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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#1 |
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Aussteiger
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@Baron
die auslegung der forumsregeln, und inwieweit ein thread oder posting politisch sind, überlass bitte weiterhin den roots und moderatoren ![]()
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Praktizierender Eristiker No hace falta ser un genio para saber quién dijo eso. Der wirklich faule Mensch ist oft extrem fleißig, denn er will möglichst schnell wieder faul sein. |
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#2 |
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Der Unvergleichliche
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@ Pc net
na mach ich doch |
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#3 |
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Commander Jameson
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Nach der Privatisierung kamen die britischen Bahnen erst Recht in Schwierigkeiten, da die neuen Besitzer mitnichten Investitionen tätigten. Privatisierung ist also nicht immer das Allheilmittel.
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Commander Jameson |
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#4 |
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Der Unvergleichliche
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Mag schon sein aber viel schlechter kanns ja net werden- und wenns so weitergeht kannst die Schienen bald entlangwandern zu sonst sinds dann eh nix mehr nutze!
Den Totalverlust hat man übrigens auch der Vöst prophezeit und heute habens mehr Mitarbeiter wie als Staatsbetrieb! Und schreiben gewinne! Man kann natürlich alles beim alten lassen und darüber weinen- wird massig ändern ![]() |
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#5 |
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Inventar
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Beiträge: 9.977
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Die VOEST ist auch kein Infrastrukturbetrieb. Bei der Infrastruktur ist gewinnorientiertes Denken eher gegen die Interessen der Allgemeinheit und letztlich dann immer eher zugunsten einer Minorität.
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#6 |
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Commander Jameson
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Da steckt ein Körnchen Wahrheit drin.
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Commander Jameson |
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#7 |
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Der Unvergleichliche
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Na ja man kann in jedem Schwachsinn Warheit finden!
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#8 |
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Elite
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Beiträge: 1.271
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ob man die öbb privatisiert oder nicht ist mir eigentlich egal. wo ich allerdings stark dafür bin ist, dass auch in diesem sektor wettbewerb zugelassen wird (wie das konkret im bahnsektor funktionieren kann dazu gibt es unzählige hervorragende volkswirtschaftliche modelle).
bei der voest waren es damals trotzdem die gleichen argumente, warum denn diese staatlich bleiben müsse ("kernindustrie" usw). beispielsweise im telekom-sektor (=infrastrukturbetrieb) hat die liberalisierung hervorragend funktioniert: durch die gewinnmaximierung privater telekom-unternehmen stieg die innovationsleistung beträchtlich, der kunde profitiert neben neuen produkten auch von wesentlich günstigeren tarifen. und was das beste daran ist: er kann vergleichen und einen alternativen anbieter wählen. genau das bedeutet freier markt - genau wegen mangels dieser möglichkeiten sind monopole immer abzulehnen. ein weiterer infrastuktursektor in welchem die liberalisierung bereits früchte trägt ist der energiemarkt. auch hier kann/könnte man mit dem richtigen anbieter bereits einiges sparen. auch beispielsweise die müllentsorgung wird in zahlreichen gemeinden bereits an private unternehmen vergeben: funktioniert hervorragend. wie bereits geschrieben bestanden massivste probleme im britischen bahnsektor bereits vor der privatisierung, die britische bahn wurde vom staat heruntergewirtschaftet und dann verscherbelt: dass private da innerhalb kürzester zeit nicht alles in perfekten zustand bringen können liegt auf der hand. im unterschied dazu hat das österreichische bahnsystem eine gute infrastruktur vorzuweisen, welche auch ich in staatlicher hand behalten würde (weil schliesslich auf steuerkosten errichtet): was ich allerdings liberalisieren bzw eventuell komplett privatisieren würde ist der betrieb auf diesen schienen (mittels lizenzenvergabe für bestimmte zeiten und trassen). und genau davon können kunden nur profitieren.
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"Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat." Napoleon Bonaparte. |
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#9 | |
![]() ![]() Registriert seit: 01.01.1980
Ort: Wien
Beiträge: 65.570
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Zitat:
Auch bei der Britischen Bahn hast Du Unrecht: die Infrastruktur war vor der Privatisierung zumindest sicher - im Gegensatz zu nach der Privatisierung. Hier traten dann mehrere schwere Bahnunfälle auf, die schwere Mängel an der Erhaltung der Infrastruktur aufzeigten - es wurden auch nahezu keine Investitionen in Erneuerungen und Modernisierungen gesteckt, der Erhaltungsaufwand auf das Allernotwendigste reduziert. Dies führte dazu, dass die konservative Regierung (sic!) die Privatsierung zurücknahm. Übrigens ist seither in England kein großes Zugunglück mehr passiert, die UIC (Vereinigung internationaler Bahnen) hat den Briten ein einigermaßen passables Zeugnis ausgestellt. Die Bahnliberalisierung ist übrigens in Österreich schon vollzogen - Du kannst Dir gerne ein paar Trassen kaufen und Deine Züge darauf betreiben. Da Du Guru allerdings als wirtschaftlich denkender Mensch bekannt bist, wirst Du wohl eine Hauptstrecke mieten, sicher nicht eine Nebenstrecke - außer Du willst Geld investieren. Der Staat ist aber dazu verpflichtet, allein schon aus Gleichbehandlungsgründen seiner Staatsbürger, adäquate Personen- UND Güterverkehrsleistungen ÜBERALL in Österreich anzubieten, wo Bedarf besteht - und daher haben die ÖBB Beförderungspflicht (siehe Österreichischer Personen- und Gütertarif). Daher würden Kunden zwar vielleicht von der Liberalisierung profitieren, die zwischen Wien und Salzburg fahren möchten, sicher jedoch nicht die zwischen zB Absdorf/Hippersdorf und Schwarzenau... Guru |
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#10 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977
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Müllentsorgung in privaten Händen => siehe Neapel
Energiesektor in privaten Händen => siehe globale Blackout-History Telekom ist nicht wirklich vergleichbar, weil durch die fortschreitende Technologie quasi immer substanzloser. Auch die staatliche Telekom könnte heute billiger sein, ohne Markt. Ich vertrete halt die Ansicht, dass mit Produkten oder Dienstleistungen, die von einer Mehrheit der Bevölkerung als Grundversorgung zu einer bestimmten Zeit der Zivilisation empfunden werden, nicht sinnvollerweise gewinnorientiert gewirtschaftet werden sollte. Letztlich vermute ich einfach, dass da immer die Mehrheit draufzahlt und eine kleine Minderheit gewinnt. Und zur Mehrheit gehören da nicht einmal nur die Menschen, sondern auch großräumig ganze Ökosysteme. |
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