05.05.2009, 18:05
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Inventar
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Canon entwickelt SED Technik weiter
Hoffnungsschimmer für Feldemissionsdisplays
Zitat:
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Die selbstleuchtenden Feldemissionsdisplays zeichnen sich durch einen besonders guten Schwarzwert aus und sind extrem flink: Schlieren und Unschärfen aufgrund von zu langsamen Reaktions- und Haltezeiten gibt es hier nicht. Außerdem ist ihre Darstellung weitgehend unabhängig vom Einblickwinkel. Ihre Funktionsweise ähnelt der einer Röhre: Kleine Emittertipps feuern Elektronen auf eine fluoreszierende Schicht und regen diese zum Leuchten an. Da für jeden Bildpunkt ein eigener Emitter zuständig ist, sind deutlich höhere Displaysauflösungen und größere Diagonalen möglich als bei einem Röhrendisplay.
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Surface-conduction Electron-emitter Display
Zitat:
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Ein SED vereint also fast ausschließlich die Vorteile der beiden Technologien CRT und LCD: Geringe Leistungsaufnahme, hoher Kontrast, schnelle Reaktionszeit, tiefes Schwarz und flache Bauweise. Nachteile, die das SED mit anderen Flachbildschirmen teilt, sind die Unterstützung nur einer einzigen Auflösung und die Möglichkeit des Auftauchens von Pixelfehlern sowie die Notwendigkeit, eine vollkommen neue Fertigungstechnik einzuführen. Wie bei allen Bildschirmtechnologien, bei denen phosphorhaltige Leuchtstoffe verwendet werden, besteht auch bei SE-Displays die Gefahr des Einbrennens statischer Bildinhalte. Zudem tritt wie bei allen Kathodenstrahlbildschirmen Röntgenstrahlung aus. Diese existiert bei LCD- und Plasmabildschirmen nicht.
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