zeas
Ich bin seit ziemlich genau 3 Monaten als IT-Service-Techniker/Backup für Sys/db-Admin beschäftigt, in der Praxis heisst das Servicierung (Anglizismus der bei uns in der Firma oft verwendet wird) von Kassensystemen und Bankomat-Terminals (im Außendienst) sowie nebenbei Verwaltung von Routing-Einträgen und Service der Firmenrechner und der Datenbank. Abgeschlossene HTL-Ausbildung mit gutem Erfolg, 3 Cisco-Zertifizierungen, 2 mittelmäßige Ferialpraxen. Mein Brutto-Gehalt beträgt 1330 Euro, mit ein paar Überstunden und Diäten kommt da noch ein bissi mehr zam.
Meine Frage jetzt: Wie schaut das in der Praxis aus? Hält sich jeder Arbeitgeber beim Mindestgehalt streng an die Vorgaben des IT-KV bzgl. Vorrückungsstufen (§15) sowieo Tätigkeitsfamilien (§15 Absatz II) oder wird da meistens an Bedürfnisse des Arbeitgebers/der Firma angepasst? Wenn dem so wäre müsste ich mit der Regelstufe mit Zentralen Tätigkeiten eingestuft sein wobei ich der Meinung wäre, dass meine Tätigkeiten zumindest in den Bereich der Allgemeinen Tätigkeiten fallen.
Bevor ich da jetz ein großes TamTam mache richte ich mal die Frage an alle, die in dieser Sparte schon etwas mehr Erfahrung haben als ich mit meinen 3 Monaten

Wird das alles so streng geregelt wie im IT-KV vorgesehen oder is das alles eher relativ und bezieht sich auf Sympathie, Dauer der Firmenzugehörigkeit, Verdienst usw.? Und inwiefern hätte ich ein Recht bzw. eine Chance mich hinsichtlich dieser Bestimmungen (unabhängig) einstufen zu lassen und ggf. mein Recht durchzusetzen?
tia
btw: link zum IT-KV:
http://www.ubitsalzburg.at/dokumente/212.pdf