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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 02.02.2012, 06:12   #1
Sloter
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Ich habe vielleicht vergessen zu erwähnen das ich Festnetz meine, aber was zahlst du wenn du ein anderes Netz anrufst, ausser Bnet, Kapsi, UPC? Was kostet eine Minute zu einem anderen Festnetz oder ein Anruf ins Ausland? Man sieht das Marketing der Firmen greift bei dir voll.

Hand aufs Herz, wie viele verdienen Heute über 1800.- Euro? Ich kenne viele Sparten wo die Angestellten mächtig die Hose runterlassen mussten. Nehmen wir die IT Branche, die kennst du ja auch gut. Was hat da ein Admin von einem Coder möchte ich gar nicht reden, vor 10-15 Jahren verdient?
Ich wollte nicht aufzeigen das die 25000.- ATS mit Gehaltserhöhungen Heute mehr wäre, sondern einen Vergleich ziehen zur Kaufkraft früher und Heute.
Und auch anschneiden das Heute nicht wirklich mehr Arbeiter/Angestellte über 1800 Euro kommen als vor 20 Jahren.

Lies mal das Posting von Baron, wie sein Mindestgehalt gestiegen ist, das steht in keinem Verhältnis.
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Alt 02.02.2012, 07:38   #2
The_Lord_of_Midnight
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Mein Computer

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Ich weiß nicht, was ich theoretisch beim Festnetz zahlen würde.
Ich weiß nur, das ich damals vergleichsweise horrende Telefonkosten hatte und heute zahle ich fürs Telefonieren praktisch gar nichts mehr.
Was die Telekom damals verlangt hat und heute verlangen würde, das müssen andere beantworten, ich weiß es nicht.
Der Punkt ist, daß ich heute eben nicht mehr auf die Telekom angewiesen bin.
Es gibt diese Option aber nach wie vor für alle, die gerne weiterhin bei der Telekom bleiben wollen und damit für jedes Gespräch zahlen wollen, selbst im eigenen Netz.
Das ist für mich Fortschritt, das ist ein bißchen mehr Freiheit und Lebensqualität.

Was eine bestimmte Person damals verdient hat und was sie heute verdient hat, das kann hier kein Maßstab sein.
Da müsste man eher Statistiken bemühen, wie damals die Lohnsumme ausgehen hat und wie sie heute aussieht, nicht wahr ?

Aber wenn du ein Beispiel willst, bitte.
Als ich damals nach der Matura zu Arbeiten begonnen habe, habe ich irgendwas im Bereich zwischen 5000 und 6000 Schilling verdient.
Das wird wohl sowas im Bereich von 400 Euro gewesen sein, damit hatte ich wahrscheinlich den Mindestlohn, oder ?
Wohlgemerkt für eine Vollzeitbeschäftigung von 40 Stunden !
Wie sieht heute der Vollzeitlohn aus ?
Auf jeden Fall ist er deutlich höher als 400 Euro, oder ?

Das habe ich übrigens genau 1 Monat gemacht, als ich meinen Lohnzettel bekommen habe, habe ich sofort gekündigt, denn ich hatte bereits einen Job in der IT.
Dann habe ich sofort auf einen Schlag ATS 10000 verdient.
Mein Gehalt war dann innerhalb von 5 Jahren auf 25000 ATS.
Und selbst diese 2000 Euro konnte ich mittlerweile vervielfachen.
Das davon den überwiegenden Teil der Staat schluckt, das ist ein anderes Thema, denn von meinen Steuern profitieren ja auch viele andere, abgesehen von den irren Schulden, die unsere Politiker ohne uns zu fragen verursacht haben.
Ja, mein Gehalt steigt natürlich nicht mehr im gleichen Ausmaß wie früher.
Aber ich bin bereits auf einem Niveau, wo mir das egal ist.
Denn ich weiß auch, wie es damals war, und ich weiß, was es heißt für einen Mindestlohn zu arbeiten.
Und ich weiß auch, was es heißt, hart köperlich zu arbeiten.
Das habe ich bereits mit 7 bis 8 Jahren am Feld gemacht.

In meinem persönlichen Fall kann ich nur sagen, daß der Fortschritt enorm war und der Anstieg an Lebensqualität ist ebenso enorm.
Das den Großteil des Geldes, das mir der Staat übrig lässt, meine Familie bekommt, das ist für mich auch selbstverständlich, denn meine Frau und meine Kinder sind mir das wichtigste.

Das ist jetzt also ein subjektives Beispiel.
Genauso wie man sicher eine Unzahl weiterer subjektiver Beispiele nennen kann.
Jedenfalls dürfen wir es nicht so darstellen, als würde es heute allen schlechter gehen, denn das stimmt mit Sicherheit nicht.
Ich kann jetzt noch viele weitere Details nennen, warum es mir heute wesentlich besser geht.
Das fängt beim Haus an, geht weiter zum Auto, zur Qualfikation bei der Arbeit (ja, auch heute neu einsteigende Mitarbeiter haben höhere Qualifikationen als damals einsteigende Mitarbeiter) und zu den Möglichkeiten und Freiheiten die man heute hat.

Alleine schon all die Diskontangebote beim Urlaub und bei den Flügen, das hats damals nicht gegeben, ein Flug kostete zu der Zeit auch noch ein Vermögen, sowas wird dir heute nachgehaut.

Oder wenn ich den Lohn meiner Frau heute in der Bäckerei hernehme.
Die verdient einen Kolletivvertragslohn.
Wenn ich damals mit Matura für 40 Stunden so viel verdient hätte wie sie heute ohne Matura mit 30 Stunden, da wäre ich der Kaiser gewesen.
(Nur weil du es anscheinend als passend findest, die Gehälter von damals als gleich hoch wie heute hinzustellen).

Vielleicht geht es nur um das ewige Thema:
Das Glas ist halbvoll oder halbleer ?

Geändert von The_Lord_of_Midnight (02.02.2012 um 07:44 Uhr).
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 07:47   #3
Satan_666
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nochmals: einzelne beispiele aufzählen führt zu nichts. zu individuell sind nun mal die entwicklungen einzelner personen. ich beispielsweise habe vor einem jahr noch gratis ins festnetz telefoniert bei tele2. egal, in welches feste netz. also wäre es mir lieb, wenn nicht immer auf derlei einzelschicksale hingewiesen würde.

@ fredf:

danke für den link - das ist auch in meinen augen höchst interessant!
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Für ein friedliches Zusammenleben im Forum werde ich ab sofort keine Trolle mehr füttern, und zwar unabhängig von der Sinnhaftigkeit ihrer Wortmeldungen.
Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 08:15   #4
The_Lord_of_Midnight
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Mein Computer

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Kennst du Statistiken im Internet, wie sich die Lohnsumme der unselbständig Erwerbstätigen und die Kollektivvertragslöhne in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben ?
Und dann wäre noch interessant zu erfahren, wie viele unselbständig Erwerbstätigen es damals gegeben hat ?
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 08:40   #5
Satan_666
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leider nicht - nur was ich oben von der AK verlinkt habe. aber was bringt dir eine statistik der lohnsummen aller unselbständig erwerbstätigen? was würdest du aus so einer statistik herauslesen wollen?

so eine statistik kann man sich vermutlich nur selber erstellen - und dazu müsste man sich wohl bei der statistik-austria umschauen, ob man zu den gewünschten rohdaten kommt.
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Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 10:26   #6
The_Lord_of_Midnight
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Mein Computer

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Zitat:
Zitat von Satan_666 Beitrag anzeigen
was würdest du aus so einer statistik herauslesen wollen?
Ich dachte mir, das ist wohl die einzige Möglichkeit, eine halbwegs aussagekräftige Zahl zu bekommen, inwiefern es den Arbeitnehmern heute besser oder schlechter geht.
Oder man könnte auch das Bruttoninlandsprodukt als Kennzahl hernehmen, wenn man alle Bürger in Summe betrachten möchte.
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 11:10   #7
TONI_B
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Mittelwerte sind sicher nicht geeignet vernünftige Aussagen zu treffen, denn wie man sieht, hat jeder seine subjektive Erfahrung. Und objektive Zahlen werden je nach Seite als "falsch" abgelehnt.
TONI_B ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2012, 11:24   #8
Satan_666
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Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Mittelwerte sind sicher nicht geeignet vernünftige Aussagen zu treffen, denn wie man sieht, hat jeder seine subjektive Erfahrung. Und objektive Zahlen werden je nach Seite als "falsch" abgelehnt.
es sind schon die statistiken nicht geeignet, vernünftige aussagen zu treffen. eine statistik kann immer nur eine antwort auf eine ganz bestimmte frage beantworten.

sprich: wenn du deine frage präzise stellst, kann man die passende statistik erstellen.
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Alt 02.02.2012, 11:20   #9
Satan_666
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Zitat:
Zitat von The_Lord_of_Midnight Beitrag anzeigen
Oder man könnte auch das Bruttoninlandsprodukt als Kennzahl hernehmen, wenn man alle Bürger in Summe betrachten möchte.
aber die AK-grafik hat doch genau die summe der jahreseinkommen aller arbeitnehmer herangezogen. aber weil so eine zahl für sich noch nichts aussagt (was nützt es dir, wenn du weißt, dass alle arbeitnehmer x euro im jahr verdienen?), wird dieser betrag auf eine fiktive (also statistisch gemittelte) person herunter gerechnet, indem man diesen betrag durch die anzahl der arbeitnehmer dividiert. und damit keiner einen vergleich zu seinem eigenen einkommen aufstellen kann, wird dieser betrag im ersten jahr als basis 100 angesehen und in den folgejahren daraus eine prozentuelle veränderung berechnet.
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Alt 02.02.2012, 13:18   #10
Satan_666
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http://www.handelszeitung.at/bilder/...esterreich.pdf

Code:
                                   Durchschnittliches monatli-   Trend der letzten 
Berufsgruppe/Leistungsempfänger       ches Nettoeinkommen              Jahre           
                                             in €                    (gerundet) 
Pensionisten                                1.250,-              + 2,0 % pro Jahr 
Bauern                                      1.650,-              + 2,0 % pro Jahr 
Beamte                                      2.600,-              + 1,0 % pro Jahr 
Selbständige                                2.350,-              + 0,5 % pro Jahr 
Arbeiter (Privatwirtschaft)                 1.100,-              -  0,5 % pro Jahr 
Angestellte (Privatwirtschaft)              1.900,-              -  1,0 % pro Jahr
kein wunder, wenn der toni hier nicht das gefühl hat, zu den verlierern zu gehören.
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Satan_666 ist offline   Mit Zitat antworten
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