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Alt 03.02.2006, 09:02   #51
zed
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ich muss mich wiederholen. ein dipl-htl-ing ist doch so ziemlich der dümmste titel den es gibt und dieser disqualifiziert meiner ansicht nach den träger vollständig
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\"Quis custodiet ipsos custodes?\" (Juvenal)
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\"Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht ein Sklave.\" (Aristoteles)
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Alt 03.02.2006, 11:49   #52
downhillschrott
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Sehr interessanter Thread.

Meine Meinung dazu:

Die HTL-Matura ist absolut nicht mehr zeitgemäß, gehört abgeschafft und durch eine FH ersetzt.

Die Dipl.HTL-Ing Krücke soll über eine veraltete Ausbildung hinwegtäuschen um Arbeitnehmern im Ausland keinen Nachteil zu verschaffen. Damit meine ich jetzt nicht die seltenen Fälle, in denen im Berufsleben stehende Ings. einen Titel benötigen um für eine höhere Stelle in Frage zu kommen, sondern die generelle Anpassung und künstl. Beatmung einer, ohne Frage in der Vergangenheit sehr sinnvollen und effektiven, aber schon lange überholten Struktur.

Das ist ungefähr so als würde ich auf einem uralt Porschetraktor das Schild aufpolieren und den als Sportwagen verkaufen.

Ich persönlich halte die HTL für die schlechteste Ausbildung die ich genießen durfte.
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Alt 03.02.2006, 12:35   #53
Guru
 
Registriert seit: 01.01.1980
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Scheint aber sehr auf die HTL anzukommen.

Als Guru seine 5 Jahre abkämpfte, war die Wochenstundenzahl im 1. Jahrgang 48 Stunden, heute sind es 37... Dass da was auf der Strecke bleibt, sollte auch die Frau Bildungsministerin kapieren. Und gestrichen wurden nicht nur Gegenstände/Stunden der Allgemeinbildung, sondern auch Fachgegenstände verwandter Fachrichtungen.

Was heute aus HTLs herauskommt, sind viel zu stark spezialisierte Techniker, denen es aber oft an in die Tiefe gehendem Fachwissen fehlt - von Allgemeinbildung gar nicht zu sprechen. Wer heute sein Maturazeugnis betrachtet, wird sehen, dass nicht allzuviel mehr erreicht worden ist (Lehrabschlussprüfungen, Studienberechtigungen) im Gegensatz zur früheren Ausbildung (Guru hat an der WU zB Mathematik, Statistik und Betriebswirtschaft für den ersten Studienabschnitt angerechnet bekommen - davon kann heute keine Rede mehr sein).

Generell würde Guru heute für Fachhochschulen plädieren, wenn es dort nicht auch NUR eine spezialisierte Ausbildung gäbe - warum sollen dort in 6 Semester bessere Leute herauskommen als bei einer HTL in 10 Semester?

Wer vorher eine AHS mit Matura abgeschlossen hat und dann eine Universität besucht, ist (abhängig von der Universität) zumeist besser gerüstet, _verschiedene_ Jobs zu ergreifen - Fachhochschüler sind hingegen sehr stark spezialisiert und eher nur für eine Fachrichtung geeignet.


Langer Rede kurzer Sinn - früher ist alles besser gewesen

Guru
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Alt 03.02.2006, 13:06   #54
zed
Inventar
 
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Beiträge: 2.458


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also ich kann mich über meine HTL ausbildung nicht beklagen. finde, dass sie sogar recht gut war. und ich hab immerhin auch erst 2001 maturiert. den ing. hab ich zwar auch aber den dipl-htl-ing würd ich nie machen. (dafür den di(fh) )

anrechnungen sind nach wie vor drinn. wer was anderes erzählt hat keine ahnung.

kleines beispiel:

an der FH WN wird bei gewissen studienrichtungen das 1te semester als HTL absolvent komplett angerechnet. selbst für den direkten einstieg ins 3te semester musst maximal 4 anrechnungsprüfungen machen (das lässt sich aber auch auf bis zu eine einzige reduzieren ). und im 3ten semester selbst kannst dir z.b. als e-techniker die elektrotechnik II anrechnen lassen. usw
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Alt 03.02.2006, 18:07   #55
Guru
 
Registriert seit: 01.01.1980
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Es geht ja um die Anrechnung von nicht Fachgebiets-Kenntnissen.

Aber: FH = wieder Fachausbildung, nicht generalistisch.

Gesucht werden aber Generalisten...

Guru
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Alt 03.02.2006, 19:11   #56
zed
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uni ist auch nicht viel generalistischer
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Alt 05.02.2006, 16:48   #57
AnDee
Master
 
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Beiträge: 658


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ich finde schon das die uni ausbildung generalistischer ist wie an einer fh.

ich muß sagen das meine ehemaligen htl kollegen die an die fh gegangen sind im endeffekt nochmal dasselbe durchgekaut haben. (halt um viele allgemeinfächer bereinigt).

da bin ich schon froh auf der uni zumindest mehr freiraum gehabt zu haben. vor allem die wahlfächer waren echt fein. was auch nicht schlecht war zb bei anderen studienzweigen diverse lehrveranstaltungen zu besuchen. bringt einen doch was weiter.

von der htl wurde mir aber an der tu nichts anerkannt. den fh kollegen wurde gleich mal viel anerkannt. :-( war zumindest 1-2 semester nicht lustig alles nochhmal durchzukauen. vor allem da man die prüfungen erst machen durfte wenn die lvs vorbei waren.
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Alt 25.03.2007, 22:45   #58
ost
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Registriert seit: 25.03.2007
Beiträge: 5


Standard Dipl. HTL-Ing.

Das Ingenieurgesetz ist nun nicht wirklich schwer zu verstehen. Wenn man HTL- oder HFL-Matura gemacht hat und sechs Jahre einschlägige Praxis nachweisen kann, eine Diplomarbeit im Umfang von etwa 40 - 50 Seiten über ein ausreichend komplexes Projekt erstellt hat (wobei eine leitende Funktion in diesem Projekt erwartet wird) und eine ausführliche Prüfung vor einer Komission, bestehend aus drei Mitgliedern, (auf Ansuchen auch öffentlich) in deutscher Sprache abgelegt hat, wird man auf Ansuchen Dipl. HTL-Ing. Eine Maturaarbeit ist natürlich nicht zulässig, weil man in der Regel zum Zeitpunkt der Matura nicht sechs Jahre Praxis nachweisen kann.
Der Titel selbst ist eine Bezeichnung, die ergänzend zur Standesbezeichnung Ingenieur oder alleine geführt und in Dokumenten eingetragen werden darf. Es ist kein akademischer Grad, obwohl laut Ing.Gesetz die Qualifikation mit jener, die in einer FH erworben wird, gleichzusetzen ist.
Den Titel erhält man nicht geschenkt, es ist tatsächlich eine Menge Arbeit damit verbunden und es erhält ihn auch nicht jeder. Man kann keinen Nutzen daraus ziehen (aus welchem Titel kann man das schon?), aber jeder der sich darüber lustig macht, sollte ihn zumindest selbst haben.

Ich selbst habe ein ordentliches Studium (Mag.), bin EUR ING, Ing. und Dipl. HTL-Ing. Meine Titel stehen, obwohl ich Österreicher bin, auf keiner Visitenkarte. Es ist nur wichtig, selbst zu wissen, dass man in der Lage ist, Qualifikationen zu erfüllen.

Liebe Grüße an alle, ost
ost ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2007, 22:50   #59
The_Lord_of_Midnight
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Beiträge: 19.154

Mein Computer

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wobei man aber dazusagen muss, daß mit zunehmender berufspraxis die wichtigkeit der schulischen vorbildung sozusagen mehr und mehr "verblasst", weil eben die letzten jahre in der realen arbeitswelt mehr und mehr gewicht bekommen.
The_Lord_of_Midnight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2007, 22:59   #60
ost
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Registriert seit: 25.03.2007
Beiträge: 5


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Ja natürlich, aber die schulische Ausbildung ist in der Regel die Basis für die Erfahrungen, die man in Praxis machen kann. Ohne fundierte schulische Ausbildung kein Studium, kein Job, keine Praxis.
So funktioniert die Wirtschaft nun mal. Und das nicht erst seit gestern. Der Nachweis von Qualifikationen ist ein Muss im täglichen Leben, auch wenn es nicht jedem gefällt.
Unabhängig davon war mein Beitrag eigentlich mehr ein Resultat der Verärgerung über Ignoranten, sich über Titel lustig machen, die sie nicht einmal richtig schreiben können und auch nicht in der Lage sind, Beiträge in deutscher Sprache mit korrekter Syntax zu verfassen (zed).
ost
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