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Alt 17.10.2001, 13:07   #9
Joachim Giesler
Inventar
 
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Beiträge: 2.083


Standard Hallo Thomas

Nun, deine Gedanken sind mir natürlich nicht fremd, da ich bereits einige Zeit in diese Sache investiert habe, was die Konstruktion angeht. Und wenn man erst mal eine Lösung gefunden hat, dann ist es natürlich auch nicht mehr kompliziert. Die Zeit davor bringt die "Birne" allerdings schon ganz schön zum Rauchen.

Die starre Verbindung der Steuersäulen - wie auch immer - ist natürlich zwingend, und da ist das Verweißen der beiden mit der Welle zumindest eine Möglichkeit. Als Schlosser und Schweißer kenne ich natürlich die Vorzüge einer Schweißverbindung, die natürlich auch ihre Nachteile hat: man kann sie so ohne Weiteres nicht mehr lösen - und darauf kommt es mir bei meinem Projekt aber in jedem Fall an. Ich ziehe eine Schraubverbindung vor, aber im Prinzip ist es natürlich von der Funktion her das Gleiche.
In puncto Poti ziehe ich hier einen Schiebepoti vor, da bei ca. 20° Steuersäulenbewegung (10° vor / 10° zurück) die Übersetzung auf ein Drehpoti mit 270° Wirkungsbereich (135° / 135°)zu krass wäre. Da das hier wesentlich größere Zahnrad auf der Welle sitzen würde, wäre der Hohlraum unter den Bodenplatten zu gering. Da ist die Lösung mit dem Schiebepoti wesentlich einfacher. Der wird einfach mit einem entsprechenden Hebelmechanismus angesteuert, der auf der Welle der Steuersäulen sitzt und nach ober durch eine Öffnung in der Bodenplatte herausragt. Das ganze sitzt später unter dem Pedestal und ist somit verdeckt.

Die simultane Ansteuerung der Yokes erfolgt bei mir über einen stabilen Bowdenzug, wie er im Schiff-/Bootsbau Verwendung findet. Dieser verbindet die beiden gelagerten Steuersäulenköpfe miteinander über eine Hebelmechanik. Das Drehpoti mit einer entsprechenden Zahnradübersetzung findet seinen Platz im Steuersäulenkopf des PIC. Auf der FO-Seite ist diese Mechanik dann natürlich nicht mehr erforderlich. Knackpunkt bei dieser Sache war wie so oft "der zur Verfügung stehende Platz" im Steuersäulenkopf!

Eine Verbindung mittels Zahnrad/Kette birgt für mich zwei Nachteile:

1. wird mehr Platz benötigt (wenn vielleicht auch nicht sehr viel) und

2. wäre ich ehrlich gesagt überrascht, wenn diese Art der Ansteuerung geräuschlos erfolgen sollte. Der Bowdenzug überträgt mit seiner Seelenstärke von 5mm!! die Ansteuerung absolut verlust- und geräuschfrei!


So, frohes Werkeln noch - Gruß, Achim
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