Zitat:
Original geschrieben von LDIR
Es ist traurig daß Jesus am Kreuz sterben mußte, aber diesen Weg hat er selbst gewählt. Ohne seinen Freitod wäre der Christentum nicht so stark verbreitet wie Heute.
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Stimmt, und mit der Voraussetzung Gottessohn macht das auch einen Sinn und ist ziemlich beeindruckend. Und deshalb gibt´s das Christentum ja überhaupt, sonst wäre wohl eher das Judentum stark verbreitet wenn überhaupt.
Zitat:
Original geschrieben von LDIR
Die Christen sind die einzigen die die religösen Gebote nicht im Alltag beachten, oder?
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Da kann ich nicht ganz zustimmen - das Problem ist daß es so viele nominelle Christen gibt (halt technisch mit Taufe), aber halt weniger reelle. So ist das halt, wenn man als Kind getauft wird und wurscht wie seinen Alltag verbringt, ist man dennoch Christ. Kurz und gut: Ich glaube, daß hier eben oft Glaube (tatsächliche, persönliche Überzeugung und Beziehung - ohne Gott selber geht halt nix gscheids

) mit Religion (Wassertröpferl, und dann eine Art Lebensstil wenn überhaupt) verwechselt wird. Allerdings: versagen tun sie alle, hast Recht. Aber deshalb ist ja Jesus gestorben

!
In anderen Religionen beruht glaub ich bezgl. des Beachtens der Gebote auch viel auf dem Prinzip der Angst. Z.B. als Moslem wirst schnell amal verpfiffen, wenn wem was komisch vorkommt, was man so hört. Viel Fassade, glaube ich. So wie auch früher in extremem Maße in der Kirche - heute ist´s besser.
Das Christentum ist heutzutage halt auch relativ tolerant und offen - da werden halt auch die unverbindlichen Ratschläge, wie Du sie IMHO treffend bezeichnest, schnell amal über´n Haufen geworfen bzw. manchmal gut, manchmal schlecht neu interpretiert.
Das Christentum ist von den Menschen(Christen) her sicher kein absoluter Stein der Weisen unter den Religionen, aber von der Lehre her betrachtet finde ich´s genial.
Ich hoff´ dieser Thread wird nicht langsam als politisch angesehen

, ich find´s sehr interessant - bringt mich zum Nachdenken.
Grüße