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| Internet Rat & Tat bei Internetproblemen |
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#1 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 08.10.2008
Beiträge: 12
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Um beim Thema zu bleiben:
Habe am 01.10.2008 zwei (!) Schreiben der o.a. Anwälte erhalten. Ich habe am Tag darauf einen Anwalt beauftragt, mich in dieser Sache zu vertreten. Da ich die erwähnten Pornos definitiv NICHT heruntergeladen habe, fühle ich mich erpresst, bedroht und in meinem Ruf geschädigt! Mein Anwalt hat ein entsprechendes Schreiben an die Anwaltskanzlei in Bregenz geschickt. Dass andere "Erpresste" anders reagiert haben, tut mir Leid! Die Arbeiterkammer kann euch da wirklich nicht weiterhelfen, weil noch keine Erfahrungen in solchen Angelegenheiten vorhanden sind. Wendet euch an einen Anwalt, bezahlt die ca. 100€ Anwaltskosten für einen entsprechenden Brief und lasst euch nicht einschüchtern von diesen Abzockern! Natürlich hatte auch ich Herzklopfen, bzw. beinahe hätte ich mich einschüchtern lassen. Doch zum Glück habe ich den Tipp bekommen, mich im Internet "schlau" zu machen. Was ich da in den letzten Tagen gelesen habe, lässt mich am Glauben an eine gute Anwaltschaft zweifeln!!! Für mich ist die Sachlage ganz klar: Leute bezahlen aus Scham, wenn sie in diesem Schreiben lesen, was ihnen vorgeworfen wird. Diese Pornos sind teilweise "aus der untersten Schublade"! Ich habe es mir angetan, und den mir "angehängten" Porno angeklickt. Natürlich habe ich nichts heruntergeladen - die Fotos haben mir gereicht! Für mich ist klar: 1. Die besagte Kanzlei liest diese Beiträge! 2. Die besagte Kanzlei ist auf einen Zug aufgesprungen, der gutes Geld verspricht! 3. Die besagte Kanzlei beschäftigt Rechtsanwälte, deren Studium wir als Bürger mitfinanziert haben und die sich nun nicht scheuen, Mitbürger abzuzocken (anders kann man es nicht nennen!) 4. Die besagte Kanzlei kann sich nun meine kompletten Daten geben lassen, denn ich bin davon überzeugt, dass sie auch auch auf dieses Forum Zugriff hat. 5. Die besagte Kanzlei wird damit rechnen müssen, dass ich sie verklage. Denn so eine Anschuldigung lasse ich mir nicht gefallen! 6. Die besagte Kanzlei wird demnächst in den Medien erscheinen. Ich scheue mich nicht, die Machenschaften dieser Anwaltskanzlei öffentlich zu machen. 7. Die besagte Kanzlei hat sich bei mir den "Falschen" ausgesucht! Ich bin ein bisschen "bekannt", dh. ich kann es mir leisten, an die Öffentlichkeit zu gehen! 8. Da ich mir keiner Schuld bewusst bin und mich geschädigt fühle, werde ich gegen solche Machenschaften vorgehen und versuchen, zukünftigen "Opfern" zu helfen.
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#2 | |
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Newbie
![]() Registriert seit: 07.10.2008
Beiträge: 6
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Zitat:
![]() danke für Deinen Beitrag, auch bei mir haben sie sich den falschen ausgesucht. Ich wollte nämlich eigentlich nur (freie Fernseh-)Dokumentationen runterladen, und siehe da, was öffnet ich in 7 von 10 Fällen? Pornos, die ich eigentlich garnicht wollte. Und jetzt hab ich sowas am Hals. Wie auch immer: Ich habe auch ein Schreiben an die Rechtsanwaltskammer Vorarlberg verfasst, und in einem Beitrag hier im Forum die wesentlichen Eckpunkte des Schreibens umrissen. Leider ist der Beitrag gelöscht worden (ich habe nicht wirklich Übung mit solchen Forumsteilnahmen). Ich habe den Beitrag aber auch nicht irgendwo gespeichert so dass ich ihn jetzt "entschärft" nochmal schreiben möchte. Im Wesentlichen habe ich alles in dem Schreiben an die RAK zusammengefasst, was mich "stört", alle Argumente - auch die hier im Forum - zusammengefasst. Der Grundgedanke ist: Wenn jeder einen solchen Brief schreibt, muss die RAK sich mit jedem einzelnen Fall beschäftigen und darauf reagieren. Damit erhöht sich der Druck auf spezielle Kanzlei. ![]() Wichtig ist auf alle Fälle der Zusammenhalt unter uns unter Druck gesetzten, wichtig ist vor allem auch, jede neue Entwicklung bzw. Erfahrung den anderen hier im Forum mitzuteilen. Gruß an alle! ![]() |
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#3 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 18
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Hallo und schönen Guten Tag!
Angenommen ich würde ebenfalls ein Schreiben dieser Rechtsanwaltskanzlei bekommen - nämlich, dass ich mir einen urheberrechtlich geschützen oder illegalen Porno runtergeladen habe. Angenommen ich reagiere auf sämtliche Mahnungen der Anwaltskanzlei nicht. Angenommen der Anwalt geht tatsächlich vor Gericht. Die erste Frage das Richters wäre wohl, wie der Anwalt nachweisen kann, das die angebliche IP Adresse auch tatsächlich zu mir oder meinem PC an diesem Tag gehörte. Frage: Wie erklärt ein Anwalt, wie er zu diesen personenbezogenen Daten gekommen ist. Wie erklärt die TA bzw. aon, aufgrund welcher Rechtslage die personenbezogenen Daten an eine Privatperson, bzw. Rechtsanwalt ohne richterlichem Beschluß gelangt sind? Welcher Richter ermächtigt bzw. zwingt die TA in einem Zivilrechtsprozess wegen des Downloads einer (möglicherweise) fraglichen Datei personenbezogene Daten rauszurücken? Der erste wohl zu klärende Frage wäre in diesem Zusammenhang voraussichtlich, ob es sich überhaupt um eine Urheberrechtsverletzung gehandelt hat. Dies lässt sich nur aufgrund der Tatsache, dass ich im Internet eine Datei (egal ob Porno, Dokument, Foto oder Musik) runtergeladen habe wohl noch nicht daraus ableiten. Tauschbörsen sind u.a. auch dazu da, Inhalte jeglicher Art untereinander zu Tauschen. Nicht jeder Musikfile ist urheberrechtlich geschützt. Ebenso nicht jedes Foto oder Dokument. Ebenso auch nicht jeder Porno. Ich könnte ja auch eine Eigenproduktion ins I-et stellen. Ich meine daher, dass ich erst nach erfolgtem Download feststellen kann (durch entsprechende Hinweise bei oder nach öffnen der runtergeladenen Datei) ob es überhaupt urheberrechtlich bedenklich oder gar gesetzwidrig ist. Meine Schlußfolgerung daraus ist, der alleinige Download kann wohl noch lange nicht zivil- oder strafrechtlich belangt werden. Solange ich die heruntergeladene Datei - nachdem ich erfahren habe, dass sie urheberrechtlich geschützt ist - nicht weiter benütze und auch sofort wieder lösche, bin ich wohl rechtlich auf der sicheren Seite. In diesem Sinne beschränkt sich die wahre Problematik wohl lediglich auf die Scham innerhalb der eigenen Familie - so es sich tatsächlich um einen Porno handelt und die Frau davon nichts wissen darf. Der Rest ist für mich schlicht Erpressung nach dem Motto: Zahle oder ich zerre Dich vor Gericht. Da ich in diesem Fall sicherlich bereits seit langem kein belastendes Material mehr auf meinem PC hätte, hätte ich wohl auch nichts zu befürchten. Schöne Grüße Michael PS: ich habe weder jetzt noch in der Vergangenheit belastendes oder illegales Zeugs auf meinem PC gehabt. |
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#4 | |
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User
Registriert seit: 28.01.2008
Ort: Wien
Beiträge: 10.769
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Zitat:
Ohne diese wäre die gesetzliche Lage (betreffend Datenspeicherung und Dauer der Speicherung) noch unangenehmer geworden, soweit ich das noch in Erinnerung habe. Das werden aber andere User bzw. der Anwalt deines Vertrauens", die sich mehr mit diesem Thema befassen, sicherlich besser und genauer erklären können. |
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#5 | |
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Newbie
![]() Registriert seit: 07.10.2008
Beiträge: 6
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Zitat:
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#6 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 18
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Hallo,
Vielleicht noch eine Zusatzbemerkung, da immer wieder geschrieben wird: "Während man eine Datei runterlädt, wird diese de facto auch gleichzeitig zum upload angeboten." Das ist wohl nur dann richtig, wenn man seine Downloads (und dazu gehören natürlich auch die gerade geladenen files) zum Upload freigibt. Dass muß man ja nicht tun; man kanns ja auch per einfachen Mausklick unterbinden. Lade ich mir bewußt oder auch unbewußt illegales runter und geb´ diese Dateien gleichzeitig zum Upload frei, dann verbreite ich diese eben auch und dass ist natürlich strafbar. ==> selber schuld. Schöne Grüße Michael Ritter |
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#7 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 27.09.2008
Beiträge: 6
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habe heute auch ein brief an die RAK verschickt denke die werden einiges zu tun haben in nächster zeit. hoffe es machen viele von den betroffenen
hab auch von aon bekommen dass sie daten hergegeben hab nur sagen sie es in meinem konkreten fall nicht werde nochmals anrufen und nebenbei gleich erwähnen dass ich den provider wechseln werde da es für mich kein triftiger grund ist wenn aon persönliche daten an irgendwelche dubiosen anwälte verkauft nur aufgrund eines programmes das in österreich noch nie von einem gericht anerkannt wurde. |
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