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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#1 |
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Der Unvergleichliche
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NA ich wohne nicht in Kalifornien daher ist mir das Wurscht!
Wenn dir der Beweis aus dem Ministerium (für Infrastruktur)/bzw die Info reicht-tja die habe ich leider nicht. Daher ich kann das verschlechtern der Netze in Österreich nicht nachvollziehen. So lassen wir das halt stehen... |
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#2 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Zitat:
![]() Aber so wie immer: wenn dann die ersten Stromausfälle auftreten, werden alle wieder nach "dem Staat" rufen - und die EVUs werden sich weitere Begründungen für massive Preiserhöhungen holen. Übrigens ist es nicht das Infrastrukturministerium. |
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#3 |
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Gesperrt
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Wir kennen ja viele Beispiele, wo das so ist.
Hat aber nicht direkt was mit Liberalisierung oder nicht Liberalisierung zu tun. Es wollen zwar alle ein Handy, aber einen Handymasten darfs nirgends geben. Und sie wollen alle Autos, aber vor der Tür darf keiner vorbeifahren. Und sie wollen alle Strom, aber wehe wenn jemand eine Stromleitung in der Nähe installieren will. Das geht natürlich nicht. |
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#4 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Das hat schon was damit zu tun! Denn alle wollen perfekte Versorgungssicherheit - aber keiner will dafür bezahlen.
Und wenn der Staat die Grundversorgung (Wasser, Gas, Strom, Medizin, Straße?) privatisiert, dann kann es nur schlechter werden, denn dann zählt nur der Gewinn und nicht die Qualität - und für den Endverbraucher MUSS es teurer werden, da ja die Aktionäre bedient werden müssen... Oder kann mir irgendwer ein konkretes Beispiel nennen, wo es durch die Privatisierung für den Endverbraucher billiger geworden wäre? Bevor du wieder mit Kommunismus kommst: damit hat das gar nichts zu tun! Sondern nur mit staatlicher Kontrolle der Grundversorgungen. |
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#5 |
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Gesperrt
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Das stimmt doch nicht, daß keiner dafür zahlen will.
Es gibt verschiedene Anbieter, und die Kunden können wählen. Es wird welche geben, die meinen beim teuersten haben sie die größte Sicherheit, und die meinen dann, daß sie dafür zahlen. Und andere werden wohl meinen, daß es egal ist. Ich glaube wir sollten hier nicht zum x-ten mal die sinnlose Diskussion über die freie Marktwirtschaft führen. Die freie Marktwirtschaft hat sich als Konsens in der westlichen Welt herausgebildet. Und das man eine staatliche Kontrolle braucht, wird wohl auch niemand bestreiten. Nur hat das weniger damit zu tun, daß jemand nicht zahlen will. Wir geben doch eh schon 2/3 unseres Gehaltes für diverse Abgaben ab. Eine weitere Erhöhung ist einfach nicht mehr sinnvoll. Das Problem ist eher, daß unsere Politiker mit unserem Steuergeld lieber Stimmen kaufen, als daß damit Arbeit im Sinne der Bürger gemacht wird. Und offensichtlich fallen immer noch sehr viele auf dieses Spiel herein, sonst würden sies nicht tun. |
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#6 | |||
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Hat aber keiner was von Abgabenerhöhung gesagt! Die Grundversorgung hätte nicht privatisiert werden dürfen! Denn genau diese Privatisierung hat dem Steuerzahler sehr viel Geld gekostet! |
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#7 | |
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Gesperrt
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Zitat:
Hast schon mal in der Landwirtschaft gearbeitet ? Schau dir mal die Preise an, die ein Produzent für seine Waren bekommt. Da würde es dir die Tränen in die Augen treiben. Solange man wählen kann, wird es Wettbewerb geben. Und das wir uns bei sowas absolut wichtigem wie LEBENSMITTELN und bei weit weniger wichtigem wie Strom Versorgungssicherheit wünschen, ist unbestritten. Das Problem hat aber nichts damit zu tun, ob jemand bereit ist zu investieren, sondern ob diese Investitionen möglich sind. Ich erinnere an die ewigen Diskussionen zum Thema "Stromtransit". Such mal danach in einer Suchmaschine deiner Wahl. Sofort springen dir Webseiten wie diese ins Auge: http://members.aon.at/astsued/bilder.../cordign1.html Also, was würdest du in diesem Fall machen ? Du bist doch für Versorgungssicherheit ? Nur die wirds nicht geben, wenn es keine leistungsfähigen internationalen Leitungen gibt. Genauso wies keine Handies ohne Masten gibt. Und keinen Autoverkehr ohne Straßen. Mir kommt das ganze Spiel ziemlich verlogen vor. War auch so bei der geplanten Verlängerung der S31. Übriggeblieben ist dabei nur die Umfahrung Schützen am Gebirge. Und selbst von der ist bis heute nichts zu sehen ? Weiß man, wann damit endlich angefangen wird ? Gefragt wurden zu diesem Thema übrigens nicht alle Burgenländer, denn das ist ja ein absolut wichtiges Thema, daß ALLE Bürger massiv betrifft. Nein, befragt wurden nur die Anrainer. Bei der Versorgungssicherheit ist es dasselbe. Man will investieren, aber man kann nicht. |
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#8 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 30.03.2000
Ort: NÖ
Alter: 64
Beiträge: 1.508
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@LoM
Ich hab beim Begriff der Grundversorgung immer in Klammer (Strom, Gas, Wasser) geschrieben, aber nicht von den Lebensmitteln. Dass es dort auf Kosten der Kleinsten, der Bauern, mit dem Wettbewerb funktioniert und die Konsumenten frei wählen können, hat mit der Problematik der immer schlechter werdenden Infrastrukur der Hochspannungsnetze nichts zu tun. Es geht auch nicht darum, dass die EVUs aufgrund von Bürgerprotesten nicht mehr investieren dürfen. Bei einem Erdkabel, das 4-6x so viel wie eine Freileitung gibt, weird es keine Proteste geben. Aber das will keiner zahlen. Und Investitionen in die Versorgungssicherheit bestehen ja nicht nur im Bau neuer Leitungen, sondern in der Wartung und Erneuerung alter Strukturen. Das Leitungsnetz ist teilweise 30-50 Jahre alt. Lebensdauer??? |
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#9 | |||
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Gesperrt
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Zitat:
Zitat:
Mir persönlich wäre es lieber, das Kabel befindet sich in 60 Meter Höhe, als daß es wenige Meter unter mir verläuft. Denn 60 Meter tief wird das Kabel keiner eingraben. Der Grund für die Proteste werden wohl die Bedenken bezüglich Gesundheistgefährdung sein ? Das Problem mit dem "nicht zahlen wollen" könnten wir sehr leicht lösen. Einfach ein Gesetz, daß die Verlegung in der Erde zwingend vorschreibt, fertig. Nur dann gehts wieder mit dem Thema Kosten los, denn du schreibst ja selbst, daß das 5 bis 6 mal so teuer wird. Würden in diesem Fall die Kostensteigerungen kein Problem sein ? Zitat:
Ich bin mir jedoch jetzt nicht sicher, ob eine verstaatlichte Infrastruktur mehr Sicherheit bringt. Man könnte jedoch auch in diesem Fall kreativ sein. Und zwar, indem man die Ausfallsicherheit mit finanziellen Anreizen bzw. Strafen möglichst sicherstellt. Da brauchts selbstverständlich wiederum die staatlichen Stellen. Freiwillig legt sich keiner fest, wenns nicht wirklich zwingend nötig ist oder von den Kunden aufgrund der entsprechenden Anbieterwahl verlangt wird, mit freiwilliger Bezahlung eines höheren Preises. Das war immer so und wird immer so sein, es gibt nirgends ein unbegrenztes Budget oder maximale Sicherheit. Vor allem gerade deswegen, weil der Kunde meistens den billigsten Preis sucht, das sind nun mal die Tatsachen. Maximale Sicherheit gibts nicht mal bei der Atomkraft, was ein viel ernsteres Problem darstellt als "nur" die Sicherheit der Stromversorgung. Und da sind wir sofort wieder bei den Kosten. Man darf sich das Ganze nicht zu einfach machen, auf die Art von "die privaten sind ja so böse" und "im öffentlichen Bereich würds sowas nie geben". Wir haben alle unseren Anteil daran. Nicht nur die bösen Privatbesitzer oder Investoren oder Chefs oder Aktionäre etc. |
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#10 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 28.09.2010
Alter: 38
Beiträge: 7
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Wir nutzen immer den Vergleich http://www.guenstigste-und-billigste-gasanbieter.de/
Ist meiner Meinung nach der übersichtlichste. Grüße |
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