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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 03.11.2009, 17:51   #21
energie-information
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Wie gesagt, der Zähler selbst ist sicher kein großer zusätzlicher Stromverbraucher. Was man aber nicht vergessen darf, ist dass dabei ja eine ganze Menge Daten anfallen. Wenn die Werte z.B. viertelstündlich oder gar im 5 Minutentakt ausgelesen werden, dann kommt da einiges zusammen, dass es auszuwerten und zu speichern gilt. Rechen- und vor allem Speicherung verbraucht natürlich schon auch Energie. Server müssen gekühlt werden usw.

Leider gibt es wohl bislang kein "übelicherweise" in .at. was die Frage des Zugriffs betrifft. Darum ist die Frage der Übertragungsart u.a. einer der heftig debattierten Punkte.
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Daniel Hantigk
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Alt 04.11.2009, 17:37   #22
energie-information
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Eine ergänzende Info: bei Gas werden dzt. die meisten Smart Meter mit einer Batterie betrieben, da meist kein Stromanschluss zur Verfügung steht bzw. aus sicherheitstechnischen Gründen (Explosionsgefahr) nicht zulässig ist.
Sprich, der Verbrauch der Messgeräte selbst liegt also wirklich eher im Bereich einer Küchenuhr.

Auf der Stromrechnung des Verbrauchers, der einen Smart Meter hat, macht sich dieser also quasi nicht bemerkbar. Wenn, dann entstehen Energiekosten, wie gesagt, eher im Bereich der Datenverarbeitung/-Speicherung, welche der jeweilige Netzbetreiber dann ggf. evtl. auf die Verbraucher umlegen möchte. Auch darum drehen sich im Augenblick natürlich die Diskussionen.
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Daniel Hantigk
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Alt 04.11.2009, 19:26   #23
ZombyKillah
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Mein Computer

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Es gibt im Moment kein Üblicherweise ... aber:
Es gibt meines Wissens Vorschriften wonach der maximale Verbrauch für ein Meter mit 1W im vollen Betrieb als max. festgelegt wird.

Das dieses real ist weiß ich, da ich bereits Kommunikationsgeräte mit Integrierten Meter in Händen gehalten habe ... mit ca. 0,6W bzw. 2,5VA
... ich weiß, genialer cos ...
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Just kidding.

Ich bin für kreative Rechtschreibung, da kann man keine Fehler machen
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Alt 04.11.2009, 20:00   #24
Henorpo
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Danke für die Infos!
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Alt 18.10.2011, 22:28   #25
Prodigy22
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Zitat:
Zitat von DukeNukem Beitrag anzeigen
Intelligente Messsysteme zur Energiereduktion. Die Hauptinnovation scheint beim neuen NES System wohl folgende: Die jüngste Generation von
E. intelligenten Messsystemen umfasst eine MEP-Schnittstelle (Multipurpose-Expansion Port), welche die Kommunikation mit Eatons Haustechnik-Produktlinie über eine Funkverbindung ermöglichen wird.

Was dann zu folgenden Ergebnis führen soll

So kann der tatsächliche Energieverbrauch übersichtlich und verständlich präsentiert werden. Der Endbenutzer kann so seinen Verbrauch in Echtzeit regulieren und sich einen klaren Überblick über den Energieverbrauch verschaffen. So kann er fundierte Entscheidungen hinsichtlich seines Energieverbrauchs treffen.

Das Flächendeckend einzuführen hätte schon etwas fortschrittliches. Da ich mich in der Materie aber nicht wirklich auskenne frag ich mal nach: Ist das tatsächlich innovativ oder eigentlich ein alter Hut der bis dato einfach nicht großflächig umzusetzen ist...?

Informieren Sie sich hier

Hmm, also sekundengenaue Strommessung ist ja nicht schwer zu realisieren. Kommt allerdings mit dem herben Beigeschmack der Überwachbarkeit durch diese Anlagen. Schliesslich kann dann die Betreibergesellschaft sehr gut Statistik führen. Interessanter fände ich da eine unabhängige Messung, für den Privatraum. Quasi als Nachschaltgerät... im eigenen Haushault, ohne dass die Energiekonzerne diese detaillierten Daten erhalten.
Grüssle
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Alt 19.10.2011, 01:53   #26
Christoph
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Solche Geräte gibt´s als Steckergeräte bzw. als Subzähler, ob auch mit Datenprotokoll weiß ich nicht, nehme es aber stark an.
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Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
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Alt 26.03.2012, 22:13   #27
Christoph
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Zitat:
Smart Meter-Zwang: "Petition sehr erfolgreich

Die Mietervereinigung hat vor kurzem eine Petition gegen die Zwangseinführung von intelligenten Stromzählern in Österreich gestartet. Bisher wurden online mehr als 3000 Unterschriften gesammelt, auch offline liegen Listen in allen Service-Stellen der Mietervereinigung auf. Im futurezone-Gespräch erklärt die Bundesgeschäftsführerin Nadja Shah, was die Organisation mit der Aktion erreichen will.

Eigentlich sollen sie beim Energie sparen helfen, die neuen intelligenten Zähler. Das war zumindest der Plan der EU dahinter, als sie eine entsprechende Richtlinie beschlossen hat. Diese besagt, dass in Europa bis 2020 80 Prozent der Haushalte mit Smart Metern ausgestattet werden sollen. Dazu musste in Österreich ein Gesetz novelliert werden. Nun hat das Wirtschaftsministerium eine Verordnung ausgearbeitet, die vorschreibt, wie viele Zähler in Österreich bis wann eingeführt werden müssen. Die Einführung soll hierzulande jedoch wesentlich schneller gehen als von der EU vorgesehen. Bis 2018 sollen 95 Prozent der Haushalte mit den neuen Zählern ausgestattet sein, bis 2016 soll die Quote bereits 45 Prozent betragen.

"Bewusstsein in Bevölkerung wächst"
Neben der Arbeiterkammer und der Ärztekammer läuft auch die Mietervereinigung seit einiger Zeit gegen die rasche "Zwangseinführung" Sturm. Sie hat dazu, ganz nach dem Vorbild der Bürgerproteste in Kanada, eine Petition gestartet. Online wurden bereits mehr als 3000 Unterschriften gesammelt, auch offline liegen Listen auf. "Ich halte die Petition bisher für erfolgreich. Es wächst das Bewusstsein in der Bevölkerung", erklärt Nadja Shah, die Bundesgeschäftsführerin der Mietervereinigung, gegenüber der futurezone. "Die größte Angst der Menschen dabei ist, dass sie sich überwacht fühlen." Mit den neuen Zählern lässt sich, wie berichtet, feststellen, ob jemand alleine lebt, ob am Herd oder mit der Mikrowelle gekocht wird, oder welches TV-Programm abends läuft.

Bei der Online-Petition weist die Vereinigung Konsumenten zugleich auf mögliche steigende Kosten hin. "Die Umstellungskosten werden auf zwei Milliarden Euro geschätzt. Pro Haushalt mit Zähler sind das rund 360 Euro. Für die laufende Betriebsführung wird mit 60 bis 240 Euro gerechnet. Dem stehen vielleicht Kosteneinsparung von 9 bis 42 Euro pro Jahr und Haushalt gegenüber", rechnet die Mietervereinigung vor. Die Umstellungskosten würden auf den Schätzungen des VERBUND-Chefs basieren, während die geschätzten Kosten für die Betriebsführung von der deutschen Energieagentur DENA stammen. Bei den Einsparungen gehe man von rund drei Prozent aus, sagt Shah. Diese Kostenrechnung sei als plakatives Instrument für Konsumenten gedacht.

"Kunde kann Sicherheitsmaßnahmen nicht beurteilen"
"Die Ferraris-Zähler haben eine Lebensdauer von rund 75 Jahren. Bei den Smart Metern hingegen fallen jedes Jahr Software-Updates an und der Sicherheitsaspekt verursacht zusätzliche Kosten", meint Shah. "Es gibt keine einheitlichen Sicherheitsvorgaben, weder im Gesetz, noch in der Verordnung. Die Anbieter, die die Sicherheit ernst nehmen, werden viel investieren müssen und nur diejenigen, die das nicht tun, werden billige Preise anbieten können", mahnt Shah. ""Der Kunde kann diese Sicherheitsmaßnahmen außerdem nicht beurteilen. Er sieht es erst, wenn etwas schief gegangen ist und seine Stromdaten im Netz aufgetaucht sind."

Die Regulierungsbehörde E-Control hingegen hatte bereits mehrfach betont, dass die Kosten für die neuen Zähler durch das bisherige Messentgelt abgedeckt seien. Die Arbeiterkammer forderte die Behörde dazu auf, dies auch schriftlich festzuhalten. Das ist der Mietervereinigung zu wenig. Diese möchte erreichen, dass vor einer flächendeckenden Einführung eine unabhängige Kosten-Nutzen-Rechnung, wie sie auch ursprünglich von der EU gefordert wurde, durchgeführt wird.

Kosten-Nutzen-Rechnung fehlt
"Bisher gibt es nur eine generelle Aussage einer Agentur, die Zähler-Modelle verkaufen will. Aber ist es wirklich effizient, das Projekt zu starten? Man will hier auf Druck Zähler tauschen, ohne Nachweis, dass dies Vorteile mit sich bringt", so Shah. "Das Hauptproblem dabei ist der Zwang. Kein Mensch wurde dazu gezwungen, sich ein Handy zuzulegen. Ich muss als Kunde selbst entscheiden können, ob ich bei etwas mitmache, oder nicht", sagt die Geschäftsführerin der Mietervereinigung. Dabei würde die E-Control bei der raschen Umsetzung immer wieder auf das Wirtschaftsministerium verweisen - und umgekehrt. "Das ist eine Abschiebung der Verantwortung und lässt nur einen Schluss zu: Entweder hilft das Wirtschaftsministerium der Zähler-Lobby oder es ist schlichtweg uninformiert."

Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte gegenüber der futurezone, dass sich die Verordnung bereits in der "Endbeurteilung" befinde, aber es seien noch Gespräche am Laufen. Auch mit der Mietervereinigung möchte man sich noch zusammensetzen. "Wir haben das Gefühl, dass unsere Bedenken jetzt ernster genommen werden", resümiert Shah. "Dennoch muss klar sein: Die wirtschaftlichen Interessen dürfen nicht vor Datenschutz und Datensicherheit kommen."
Quelle: http://futurezone.at/future/8124-sma...rfolgreich.php
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Liebe Grüße
Christoph

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Alt 27.03.2012, 08:40   #28
TONI_B
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Ich bin gerade "Beta-Tester" für das smart-metering. Obwohl ich diesen Dingen sehr positiv gegenüber stehe, finde ich in meinem Haushalt defacto keine Einsparungsmöglichkeit mehr: wir haben ein Haus mit fast 200m2 Wohnfläche, 4 Personen und einen Stromverbrauch von ca. 3600kWh. Heizung und Warmwasser erfolgt mit Gas. Eine Solaranlage erzeugt 4000-4500kWh pro Jahr. D.h. wir erzeugen wesentlich mehr Strom als wir verbrauchen! Die einzige Anwendung, die wir uns mit dem "intelligenten Stromzähler" vorstellen könnten, wäre das Einschalten des Geschirrspülers über das I-Net, wenn die Sonne scheint und wir nicht zu Hause sind. Damit würden wir mehr Solarstrom selber verbrauchen, denn vom selbst erzeugten Strom verbrauchen wir nur ca. 1/3 selber, der Rest wird eingespeist.

Aber vielleicht hat ja wer noch Ideen wie man damit noch sparen könnte...
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Alt 27.03.2012, 10:05   #29
Don Manuel
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Naja, für mich stellt sich da die Frage, wie viel Gas Du eigentlich verbrauchst. Denn ich schätze mal, da reden wir ca vom 7-10 fachen an Energie im Jahr, verglichen mit dem Strom.
Don Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2012, 10:12   #30
TONI_B
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Nein, so viel ist es nicht: ca. 20000kWh pro Jahr für Heizung und Warmwasser in einem 4 Personenhaushalt, freistehendes Haus und ca. 500m3 Volumen zum Heizen...
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