Für die derzeit schon verbauten, nicht zertifizierten Systeme gilt eine Übergangsregelung.
..........
Quelle und ganzer Bericht: http://www.heise.de/newsticker/meldu...e-1737407.html
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Alt 29.10.2012, 22:48   #59
Mobiletester
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Fände ich lustig, wenn vor jedem Datentransfer die Smart Card gesteckt werden müsste.
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Gott hat nicht den Menschen erschaffen,
der Mensch hat Gott erschaffen.
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Alt 30.10.2012, 09:13   #60
Christoph
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Da bekommst ein gutes Naheverhältnis zum eigenen Zähler und dem Stromverbrauch.

Ich sehe auch Probleme beim Verlust der SmartCard, bzw. bei älteren Verbauchern die damit nicht klar kommen.
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