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Microsoft KARRIERECAMPUS

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Alt 23.05.2009, 13:16   #1
Don Manuel
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Nunja, die Nutzung der Sonne meinte ich eher prinzipiell. Ich bin aber kein besonderer Freund der Photovoltaik, wegen des technischen Aufwandes relativ zum Wirkungsgrad. Ein solarthermisches Kraftwerk zur Stromerzeugung, gekoppelt mit einem thermochemischen Speicher müsste einen wesentlich höheren Wirkungsgrad aufweisen. Aber das ist natürlich Theorie, in Zeiten wo Biokraftstoffe als Lösung verkauft werden, die wieder max 25% des Wirkungsgrades von Photovoltaik erreichen.
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Alt 23.05.2009, 15:16   #2
Don Manuel
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Überbetonung aber noch viel fehler, sorry.
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Alt 23.05.2009, 17:27   #3
Don Manuel
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Sorry, aber 1,5 TWh bringt ein eher winziges Kraftwerk heute jährlich, das sind rund 180 MW, was ungefähr 60 aktuelle Groß-Windräder liefern (wenn sie laufen, ich weiß schon, aber nur so zum Vergleich). Diese Leistung verteilt auf den ganzen Globus ist eben überall anteilig im mikronesischen Bereich. Daher ist angesichts viel grundsätzlicherer Fragen eine Überbetonung dieser spezifischen Verbraucher unsachlich, rein aus Gründen der Verhältnismäßigkeit.
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Alt 24.05.2009, 09:02   #4
holzi
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Mein Computer

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V.a. wenn man bedenkt, dass es heute immer noch Unterhaltungselektronik gibt, die mehr als 20W in Standby verbrauchen. Auch bei uns. Ein Kabelbetreiber in Österreich verteilt diese sogar...
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Wenn die Bierwirtin ein minderwertiges, dem Getreidepreis nicht entsprechendes Bier verkauft, soll sie überführt und alsdann im Flusse ertränkt werden.
Hamurabi, 1768-1686 v. Chr.
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Alt 24.05.2009, 09:35   #5
TONI_B
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Zitat:
Zitat von holzi Beitrag anzeigen
V.a. wenn man bedenkt, dass es heute immer noch Unterhaltungselektronik gibt, die mehr als 20W in Standby verbrauchen. Auch bei uns. Ein Kabelbetreiber in Österreich verteilt diese sogar...
Genau das ist es unter anderem! Da wird den Leuten eingeredet das Handy allein braucht so viel Energie, dabei sind es viele andere Dinge, die noch viel mehr brauchen . und das 24/7. Es kommt aber eine EU-Richtlinie bezüglich StandBy-Geräte.
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Alt 24.05.2009, 10:58   #6
Satan_666
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Irgendwie kommt Ihr vom eigentlichen Thema ab. Es geht im Eröffnungspost nicht ausschließlich um das Handy, es geht um die vielen, vielen elektronischen Geräte, die es vor noch relativ kurzer Zeit noch gar nicht gab. All das Zeug, das man in die große Kategorie der Unterhaltungselektronik zusammen fassen kann, verbrauchen weltweit einen nicht unerheblichen Teil an elektrischer Energie - und dient im Wesentlichen nur der Belustigung. In meinen Augen ist das auch irgendwie erschreckend, da man uns bislang erfolgreich eingeredet hat, dass die großen Energieverbraucher im Haushalt folgende seien: Herd, Kühlgeräte, Wasch- und Trockengeräte, Geschirrspüler etc. In Summe scheint es jetzt aber so zu sein, dass TV und Video, Musik, Computer, Telefon udgl - in Summe, da ständig oder zumindest relativ lange und häufig in Betrieb - die nur zeitweise laufenden Großgeräte den Rang abzulaufen beginnen. Und das sollte uns doch irgendwie zum Denken geben, finde ich.
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Für ein friedliches Zusammenleben im Forum werde ich ab sofort keine Trolle mehr füttern, und zwar unabhängig von der Sinnhaftigkeit ihrer Wortmeldungen.
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Alt 24.05.2009, 11:08   #7
Don Manuel
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Das ist einfach Unsinn. Die Elektronik befindet sich in einer fortlaufenden Entwicklung richtung kleinerem Verbrauch. Gleichzeitig wird sie leistungsfähiger, was diesen Effekt wieder etwas bremst. Eine Waschmaschine, Bügeleisen, Heizlüfter, Trockengerät, Geschirrspüler oder E-Herd haben alle die Notwendigkeit, aus Strom Wärme zu produzieren, was gerade die Elektronik bei sich selbst und im Sinne effizienterer Steuerung bei diesen Haushaltsgeräten fortlaufend zu minimieren sucht.
Modernere Geräte bei jenen, die Wärme produzieren sollen, sparen durch effizientere Programme für die Elektronik dient.
Es ist also ganz einfach: wo durch Strom Wärme entsteht, kann durch modernere Technik gespart werden. Durch den Fokus auf "weniger Elektronik" kann sogar der Verbrauch steigen.
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Alt 24.05.2009, 13:05   #8
Burschi
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Die Entwicklung zu geingerem Verbrauch ist aber nicht überall zu beobachten. ZB verbracuhen die riesigen TV-Geräte heutzutage viel mehr als die kleineren Röhrengeräte früher. Dasselbe bei Computern. Die haben früher im Vergleich zu heute gar nix verbraucht. Bei anderen Geräten ist es umgekehrt zB Kühlschränken, Gefriertruhen. Die größte Schweinerei ist, dass so viele Geräte ständig Strom ziehen, Stand-by gehört einfach verboten. Was ist so schlimm an einem simplen Ein-Aus-Schalter? Und damit der Videorekorder das Datum nicht vergisst, reicht eine Batterie wie den Computern, die viele Jahre hält.
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Alt 24.05.2009, 13:10   #9
TONI_B
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Zitat:
Zitat von Burschi Beitrag anzeigen
... Und damit der Videorekorder das Datum nicht vergisst, reicht eine Batterie wie den Computern, die viele Jahre hält...
Und woher nimmt die Batterie den Strom?
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Alt 24.05.2009, 21:24   #10
Satan_666
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Zitat:
Zitat von Don Manuel Beitrag anzeigen
Das ist einfach Unsinn. Die Elektronik befindet sich in einer fortlaufenden Entwicklung richtung kleinerem Verbrauch. Gleichzeitig wird sie leistungsfähiger, was diesen Effekt wieder etwas bremst. Eine Waschmaschine, Bügeleisen, Heizlüfter, Trockengerät, Geschirrspüler oder E-Herd haben alle die Notwendigkeit, aus Strom Wärme zu produzieren, was gerade die Elektronik bei sich selbst und im Sinne effizienterer Steuerung bei diesen Haushaltsgeräten fortlaufend zu minimieren sucht.
Modernere Geräte bei jenen, die Wärme produzieren sollen, sparen durch effizientere Programme für die Elektronik dient.
Es ist also ganz einfach: wo durch Strom Wärme entsteht, kann durch modernere Technik gespart werden. Durch den Fokus auf "weniger Elektronik" kann sogar der Verbrauch steigen.
Wenn Du ein einzelnes Gerät herauspickst, hast Du mitunter Recht (aber nicht immer - siehe das Posting von Burschi).

Aber es geht ja nicht darum. Heute reicht ja nicht nur 1 Fernseher pro Familie wie früher, es müssen ja 3 oder noch mehr sein - sozusagen für jedes Familienmitglied ein eigener Fernseher. Und weil wir lustig sind, auch noch für jeden Fernseher einen eigenen Sat-Receiver und nochmal lustig ein eigenes Aufnahmegerät und zuletzt noch je einen eigenen DVD-Player. Genauso ist es mit der Musik: für jedes Familienmitglied ein eigenes Musikcenter ist das Mindeste, was man heute braucht. Dann braucht ja jedes Familienmitglied einen eigenen Computer, manche brauchen noch einen ständig laufenden Datenserver, dazu die ständig laufenden LAN und WLAN-Geräte, das Modem für den Internet-Zugang, dann braucht man ja auch noch Spieleconsolen (da auch mehrere pro Haushalt), jedes Familienmitglied hat mindestens 1 Handy (ich kenne genug Leute, die mit einem Handy gar nimmer auskommen, weil sie damit ja soooo viel günstiger telefonieren weil sie eines für das Netz A verwenden und das andere für die übrigen Netze), MP3-Player, tragbare DVD-Player und ... und ... und!

Oder schau mal was sich in der Fotografie getan hat. Ganz früher hast nicht mal eine Batterie gebraucht, um fotografieren zu können. Selbst mit der Einführung des eingebauten Belichtungsmesser hast ohne Weiteres auch ohne Batterie fotografieren können, weil sowohl die Blende als auch der Verschluss rein mechanisch gesteuert wurden. Heute geht da ohne Strom gar nix mehr. Und auch, wenn die heutigen Kameras genügsamer sind als die vor 5 Jahren - das Mehr an Kameras lässt den Stromverbrauch für das weltweite Fotografieren rasant in die Höhe schnellen.

Kleinvieh macht offenbar auch Mist - und zwar gehörigen, wenn es in großen Massen auftritt.
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