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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#91 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 11.01.2003
Beiträge: 5.292
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andere frage:
beamter mit über € 1900.- netto ist das nicht ein bischen viel? ich meine beamten sollten so viel verdienen, wie sie jenen zubilligen, die von ihnen abhängig sind. also den mindestlohn, dafür haben sie ja eine sichere stelle... oder noch besser das beispiel einer alleinerziehenden mutter, die mit dem kinderbetreuungsgeld auskommen soll ![]()
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pssst tanj |
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#92 |
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Master
![]() Registriert seit: 06.03.2000
Alter: 65
Beiträge: 683
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@ The_Lord_of_Midnight
Der Beamtenstatus ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Gottseidank ist man dabei, bei Neuaufnahmen den Anteil der Vb zu erhöhen. Ich bin voll bei dir, das nicht für alle der Beamtenstatus notwendig ist und auch an der heiligen Kuh Pragmatisierung könnte man rütteln. Aber ich habe als Streifenpolizist meine Beamtenkarriere begonnen und für diese Berufsgruppe ist die Unkündbarkeit meiner Meinung nach auf Grund des Risikos und der Gefahren schon sinnvoll. Ob natürlich der Aktenschlepper im Ministerium pragmatisiert sein muss, wage ich zu bezweifeln. Was mich an dem System weiter stört ist folgendes: Es gibt ein Beamtenentlohnungsschema, welches sehr starr ist. Da ich im Laufe der Jahre bewusst auf eine Karriere bei der Polizei verzichtet habe, befinde ich mich im geringsten Entlohnungssystem. Meine aus privaten Interesse auf dem Gebiet der EDV erworbenen Spezialkenntnisse und alle Kurse, die ich absolviert habe, dienen lediglich der persönlichen Befriedigung und haben keinen Einfluss auf die Entlohnung, weil nur spezifische Ausbildungen honoriert werden. Das dürfte in der Privatwirtschaft etwas anderes sein. Das ich als Beamter dreifach betroffen bin, habe ich so gemeint, das die Lohnerhöhungen der letzen Jahre kauf die Inflation abgedeckt haben und bei den Beamten immer als erstes gespart wird, noch dazu mit der breiten Zutimmung der Bevölkerung. Nun zu deiner Frage: Wir haben ein Gleitzeitsystem, an welchem ich mich bei Arbeitsbeginn anmelden muß. Ich beginne jeden Tag mit einer Arbeitszeitschuld von acht Stunden. Das System ist unbestechlich und es gibt z.B. in unserer Abteilung des BMI einen Zeitadministrator der gewisse Änderungen durchführen kann. Diese Änderungen werden an mehreren Stellen gegengecheckt und genehmigt.Es gibt bereits einige Fälle, wie du sie beschrieben hast und für die Betroffenen gab es ernsthafte disziplinarrechtliche Konsequenzen. Gut, sie können nicht gefeuert werden, aber Versetzungen, verbunden mit Gehaltseinbußen bzw. Disziplinargeldstrafen sind ein probates Mittel, um solche Leute zur Räson zu bringen. Nocheinmal, ich möchte mich über meine persönliche Situation nicht beklagen, aber das globale Herziehen über die Beamten stößt mir schon sauer auf. Ich bin mit meiner Situation sogar sehr zufrieden, denn meine Tätigkeit umfasst ein sehr interessantes Gebiet und ich habe oft die Gelegenheit neue Technologien kennenzulernen. So läuft bei uns der Windows2300Server schon mindestens sechs Monate im Betatest mit allen Problemen und Vorzügen und derzeit arbeiten wir an der Implementierung eines Learning Management Systems für die Flächendeckende Schulung aller Bediensteten im Ministerium. In diesem Sinne einen schönen Tag Tellme |
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#93 | |
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Alter Sack
![]() Registriert seit: 19.09.1999
Ort: An der schönen alten Donau
Alter: 53
Beiträge: 1.579
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Zitat:
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Viele Grüße Alex (SUV-Fahrer aus Leidenschaft) |
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#94 | |
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Alter Sack
![]() Registriert seit: 19.09.1999
Ort: An der schönen alten Donau
Alter: 53
Beiträge: 1.579
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Zitat:
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#95 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 11.01.2003
Beiträge: 5.292
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Zitat:
nur heute ist es so, das beamte gleich viel oder mehr verdienen als angestellte, aber gleichzeitig verfügen, womit andere auszukommen haben... also entweder vermindern wir die anzahl der beamten um zumindest 50%, und jeder verbleibende beamte stellt sich dem leistungsdruck wie in der wirtschaft und ist mit einer asvg-pension zufrieden oder aber der einzelne beamte kann einfach nicht so viel verdienen... und wenn du €1900.- netto als zumutung empfindest, würde mich schon dein netto-verdienst interessieren. wie weltfremd beamte sind, siehst du weiter oben, wo wegen nichtabdeckung der inflation bei lohnerhöhungen geraunzt wird. in der privatwirtschaft sind null-lohn-runden gang und gäbe, da fragt auch keiner, wie hoch die inflation ist...
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pssst tanj |
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#96 |
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Alter Sack
![]() Registriert seit: 19.09.1999
Ort: An der schönen alten Donau
Alter: 53
Beiträge: 1.579
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Mein Nettoverdienst ist (inklusive aller Zulagen, Nebengebühren und sonstigen Zahlungen, ohne die ich gar nicht existieren könnte) 1392 Euro. Mein Bruttoverdienst ohne Zulagen ist knapp 1600 Euro, mit Zulagen nicht ganz 2000 Euro.
Auf die Zulagen habe ich aber im Krankheitsfall usw. keinen Anspruch (wobei ich seit Jahren nicht im Krankenstand war). Die Gehälter der Beamten sind ja kein Geheimnis, die kann sich jeder ansehen (sogar im Internet downloaden). Und: ich bin auch nur ein Hackler, kein "Verfüger". Edit: es kann sich ja jeder outen, wieviel er verdient. Ich hab damit kein Problem.
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#97 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 11.01.2003
Beiträge: 5.292
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daraus schliesse ich, das dir nur etwas mehr als € 600.- abgezogen werden???
damit könnte ich auch leben, mir nimmt der staat mehr als das 4fache deiner abzüge weg, da kann was nicht stimmen mit diesem system ich würde auch gerne die 4fache leistung des staates und seiner beamten beanspruchen, nur spielt es das nicht. ich werde herablassend und von oben herab behandelt wie jeder andere. das staatsdiener ja dienstleister der bevölkerung sind, hat das beamtentum vollständig verdrängt und existiert nur um seiner selbst willen, was falsch ist! wenn ich mir etwas von meinen wohlerworbenen rechten (pension) wegnehmenlassen muss, gilt das auch für beamten.
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pssst tanj |
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#98 |
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Alter Sack
![]() Registriert seit: 19.09.1999
Ort: An der schönen alten Donau
Alter: 53
Beiträge: 1.579
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Dann hast Du 2400 Euro Abzüge? Wieviel verdienst Du denn? Bist Du mir meine 1600 Euro neidig? Wieviel soll ich Deiner Meinung nach verdienen? Da ich Alleinverdiener bin (keine Kinder), bin ich knapp über der Armutsgrenze.
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#99 |
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Alter Sack
![]() Registriert seit: 19.09.1999
Ort: An der schönen alten Donau
Alter: 53
Beiträge: 1.579
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Und jetzt sag noch, ich soll auch monatlich 2400 Euro abdrücken...
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#100 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 11.01.2003
Beiträge: 5.292
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Zitat:
ich bin niemanden etwas neidig, versteh mich nicht falsch, bitte. ich stelle nur fest, das etwas nicht stimmt in diesem system. ich verdiene heute brutto um 50% mehr als vor zehn jahren. bin auch alleinverdiener, nur bleibt mir im endeffekt nicht mehr als vor 10 jahren, im gegenteil. d.h. ich zahle immer mehr ein und bekomme immer weniger heraus... ...und die arbeit wurde in diesen 10 jahren auch nicht weniger, im gegenteil. worum es dabei geht ist auch z.b. beamte verfügen, das eine alleinerziehende mutter in karenz mit dem kinderbetreungsgeld leben kann, dann sollten diese beamte das auch vorleben!!!
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pssst tanj |
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