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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 26.10.2003, 08:19   #31
franznovak
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@jamal, - Mozart hat eigentlich das wesentliche schon gesagt, aber hier:

Zitat:
Im Qur'an stehen 108 Befehle Allahs, die jeden Muslim zum Heiligen Krieg aufrufen.
Sie wurden von den muslimischen Juristen zu einer Strategie für die islamische Weltmission ausgearbeitet. Es besteht jedoch ein Dauerstreit zwischen den Religionsführern und den liberalen Staatsoberhäuptern, wer das Recht besitzt, den Heiligen Krieg auszurufen. Deshalb sind in der Praxis des Islams widersprechende
Ansichten dazu hörbar.
Zunächst steht als Begründung des Heiligen Krieges im Qur'an, daß Allah Himmel und Erde gehören sowie der Osten und der Westen und alles, was dazwischen liegt.
Alles, was Allah geschaffen hat, ist den Muslimen als Lehen zugesagt worden.
Allah liebt jene, die mit der Waffe in der Hand kämpfen und reichlich für den Heiligen Krieg spenden.
Der Heilige Krieg gegen alle Ungerechten und Ungläubigen ist immer legal!
Muslimische Minderheiten müssen befreit werden, daß sie ihren Islam voll praktizieren können. Juden und Christen müssen unterworfen werden, bis sie die Minderheitensteuer bezahlen (9,29-30). Jeder Feigling oder Verräter unter den Muslimen muß bestraft werden. Wer versucht einen Muslim vom Islam abzuziehen, um ihn etwa zu Christus zu bekehren, begeht, islamisch gesehen, ein Verbrechen,
das schwerer wiegt als Mord (2,62; 5,69; 22,17).
Muhammad forderte seine Kämpfer auf: lhr seid die Auserwählten AlIahs, deshalb betet, zahlt und kämpft!(22,77-78). Scheut euch nicht, Blut zu vergießen(2,116).

Allah bereitet euch zum Kampf vor(8,1 1). Seid Allah und seinem Gesandten gehorsam! Liebt eure Feinde nicht! (3,28; 4,89; 8,72-73; 60,1 u.a.).
Ob Sieg oder Tod, euer Einsatz wird gewiss belohnt. Wer glaubt, kämpft!
Unsichtbare Truppen werden euch helfen (9,40). Kämpft mit eurem Geld und mit eurem Leben! Bereitet einen Hinterhalt für die Feinde AIlahs, schließt sie ein, haltet sie fest und tötet sie! (2,19 1 ; 4,8 9.9 1 ; 9,5) Schlagt ihnen auf den Nacken! (8,12; 4 7,4). Seid hart gegen sie! (9,7 3.12 3.; 48,29; 66,9).
Einzelne Muslime werden getröstet und gerechtfertigt wegen ihres blutigen Einsatzes gegen ihre eigenen Verwandten: Nicht ihr habt sie getötet. Allah hat sie getötet!(8,17)
Wer im Heiligen Krieg als Muslim getötet wird, sei nicht tot, sondern lebe mit Allah (2,154; 3,169; 4,74; 47,4; 48,25 u.a.). Der Heilige Krieg schaffe Vergebung der Sünden (3,157-158.169-171.193-195; 4,100; 61,9-12). Alle Zahlungen für den Heiligen Krieg würden von Allah vervielfacht und voll zurückbezahlt. Allah werde ihnen einen großen Triumph geben.
Diese und andere Verse aus dem Qur'an wurden von den Islamjuristen
systematisiert. Dabei half ihnen das Vorbild Muhammads, der selbst an 29 Kriegszügen oder Überfällen beteiligt war.
Die juristischen Theologen teilten die Welt in ein "Haus des Islams" und in ein "Haus des Krieges" ein. Im Haus des Islams regiert die Scharia. Dort herrscht "islamischer Friede" und Wohlstand. Im "Haus des Krieges" muß jeder nichtislamische oder liberal-islamische Staat angegriffen und unterworfen werden, sobald die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Voraussetzungen dazu vorhanden sind.

Die theologische Begründung zum Heiligen Krieg liefert der islamische
Missionsbefehl:
Bekämpft sie (mit der Waffe in der Hand), bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die Religion Allahs allein (in der Welt) herrscht (2,193; 8,39; 48,28; 61,9).

Jesus spricht:
"Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt." [Joh.18,36]
"Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar." [Math.5,39]
"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen." [Math.5,44]
"Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht." [Lk.6,29]

____________________________________
„Wenn wir die Handschrift des Schöpfers irgendwo sehen könnten, dann wohl bei den grundlegenden Naturgesetzen ... \" Steven Weinberg Nobelpreisträger 1979 für Physik
„Der liebe Gott würfelt nicht\". Albert Einstein Nobelpreisträger für Physik 1921
„Die Evolution selbst wird akzeptiert, nicht weil man etwas Derartiges beobachtet hätte oder weil man sie durch eine logische zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen könnte, sondern weil die einzige Alternative dazu, der Schöpfungsakt Gottes, einfach unglaublich ist.\" Univ. Prof. D.M.S. Watson
\"Eine Zivilisation soll danach beurteilt werden, wie sie ihre Minderheiten behandelt.\" Mahatma Gandhi

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Alt 26.10.2003, 16:27   #32
gnagflow
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Zitat:
Original geschrieben von Camphari

es gibt ja das sprichwort: je früher du zu jesus findest desto weniger mußt du bereuen. (is auch sowas was nur gläubige verstehen denk ich)
Das kommt ganz darauf an, wie du lebst, wenn du Jesus gefunden hast - man kann auch als bewusst lebender Christ (ich weiß, ein blöder Ausdruck, aber ich kenne keinen bessren) eine Menge sündigen, dann hat man auch wieder eine Menge zu bereuen ...

Zum Thema Gewalt und Heiliger Krieg:
Ich kenne einige Moslems, die sagen, die Sache mit dem Heiligen Krieg sei reine Auslegungssache - die eine Möglichkeit. Wenn man allerdings ein radikales Verständnis des Koran bevorzugt, wird man ja geradezu aufgerufen, mit dem Schwert in der Hand auf direktem Wege ins Paradies zu gehen.

O.K., die Kirche hat in der Zeit der Kreuzzüge auch nicht anders argumentiert - aber immerhin (spät, aber doch) hat sich der Papst öffentlich für die Irrtümer und Fehler der Kreuzzüge entschuldigt und Fehler eingestanden.

Ich persönlich sehe in diesem Punkt den entscheideneden Unterschied zwischen Islam und Christentum so:

Islam: Dein Heil hängt von deinem Einsatz für das Reich Gottes ab.
Christentum: Du bist aus Gnade unverdient gerettet. Diese Tatsache befähigt dich, dich für das Reich Gottes mit den Mitteln, die dir Jesus durch sein Vorbild und durch seine Beziehung zu dir zeigt, einzusetzen.
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Danke für die Mitarbeit!
Wolfgang

Was du nicht willst, das man dir tu\', das füg\' auch keinem Andern zu! (aus dem Talmud)

Behandelt die Menschen so, wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt! (Jesus im Neuen Testament)
Wer die Fehler anderer übernimmt, dessen Schuld ist größer als die Schuld desjenigen, der sie begeht. (Fernöstliche Weisheit)
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Alt 26.10.2003, 19:45   #33
jamal
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Hallo Franznovak ! Ich habe schon mehr als einmal daran erinnert, daß wir in dieser heutigen Welt doch für ein friedliches Zusammenleben werben sollen !!!! Wenn ich Deine Beiträge immer wieder lese , so kommen mir starke Zweifel , ob Du ein friedlichr Mensch bist !!!! Du zitierst laufend Überlieferungen, die ein und halb tausend Jahre alt sind !!!! Natürlich gibt es überall Fanatiker, die auch einem Dieb die Hand abhacken wollen , oder wie neulich in Afrika eine Ehebrecherin steinigen wollten ! Ein friedlicher Mensch soll aber nicht das Feuer schüren, sondern Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Weltanschauungen in den Mittelpunkt zu rücken !!! Deine und Jayjays-Reden: von wegen Mohammed ein Terrorist und die Die Muslime wollen alle anderen töten usw. bringt uns doch nicht näher sondern fördert den Haß und die Enstehung weiterer und grausamerere Selbstmörder und Terroristische Gruppierungen !!! Glaub mir , das ist die wirklichkeit. Ich habe gesagt : Sorgt für mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt , dann haben wir eine gewisse Chance auf eine friedliche Zukunft. Ich frage Euch alle,die nach Rache und Stärke ruft . Habt Ihr die Welt sicherer gemacht ??? Haben die Starken also die Amerikaner, die Israeilis oder die Russen usw die Welt etwa sicherer gemacht ??? Je mehr Vergeltungsschläge, umsomehr Gegenschläge !! Noch nie hat es so viele Terrorakte gegen die Menschen gegen wie heute !!! Trotz ( oder WEGEN !!!) immer stärkerere gegenwehr : Das ist nicht der richtige Weg. Hoffentlich kommt irgend mal Vernuft und wir können mehr Frieden erleben !!!!!!! Aber ohne HETZE !!!!! Tschüß, Jamal
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Alt 26.10.2003, 21:13   #34
franznovak
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Wollte nur mal Aufzeigen, wie die Motive in beiden Religionsschriften aussehen, dass jeder Mensch mehr oder weniger nach seinem eigenen gutem (!) Gewissen lebt finde ich sehr wichtig.
Genau betrachtet haben Koran und Bibel mehr Friedenszitate als Zitate für den Krieg - welche man sich für seine Ziele herauspickt kann, jedoch (meine Meinung) ist das Motiv im Christentum löblicher.
Gelebtes Bibelchristentum (also große Teile der Baptisten, Adventisten, Zeugen Jehovas, Methodisten, usw.) schneiden im Punkt Freundlichkeit, Friedfertigkeit und vorallem der Kriminalitätsstatistik besser ab.
Jeder Humanist oder Gottesleugner darf natürlich so bleiben wie er ist und friedlich ohne "Gott" leben. - *Mir persönlich würde jedoch etwas Fehlen (Erlösung, Hoffnung, Sinn, Ziel usw.)*

Aus dem Islam Thread http://www.wcm.at/forum/showthread.p...&pagenumber=22
Zitat:
Orginal geschrieben von franznovak:

@jayjay: Du musst lernen Generalverurteilungen, Rundumschläge, Minderheitenverachtendes zu vermeiden und in der Masse den einzelnen Menschen sehen.

Moslem ist ungleich Moslem...:

1.) liberaler Moslem (eventuell Gastarbeiter).
2.) (selbst)kritischer oder gesellschaftskritischer Moslem
3.) "Dummer" Massenmoslem (Zeremonien, Glaubensmensch,...)
4.) "Angefressener" Moslem (Moslem der über die Zustände in Welt und (Landes)Politik oder Wirtschaft unzufrieden ist, jedoch nicht gewalttätig).
5.) Radikaler Moslem (will seine Ziele mit auch Gewalt dursetzen, selbst gewaltbereit).
6.) Radikaler Nationaist (hat max. nur mehr mit religiösen Vokabeln zu tun, - Religion ist das Mittel zum Zweck).
7.) Terrorist (teil von 5.) oder 6.) )
8.) Poliktiker, Führer, Geistlicher Rat, Prophet (ist wieder in Gruppen von 1.) bis 7.) einzuordnen).
Diese Gruppe hat jedoch oft 2 Gesichter (eines zur Weltöffentlichkeit und eins im Land oder gar in Geheimbünden).

Ich hab in den Thread (seit Seite 2) nicht mehr reingelesen, da er teilweise ein Frage/Antwort Spiel von jayjay und Gegenmeinug ist.
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Alt 28.10.2003, 11:18   #35
Flink
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[quote]Original geschrieben von Camphari
es geht um jesus als person....alle die ihm nachfolgen nennt man christen....alle die was andres machen heißen katholische kirche
nun ist es schon so, dass jesus unser erlöser ist. er hat die sünden von uns ALLEN - damals so wie auch heute und in zukunft - auf sich genommen, als wären es seine sünden und ist dann mit ihnen am kreuz gestorben
in seine fussstapfen zu treten ist lediglich das zeil eines jedes christen, aber davon allein wird man nicht erettet. man muss (im gebet) jesus einfach danken dass er der persönliche eretter ist und man muss ihn bitten fortan in gemeinschaft mit ihm zu leben... alle sünden sind dir "vergeben" - da jesus sie dir ja abgenommen hat. von alleine würde es niemand schaffen ein leben frei von sünde zu leben so wie es jesus gemacht hat. dem zu folge würde es kein mensch schaffen ins paradis zu kommen - drum eben sandte gott jesus.
[quote]
Jeder der sich im Besitz eines Taufscheins befindet, wird heutzutage als Christ bezeichnet. Daraus resultieren viele Missverständnisse. Ebenso werden eben bei den Katholiken und Evangelischen die Taufscheine ohne Gegenleistung ausgehändigt, was zum Missverständnis führt, hier würde es nicht um die Nachfolge Jesu gehen.
Um wirklich annähernd verstehen zu können, worum es Gott und Jesus geht, ist es erforderlich, in einer Gemeinschaft von Christen mitzuleben, die es als erstrebenswert erachten, so zu leben, wie es in der Bibel geschrieben steht oder auch im Kath. Katechismus empfohlen wird. Es ist natürlich klar, dass sich ein Großteil der sogenannten Christen wenig bis gar nicht um die Schriften kümmert, was dann Anlass zum Fehlschluss gibt, an dem Glauben an Jesus wäre etwas falsch.
Keiner wird es alleine ohne Gemeinschaft mit gläubigen praktizierenden Christen schaffen, als ein guter Christ zu leben. Doch an so einer Gemeinschaft gibt es oft vieles auszusetzen.

Laut Koran ist auch für Moslems Jesus der Messias und nicht etwa der Prophet Mohammed. Aber hier ist der Koran etwas seltsam, weil ich z.B. keine Aussagen oder Lehren Jesu darin gefunden habe. Auch Abraham wird als deren Stammvater anerkannt, doch dann dürften sie ebensowenig wie Christen den Juden feindlich gegenüber stehen. Wenn man den gleichen Stammvater Abraham hat, darf man einander nicht bekämpfen! Es sei denn, jemand streicht Stellen aus dem Koran bzw. der Bibel weg.
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Alt 28.10.2003, 16:19   #36
Tarjan
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Katholiken und Evangelisten haben auch die gleichen Stammväter und sich oft genung den Schädel eingeschlagen.
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Was ist klein, grün und dreieckig?
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Alt 28.10.2003, 20:43   #37
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Zitat:
Original geschrieben von Tarjan
Katholiken und Evangelisten haben auch die gleichen Stammväter und sich oft genung den Schädel eingeschlagen.
Jene mit sicherheit nicht.
Solltest du etwa den Unterschied zwischen Evangelisch und Evangelist nicht kennen?




Zur Klärung:
Evangelisten gab es schon, als es noch keine Kirche im heutigen Sinn gegeben hat.
Diejenigen, die sich heutzutage als Evangelisten (was nichts anderes als "Verkünder der Frohen Botschaft" heißt) bezeichnen, stammen zumeist aus der freikirchlichen Szene und selten aus den arrivierten Großkirchen.
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Alt 29.10.2003, 09:01   #38
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Zitat:
Original geschrieben von franznovak
Jeder Feigling oder Verräter unter den Muslimen muß bestraft werden. Wer versucht einen Muslim vom Islam abzuziehen, um ihn etwa zu Christus zu bekehren, begeht, islamisch gesehen, ein Verbrechen,
das schwerer wiegt als Mord (2,62; 5,69; 22,17).
Wenn du in einer offiziellen Koran-Ausgabe nachliest, wirst du feststellen, dass deine Aussagen unhaltbar und falsch sind. Christen und Juden werden explizit erwähnt und unterliegen laut Koran dem Gericht Gottes. Es gibt keinerlei Lizenz zum Töten gegen sie, sondern im Gegenteil: sie können furchtlos leben.

Zitat:
Koran 2,62:
Wahrlich, die Gläubigen und die Juden und die Christen und die Sabäer - wer immer (unter diesen) wahrhaft an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut -, sie sollen ihren Lohn empfangen von ihrem Herrn, und keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern.
Eine klare Achtung des Judentums und Christentums ergibt sich aus folgendem Text:
Zitat:
Koran 22,40
Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: «Unser Herr ist Allah.» Und würde Allah nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiß Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Allahs oft genannt wird. Allah wird sicherlich dem beistehen, der Ihm beisteht. Allah ist fürwahr allmächtig, gewaltig.
D.h. im Koran wird anerkannt, dass auch in Synagogen und Kirchen derselbe Gott wie in den Moscheen angerufen wird.
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Bibel
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Alt 29.10.2003, 09:09   #39
Tarjan
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Zitat:
Original geschrieben von gnagflow
Jene mit sicherheit nicht.
Solltest du etwa den Unterschied zwischen Evangelisch und Evangelist nicht kennen?




Zur Klärung:
Evangelisten gab es schon, als es noch keine Kirche im heutigen Sinn gegeben hat.
Diejenigen, die sich heutzutage als Evangelisten (was nichts anderes als "Verkünder der Frohen Botschaft" heißt) bezeichnen, stammen zumeist aus der freikirchlichen Szene und selten aus den arrivierten Großkirchen.
Da habe ich mich vertan, meinte Evangelisch.
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Alt 01.11.2003, 16:19   #40
franznovak
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Islam (Koran) und Bibel-Christentum (Bibel) im Vergleich

K: Allah = „der Gott“ (eine der 365 arabischen Götzen, die Mohammed zum einzig wahren Gott erhob)
B: Gott, der Schöpfer, Erlöser und Erhalter Himmels und der Erde, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat.

K: Allah ist von der Schöpfung getrennt, es besteht keine Brücke zwischen Gott und den Menschen.
B: Gott: Brücke zwischen Gott und Mensch durch Jesus Christus: Gott wurde Mensch und starb für uns!

K: Allah ist nicht ein Gott der Liebe und Beziehung. Er ist nicht Vater der Gläubigen. Er ist erhaben, unnahbar gefühllos und handelt (immer) willkürlich. Er ist so transzendent, dass er nie personenbezogen handelt.
B: Gott ist Licht (= heilig) und Liebe; ein Gott der Beziehung.
Er gab den Menschen einen freien Willen, und wirbt um die Gegenliebe des Menschen.
Er ist Vater der Erlösten in Christus.

K: Der Mensch ist dem Willen Allahs auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Der Mensch hat keinen freien Willen, sondern alles ist von Allah bestimmt, der unberechenbar und der Urheber von gut und böse ist.
B: Der Mensch hat einen freien Willen, mit dem er sich für oder gegen Jesus Christus entscheiden kann. Gott appelliert an diesen freien Willen des Menschen.

K: Das Ziel: völlige Unterwerfung (Islam) unter Allah.
B: Das Ziel der Erlösung ist ewige Gemeinschaft mit Gott.

K:: Kein allgemeiner Sündenfall mit Auswirkung auf alle Menschen.
B: Sündenfall Adams hatte Folgen für alle Nachkommen Adams. Durch Adams Sünde kam der Tod.

K: Der Mensch ist nicht von Allah getrennt.
B: Der Mensch ist durch die Sünde von Gott getrennt.

K: Das Heil: Keine Versöhnung, keine Sühne ist nötig.
B: Versöhnung ist nur durch Jesus Christus möglich.

K: Der Mensch soll sich für das Gute entscheiden und das Böse meiden.
B: Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun. Und er kann nicht durch Gutestun seine Schuld vor Gott wiedergutmachen.

K: Der Mensch kann Allah durch gute Werke gefallen.
B: Der Mensch kann durch das Tun guter Werke nicht vor Gott gerecht werden. Rm 3,20; Ga 2,20

K: Allah hat keine Kinder. Jesus Christus darf nicht als Gott verehrt werden. Jesus wurde von Allah erschaffen.
B: Jesus Christus ist Gott; er war immer und existierte ewig mit dem Vater. Jh 1,1; 1Jh 5,21
Wir sind seine „Kinder“.

K: Er wurde von Allah in den Leib der Maria versetzt. Jesus Christus ist nur ein Mensch, nicht Allahs Sohn.
B: Vor 2000 Jahren wurde er durch den Heiligen Geist in Maria empfangen: Gott wurde Fleisch (Mensch). Lk 1,35

K: Allah ist nur einer, nicht drei. Der Koran behauptet, die Christen würden zu drei Göttern beten: zu Gott, zu Jesus und zu Maria.
B: Gott ist einer und drei. Jh 1,1-3
Die Christen beten zum Vater und zum Sohn. Sie tun es in der Kraft und Leitung des Heiligen Geistes. Maria war ein Mensch. Sie ist nicht Gott und wird daher nicht angebetet.

K: Jesus war einer der wichtigsten Propheten. Aber Mohammed ist der größte und wichtigste und letzte.
B: Jesus Christus ist der verheißene Erlöser und Retter der Welt. Er ist Sohn Gottes und damit der größte Prophet. [Mohammeds Lehre steht im Widerspruch zur Bibel.]

K: Jesus wurde nicht gekreuzigt und ist nicht auferstanden. (Der Koran macht keine klaren Angaben. Man meint, Jesus wurde von Allah entrückt. Ein anderer starb an seiner Stelle.)
B: 1Kr 15,3-4: „dass Christus für unsere Sünden starb nach den Schriften, und dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag auferweckt wurde nach den Schriften, und dass er Kephas (= Petrus) erschien, sodann den Zwölfen.“

K: Es gibt kein stellvertretendes Opfer.
B: Jesus Christus starb stellvertretend für alle Menschen. 1P 1,18f

K: Sünde ist ein Vergehen gegen Menschen. Es betrifft Allah nicht.
B: Sünde ist in erster Linie immer ein Vergehen gegen Gott und schmerzt ihn. Erst in zweiter Linie betrifft sie den Menschen, der unter ihr leidet.

K: Es gibt sündlose Menschen: die Propheten.
B: Es gibt keine sündlosen Menschen außer Jesus Christus.

K: Glaube = Allah anerkennen (Aufsagen des Bekenntnisses: Es gibt keinen Allah [o: Gott] außer Allah und Mohammed ist sein Prophet), sich ihm unterwerfen, ihm danken, seine Gebote halten.
B: Glaube = seine Schuld und Verlorenheit einsehen, Jesu Erlösung und persönliche Herrschaft in allen Lebensbereichen für sich in Anspruch nehmen und sich ihm anvertrauen.

K: Niemand kann sich seines Heils gewiss sein. Kismet!
B: Wer den Sohn Gottes hat, hat das Leben. ER kommt nicht ins Gericht! Jh 5,24 und 1Jh 5,11-13

K: Der Koran (ca. 300 Seiten) wurde Mohammed direkt eingegeben, ohne Beteiligung seiner Persönlichkeit.
B: Gottes Wort wurde durch die Propheten gegeben, wobei die Persönlichkeit der Autoren nicht ausgeschaltet war. Das Ergebnis ist „gottgehauchtes“ Wort Gottes. 2T 3,16. Die Schriften der Propheten (1500 v. Chr. bis 100 n. Chr.) wurden in der „Bibel“ gesammelt.

K: Die Lehre soll auch mit Gewalt verbreitet werden.
B: Die Lehre soll durch Verkündigung und gelebte Liebe verbreitet werden. Kol 4,5-6
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