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Intel wegen Patentverletzung zu Millionen-Strafe verurteilt
Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat geistiges Eigentum gestohlen. Ein amerikanisches Gericht urteilte, dass das Unternehmen beim Bau eines Prozessors Technik nutzt, die von der US-Firma Intergraph entwickelt und in zwei Patenten geschützt worden ist. Intel wurde dazu verurteilt, eine Strafe von 150 Mio. $ an Intergraph zu zahlen. Das Gericht verfügte zudem, dass Intel für weitere 100 Mio. $ die Nutzungsrechte an den Patenten erwerben könne. Nach Angaben eines Sprechers wird Intel den Vorschlag ablehnen und Berufung gegen das Urteil einlegen. Der Rechtsstreit hat für den Chiphersteller große Bedeutung. Der Konzern nutzt die Intergraph-Patente in seinen Itanium-Chips, die für Hochleistungsrechner, so genannte Server, gebaut werden. Intel hofft mit dem Itanium in die absolute Oberklasse der Server vorzustoßen. Auf dem lukrativen Markt der High-End-Server spielt das Unternehmen bisher keine Rolle. David Vance Lucas, der Rechtsberater von Intergraph, drohte Intel mit weiterem Ärger, sollte der Konzern das Geld nicht überweisen und die Patentrechte weiterhin verletzen: "Wenn die nicht bezahlen, wird es eine einstweilige Verfügung geben, die den Verkauf und die Produktion von Itanium-Chips verbietet." Intel bezweifelt, dass es so weit kommen könnte. Ein Sprecher sagte, dass der Chiphersteller bei einer Niederlage in nächster Instanz die 250 Mio. $ zahlen müsste. Sollte der Konzern aber Recht bekommen, seien keine Zahlungen fällig. Versuch einer außergerichtlichen Einigung Ende September hatten sich Intel-Chef Craig Barrett und Intergraph-Chef James Taylor noch getroffen, um den Streit außergerichtlich zu regeln. Im April konnte auf diese Weise ein Streit um andere Patente beendet werden. Intel zahlte damals 300 Mio $, um Intergraph-Patente für den Pentium-Chip zu nutzen. In der Branche ist es weit verbreitet, dass gegenseitige Lizenzabkommen bestehen, um auf die Patente des Gegners zugreifen zu können. Intel hat ein derartiges Abkommen auch mit dem größten Rivalen AMD. Intergraph hat sich seit Ende der 90er Jahre vom Chipfertiger zum IT-Dienstleister gewandelt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama. Im vergangenen Geschäftsjahr schaffte Intergraph einen Umsatz von 532 Mio. $. Der Aktienkurs des Unternehmens reagierte auf das Urteil am Freitag mit einen Plus von 10,47 Prozent auf 18,67$. Der Intel-Aktienkurs stieg in einem positiven Umfeld um 7,33 Prozent auf 15,22 $. -> Quelle <-
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Laß’ es zu, daß die Zeit sich um Dich kümmert Hör mir zu, und mach es nicht noch schlimmer Denn es gibt ’nen neuen Morgen ’nen neuen Tag, ein neues Jahr Der Schmerz hat Dich belogen Nichts ist für immer da... |
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