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Kronenzeitung
Freitag, 27. August 2004 Seite 21 Im Herbst grünes Licht für das superschnelle Internet Ausschreibung im Herbst, Baubeginn im Winter: So sieht der Fahrplan für den Ausbau des superschnellen Breitband-Internets im Burgenland aus. Für Landeshauptmann Hans Niessl ein unbedingtes Muss für Firmen aber auch für Private im ländlichen Raum. 64 Prozent der nicht versorgten Orte sind laut Bund förderungswürdig, das heisst: Die Firmen, die das Netz ausbauen, die Provider, können damit rechnen, insgesamt 20 Prozent ihrer Investitionssumme von der öffentlichen Hand vergütet zu bekommen. Niessl: "Damit werden sie ihre Dienste günstiger an die Konsumenten weitergeben". Die Verbreitung erfolt über Funk, Masten werden errichtet. ======================================= Da stellen sich für mich ein paar Fragen: Wie viele Provider werden wohl bei der Ausschreibung mitmachen und wer wird da wohl profitieren ? Viel mehr als die Wellcom fällt mir dazu nicht ein. Bzw. was ist eigentlich der Sinn der Ausschreibung ? Warum fördert man nicht einfach alle, die bereit sind zu investieren ? Wozu brauch ich da eine Ausschreibung ? Warum ist man da nicht draufgekommen, wie es Funklan-Ost noch gegeben hat ? Hat man der Funklan-Ost deswegen das Leben so schwer gemacht, damit man endlich die Ausschreibung gewinnen konnte ? Und hat man mit der Ausschreibung absichtlich so lange gewartet ? Bezüglich der angeblich günstigeren Preise bin ich sehr skeptisch. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß z.b. die Wellcom den Preis von fast 70 Euro für akzeptable 4.5 Gb halbieren wird. Und Funklan alleine ist sicher auch nicht ideal, weil dann ist man wieder einem Quasi-Monopolisten ausgeliefert. Wenn man wenigstens die Wahl zwischen Funklan und Adsl hätte, dann wäre das zwar immer noch die Wahl zwischen zwei "halbstaatlichen" Einrichtungen, aber man hätte immerhin eine Alternative. Ich will jetzt natürlich nicht alles schlechtmachen, denn jede Initiative in diesem Bereich begrüsse ich ganz besonders. Nur irgendwie wurde mir schon jahreland viel zu viel geredet. Irgendwie finde ich das tragisch, das man sich nicht rechtzeitig zu solchen Schritten entschliessen konnte, als es noch eine PRIVATE Alternative gegeben hat. Eine Firma, die Breitband-Internet zu vernünftigen Preisen angeboten hat. Fast 70 Euro für 4.5 Gb können und werden sich niemals auf breiter Basis durchsetzen. Und 35 Euro sind zwar bezahlbar, aber 1.5 Gb sind wiederum etwas dürr. Für jede Erleuchtung mit mehr Details, warum, weshalb, wieso, etc. bin ich dankbar. Bzw. wenn ich damit jemand aus dem Burgenland Hoffnung geben konnte, daß er doch irgendwann aus der Internet-Steinzeit erlöst wird, dann ist das ja auch schon was. |
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