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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 27.03.2012, 10:29   #31
Don Manuel
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Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt

Tut man letzteres besonders konsequent ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.
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Alt 27.03.2012, 10:41   #32
Atomschwammerl
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Zitat:
Zitat von Don Manuel Beitrag anzeigen
Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt

Tut man letzteres besonders konsequent ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.
Naja das Problem hier ist eher dass der Strom Überschuss dann anfällt wenn man eh nicht heizen muss....
Also im Sommer bei Sonnenschein.
Somit wär eine Wärmepumpe eher kontraproduktiv.


@ TONI_B Wie viel hat deine Solaranlage gekostet? Wann rechnest du damit das sie sich Amortisiert hat?
____________________________________
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Alt 27.03.2012, 10:44   #33
TONI_B
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Zitat:
Zitat von Atomschwammerl Beitrag anzeigen
@ TONI_B Wie viel hat deine Solaranlage gekostet? Wann rechnest du damit das sie sich Amortisiert hat?
Unsere Anlage ist mittlerweile 4 Jahre alt und die Preise haben sich nahezu halbiert! Wir haben für 4kWp ca. 25000€ bezahlt, wobei mehr als die Hälfte gefördert wurde. Es blieben ca. 11500€ für uns...

Amortisation? Ist mir vollkommen egal! Keine Ahnung, wie sich die Strompreise entwickeln...20 Jahre, oder mehr
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Alt 27.03.2012, 10:46   #34
TONI_B
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Zitat:
Zitat von Don Manuel Beitrag anzeigen
Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt

Tut man letzteres besonders konsequent ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.
Gabs vor 17 Jahren noch nicht als wir das Haus bauten...

Mein "wenig" hat sich eher darauf bezogen, dass man bei unserer Kubatur und herkömmlicher Bauweise auch wesentlich höhere Heizkosten haben kann - wie ich es bei unseren Nachbarn sehe, die 24-26°C in allen Räumen haben. Wir hingegen nur 20-21°C und in den Schlafräumen viel weniger...
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Alt 27.03.2012, 10:53   #35
Don Manuel
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Also ich hab lieber wenig Energieverbrauch wegen der guten Isolierung als wegen der niedrigen Raumtemps Ansonsten sind die vorgeschlagenen Technologien nicht zwangsläufig wesentlich teurer wenn nachträglich eingebaut. Aber natürlich habe ich da keine Rücksicht auf Amortisation genommen. Billiger als ab heute wirst Du beim gegebenen wohl eh nicht mehr kommen können.

@Nuklearfungus: Und auch wenn natürlich der meiste Überschuss im Sommer sein wird, ohne thermische Solaranlage verbraucht er dann Gas für sein Warmwasser. Auch kein Ökovorbild
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Alt 29.03.2012, 22:53   #36
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Aber das Warmwasser erzeugt man besser solarthermisch. Wenn man genug Geld und Platz hat, kann man mit Pufferspeicherlösungen Gas sparen.
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Alt 30.03.2012, 09:50   #37
Don Manuel
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Ja, mache ich (spare aber Holz und nicht Gas ), aber Toni hat nunmal seine Südfläche schon dem Strom gewidmet und ich bin immer davon ausgegangen, er habe keinen Platz mehr für thermische Kollektoren.
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Alt 10.04.2012, 21:00   #38
Christoph
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Zitat:
Intelligente Stromzähler in Puerto Rico häufig für dumm verkauft

In Puerto Rico sind offenbar nicht nur Smart Meter selbst bereits selbstverständlich, sondern auch die Manipulation der "intelligenten Stromzähler", wie der US-Journalist Brian Krebs berichtet. Er beruft sich dabei auf einen auf das Jahr 2010 datierten FBI-Bericht. Demnach haben Stichproben eines nicht näher genannten Stromversorgers ergeben, dass etwa jedes zehnte Smart Meter manipuliert ist. Den daraus entstehenden Schaden schätzt der Versorger auf bis zu 400 Millionen US-Dollar jährlich – entsprechend derzeit 300 Millionen Euro.

Die Stromdiebe des karibischen Inselstaats, der ein assoziierter Freistaat der USA ist, manipulieren die Stromzähler laut dem FBI über die Infrarot-Wartungsschnittstelle mit optischen Ausleseköpfen (Optical Probes), die sie für rund 400 US-Dollar im Internet bestellen. Die passende Software ist nur einen Download entfernt. Dabei bleibt die Hardware des Zählers unversehrt. Unter Umständen genügt es laut dem FBI jedoch auch schon, einen sehr starken Magneten an dem Smart Meter zu platzieren, um an Gratis-Strom zu kommen.

Die Manipulation nutzen berufstätige Kunden etwa, um den Zähler nachts außer Gefecht zu setzen, wenn die stromhungrige Klimaanlage für ein angenehm kühles Schlafklima sorgt. Tagsüber wird der Magnet wieder entfernt – wenn der Kunde ohnehin nicht im Haus ist. Das senkt die Stromrechnung um bis zu 75 Prozent. Da der Zähler weiterhin in regelmäßigen Abständen seinen Zählerstand an den Versorger sendet, fällt der Schwindel nicht auf.

Kriminelle bieten Privatkunden laut dem FBI-Bericht für 300 bis 1000 US-Dollar ihre zweifelhaften Dienste an; für rund 3000 US-Dollar manipulieren sie auch die Zähler von Firmen. Das FBI nimmt an, dass sich auch ehemalige Mitarbeiter des Smart-Meter-Herstellers sowie Mitarbeiter des Stromversorgers ein Zubrot verdienen, indem Sie Zähler manipulieren und ihr Wissen an andere weitergeben.

Um welchen Versorger es sich konkret handelt, geht nicht nicht aus dem Bericht hervor. Laut Krebs kommt jedoch nur der größte Stromversorger Puerto Ricos in Frage, die staatliche Puerto Rico Electric Power Authority (PREPA). Der Versorger installiert nach eigenen Angaben bereits seit 1992 Stromzähler, die man aus der Ferne ablesen kann. (rei)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-1517754.html

Wer hätte das von der modernen Technik gedacht.
____________________________________
Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
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Alt 15.05.2012, 21:11   #39
Christoph
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Auch die EU hat Bedenken.

Zitat:
EU: Datenschutz-Experten für Smart Grids

Datenschutzbedenken standen in Österreich bisher bei der Diskussion rund um die Einführung von intelligenten Stromzählern ganz oben auf der Liste der Kritiker. Nun hat die Europäische Kommission Mitte Mai eine Expertengruppe zu den Themen Privatsphäre, Datenschutz und Datensicherheit in Smart Grids einberufen.

Bis Ende 2019 sollen intelligente, digitale Stromzähler in Österreichs Haushalten die mechanischen Ferraris-Zähler ersetzen. Immer wieder äußerten Datenschützer Bedenken, denn die neuen Zähler können theoretisch mehr über einen verraten, als man glaubt. Praktisch hängt dabei sehr viel von Datenschutzregelungen ab.

Auch die Europäische Kommission hat dieses Problem erkannt und Mitte Mai eine Expertengruppe zu den Themen Privatsphäre, Datenschutz und Datensicherheit in Smart Grids einberufen. Die Experten, zu denen auch der österreichische Datenschützer Andreas Krisch gehört, soll nun ein Instrument zur Datenschutz-Folgenabschätzung und zur Abschätzung der Informationssicherheit entwickeln.

Empfehlung und Expertengruppe
Konkret hat die Europäische Kommission im März diesen Jahres eine „Empfehlung an die Mitgliedstaaten" (PDF) herausgegeben, in der sie die Staaten dazu aufruft, die geplante Datenschutz-Folgenabschätzung anzunehmen und innerhalb von 12 Monaten nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt auch tatsächlich anzuwenden.

Vergangene Woche gab es ein erstes Treffen der Expertengruppe in Brüssel. Krisch berichtet, dass es vonseiten der Industrie „erstaunlich wenig Widerstand" gegeben hätte und das Interesse an der Ausarbeitung von Datenschutz-Standards generell groß sei. Bis zum März 2013 soll nun ein Datenschutz-Instrument entstehen, das im Anschluss der Artikel 29-Datenschutzgruppe zur Stellungnahme vorgelegt wird.

In der Empfehlung der EU-Kommission steht zudem drin, dass „der standardmäßige Datenschutz so umgesetzt werden sollte, dass dem Kunden die datenschutzfreundlichste Option als Standard-Konfiguration voreingestellt wird". Gefördert wird auch die Entwicklung von „Zertifizierungsverfahren und Datenschutzsiegel". In Deutschland hat man beispielsweise ein „Schutzprofil" für intelligente Zähler erarbeitet.

"Personenbezogene Daten" und der "Zweck"
Für Österreich gibt es derzeit allerdings keine ähnlichen Pläne. In entsprechenden Verordnungen der E-Control und des Wirtschaftsministeriums wurden Datenschutz-Anliegen nach Ansicht von Kritikern bisher nicht umfassend genug geregelt. Bei den Daten der intelligenten Zähler handelt es sich nämlich um „personenbezogene Daten".

Diese Daten dürfen laut dem Datenschutzgesetz nur zu einem "konkreten Zweck" erfasst werden. Im österreichischen ElWOG-Gesetz wird als Zweck für die Datenerfassung allerdings die schwammige Formulierung "Energieeffizienz" genannt. Der österreichische Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verspach im April, dass es hierzu noch „flankierende gesetzliche Regelungen" geben werde.

Die EU-Kommission lässt die Mitgliedstaaten in ihrer Empfehlung wissen: „Nach Artikel 8 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und Artikel 8 Absatz 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention muss jeder Eingriff in das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten begründet werden." In Punkto Datensicherheit fordert die EU-Kommission, dass bei Verstößen die betroffenen Personen "ohne unangemessene Verzögerung" über vorraussichtlich negative Auswirkungen informiert werden müssen.
Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/910...mart-grids.php
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Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
Christoph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 06:51   #40
pong
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Hat jemand den Link wo man den passenden Magneten schon vorab bestellen kann?

pong
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\"Ein Gewitter reinigt die Luft\", sagte der Mann, nachdem ein Blitz seine Frau erschlug

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