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Alt 30.05.2001, 16:49   #31
Sen@tor
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@kikakater

an was denkst du eigentlich?
gehst du auch umsonst arbeiten?

ich denk auch nur ans geld,an was sonst?
geld braucht man,und wird für alles verlangt.

und gleiches geld für gleiche leistung ,bin ich auch dafür,sehr sogar.

der fehler liegt darin ,dass immer für jahrzehnte geplant wird.
wenn von anfang an jeder auf seine rente selbst geschaut hätte ,wär dies jetzt nicht so schlimm.

und das gerede der alten,dass sie ja dieses land aufgebaut haben kann ich schon lang nicht mehr hören,denn sie habens sich ja selbst zerstört....

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Alt 30.05.2001, 18:06   #32
kikakater
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Na Du hast komische Ansichten ! Wenn man so denkt wie Du ist man neben jung auch noch vernagelt, meine Vermutung.

Was machen dann diejenigen, die zu früh aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen, die haben dann zuwenig für "ihre" eigene Rente bzw. Pension eingezahlt und fallen demnach unter den Tisch.

Die Jungen sollen gut verdienen, die Ältern weniger (Nettoeinkommen absenken, Inflationsausgleich muß immer nach dem Preisindex gegeben werden), die Firmen müssten viel mehr in die Pflicht genommen werden bezüglich Steuerleistung, und zwar dann wenn das Geld ins Ausland wandern soll auf ein "Sparbuch", ein Depot also, in jedem anderen Fall nicht, so käme es nicht zu einer künstlichen Geldknappheit und periodisch zu einem Überangebot von Geld.

Wenn Du nur ans Geld denkst, dann wirst Du scheitern, wird Dir jeder erfolgreiche (nicht nur materiell) Mensch bestätigen können. Selbst zu einem Zeitpunkt, wo wenig Geld da ist, braucht man dies nicht tun. Ich weiß schon, die dies haben, denken noch mehr daran.

Der Fehler mit den Pensionen und warum das so virulent wird, ist der Umstand, daß die älteren Menschen schlicht viel und die Jungen schlicht wenig bekommen, ich spreche von Lehrlingen und Ausgelernten, nicht von IT Berufen und Maschinenbauern, die ja die Elite im Handwerklichen Bereich bilden, wie auch die akademische Gilde, die es sich bequem gemacht hat anstatt zu forschen, lehren und publizieren. Das wäre halt deren Aufgabe, die lassen es aber sehr gemächlich angehen, das wird sich aber bald ändern, ihr werdet es schon sehen. Länger dauert die Anpassung bei den Pensionen, weil die Halbwertszeit 20 Jahre beträgt, wo es beginnt erste Früchte zu tragen, daß man als Junger mehr verdient, bei zu früh in Pension sogar zum 62.Lebensjahr empfindliche Abschläge gibt und dergleichen.

Das hat uns die Ssssppö einbrockt ... und jetzt tantalisieren sie um gleiche Förderung für Alleinerziehende (na was wohl ?, Mütter) und um die Homopomo-Geilspechte. Die sollen von mir aus tun was sie wollen, die Kinderverzahrer, aber ich persönlich bin dagegen.

Viele Mütter wollen sich ja nur aus finanziellen Gründen trennen, ist tatsächlich oftmals so, und die Homos sind meine Sache nicht, tut leid, noch gibt es Meinungsfreiheit. Die sind mir zwar egal, was eigene Aggressionen angeht, aber daß man total ungeniert, alles tun und lassen kann was dieser oder jener will, ist eine sehr betrübliche Sache, heutzutage ist es schick, sexuelle Verirrungen als natürlich geheiligt zu sehen, das kommt sicher nicht, auch wenn es vielleicht noch zunimmt.
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Alt 30.05.2001, 18:27   #33
Tarjan
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Jetzt driftet die Diskussion langsam aber sicher vom Thema ab.

Das Frauen sich aus finanziellen Gründen trennen wollen, ist wohl sehr selten der Fall. Ich kenne einige Beziehungen, welche kurz nach der Eheschließung oder der Geburt eines Kindes scheiterten, aber finazielle Gründe waren da keine dabei. Viel mehr war die Beziehung schon vorher fast gescheitert, und die Ehe bzw. das Kind war der Versuch die Beziehung nochmals zu retten, was aber Eindeutig der falsche Weg ist.

Und wie die Homosexualität jetzt hier reinkommt ist mir ein noch größeres Rätsel. Aber generell gewisse Neigungen zu verteufeln erinnert stark an die Hexentreiberei der katholischen Kirche (welche ja auch immer mit den Einwand der Natur kommt, nur was ist natürlich?). Solange niemand gegen seinen Willen zu etwas gezwungen wird soll er sein Glück eben dort suchen wo er meint er findet es. Übrigens, am häufigsten findent man "Kinderverzahrer" bei weißen gutsituierten Männern mit Familie.
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Alt 30.05.2001, 20:15   #34
kikakater
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Tut mir leid Tarjan, da weiß ich anderes zu berichten, aber Du hast recht, daß es nicht nur das Geld ist, wenn eine Beziehung scheitert, aber zunehmend wird es durch den Umstand der finanziellen Trennung von Mann und Frau durch staatliche Regularien immer schwieriger miteinader auszukommen. Gibt es nun eine hohe Scheidungszahl, oder nicht ? Glaubst Du, das es früher besser war ? Es war weniger Geld vorhanden, mehr materielle Not, dafür aber mehr echte Liebe und zwar deswegen, weil man sich zusammenraufen mußte, weil es nicht anders ging, weil es Ächtung zu erwarten gab, weil es Schutzlosigkeit der Frau bedeutet hatte. Heutzutage verhindert die finanzielle Abgesichertheit von Frauen, ein sich zusammenraufen mehr und mehr, und man läßt es bleiben, mit dem anderen im Gespräch zu bleiben. Dann merkt man erst was für verwöhnte, harte Frauen existieren, ich weiß, ich rede nur Blödsinn, das stimmt aber in wesentlichen Bereichen, die Trennung basiert auf finanzieller Situiertheit, wer kein Geld hat, wird es eher nicht tun, das persönliche Gründe dazu kommen, hängt oft ursächlich mit dem Geld zusammen. Die Frau folgt dem Mann nicht mehr, die Frau verdient ihr EIGENES Geld, während der Mann für die Familie aufkommt. So ungefähr verstehst Du das schon denke ich, es hat sehr wohl mit dem Götzen Geld zu tun. Die Versuchung ist zu groß, seinen temporären Haß oder Ärger - besser gesagt -, in einer Scheidung zu kühlen. Die Männer sind so schlecht nicht, nur manche Frauen sind ausgesprochen berechnend. Ich will nicht gegen die Frauen allgemein sprechen aber so im luftleeren Raum wird meine Überlegung nicht fußen.
Daß das hier Gesagte auch genauso auf Männer zutreffen kann, ist so.

Es wird wohl zu einer Rückbesinnung auf Krisenfestigkeit kommen, hoffentlich, daß sich speziell Frauen wieder anleiten lassen und nicht ihr eigenes Ding durchziehen, denn dafür braucht es keine Pseudofamilie oder keine Kurzzeitehen. Eine Ehe für immer, eine Familie bis sich die Wege verlaufen, Aufnahme der Kinder oder Besuch bei den Eltern gleich wie Pflege der Eltern nicht unverwähnt zu lassen.

Etwas wie die Homo-Versuchung, die für mich überhaupt nichts Verlockendes hat, obwohl ich um ein prickelndes Gefühl in diesem Zusammenhang weiß, zu verteufeln ist nicht meine Aufgabe. Meine Meinung dazu ist es, daß sexuelle Verweigerung von Frauen gleich wie zu strenge / zu weiche Erziehung gleich wie psychogene Faktoren es ermöglichen, daß es zu solchem Nachgeben kommt. Mir kommt das sehr ärmlich vor, da muß einiges an reichem Erfahrungsschatz falsch gelaufen sein um dazu zu stoßen homosexuell zu werden.

Jedenfalls eine Versuchung und eine persönliche Entscheidung, die ich als Verirrung kritisiere, ob jemand so etwas macht, hängt wohl von irgend welchen Defiziten ab, oder findest Du es ok, derart sich zu geben ? Ich muß ja nicht Dir oder jemand anderem nach dem Mund reden, nur weil es en vogue ist, heutzutage, weil gerade erst der Tabubruch vollkommen gemacht wurde und dies noch weiter geht, eine Armut an vielen Dingen wird die Folge sein, erst dann wird vieles sichtbar, was jetzt noch als natürlich und züchtig durchgeht, es wurde normal also. Schlecht, gut sag ich nicht dazu, Verzeihung mich artikuliert zu haben, das ist zuviel Unangenehmes, deswegen wenigstens drüber nachdenken ob Kritik nur den Skandalmachern erlaubt und von diesen genehm ist, andere Äußerungen sind nicht mehr erwünscht, wer schweigt stimmt zu heißt es, ich sag, daß Homo-Orientierung zumindest in Teilen mit sexueller Verweigerung von Frauen und Männern in Zusammenhang steht, schließlich sind wir existierende Entitäten, sprich Individuen, die Körper wie Verstand wie Verlangen mitbekommen haben, wenn ich gebrochen bin oder etwas zutiefst Verletzendes passiert ist oder die Biologie nicht so mitspielt oder der Drang zur Gleichgeschlechtlichkeit durch sexuelle Betonung vorhanden ist, dann kommt es eben zu dieser "Verirrung" ...
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Alt 30.05.2001, 21:09   #35
Sen@tor
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@kikakater

ich weiß nicht ,warum der arbeitgeber für deine pension zahlen soll!

jeder ist selbst für sich verantwortlich.
und warum glaubst du wandern sehr viele betriebe aus dem goldenen westen in den osten aus?
nur wegen der sozialabgaben!ich weiß nicht ob du weißt was du normal-brutto verdienst?

wenn du 150.-/h am lohnzettel hast ,verdienst du in wirklichkeit 350.-/h,den rest fressen steuern,abgaben,dienstgeberanteil,etc.
und dann zahlst weiter steuern vom netto.
und du willst mir erzählen das geld nicht wichtig ist?

und das argument,das jüngere mehr verdienen sollen als alte,versteh ich auch nicht,welcher alte will dann noch arbeiten?

ich weiß worauf du aus bist,auf den kommunismus(ist normal nicht schlecht,wenn der menschl. neid nicht wär),aber der ist (leider?) gescheitert.

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Alt 30.05.2001, 22:07   #36
Tarjan
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Also Homosexualität als Folge von sexueller Zurückweisung durch Frauen ist wohl seltener der Fall. Ich bin auch schon von mehreren Frauen zurückgewiesen worden, jedoch sind mir danach nie homosexuelle Gefühle gekommen. Es ist wohl so, dass die homosexuellen Neigungen schon immer gegeben sind, und früher eher verdrängt wurden. Aber so genau kann ich das Mangels von Erfahrung nicht sagen.

Es gibt sicher Frauen, die nur finanzielle Überlegungen in einer Beziehung sehen, aber das macht nicht den Großteil der Scheidungsrate aus. Hier ist das "nicht mehr miteinander Reden" der Grund, welches ich auch schon Beobachten konnte. Ich sehe eine Beziehung aber als eine gleichberechtigte Partnerschaft, und wenn ich merke es fängt an nicht mehr gut zu laufen, dann muß ich halt auch selber Initiative zur Rettung der Beziehung ergreifen. Von nichts kommt nichts. Die Frauen sind mittlerweile Selbstbewußter als früher, jede andere Orientierung hiese ja zurück zum Herd. Warum soll eine Frau nicht auch ihren Beitrag im Berufsleben haben?

Um zum Thema zurückzukehren. Wie Senator meinte, muß eine Firma ja ca. den gleichen Betrag als das Bruttogehalt nochmal für einen Arbeitnehmer aufwenden. Mit gewissen Erleichterungen dabei kann der Staat sicher lenkend eingreifen. Nur will er dies halt nicht, da dass gleichzeitig ja auch weniger Steuereinnahemn bedeutet. Da ist es natürlich einfacher und billiger die Schuld den Arbeitgebern zuzuschieben. Und die versuchen halt die älteren Arbeitnehmer dann loszuwerden. Vor allem ärgert es mich, wenn die Wirtschaftskammer mit immer höheren Fantasiezahlen kommt, wieviel Arbeitnehmer in xx Jahren dann fehlen. Aber Gleichzeitig werden zig ältere Arbeitnehmer mit dem golden Handshake auf die Straße gestellt. Und das Grenzt schon an Zynismus.
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Alt 31.05.2001, 02:45   #37
anton60
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Standard Altersdiskriminierung?!

senator

ich habe schön langsam das gefühl das du im rechnen eine riesen niete bist denn sonst würdest du nicht so einen blödsinn schreiben.
die leute die das land nach dem krieg aufgebaut haben sind heute so um die sechzig, daß heisst, sie sind jahrgang 1939 - 1942.
man muss schon eine rege (jugendliche) phantasie haben, zu glauben das 3 - 5 jährige soldaten seinerzeit schon durch die gegend geballert haben. (kommt von zuviel fernsehen, rambo schauen)
ausserdem waren die, die im krieg waren auch nicht freiwillig dort.
hast halt ein bis' chen probleme auch mit der geschichtsschreibung.
und wenn du geld für deine LEISTUNG bekommen würdest, wärst du wahrscheinlich eine von denen die die gesellschaft auf ihre kosten erhalten MUSS.


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anton
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Alt 31.05.2001, 04:14   #38
kikakater
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@Tarjan: Genauso wie es Hermaphroditen, also Zwitter, gibt, so gibt es auch Homosexuelle, die aufgrund biologischer endorphiner Faktoren, eher von der Homosexualität übermannt werden, als andere. Ich habe es immer als eingerichtet betrachtet, Frauen zu begehren, und zwar eine und nicht mehrere, und zwar ein Leben lang. Ich denke, daß das in jedem drinnen liegt, manche geben irgendwelchen Neigungen halt nach, z.B. Mord, entweder affektiv oder ambivalent geplant oder eiskalt. Analog dazu Homosexualität, bei manchen ist es schlicht die Biologie, die ihnen einen Streich spielt, probier mal als Behinderter ohne Beine zu laufen, verstehst Du was ich meine, kreuze eine rote und eine weiße Rose und es kommen alle möglichen Farbschattierungen heraus, sogar ein noch dünkleres Rot und ein helleres Weiß. Über Mutationen vielleicht sogar orange oder noch unwahrscheinlicher noch andere Farbtöne. Aber eines wird sich nicht ändern, nämlich, daß eine Rose dabei herauskommt. Ich will damit sagen, daß es neben der körperlichen Andersartigkeit im psychogenen Bereich doch auch die Vernunfts- und die Wunschebene gibt, die bei einem Homosexuellen nur verdeckt oder versteckt ist, je nachdem ob biologisch körperliche Faktoren eher eine Rolle dabei spielen oder eher psychogene Faktoren, wo es dann eher zum Konflikt mit dem eigenen "Gewissen" kommen wird.

Frauen: Einen Beitrag leisten, das war immer schon so, ich denke an die unbezahlte Hausarbeit inklusive Pflege der Familienmitglieder, nur ist es eben um den Beitrag der Frauen für die Gesellschaft zunehmend schlecht bestellt, eine Frau ist wertgleich für mich mit einem Mann im Alltag, ist mehr wert als ein Mann in meiner Auffassung von meiner Hingabe für jemandem anderen, eben einer Frau, und assistiert dem Mann bei allen wichtigen Entscheidungen. Das hat zwar primär mit Geld und wieviel der eine oder der andere verdient nichts zu tun, in Konsequenz zu der Versuchung, die man verspürt, dem anderen den Laufpaß zu geben, weil man es sich (1.gefühlsmäßig und 2.) finanziell leisten kann und dann auch macht, hat es dennoch entscheidend damit zu tun, es ist die Basis für den Absprung aus einer "unglücklichen" Beziehung, die die Frau oder der Mann an die Wand fahren lassen wollte, man nennt das auch Täuschung und Ausnutzung oder Benutzung des anderen, den anderen im Unklaren lassen, wie es sich um die eigenen Gefühle verhält. Wenn mich eine Alte zurückweist, zeige ich ihr genauso, wie sehr ich sie gern habe, auch wenn das jetzt ein bißchen zu brutal geklungen hat mit dem Ausspruch "eine Alte". Es soll lediglich glaubhaft vermitteln, das ehrliche Empfinden, die Zurückweisung, die Zuneigung, das Lernen der Liebe, und das ist in manchen Partnerschaften ein Leben lang primär von einer Seite kommend, auch wenn das jetzt entzaubernd und sogar furchteinflößend klingt. Es gibt den Moment, wo dem Anderen der Knopf aufgeht, und er auch intensiv empfindet für den Einen. So wie es auch die Situationen gibt, wo nach 35 Jahren plötzlich Schluß ist, es ist ein Konglomerat von Konstellationszusammenstellungen, die das dann auslösen. Da hilft dann nur noch beten, und sich ins Schicksal einfügen, bis der Morgen wieder anbricht.

@Senator: Ich habe nicht gesagt, daß der Arbeitgeber für die Pension aufkommen soll, sondern bei Kapitalflucht mit dem Motiv der besseren Verzinsung stärker ich meine damit stark zur Kasse gebeten werden muß. Das ist ja heute gang und gäbe, daß man sich mit dem Geld, daß andere für "einen" (Firma) erwirtschaftet haben, absetzen und die Verluste der Allgemeinheit am heimischen Standort aufhalsen. Wenn das nicht rücksichtslos und frivol wie verbrecherisch ist, weiß ich nicht.

Es wird eine Zeit geben, wo Neid keine (entscheidende) Rolle mehr spielen wird, die Zeit wird es uns lehren, nicht wir selbst. Wenn Not herrscht und Wille da ist, ist der Neid wieder bald zurückgedrängt, falls nicht, wird es halt noch schlimmer kommen, mit Mord und Totschlag, alles was dazugehört, wenn der Neid so richtig regiert. Daß man erst so richtig neidig wird, wenn man etwas besitzt, ist eine Tatsache. Deswegen immer wieder sich prüfen, wieviel man überhaupt braucht zum leben, viel ist das ja nicht, in materieller Hinsicht, vielmehr schon eher an echten Werten. Aber Du bist jung, Du bekommst derzeit noch alles - sogar auf dem Silbertablett - serviert, wart mal ab, wenn ein Schicksalsschlag daherkommt, ob Du dann zum sogenannten Kommunisten wirst und teilst und abgibst oder auf Deinem Geldsäckel und Deiner Pension weiter sitzt und vergehst. Außerdem finde ich den Kommunismus und jeden politisch motivierten -ismus zum Grauen, hilft halt doch nur das eigene Empfinden und das eigene Bemühen um rechtes Leben.
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Alt 31.05.2001, 09:08   #39
Tarjan
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Nun der Beitrag der Frau den du Vorschlägst (unbezahlte Hausarbeit etc.) kerkert sicher die Frau wieder an den Mann. Nur Frage ich mich, ob so eine Beziehung noch eine Beziehung ist. Das Erinnert einen an den Krieg im eigenen Heim, und ist da eine Trennung nicht vorzuziehen. Und wenn in einer Beziehung (ich rede hier absichtlich von Beziehung, da ich dies nicht automatisch gleich mit Ehe gleichsetzte) einmal Friedhofstille eingekehrt ist, nundann ist man vom Friedhof auch nicht mehr weit entfernt. Eine Partnerschaft wirklich am Leben zu erhalten braucht halt jede Menge an Energie. Und ich rede hier auch aus Erfahrung, denn das ganze schreibt sich zwar recht leicht, aber die Umsetztung in die Praxis ist schwerer als man denkt.

Ach ja, der Kommunismus ist eigentlich nicht am Neid gescheitert. Neid gibt es überall, auch in anderen Wirtschaftssystemen. Der Kommunismus scheiterte am fehlenden Leistungsgedanken. Wenn alle Leistung gleicht beurteilt wird, warum soll man dann noch mehr Leisten als Andere. Und natürlich an der Unvollkommenheit der Menschen, die das Gleichheitsprinzip dann natürlich für sich ausnützen.

Zu den bisherigen Überlegungen bez. Lebensgehaltsschema. Im laufe seines Lebens hat sich der Mensch an einen gewissen sozialen Standard gewöhnt. Älteren Personen diesen wegzunehmen ist ja auch nicht gerade die feinere Art. Und wenn man jüngeren Arbeitnehmern mehr zahlt als den älteren, wie will man da die älteren Arbeitnehmer noch motivieren. Stell dir mal vor, du bekommst beim nächsten Gehaltssprung nicht 2000,- mehr sondern den Betrag weniger. Hmm, das würde mich nicht gerade aufbauen. Und auch wenn ältere Personen nicht mehr so Belastbar (synonym für Überstunden) sind, die Arbeitserfahrung wiegt dieses Manko doch mehr als wieder auf. Nur suchen halt die Firmen den 20 jährigen Arbeitnehmer mit 40 Jahre Berufserfahrung der für 5000,- monatlich 80 Stunden die Woche arbeitet.
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Alt 31.05.2001, 13:09   #40
kikakater
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Zitat:
Original geschrieben von Tarjan
Nun der Beitrag der Frau den du Vorschlägst (unbezahlte Hausarbeit etc.) kerkert sicher die Frau wieder an den Mann. Nur Frage ich mich, ob so eine Beziehung noch eine Beziehung ist. Das Erinnert einen an den Krieg im eigenen Heim, und ist da eine Trennung nicht vorzuziehen. Und wenn in einer Beziehung (ich rede hier absichtlich von Beziehung, da ich dies nicht automatisch gleich mit Ehe gleichsetzte) einmal Friedhofstille eingekehrt ist, nundann ist man vom Friedhof auch nicht mehr weit entfernt. Eine Partnerschaft wirklich am Leben zu erhalten braucht halt jede Menge an Energie. Und ich rede hier auch aus Erfahrung, denn das ganze schreibt sich zwar recht leicht, aber die Umsetztung in die Praxis ist schwerer als man denkt.
Was soll das ? Jede Beziehung, in der die Hausarbeit gemacht wird, ist gleichzusetzen mit Unfrieden oder mit Friedhofsstille ?, je nach dem, ob gerade rebelliert oder resigniert wird, gibt es nicht auch DEN Weg, daß der der mehr kann, mehr macht, der Mann im Beruf, die Frau im Haushalt - ist der Regelfall und nicht zu verurteilen oder zu verunglimpfen. Daß Haushaltsarbeit nie ein Problem für mich persönlich war, das will ich hier auch sagen, es scheint so zu sein, als daß diejenigen, die Defizite dabei haben, zum Lehrmeister über andere werden. Ich denke, daß es von der Macht, die uns geschaffen hat, Gott, so angelegt wurde, daß der weibliche Teil des Menschenbildes helfend mitwirkt bei der Haushaltsführung, das kann ja nicht umfunktioniert werden in aberwitzige Behauptungen, die Frau muß letztendlich der bestimmende Teil sein, und es ist an der Zeit ihr argumentativ nachzufolgen. Dies ist eine Einrichtung der Partnerschaft und zwar auf Basis der persönlichen Möglichkeiten und des ehrlichen Wollens, dann hat umhergreifender Zynismus keine Chance auf gedeihlichen Boden zu fallen. Wann wird es verstanden, daß ein Gegeneinander Mann-Mann Frau-Mann Frau-Frau zu nichts als Armut führt, es wurde so angelegt, daß Mann und Frau eine Rolle spielen im menschlichen Existenzgeschehen und diese Rolle umzudefinieren oder umzudeuten bedeutet den Verlust von Reichtum. Wenn ich als Mann in der Lage bin, den Haushalt zu führen, brauche ich keine Frau dazu, als Bettgefährtin ist mir das ganze Theater von Beziehung und dergleichen zu dumm, im Sinn von nicht lebensentsprechend, gefühlskalt und berechnend. Ein Führen des Haushalts durch die Frau wertet Mann und Frau wie Familienmitglieder entscheidend auf, Krankheit bedeutet ja nicht den Verzicht auf Haushaltsführung sondern nur deren Delegierung zu Zeiten der Schwäche. Ist es nicht unsere Aufgabe als Männer den Frauen starke Schulter zu sein und Kopf anstatt zu befinden, sich selbst abzuschaffen, als der nötige Halt den es gilt zu geben, da gehört auch Mithilfe im Haushalt dazu, sicher aber nicht die Übernahme der Haushaltsführung, weil es sonst keine Beziehung ist sondern Interessensgemeinschaft auf Zeit und nicht für die Ewigkeit angelegt, der Sinn des Lebens geht so gänzlich verloren. Das ist schon eine traurige Entwicklung heutzutage, dabei spreche ich nicht vom Verlassen werden in erster Linie, sondern vom Verlassen sein vor dem physischen Ende des Zusammenseins, aus Mangel an brennender, aufopferungsvoller Liebe. Das ist schon stark verloren gegangen, weil ein Meinungsnazismus umgeht, nur wer unglücklich aber frei ist, ist glücklich. Das ist grundfalsch.

Zitat:
Ach ja, der Kommunismus ist eigentlich nicht am Neid gescheitert. Neid gibt es überall, auch in anderen Wirtschaftssystemen. Der Kommunismus scheiterte am fehlenden Leistungsgedanken. Wenn alle Leistung gleicht beurteilt wird, warum soll man dann noch mehr Leisten als Andere. Und natürlich an der Unvollkommenheit der Menschen, die das Gleichheitsprinzip dann natürlich für sich ausnützen.
Der Kommunismus ist an der Gleichgültigkeit und bodenlosen Härte gescheitert, die unterschiedlichen Fähigkeiten nicht ebenso respektvoll gleichwertig zu behandeln, Fehlentwicklungen, die sich aus der - außerdem nur scheinbaren - Gleichmacherei ergeben und ergaben, zu begegnen und sie abzufangen und abzumildern, statt dessen wurde dumpf und hart sämtliche individuelle Eigenheit der Menschen übergangen. Um die Lüge aufrecht zu erhalten, mußte man durch das Wettrüsten, die eigenen Schwächen am System und im System übertünchen, der Feind war außen, innen war das Elend. Diese Mißstände wurden aber durch das über den Kamm scheren aller und jeder erweckt und gefördert, ein Nichts-Tun in menschlichen Belangen gleichsam. Die Welt braucht keinen Kommunismus und keinen Kapitalismus, auch keinen Humanismus und keine anderen -ismen, das sind Krücken lediglich um das Leid zu umgehen, es ist aber nicht aus der Welt zu schaffen, außer an ein Leben nach dem Tod zu glauben, in dem erst das Leid keinen Platz hat. Das Leben hier ist eine Brücke, ein verwundener Weg ins Paradies, mit allerlei Mühsal und Versuchungen, siehe die Diskussion um die Frau hier, und der Erkenntnis oder besser der Auffassung, daß Erkenntnis ohne Liebe rein gar nichts bringt, außer Armut, Verlegenheit, Wut, Verzweiflung, Anmaßung.

ff Kikakater
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