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| Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme. |
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#2 |
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Oberquartiermeister
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Das ist aber nichtsmehr für den privaten Heimgebrauch, dafür ist das eine Nummer zu gross (gewesen).
![]() Gruss Wildfoot
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Das Leben ist lebensgefährlich. |
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#3 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977
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Nö, damals war ein Homecomputer auch aus Sicht eines VAX-users mehr ein Spielzeug, ernsthaft bestenfalls als verbesserte Schreibmaschine nutzbar, oder einfach als Terminal für den <host>. ( Spitze Klammern stehen für leise andächtige Aussprache
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#4 |
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Abonnent
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Ich finde die Raptor Gaming M3 Platinum vom ergonomischen Standpunkt her recht interessant:
http://geizhals.at/a307637.html Benutzt die vielleicht jemand von euch?
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"Ford," he said, "you're turning into a penguin. Stop it." |
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#5 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 72
Beiträge: 3.567
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Zitat:
Theoretisch konnte ab 1983 eine Maus am PC verwendet werden. MS DOS 2.0 unterstützte erstmals ladbare Gerätetreiber. Nur hat man damals keine Mäuse an PCs gesehen. Ich habe ab Sommer 1984 den ersten IBM PC einer weltberühmten Grazer Messtechnik-Firma programmiert. Er war für Kundensysteme gedacht, da er mit "nur" ca. €5.000,-- viel billiger als die im Hause verwendeten HP 9845 war (die HP, die gut ausgerüstet über €30.000,-- kosteten, waren vielleicht die schönsten und aufwändigsten Personal Computer, die die Welt jemals gesehen hat). Eine Maus war nur etwas für jene Interessenten, die sich mit GEM oder dem Ur-Windows herumgespielt haben. Praktisch also fast belanglos. Auch Windows 2.0 ab 1987 wurde sehr wenig verwendet, aber da gab es wirklich schon viele Mäuse an PCs, die Unterstützung von DOS-Programmen war weit verbreitet. Die Verwendung von graphischen Benutzeroberflächen wurde von den Kunden nur zögerlich angenommen, da sich die Software-Firmen nur schwer entscheiden konnten, ob sie Windows-Versionen oder für das ab 1987 offiziell favorisierte OS/2 entwickeln sollten. Über PC-Spiele aus dieser Zeit bin ich kaum informiert, das war mehr die Domäne von Commodore Amiga und Atari ST. PC-Spiele mit sinnvoller Mausunterstützung können eigentlich erst mit einer brauchbaren Graphik-Norm aufgekommen sein. Also Hercules-Graphik für SW-Schirme, EGA-Farbgraphik ab 1985 und vor allem die VGA-Norm ab 1987. Die eigentliche Lawine wurde aber im Mai 1990 mit dem Erscheinen von Windows 3.0 losgetreten. Bis heute der spektakulärste Auftritt eines neuen Betriebssystems in der PC-Welt... ![]()
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Ciao |
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#6 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 03.09.2000
Beiträge: 4.010
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Zitat:
Noch laaaaange vor MS-Word's Zeiten gab es die bekannten Programme wie Wordstar, die ebenfalls mit der Maus bedienbar waren. Oder das Tabellenkalkulationsprogramm Lotus-123, ebenfalls mit Maus bedienbar. Sogar die Scrollbalken links und/oder unten waren bereits vorhanden - im Text-Modus wohlgemerkt. Die Maus am PC, noch lange vor dem Grafik-Hype, war ursächlich dafür verwantwortlich, dass es die ersten aufklappbaren Menüs in den größeren Programmen gegeben hat. Wer das damalige Feeling mal selbst erleben will, möge mal in Win-XP (ob es das bei Vista auch noch gibt, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich kein Vista-System zur Verfügung habe) unter Start -> Ausführen den Befehl "edit" (ohne Hochkomma) eingeben. Da sieht man dann eine reine Text-Anwendung in der DOS-Shell, die mit der Maus bedienbar ist. Und wer es noch immer nicht glaubt, dass das geht - ohne Mauspfeil - der möge jetzt einfach mal die Tastenkombi Alt+Enter drücken; daraufhin bekommt man diese Anwendung im echten Uralt-DOS-Text-Modus angezeigt mit dem damals typischen Klötzchen-Mausmarker - und man kann dort wie anno dazumal mit der Maus hantieren! Echt sehenswert, Leute! ![]() Oder spielemäßig erinnere ich da an den legendären Larry Laffer, der ja auf einer 360 kByte Diskette im 5 1/4 Zoll Format Platz gefunden und mächtig viel Spaß gemacht hat - auf einem simplen XT mit 4,77 MHz. Ohne Maus so gut wie undenkbar gewesen. Klar: aus heutiger Sicht waren das Spielzeuge - damals jedoch eine echte Revolution. Wer von den etwas betagteren Usern erinnert sich wohl nicht an die ultimative Genius-Maus mit ihren 3 Tasten? ![]()
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Für ein friedliches Zusammenleben im Forum werde ich ab sofort keine Trolle mehr füttern, und zwar unabhängig von der Sinnhaftigkeit ihrer Wortmeldungen. |
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#7 |
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Veteran
![]() Registriert seit: 09.07.2000
Ort: wien
Beiträge: 275
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was mich bei der G9 verunsichert: ist diese schale auch stabil und wackelt nicht?! (habe lange feingliedrige wohlgeformte griffel
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2 pi or not 2 pi |
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#8 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 72
Beiträge: 3.567
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Zitat:
Erst einmal: Mausunterstützung in den 80ern war lange eine komplizierte Sache, da jeder große Hersteller in Bezug auf Ansteuerung sein eigenes Süppchen kochte. Es war ein großer Unterschied, ob man Mäuse nach Microsoft-, Logitech- oder Genius-Standard verwendete. Die hatten unterschiedliche Treiber und Ansteuerung (heute würde man sagen: unterschiedliche APIs). Mit der Durchsetzung der Microsoft-Maus vereinheitlichte sich die Ansteuerung und Ende der 80er waren die drei Standards in den Hauptfunktionen zusammengeführt. Davor musste sich aber eine Software entscheiden, welchen Standard sie unterstützen wollte (so hatte WordStar entgegen deiner Meinung erst ab Version 5 eine Mausunterstützung, aber nicht für MS!!! Die gab es erst mit Version 7, wo WordStar längst schon tot war...). Die frühen Branchenleader wie WordStar, WordPerfect und Lotus waren perfekt auf die Bedienung mit der XT-Tastatur eingerichtet. Eine Bedienung mit der Maus war witzlos, da reine Zeitverschwendung, bei geübten Schreibern hast du kaum eine Bewegung der Hände gesehen, wenn sie einen langen Text völlig neu formatierten. Schon die AT-Tastatur 1984 war ein arger Stilbruch, denn plötzlich musste man ständig "hinauf" greifen, da die Funtionstasten von links außen an die Oberseite der Tastatur wanderten. Damit wurde die Bedienung dieser Programme erheblich(!) schlechter, was vielleicht auch ein Grund für die zunehmende Akzeptanz der Maus war. GW-Basic hatte keine Maus-Unterstützung. Schon Systemfunktionen aufzurufen war ein gewaltiger Aufwand (PEEK und POKE und VARPTR, also echter Hardcore! Ob man überhaupt an Maus-Funktionen herankommen konnte, weiß ich nicht, es hat aber mit Sicherheit kaum jemand versucht). Um mit einem MS-Basic mit Maus-unterstütztem Editor arbeiten zu können, musste man sich QuickBasic kaufen(!), QuickBasic gab es aber erst seit Ende 1985 und die eingeschränkte Version davon, das QBasic gab es erst ab 1990 mit MS-DOS 5.0!!! Erst dort wurde der von dir angeführte Editor in MS-DOS aufgenommen (als MS-DOS Editor), vorher gab es nur EDLIN! Maus-Unterstützung begann für mich persönlich erst 1987, da kam nämlich Turbo Pascal 4 heraus. Die IDE kannte die Maus und auch Programme kannten eine einfache Mausunterstützung. Aber das war eben schon die Zeit, wo die Vereinheitlichung so weit war, dass dieses Feature sinnvoll einsetzbar war. Bei Spielen kenne ich mich wie schon erwähnt nicht so gut aus, aber dein Larry Laffer kam erst 1987 heraus und besaß EGA-Graphik-Unterstützung! Du magst ihn auf einem XT gespielt haben, aber nicht vor 1987 (wahrscheinlich nicht vor 1988)! ![]()
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Ciao |
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#9 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Also mir sind die Mausbeinchen auf verschiedenen Mäusen auch schon abgegangen.
Allerdings auch erst nach 1-2 Jahren intensiven Gebrauchs. Momentan habe ich einen nagelneue Logitech LX6 Maus wo ich eigentlich guter Dinge bin, dass die Klebefüsschen noch lange halten werden. ;-) |
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#10 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 08.02.2001
Beiträge: 9.977
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Danke FranzK für Deine historischen Ausführungen. Und auch an Wildfoot will ich aber die Jahreszahlen betreffend festhalten, dass vor 20-25 Jahren das Datum der Vorstellung noch äußerst selten das Jahr der "Homenutzung" einer Technologie bedeutete. Gerade Intel oder IBM haben damals beinahe nur für die Wirtschaft entwickelt, die Sparte Homecomputer waren von Comodore und Apple besetzt.
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