Soeben auf der Homepage der
Chello Usergroup gefunden:
Zitat:
Sehr böse, um nicht zu sagen, der Geschmack von Zensur beschleicht einem als mündiger Kunde. Während in einigen österreichischen Städten wie Innsbruck, Klagenfurt, Villach oder Wr. Neustadt das gefiltertete Internet Alltag ist, steht die Umstellung in Wien kurz bevor.
Chello macht zur Zeit ein Geheimnis draus und hält sich zu diesen Tatsachen bedeckt. Große Investitionen trotz trister Finanzlage von UPC waren notwendig um einen Servercluster bestehend aus Proxyservern anzuschaffen. Das nur um den gesamten Traffik auf ein Minimum zu senken. Sind manche User schon durch die Downloadlimitdebatte rund um das Fair-Use sensibilisiert, leistet sich Chello die nächste Einschränkung seiner Dienstleistungen. Es gehört viel Fingerspitzengefühl und Profiwissen für so einen "transparenten" Proxy um nicht den Komfort von purem Internet zu verlieren.
Grundsätzlich machen Proxyserver Sinn, wenn damit Traffik eingespart und die Kosten durch internationale Verbindungen eingespart werden kann. Aber es wird für viele Kunden ein böses Erwachen geben, wenn man in seiner Erwerbstätigkeit eingeschränkt ist zb. wenn man als Webdesigner nicht mehr genau sagen kann, ob die Webseite jetzt aktualisiert worden ist oder nicht.
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Falls das ernsthaft gemacht wird wäre das meiner Meinung nach eine dramatische Einschränkung des Internetzugangs. Vorallem da Serverwartungsoftware wie z.b.
Ensim WEBpplance keine unsichere Verbindung über einen Proxyserver zulässt
