WCM - Das österreichische Computer Magazin Forenübersicht
 

Zurück   WCM Forum > Rat & Tat > Hardware-Beratung & Erfahrungen

Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme.

Microsoft KARRIERECAMPUS

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 25.01.2010, 23:36   #1
Wildfoot
Oberquartiermeister
 
Benutzerbild von Wildfoot
 
Registriert seit: 07.03.2006
Beiträge: 5.704

Mein Computer

Standard

Zitat:
Zitat von JetStreamer Beitrag anzeigen
Sollte es im Grunde nicht total egal sein, ob mehr hinein- oder hinausbläst, solange ein konstanter Luftstrom die Wärme abtransportiert?
Nicht wirklich. Wenn du im Case einen Überdruck erzeugst, dann hast viel heisse Luft (herrlich dieser Ausdruck ) im Case, welche da gestaut wird und dann ihrerseits wieder die Komponeten aufheizt.
Wenn du aber einen Unterdruck erzeugst, dann ziehst durch jede Ritze kühle Aussenluft ins Case rein, wobei die heisse Luft immer auch gleich abgeführt wird und so garkeine Möglichkeit hat, die Komponenten wieder/weiter aufzuheizen.

Gruss Wildfoot
____________________________________
Das Leben ist lebensgefährlich.
Wildfoot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2010, 14:15   #2
FranzK
Inventar
 
Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 72
Beiträge: 3.567


Standard

Zitat:
Zitat von Wildfoot Beitrag anzeigen
Nicht wirklich. Wenn du im Case einen Überdruck erzeugst, dann hast viel heisse Luft (herrlich dieser Ausdruck ) im Case, welche da gestaut wird und dann ihrerseits wieder die Komponeten aufheizt....
Was für ein Geschwafl!

Mit deiner Logik braucht man eigentlich nur noch stärkere Lüfter zum Hineinblasen einsetzen, um das System in den Hitzetod zu schicken....


Nein, die Temperatur im Gehäuse richtet sich primär nach der Leistung der HERAUSblasenden Lüfter. Ob du jetzt mehr oder weniger hineinbläst, hat für die Allgemeintemperatur keine große Bedeutung. Dass ein seitlicher Lüfter hineinbläst, ist prinzipiell schon richtig. Seine Bedeutung liegt in der direkten zusätzlichen Kühlung heißer Komponenten wie Graphikkarte und/oder Chipsatz.

Wenn du aber mehr ins Gehäuse hineinbläst als abgeführt werden kann, dann ändern sich womöglich die Strömungsverhältnisse. In deinem Fall wurde der Luftstrom von vorne auf die Festplatten gebremst, was durch die Umkehrung der Strömungsrichtung des seitlichen Lüfters wieder ins Lot gebracht wurde. Du hättest aber auch einen höher drehenden Lüfter an der Rückwand verwenden können (ein kleiner Nachteil der oft fast zu gut funktionierenden geregelten Netzteil-Lüfter ist die Tatsache, dass man ohne "Hecklüfter" ohnehin nicht mehr auskommt; der muss heute schon die Hauptarbeit übernehmen).

Du hast also auf einfache Weise die weniger als optimalen Strömungsverhältnisse in deinem Gehäuse verbessert. Dennoch finde ich es etwas übertrieben, welchen Wind du bei 39 Grad Festplattentemperatur machst. Das ist noch weit von bedenklichen Werten entfernt, dennoch ist es natürlich vorzuziehen, wenn man Leerlaufwerte um 35 Grad hat.

____________________________________
Ciao
FranzK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2010, 21:33   #3
Wildfoot
Oberquartiermeister
 
Benutzerbild von Wildfoot
 
Registriert seit: 07.03.2006
Beiträge: 5.704

Mein Computer

Standard

Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
.
.
.
...Dennoch finde ich es etwas übertrieben, welchen Wind du bei 39 Grad Festplattentemperatur machst. Das ist noch weit von bedenklichen Werten entfernt, dennoch ist es natürlich vorzuziehen, wenn man Leerlaufwerte um 35 Grad hat.

Du hast also den in Posting Nr. 1 angegebene Thread auch dreimal sehr aufmerksam durchgelesen, gell.
Denn wenn ja, dann hättest du gewusst, dass ich diesbezüglich ein gebranntes Kind bin. Schonmal habe ich wegen der schei.. Hitze zwei Platten verlohren (nicht zuletzt du kennst ja eine dieser Platten sehr genau), und das soll mir definitiv nicht nochmals passieren!
Ja und eben, 39°C Idle-Temp. im Winter ist entschieden zuviel, wohin soll sich das den erst unter Volllast im Sommer entwickeln! Darum, Kühlung musste her!

Gruss Wildfoot
____________________________________
Das Leben ist lebensgefährlich.
Wildfoot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2010, 13:34   #4
FranzK
Inventar
 
Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 72
Beiträge: 3.567


Standard

Zitat:
Zitat von Wildfoot Beitrag anzeigen
...
Ja und eben, 39°C Idle-Temp. im Winter ist entschieden zuviel, wohin soll sich das den erst unter Volllast im Sommer entwickeln! Darum, Kühlung musste her!
...
Hallo Jahreszeiten-Fan!

Steht dein Rechner am Balkon? Nein? Na, dann wird ja die Raumtemperatur so um 22-23 Grad haben, oder? Und im Sommer? Ein paar Grad mehr bei heißen Perioden, da kann man dann unter ansonsten den gleichen Voraussetzungen bei den Platten etwas über 40 Grad Temperatur erwarten. Bedenken hätte ich erst bei konstanten Werten über 50 Grad und das über einen längeren Zeitraum.

Ich denke daher, dass bei dir noch alles im grünen Bereich war. Dennoch ist es natürlich vollkommen OK, wenn man sich darüber Gedanken macht, das Vorhandene optimal zu nutzen bzw. einzurichten. Und wenn in deinem Fall die Änderung der Laufrichtung des seitlichen Lüfters eine merkliche Verbesserung brachte, ist das auch in Ordnung. Fünf Minuten Arbeit und keine Kosten. Was will man mehr. Falsch ist aber deine Meinung, dass der Lüfter zwei Jahre lang verkehrt montiert war. Es hat sich jetzt einfach durch nicht optimale Verteilung der Lüpfterkapazität ergeben. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es noch besser wäre, den seitlichen Lüfter hineinblasen zu lassen und den Hecklüfter etwas höher drehen zu lassen (die haben doch (fast) alle eine Dreistufen-Schaltung). Damit hast du mehr Luftstrom über die Hauptplatine. dort gibt es ein paar stark belastete Teile (z.B. Spannungsregler), die über jedes Mehr an Kühlung glücklich sind.

____________________________________
Ciao
FranzK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2010, 23:16   #5
garfield36
Commander Jameson
 
Benutzerbild von garfield36
 
Registriert seit: 12.08.2000
Ort: Wien
Beiträge: 6.507

Mein Computer

Standard

Hm, wenn man sich das Beispiel von Sir Wildfoot ansieht, scheint das nicht ganz egal zu sein.
____________________________________
Commander Jameson
garfield36 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2010, 11:15   #6
Christoph
Mod, bin gerne da
 
Benutzerbild von Christoph
 
Registriert seit: 09.11.1999
Ort: W, NÖ
Alter: 74
Beiträge: 13.646


Standard

Zitat:
Ich hab bei meinen Gehäusen fast immer einen Einschubdeckel abgenommen, drei möglichst große Löcher gebohrt und mit Heißkleber ein feinmaschiges Gitter (die von den Fliegengittern) dahinter geklebt.
Dadurch hat der PC mehr Ein- und/oder Austrittsöffnungen, was zu einer besseren Lüftung führt.
Meine Worte schöner ausgedrückt.
____________________________________
Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
Christoph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2010, 15:45   #7
Karl
Stammgast
 
Registriert seit: 13.09.1999
Ort: 2601 Mar.Theresia Sdlg.
Beiträge: 11.093

Mein Computer

Standard

Das Loch am Seitendeckel ist nur zur Processorkühlung gedacht. Und soll natürlich hineinblasen. Oft ist dazu noch ein Trichter am Deckel drauf der den kühlen Luftstrom genau auf den Processor lenkt. Die primäre Aufgabe ist die Processorkühlung.

Eine Besserung der Durchlüftung bei den Festplatten erreicht man genau so, wenn man die Saugkraft auf der Rückseite verstärkt. Bei den alten Netzteilen, die noch nicht von unten angesaugt hatten, sondern von der Plattenseite, war dort die Entlüftung besser.

Die neuen Netzteile verschlechtern diesen Luftstrom.
____________________________________
M.f.G. Karl

Geändert von Karl (26.01.2010 um 15:50 Uhr).
Karl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2010, 21:31   #8
Christoph
Mod, bin gerne da
 
Benutzerbild von Christoph
 
Registriert seit: 09.11.1999
Ort: W, NÖ
Alter: 74
Beiträge: 13.646


Standard

@FranzK:
Das ist nur teilweise richtig, TONI_B kann´s mathemat. begründen, ich heute nicht mehr.

Wenn im Gehäuse ein "Unterdruck" entsteht, dann läuft der Lüfter leer, sprich: er dreht sich kann aber nichts fördern, bestenfalls so viel wie anderswo rein kommt.

Kannst mir einem Staubsauger testen: Suagrohr zuhalten und bei der Ausblasöffnung greifen vie wiel noch austritt.
____________________________________
Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
Christoph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2010, 13:46   #9
FranzK
Inventar
 
Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 72
Beiträge: 3.567


Standard

Zitat:
Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
@FranzK:
Das ist nur teilweise richtig, TONI_B kann´s mathemat. begründen, ich heute nicht mehr.

Wenn im Gehäuse ein "Unterdruck" entsteht, dann läuft der Lüfter leer, sprich: er dreht sich kann aber nichts fördern, bestenfalls so viel wie anderswo rein kommt.

Kannst mir einem Staubsauger testen: Suagrohr zuhalten und bei der Ausblasöffnung greifen vie wiel noch austritt.
Ich weiß nicht recht, was du da beanstandest. Dass ein Lüfter nur das herausblasen kann, was zuvor irgendwo hineinkonnte, habe ich als selbstverständliche Voraussetzung angenommen. Das ist ja wohl klar. Aber es geht hier um einen Fall, wo eben zu viel hineingeblasen wurde, was letztlich auch nicht hilft. Und eine einfache Beseitigung dieses Ungleichgewichts brachte eine merkliche Verbesserung.

Letztlich ist es aber im Sinne einer effizienten Luftkühlung IMMER wichtig, dass mehr Leistung zum Herausblasen verwendet wird als zum Hineinblasen. Nur damit sind die gewünschten Luftströmungen im Gehäuse erzielbar. Damit kann ich durch Saugwirkung und bauliche Maßnahmen die Luft vornehmlich über die heikelsten Bereiche im Inneren des Gehäuses leiten und dennoch lästige Stau-Effekte vermeiden.

____________________________________
Ciao
FranzK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2010, 21:14   #10
Christoph
Mod, bin gerne da
 
Benutzerbild von Christoph
 
Registriert seit: 09.11.1999
Ort: W, NÖ
Alter: 74
Beiträge: 13.646


Standard

Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht recht, was du da beanstandest. Dass ein Lüfter nur das herausblasen kann, was zuvor irgendwo hineinkonnte, habe ich als selbstverständliche Voraussetzung angenommen. Das ist ja wohl klar. Aber es geht hier um einen Fall, wo eben zu viel hineingeblasen wurde, was letztlich auch nicht hilft. Und eine einfache Beseitigung dieses Ungleichgewichts brachte eine merkliche Verbesserung.

Letztlich ist es aber im Sinne einer effizienten Luftkühlung IMMER wichtig, dass mehr Leistung zum Herausblasen verwendet wird als zum Hineinblasen. Nur damit sind die gewünschten Luftströmungen im Gehäuse erzielbar. Damit kann ich durch Saugwirkung und bauliche Maßnahmen die Luft vornehmlich über die heikelsten Bereiche im Inneren des Gehäuses leiten und dennoch lästige Stau-Effekte vermeiden.

Das ist richtig, ich wollte damit nur drauf hinweisen, daß "nur Ausblasen" keine sinnvolle Lösung bringt, wenn nicht genug einströmen kann.

Zitat:
Wenn im Gehäuse Unterdruck herrscht, strömt nun mal von außen Luft nach.
Wenn sie in ausreichender Menge kann, der Lüfter kann nicht mehr ausblasen als rein kommt.
Daher auch meine Lösung (eher bei älteren, geschlossenen PCs) mit zusätzlichen Löchern
____________________________________
Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
Christoph ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:30 Uhr.


Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
Forum SEO by Zoints
© 2009 FSL Verlag