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Alt 14.04.2002, 23:16   #1
garfield36
Commander Jameson
 
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Standard Allround-PC auf Intel-Basis, Klasse I - Einsteiger bis € 850.-

Allround-PC auf Intel-Basis
Klasse I - Einsteiger bis € 850.-

Habe mir mal wieder Gedanken gemacht, wie man einen Allround-PC zusammenstellen kann. Dabei habe ich Überlegungen angestellt, in welche Leistungsstufen man solche Geräte einteilen könnte. Bin dabei auf 5 Klassen gekommen, die sich folgendermaßen darstellen:

Klasse I - Einsteiger
Klasse II - Aufsteiger
Klasse III - Mittelklasse
Klasse IV - Oberklasse
Klasse V - Spitzenklasse.

Ich habe bei den zusammengestellten Rechnern Tastatur und Maus inkludiert, jedoch nicht den Monitor.
Ein Schwerpunkt bei der Auswahl der Komponenten, soll eine geringe Geräuschentwicklung sein. Ein anderer, die Wahl von qualitativ hochwertigen Teilen.
Weiters sollte, wenn möglich, eine gewisse Aufrüstbarkeit gegeben sein. Bei Beachtung dieser Vorgaben, ergibt sich natürlich ein gewisser Preisdruck.
Da zumindest die Rechner der Klasse I und II einen möglichst niedrigen Preis haben sollen, ist die Zusammenstellung nicht sehr einfach.
Zuerst möchte ich den Rechner der Einsteigerklasse präsentieren. Der Preis wurde von mir mit € 850.- limitiert.

Gehäuse: Miditower Yeong Yang YY-5507 40.-
Versandspesen inkl. NN-Gebühr 7,99

NT: Blacknoise CWT300 85,68

MB: Asus TUSL2-C m. Sound 135.-

CPU: Intel Celeron 1000 Boxed 103.-

RAM: 128MB SDRAM PC133 CL2 (6Layer) 69.-

GraKa: ATI Radeon 7500 Bulk 152,52

HD: Seagate Barracuda ATAIV ST340016A 110.-

Disk.-LW: Alps 3,5" 1,4MB 13.-

DVD-ROM: Toshiba SD-M1612 Bulk 65.-

Eingabegeräte: Logitech Cordless Desktop Tastatur und Maus 86,50
------------
849,69

Das Gehäuse hat eine von 43cm, ist 18cm breit und 44cm tief. Drei 5,25"- und zwei 3,5"-Einschübe stehen extern zu Verfügung. Nähere Details kann man einem Testbericht in c't 2/2002 entnehmen.

Das NT habe ich unter dem Hauptgesichtspunkt möglichst geringer Geräuschentwicklung ausgesucht. Habe es übrigens selbst in meinem Rechner und betreibe damit einen P4/1800 Northwood.

Beim MB habe ich das hochwertige Asus-Board gewählt. Es unterstützt zwar nur SDRAM, aber bei einer späteren Aufrüstung auf einen P3 Tulatin hat man dennoch eine sehr schnelle und vor allem stabile Plattform.

Beim Prozessor habe ich die boxed Version gewählt, da man einen hochwertigen und leisen Lüfter quasi zum Nulltarif dazubekommt.
Man könnte natürlich auch eine 1100er- oder 1200er-CPU wählen, aber ich wollte mein vorgebenes Preislimit nicht überschreiten.

Beim Speicher habe ich auf hochwertigen Infineon-SDRAM gesetzt, lieber nur 128MB und später aufrüsten, als jetzt Schrott-RAM kaufen.

Die Grafikkarte spricht ebenfalls für sich, hier habe ich die Bulk Version ausgesucht, da sich hier über 20.- €uro sparen lassen. Der wesentlichste Unterschied ist wohl der um 20MHz niedrigere Takt der GPU.

Die Seagate-Festplatte spricht wohl für sich selbst. Sie ist pfeilschnell und äußerst leise, siehe auch Bericht in c't 1/2002.

Für Notfälle, Startdisketten z.B., habe ich ein 3,5"-Disketten-Laufwerk vorgesehen.

Ein schnelles DVD-ROM, mit guter Fehlerkorrektur, nicht allzu laut, macht das Filme anschauen am PC zum Vergnügen. Hier ist das Toshiba eine sehr gute Wahl.

Bei Tastatur und Maus habe ich die kabellose Übertragung schätzen gelernt. Möchte diese Bequemlichkeit nicht mehr missen. Aus diesem Grund habe ich auch etwas mehr in die Eingabegeräte investiert. Habe mich dafür mit dem Celeron 1000 begnügt, statt mit dem 1100er oder dem 1200er. Aber dies kann man natürlich nach seinen persönlichen Vorlieben gestalten, ohne dabei den Preisrahmen überschreiten zu müssen.

Das sind also meine Vorstellungen von einem qualitativ hochwertigen Allround-PC der Einsteigerklasse auf Intel-Basis.

Die nächste Folge: "Allround-PC auf Intel-Basis, Klasse II - Aufsteiger bis € 1000.-" können sie hier innerhalb der nächsten 8 Tage lesen.
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